Meine Antwort auf den Leitartikel von Alexander Wallasch

Die Regierung will ihren Krieg gegen das eigene Volk nicht beenden

von Toddn Kandziora (Kommentare: 8)

Eine Demokratie muss jeden Tag aufs Neue verteidigt werden. Von jedem. Wer nicht bereit ist, für ein demokratisches Deutschland sich gerade zu machen, der wird in einer wie auch immer gearteten Diktatur erwachen.© Quelle: Pixabay

Kolumnist Toddn Kandziora antwortet auf den heutigen Leitartikel „Im Frühjahr wird es Zeit, die Gräben zuzuschütten“.

Ja! Ja! JA! Und ein entschiedenes Nein!

JA: Auf kurz oder lang wird den Deutschen nichts anderes übrigbleiben, als die Gräben in der Gesellschaft selbst wieder zuzuschütten.

Doch wird dies die Arbeit derjenigen sein, welche die derzeit tiefsten Gräben seit Kriegsende haben graben lassen. Auf Kosten der Ungeimpften. Auf Kosten derjenigen, die den interessengeführten Krieg in der Ukraine nicht unterstützen wollen. Auf Kosten derer, die eine überstürzte Energiewende in Zeiten des Notstands nicht wollen. Auf Kosten der hier Geborenen, die unter der unkontrollierten Massenzuwanderung in ein nicht mehr kontrollierbares Land Monat zu Monat mehr Ängste entwickeln.

Wir „Menschen, die hier schon länger leben“, die unter dieser Politik leiden, wir, die nicht mehr ein oder aus wissen. Nicht mehr wissen, ob am nächsten Tag nicht schon ein Blackout vor der Haustür steht. Wir uns noch deutsch Fühlenden, die nach einem langen Arbeitsleben sich im eigenen Land keinen Wohnraum, keine Energie und keine Nahrung mehr leisten können.

Nein, ich freue mich nicht auf „ihr“ neues Deutschland. Ein bunt-diverses Deutschland für alle, das über unseren Köpfen errichtet wird und wohl bald über unser aller Köpfe zusammenbrechen wird. Zusammenbrechen soll?

JA: Diese Politik, die all das erst möglich machte, noch vieles mehr möglich machen will, schadet. Im Interesse. Doch nicht im Interesse des eigenen Volkes. Im Interesse anderer. Das ist offensichtlich. Nicht nur dem kleinen Mann auf der Straße.

Und JA: Diese Regierung spaltet das Volk. In einen großen Teil, der im eigenen Land nichts mehr zu sagen haben soll, der seine „dumme Fresse zu halten hat", weil er laut Aussage heutiger Bestimmer NAZI ist, und in einen kleineren, alles mitmachenden Bevölkerungsanteil, der sich auch wie erwünscht quartalsmäßig impfen lässt.

Der für den Krieg hungert und friert. Der bereit ist, woke-divers und klimaneutral mit wehenden Regenbogenfahnen in den Untergang zu marschieren. Ein Untergang, der eine rechte Verschwörungstheorie ist. Wie von Wahrheitsmedien gesagt wird.

Aber wenn Alexander Wallasch schreibt:

„Es kann zum Beispiel nicht sein, dass Geimpfte, die sich ihre Entscheidung vielfach nicht leicht gemacht haben, mit dem Etikett ‚selber schuld‘ versehen werden. Und auf der anderen Seite muss der Alarmmodus, der Kriegszustand beendet werden."

Dann sage ich entschieden NEIN!

Wie soll ich denn solche Äußerungen verstehen? Soll ich sie derart verstehen, dass die Ungeimpften sich in einem Kriegszustand gegen die Geimpften befänden? Den „Alarmmodus“ werde ich als ungeimpfte Person aus gutem Grund nicht beenden. Denn noch immer sind Personen wie ein Karl Lauterbach in Positionen befähigt, Menschen ob ihres Impfstatus zu diskreditieren. Diesen ihre Menschlichkeit abzusprechen.

Solange Lauterbach und andere, wie „ich nehme jede Kohle“ Scholz, „Fettnäpfchen“ Baerbock, „Alles gegen Rechts“ Faeser, „Deutschland ist doof“ Roth oder „Ich freu mich drauf“ Göring-Eckardt das Land beherrschen, das sie doch offensichtlich gar nicht leiden können und dessen Bevölkerung sie zum Teil verachten, solange wird der Graben zwischen ihnen und mir unüberwindbar sein.

Solange solch Personen im Land bestimmen, was ich wo zu tragen habe, wohin ich möglicherweise ab Herbst als ungeimpfte Person noch gehen DARF (!), welche Orte ich NICHT betreten darf, wie viel ich für was zu zahlen habe, solange befinde ich mich zu meinem eigenen Schutz im Alarmmodus und ja, vielleicht doch, irgendwie in einem Kriegszustand.

