Toddn Kandzioras Wochenrückblick 42/2022

Der rosa Elefant in uns

von Toddn Kandziora (Kommentare: 5)

Es ist die blaue Pille, die uns in die schöne, neue Welt versetzt. Eine Welt, in der wir unempfindlich gegen das sind, vor dem wir uns fürchten.© Quelle: Pixabay / Henrikas Mackevicius

Ein riesiger rosa Elefant hockt über dieser Welt und verrichtet sein dreckiges Geschäft. Doch die wenigsten können oder wollen ihn sehen.

Diejenigen aber unter uns, die versuchen, auf den rosa Elefanten aufmerksam zu machen, sie werden verlacht, ausgrenzt und der Lüge bezichtigt.

Wann bricht ein heutiger Mensch ob der Flut des täglichen, zur Normalität erklärten Wahnsinns zusammen? Wie lange kann ein vermeintlich sich geistig gesund fühlender Mensch dem zur neuen Normalität erklärten Irrsinn standhalten, bevor er kapituliert und um des bösen Friedens willen, die alles Übel vergessende, aus schmerzender Realität erlösende blaue Pille schluckt?

Eine blaue Pille, die auf unterschiedliche Art und Weise mit besonderen Eigenschaften geschluckt werden kann. Sie kann als Impfung gespritzt werden und einem die Freiheit zurückbringen. Sie holt einen zuvor ausgestoßenen Menschen zurück in die Mitte der Gesellschaft. Lässt ihn wieder Anteil haben.

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Die blaue Pille kann in Form eines sicheren Arbeitsplatzes gereicht werden. Mit gutem Lohn und Aufstiegschancen für das bessere Leben. Der Hoffnung auf ausreichenden Krankheitsschutz. Auf eine Rente oder Pension, die das Leben im Alter lebenswert macht und den Rentner nicht zum täglichen Überlebenskampf zwingt.

Die blaue Pille kann eine ruhige Wohnung in einem besseren Stadtviertel ohne Gewalt und Lärm sein. Sie kann eine Schule ohne hohen Migrationsanteil für die Kinder sein. Die blaue Pille kann ein stattliches Erbe, ein gefülltes Bankkonto oder prallvoller Kühlschrank sein.

Die blaue Pille ist die verbotene Frucht, die uns das andere Leben vergessen lässt. Die uns das Übel, den Hunger, die Furcht vor Armut, Krankheit und Schmerz, das Leben am Boden des mit fauligen Wasser gefüllten Fasses vergessen lässt.

Es ist die blaue Pille, die uns in die schöne, neue Welt versetzt. Eine Welt, in der wir unempfindlich gegen das sind, vor dem wir uns fürchten. In der die Lüge zur Wahrheit wurde, weil die ungelogene Wahrheit uns erschreckt und wir sie nicht sehen, nicht länger ertragen wollen.

Deshalb schlucken wir blaue Pillen in vielfältiger Form. Darum können wir den rosa Elefanten im Raum nicht erkennen. Wollen ihn nicht sehen.

Doch wie lange kann das gut gehen? Wie lange werden die blauen Pillen für uns alle reichen? Welcher saure Tropfen der Information wird es sein, der trotz unseres kollektiven Verdrängens das Fass des Ertragens zum Überlaufen bringt? Dieser Tropfen wird von Land zu Land und Mensch zu Mensch ein anderer sein können. Bei den Engländern hätte der saure Tropfen (Ex-) Premierministerin Liz Truss sein können.

Doch ist diese Frau, gedankt sei dem lieben Gott oder dem Spaghettimonster,  seit gestern aus dem Rennen (genommen). Sie steht nicht länger zur Verfügung für die letzte Schlacht um das Goldene Kalb. Frau Truss, nennen wir sie der Ehrlichkeit halber „Atomkrieg-Liz“, ist ausgebildete „Young Global Leader” des Weltwirtschaftsforums (WEF) von Klaus Schwab.

