Lebensversicherungen untersuchen Zunahme von Todesfällen seit letztem Sommer

Alarmierende Daten aus den USA: Doppelte Übersterblichkeit

von Gaia Louise Vonhof (Kommentare: 2)

Die größte Impfkampagne aller Zeiten verzeichnete Resultate: Am 31. August hatten um die 90 Prozent der Amerikaner (ab 18 Jahren) mindestens eine mRNA-Dosis bekommen.© Quelle: Pixabay / emilyatcabin

Im Juli, August und September letzten Jahres gab es bei den Jüngeren in den USA, damit ist die Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen gemeint, doppelt so viele Tote wie erwartet, generell wurde eine hohe Übersterblichkeit verzeichnet.

Das ergaben die Auswertungen von 20 der 21 größten Lebensversicherungen der Vereinigten Staaten. Die Datenbasis hierfür lieferten 2.3 Millionen bei US-Lebensversicherungsunternehmen eingereichte Todesfallansprüche.

Die Society of Actuaries (SOA) wertete diese Daten aus: Der SOA-Bericht analysierte die den Lebensversicherungen gemeldeten Todesfälle von April 2020 bis März 2022, also genau die der zwei Jahre Corona-Pandemie.

Die Forscher verwendeten Daten aus den drei Jahren vor der Pandemie als Basis, um die aktuellen Zahlen aus der Covid-Zeit in Relation setzen zu können.

Ziel der Auswertung war es, den Einfluss von Covid auf die Sterblichkeit zu analysieren.

Während es also unter den 35- bis 44-Jährigen doppelt so viele Tote wie statistisch erwartet gab, waren auch in den anderen Altersgruppen der arbeitsfähigen Bevölkerung hohe Übersterblichkeiten festzustellen:

In der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen lagen die Todesfälle um 78 Prozent höher als erwartet, in der Altersgruppe der 45- bis 54-Jährigen waren es noch mehr, um 80 Prozent. Die Übersterblichkeit bei den 55- bis 64-Jährigen war zwar auch höher als erwartet, lag aber „nur“ um 53 Prozent drüber.

Vor allem unter Angestellten, zu denen Buchhalter, Rechtsanwälte, Programmierer und weitere „Büroberufe“ gehören, wurde laut Bericht die höchste Zahl an überzähligen Todesfällen verzeichnet, wie The Epoch Times berichtete.

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Aber warum gerade im dritten Quartal so ein Peak? Im Sommer ist keine „Virus-Saison“. Was also war da anders? Und auch die Übersterblichkeit in der Gruppe der jungen Berufstätigen, vor allem in den „Büroberufen“, wirft Fragen auf.

Edward Dowd, ein Hedge-Fonds-Manager, der sich intensiv mit dem Thema Übersterblichkeit beschäftigt hatte, brachte diese „alarmierende“ Sterblichkeitsrate bei jungen Menschen und den Zeitraum derselben öffentlichkeitswirksam in Zusammenhang mit dem Zeitpunkt, als die Biden-Regierung die COVID-19-Impfung vorschrieb und viele Unternehmen es offenbar gar nicht erwarten konnten und dem eilig nachkamen bzw. diese angekündigte Impfpflicht sogar in vorauseilendem Gehorsam schon vorher erfüllten.

Am 9. September 2021 hatte der US-Präsident die mRNA-Spritzen-Pflicht für Bundesbedienstete und Beschäftigte in zertifizierten Einrichtungen des Gesundheitswesens angekündigt. Zeitgleich beauftragte Biden die Occupational Safety and Health Administration (OSHA) mit der Umsetzung einer landesweiten Impfpflicht für Privatunternehmen mit 100 oder mehr Beschäftigten, welche allerdings später wieder durch den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten aufgehoben wurde.

Die größte Impfkampagne aller Zeiten verzeichnete Resultate: Am 31. August hatten um die 90 Prozent der Amerikaner (ab 18 Jahren) mindestens eine mRNA-Dosis bekommen, 77 Prozent hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits zum zweiten Mal spritzen lassen.