Ihre Unterstützung zählt

Mit PayPal

Denn sie sind immer noch hinter mir her. Ich bin jemand, der nicht denkt, wie ich zu denken habe. Denken soll. Der sich noch immer nicht hat impfen lassen und auch nicht mit einem genetischen Versuchsstoff impfen lassen wird.

Ich bin einer derer, die skeptisch gegenüber der regierenden Clique sind. Diese Personen in der Regierung, die die Ihrigen bis auf den kleinsten Gemeindeposten einzusetzen in der Lage waren. Die ihre Leute und Unterstützer in den Medien, in Wirtschaft, Kultur und Bildung installiert haben, sodass die Mehrheit der Bevölkerung gespritzt werden konnte, ohne dass auffiel, was vor sich ging. Was Ziel und Nutzen sein könnte.

So konnte es ohne große Gegenwehr oder Protest geschehen, dass Menschen mit anderer Meinung verfolgt, entlassen, diskreditiert, ausgeschlossen, beschimpft, verleugnet, getreten, misshandelt und aus dem eigenen Land gejagt wurden. Dass gegen Ungeimpfte auf übelste Art vorgegangen wurde und Menschenrechte in die bunt-diversen Tonnen getreten wurden.

Und so sind es noch heute, auch im dritten Jahr der Plandemie, weiterhin „doppelt-plus-gut“ und vielfach nachgeboosterte Geimpfte, die Vorbehalte gegen Ungeimpfte haben. Die uns als Unmenschen betrachten, uns als solche behandeln. Die schlecht von uns denken, weil sie es so gelernt haben, ihnen dieses krude Denken quasi eingeimpft wurde.

Nein. Ich werde nicht vergessen. Wie sie mich jetzt drei Jahre ob meiner Meinung verachtet und ausgeschlossen haben. Und ich werde, solange die Verantwortlichen für all das am Ruder sind, ob in der Regierung oder in den Gemeinden, den Medien, in Kultur und Wirtschaft, sie weiterhin ihrer Agenda nachgehen, in meinem Alarmmodus ihnen gegenüber bleiben. Ich werde mich nicht unterwerfen und ich werde darum kämpfen, nicht wie sie werden zu müssen.

Von meiner Seite aus werde ich nicht verzeihen (können). Denn sie haben den „Bogen des Leids überspannt“ und die Sehne der Geduld aus Absicht reißen lassen.

Die kommenden Ausnahmezustände, die Verwerfungen und das große Leid, das auf uns zukommen wird, auf die Geimpften wie Ungeimpften, daran tragen doch nicht die Ungeimpften Schuld. Es sind diejenigen, die seit 2020 angeordnet, befohlen und erzwungen haben. Und es sind diejenigen, die mitgemacht haben. Die es mit sich haben machen lassen.

Eine Demokratie muss jeden Tag aufs Neue verteidigt werden. Von jedem. Wer nicht bereit ist, für ein demokratisches Deutschland sich gerade zu machen, der wird in einer wie auch immer gearteten Diktatur erwachen. Wenn er denn nicht vorher schon in der Matrix im Koma lag.

Nur diejenigen in der Regierung, die ihren, so scheint es, privaten „Krieg“ gegen das eigene Land, gegen die eigene Bevölkerung führen, können ihn auch beenden. Aber ich denke, das wollen sie vielleicht gar nicht. Denn sie hören ja einfach nicht auf. Machen immer weiter.

Die angesprochenen tiefen Gräben zwischen einem Teil unseres Volkes und der derzeitigen Regierung können vielleicht überwunden werden, wenn sie gehen. Wenn, wie im Text von Alexander Wallasch am Ende zu lesen, wir „die Verursacher nicht mehr in den Ämtern sehen“.

Einen Kommentar schreiben

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Kommentare

Kommentar von Dirk Bermanseder

Sie sprechen mir aus dem Herzen: "Ich werde nicht vergessen. Wie sie mich jetzt drei Jahre ob meiner Meinung verachtet und ausgeschlossen haben."

Kommentar von Joachim Winter

Die Verunglimpften und Geächteten sollen Schwamm drüber sagen ja? Spässle ja?

Kommentar von Jürgen Frohwein

Aus dem Beitrag und auch aus den Kommentaren entnehme ich einen gewissen Optimismus für ein künftiges friedliches Zusammemleben, so etwa man reiche sich die Hände über den Gräbe(r)n. Wer ein langes Berufsleben mit Menschen zu tun hatte bleibt skeptisch, Soziopathen werden sich nie ändern. Seht Euch doch nur diese Figuren an die über unser Leben befehlen, glaubt wirklich jemand aus denen und deren Knechten werden Menschenfreunde? Sie werden uns ählich dem Postkartenmaler in den Untergang zwingen, getreu dem Motto "wenn dieses Volk nicht grün-links werden will hat es seine Auslöschung verdient". Eine wie immer geartete "Versöhnung" kann es nur geben wenn diese Täter für ihre Verbrechen hart bestraft werden.