Der Spitzname „Atomkrieg-Liz“ wurde ihr zur Ehre gereicht, als sie in einem Interview zugab, dass sie null Probleme damit hätte, den roten Knopf zum Einsatz englischer Atomwaffen zu drücken. Selbst wenn das bedeuten würde, alles menschliche Leben auf unserer Erde zu zerstören. War ihr völlig wumpe. Hauptsache Putin nicht nachgeben. Welch mutige Frau heutigen Wahnsinns. Stets bereit, die woken Ziele des "Old Leaders" auszuführen.

Was Interessen und Ziele des WEF anbelangt, da war Frau Truss bereit, wie willig diese umzusetzen. Die Impfpflicht? Aber sicher! Deindustrialisierung? Aber klar doch! Verelendung und Enteignung der großen Masse sowie Aufrüstung und den Ausverkauf an private Konzerne? Ja, was denkt ihr denn. Aufnahme der Ukraine in die NATO plus schwerer Waffenlieferungen und NATO-Soldaten an die Ostfront? Was denn sonst! Hauptsache, es dient dem höheren Wesen.

Mit dieser Agenda stand sie nicht allein ihre Frau von Welt. Und mit derart gestrickten Frauen, woke-divers ausgebildeten "Young Global Leaders“ sind wir im eigenen Land ebenfalls grün bedient.

Doch macht es nicht den Anschein, als ob in Deutschland zum Beispiel einer Frau Baerbock demnächst ihr Auftrag entzogen wird. Wie auch immer es auf uns zukommen soll. Was immer Schwabs "Führerinnen" noch mit uns vorhaben sollten.

Mit "Atomkrieg-Liz" hatte das WEF einen weiteren Kader auf den hohen Posten eines europäischen Landes installieren können, für den diesmal jedoch der Stuhl nach kurzer Zeit schon zu groß wurde.

Ein britischer Satiriker sagte kurz nach ihrer Wahl: „Die Frau hat das Gehirn einer Hummel und das Gesicht eines Herings. Sie hat nicht einmal einen Hochschulabschluss. Sie hat Oxford nur besucht, sie hat aber nicht einmal einen Abschluss in Oxford gemacht, sie war dort nur zu Besuch.“

Sollte dieser Vergleich jetzt dem ein oder anderen Leser bekannt vorkommen, so kann ich wenig dagegen zu sagen. Nennen jedoch kann ich weitere, gut ausgebildete Führer dieser Welt.

Wie unter anderen Macron als Präsident in Frankreich. Alexander De Croo als Premierminister Belgiens. Sanna Marin als Ministerpräsidentin der Republik Finnland. Oder auch Annalena Baerbock, bei der es dann ja doch nur zur Außenministerin Deutschlands reichte.

Das sind an dieser Stelle ein paar der EU-Regierungschefs oder Minister, die zugleich WEF-„Young Global Leader“ sind. Ausgebildete, globale Führer, die das Fass der Geduld zum Überlaufen bringen können. Vielleicht sollen sie es sogar. Herr Schwab hatte sein Buch sicher nicht wegen des tollen Titels allein „THE GREAT RESET" genannt.  

Was diesen ominösen, von Schwab prognostizierten „Great Reset“ anbelangt, an dem so viele, nicht nur in seinem Interesse ausgebildete Politiker und Führungskräfte in aller Herren und Frauen Länder tatkräftig am Wirken sind, damit dieser auch gelingt, brauchen wir uns wahrlich nicht mehr überraschen lassen. Die Zeichen der Zeit stehen auf Sturm und ich habe in vielen Kolumnen über etliche geschrieben. Sie sind so klar und deutlich zu erkennen wie der große rosa Elefant in unseren Zimmern.

Lieber komme ich jetzt zurück auf den sauren Tropfen, der gestern Abend mein Fass des Ertragens zum Überlaufen brachte. Es war der Artikel: „EMA macht Weg frei für Impfen von Säuglingen“ von Gaia Louise Vonhof auf alexander-wallasch.de.