Scott Davison, CEO der Lebensversicherungsgesellschaft OneAmerica, schlug Alarm wegen des starken Anstiegs der Todesfälle bei Menschen im erwerbsfähigen Alter, er sprach von einem 40-prozentigen Anstieg der Todesfälle bei Menschen im Alter von 18 bis 64 Jahren.

Auch Dr. Robert Malone, der Erfinder der mRNA-Technologie, meldete sich zum Thema und mahnte, dass bei festgestellten, übermäßigen Übersterblichkeiten wie dieser eben Studien abgebrochen werden müssen und vor allem zuerst die Ursachen geklärt werden, bevor der Vertrieb des entsprechenden Medikaments oder Vakzins fortgesetzt werden kann.

Er erinnerte an Beispiele wie Contergan, ein Medikament für Schwangere, das seinerzeit bei deren ungeborenen Kindern schwere Missbildungen verursachte.

Die Society of Actuaries nahm auf solche Stimmen hin und auf Mediennachfragen Stellung zu ihrem Bericht:

"Die Berichte des Society of Actuaries Research Institute vom Januar und August 2022 über die COVID-19-Sterblichkeit in der US-Gruppenlebensversicherung untersuchen die Auswirkungen von COVID-19 auf den Gruppenlebensversicherungssektor und gehen nicht auf den Impfstatus ein. Die Untersuchung bestätigt keine Behauptungen, die einen kausalen Zusammenhang zwischen COVID-19-Impfstoffen und Sterblichkeit nahelegen. Alle Behauptungen, die einen solchen Zusammenhang suggerieren, sind eine falsche Darstellung der in dem Bericht präsentierten Daten und spiegeln nicht die Ansichten des Society of Actuaries Research Institute wider."

Das erklärte Ziel der Untersuchung war es, den Einfluss von COVID-19 auf die Sterblichkeit zu analysieren, nicht den der mRNA-Stoffe. Die Rückschlüsse, die nun aus den Erhebungsergebnissen gezogen werden können, dieser Kollateralnutzen der Studie, dass sich nun mögliche Rückschlüsse ergeben können auf die Verursachung der Übersterblichkeit durch den mRNA-Stoff, scheinen also nicht gewollt.

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Hier kurz zu den Ergebnissen der Untersuchung in Bezug auf die Mortalitäts-Ursache Covid: Bei den über 34-Jährigen spielt Covid eine Rolle bei der Mehrzahl der überzähligen Todesfälle, bei den unter 34-Jährigen zeigten die Daten das Gegenteil davon. Die Zahl der nicht-Covid-bedingten Todesfälle war hier höher als die der Covid-bedingten.

Aber wie aussagekräftig sind diese Zahlen, wie genau wurden sie erhoben?

Die SOA hatte die 20 teilnehmenden Lebensversicherungen gefragt, wie sie die Todesursache für die Erfassung der angemeldeten Ansprüche bestimmen.

Die Antwort dazu wirft ein Dauerbrenner-Thema auf: Die Differenzierung in „verstorben ‚an‘ oder ‚mit‘ Covid". Denn nur eines der 18 Lebensversicherungsunternehmen, die die Nachfrage beantwortet hatten, vermeldete, dass es COVID-19 nur dann als Todesursache angibt, wenn es auf der Sterbeurkunde als primäre Todesursache verzeichnet ist. Alle anderen sagten, dass sie COVID-19 als Todesursache angeben, wenn es quasi irgendwo auf der Sterbeurkunde aufgeführt ist.

Also ist die Unterscheidung in „mit“ oder „an“ Corona verstorben auch hier die unbekannte Variable, die letztendlich keinen validierten Schluss zulässt und verhindert, dass Ursachen für Übersterblichkeit wirklich aufgeklärt werden können.