Als ich las, dass tatsächlich Menschen mit Macht entschieden haben, Babys mit dem mRNA Stoff, wie sie es behaupten, zu „impfen“, war ich von den Socken. Fertig mit meinen Nerven. Und, ja ich gebe es zu, ich begann zu weinen. Was sollte ich sonst auch tun. Für sie beten?

Beten für die Babys, die sie jetzt „impfen“ lassen werden. Beten für Eltern, die derartiges zulassen, weil sie einem neuzeitlichen, religiösen Kult verfallen sind, glauben was sie glauben sollen, oder wollen. Und beten für die Menschen, die derartiges in die Wege leiten. Aus welchen Gründen immer sie derartig Abgründiges auch veranlassen.

Den Link zur Seite der ca. 3.800 gut ausgebildeten und vernetzten „Führer“ vom WEF finden Sie hier.

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Kommentare

Kommentar von Arno Nühm

Leider ist es zu früh gefreut, wenn man bemerkt, dass es bei Bär*inbock*oderziege "nur" für das Aussenministerium gereicht hat. Die hat noch schätzungsweise 40 Jahre vor sich, in denen sie noch mehr Schaden anrichten kann.
Wenn das nächste Wahlergebnis "stimmt", wird sie "Kanzler*in" (die sich wie ihr Vorbild aus dem letzten Jahrhundert dann selbst zur "Führer*in" befördert), und wenn nicht, muss sie noch etwas warten, bis von der Leyen in Rente gehen will, und wird dann zur "Führer*in" der EU ernannt (gewählt wurde vdL ja auch nicht).

Kommentar von Miriam

Ein guter Artikel, dem ich zustimme - Bis auf den Elefanten. Sein dreckiges Geschäft über die (westliche) Welt verrichtet kein Elefant, sondern Psychopathen und Extremisten.

Kommentar von Torsten Kandziora

@Rudi Knoth. Stimmt. Da haben sie völlig recht.

Ich hätte eines "europäischen Landes" schreiben sollen. Nicht eines "Europäischen Union Landes". (Wie gewünscht geändert, s. Anmerkung im Kommentar R. Knoth. Die Redaktion).

Aber Herrn Schwab ist dererlei vollkommen schnuppe. Hauptsache seine "globalen jungen Führer" kommen auf die richtigen Plätze von Ländern, Konzernen, NGOs, Vereinen, Stiftungen usw. Dort, wo sie mächtig gewaltige Interessen durchzusetzen in der Lage sind. Und - natürlich - nur zum besten aller Menschen dieser Welt.

Ach übrigens. Herrn Putin soll er auch schon einmal die "Hand geschüttelt" haben.

Kommentar von Rudi Knoth

Ein interessanter Text. Aber hier mache in einen Einwand:

Zitat:"Mit "Atomkrieg-Liz" hatte das WEF einen weiteren Kader auf den hohen Posten eines EU-Landes installieren können, für den diesmal jedoch der Stuhl nach kurzer Zeit schon zu groß wurde."

Aber Großbritannien ist doch nach dem Brexit nicht mehr in der EU. Also kann diese Frau nicht mehr auf "einen hohen Posten in einem EU-Land gehoben" werden.

Danke für den Hinweis, Herr Knoth. Haben wir soeben in "eines europäischen Landes" geändert. Die Redaktion

 

Kommentar von Peter Löcke

Schön, dass Sie noch Tränen haben, Herr Kandziora. Ich habe sie wie mein Lachen verloren. Anders als Timm Thaler habe ich noch nicht mal Geld dafür bekommen.

Wäre spannend, wenn die Medien konsequent die deutsche Übersetzung von "young global leaders" verwenden würden. Abends in der Tagesschau: "Die junge Weltführerin Annalena Baerbock gab heute bekannt, dass ...". Danach bei Maischberger und Co: "Ich begrüße den nicht mehr ganz so jungen Führer der Welt, Cem Özdemir. Zu meiner ersten Frage, mein Führer ...".

Vielleicht werden dann die Menschen wach.