Hier wird in Zukunft nicht nur in den USA, sondern weltweit und auch in Deutschland viel aufzuarbeiten sein. Denn auch in Deutschland sind die vom Statistischen Bundesamt herausgegebenen Sterbefallzahlen und die darin erkennbare Übersterblichkeit signifikant und alarmierend. Alarmierend auch, dass das Thema medial kaum Beachtung findet, totgeschwiegen wird von den regierungsnahen Medien.

Die deutschen vorläufigen Sterbefallzahlen von Destatis für den Sommer 2022 liegen derzeit Woche für Woche über allen von 2018 bis 2021 gemessenen Werten.

Sie bewegen sich auf einem Niveau, das normalerweise für Wintermonate erwartbar ist, circa 19.000 bis 20.000 Todesfälle pro Woche. Der Medianwert für die Sommermonate in den Jahren 2018 bis 2021 hingegen liegt nur um 17.000. Demnach sterben derzeit hierzulande 2.000 bis 3.000 mehr Menschen pro Woche als noch in den Vorjahren.

Da bei Destatis nicht nach Altersklassen differenziert wird, bemühen wir die Daten von Euromomo, um zumindest ansatzweise die Deutschen Zahlen mit den Ergebnissen der amerikanischen Untersuchung vergleichen zu können, zumindest von der ungefähren Altersgruppe her, der Jüngeren.

Dort ist zu sehen, dass in Deutschland eine Übersterblichkeit besonders in der Gruppe der 15- bis 44-Jährigen auftritt. In dieser Altersgruppe war bereits 2021 eine Übersterblichkeit zu verzeichnen, die es in keinem der Vorjahre gegeben hatte. Die Ausreißer nach oben erreichten im Herbst etwa das derzeit herrschende Level mit einem Höchstwert von 4,47 (siehe untenstehende Grafik).

Während es in 2021 aber noch in vereinzelten Wochen eine Untersterblichkeit bzw. einen Rückgang der Sterblichkeit gab, liegt der Wert im aktuellen Jahr konstant über null. Und nicht nur das, der Verlauf des Graphen (dunkelblau) liegt in den letzten Wochen ausschließlich oberhalb der Intervallgrenzen des Referenzbereichs (hellblau).

Dieses Thema muss als erstes auf die Tagesordnung, in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden als Basis dafür, dass es umfassend aufgearbeitet werden kann. Es wird also nicht nur eine Ursachenforschung in Bezug auf die Übersterblichkeit stattfinden müssen, sondern nach den Ursachen dann auch die Verantwortlichen dafür ausgemacht und zu eben dieser ihrer Verantwortung gezogen werden – nicht nur in den USA oder hier in Deutschland, sondern weltweit.

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Kommentare

Kommentar von Matthias P.

Am besten durch die Pandemie (fast ohne Übersterblichkeit) kamen bis heute wohl Länder wie Japan, Südkorea, Neuseeland, Australien. Der Unterschied zu D, USA und anderen europäischen Ländern sind nicht eine geringere Impfquote, sondern, die anfängliche No-Covid-Strategie (Neuseeland), konsequentes Maskentragen (Japan) und Vermeidung von Großveranstaltungen, Menschenansammlungen. Das wurde von Fachleuten auch in D empfohlen, von der Politik aber schlecht umgesetzt. Aber selbst heute noch demonstrieren Leute gegen Maskenpflicht in Krankenhäusern und Pflegeheimen (!); ein Glück, dass es nur 500 sind.

Kommentar von Arno Nühm

Es kommen mindestens 2 Sachen zusammen: Die mRNA-Impfungen, und die Atemnot durch FFP2-Gesichtswindeln. Letztere ist dafür verantwortlich, dass die Bürojobs stärker betroffen sind als Arbeiten, bei denen man diese Folterwerkzeuge nicht 10 Stunden am Stück pro Tag aufsetzen muss.
Biden, Lauterbach, Berset usw. müssen dafür vor Gericht gestellt und verurteilt werden!