Kommentar von Paula Vadcaronc

Lieber Toddn Kandziora:

100prozentige Zustimmung.

Kommentar von Dr. Florian Knopf

Erstaunlich, ich hätte nie gedacht mir über so etwas Gedanken machen zu müssen. Ich bin genauso, wie der Autor hier hin und hergerissen. Am letzten Montag, auf dem Spaziergang, sprach einer von der Wut, die er hat und ich fragte ihn was ist mit „Philipp Rösler, Uniper“, ist er schon einer, dem du gerne eine zimmern würdest, also wo fängt das an?

Wir brauchen eine Gerechtigkeit, aber wir wollen nicht den gleichen Fehler machen, der immer wieder gemacht wird, da lasst uns Menschlichkeit walten und die Justiz einfach gemäß der jetzigen Vorgaben urteilen lassen, also anhand des jetzt geltenden Rechts.

Sicherlich hat unser Rechtssystem, sowie alles in unserem Staat etwas, was überdacht werden sollte, ob es nicht die Möglichkeit gäbe, ein einfacheres, besseres System aufzustellen. Ich finde die Idee einer Anleihe an die erste deutsche Demokratie 1871 für ein neues System, wo wir hin wollen, reizvoll. Bürgerlich, keine Parteien, kein Gewerbeschein.

Ich war sehr beeindruckt von einem Lied, wo auch verzeihen ein Thema ist, das Lied von einer deutschen Frau, so nennt sie sich, in Anlehnung an William Toel, geschrieben, vertont und vorgetragen.
https://www.youtube.com/watch?v=8guGEqkOs1s&list=PLYagJxlg3kyMe6_02U_t8sL1nzsxlvU5w&index=39

Mir ist bewusst, dass sie schon mit Herrn Nerling zu sehen war.

Es ist gut, dass wir anfangen uns Gedanken zu machen, wie wir verzeihen wollen oder auch nicht, was aber heißt, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen. Am letzten Montag war ich das erste Mal mit einem Symbol unterwegs, einer weißen Fahne. Dies ist die Fahne des Parlamentärs, des Unterhändlers. Sie bedeutet nicht Aufgabe, Kapitulation, sondern sie fordert zum verhandeln auf. Seit knapp drei Jahren werden wir nicht gehört, es ist an der Zeit, dass wir Gehör finden Sie. Nebenbei, es gibt Analysten, die nur Staaten für souverän halten, die eine einfarbige Flagge haben, etwa die Sowjetunion. Lasst uns doch souverän die weiße Fahne tragen.

Kommentar von Arno Nühm

Genau. Ich führe keinen Kleinkrieg gegen irgendwelche Nachbarn, die mir aus Unwissenheit immer wieder gesagt haben, ich sollte mich doch endlich impfen lassen, damit die schreckliche Pandemie endlich vorbei geht - aber diejenigen, die das ganze verursacht haben, dürfen nicht ungestraft davon kommen. Sonst lernen ihre Nachfolger daraus nur, wie das geht.

Einem normalen Menschen, der, weil er der Propaganda geglaubt hat, eine Ukraine-Flagge im Garten hat, drehe ich daraus sicher keinen Strick (auch wenn mich manchmal die Versuchung packt, diese Flagge zu stehlen und stattdessen eine der VRs Donetzk und/oder Lugansk aufzuhängen) - aber die tatsächlichen Auslöser dieses Krieges - die Beteiligten an dem Maidanputsch, von denen ja viele in der deutschen und der EU-Regierung sitzen - müssen weg.

Und auch gegen die normalen Menschen, die sich an einer Demonstration gegen CO2 beteiligen sind nicht das Problem - aber die Lügner und Kraftwerkabschalter müssen weg.

Auch habe ich nichts gegen Männer, die unter der Wahnvorstellung leiden, Frauen zu sein oder gegen Frauen, die unter der Wahnvorstellung leiden, Männer zu sein. Aber sie sollten bei einem Psychiater und nicht einem Chirurgen nach der Lösung für ihr Problem suchen. Das Problem sind nicht die Betroffenen, sondern diejenigen, die den Rest von uns dazu zwingen wollen, die Wahnvorstellung als Tatsache anzuerkennen, auch wenn die Genetik das Gegenteil klar beweist.

Die Gräben zwischen Bevölkerungsgruppen können überwunden werden - aber den tatsächlich Schuldigen darf nicht vergeben werden.

Kommentar von Hildegard Hardt

Und wie ich auch unter dem Artikel von Alexander Wallasch schon schrieb: Selbst wenn wir die Verursacher nicht mehr in ihren Ämtern sehen, werden deren Nachfolger nicht besser sein!

Sie sind von der selben Machtgier und Menschenverachtung beseelt wie ihre Vorgänger; sie werden das Volk auch belügen, verachten, benutzen, ausbeuten und mißhandeln, denn das Humankapital ist für die Regierenden nur Mittel zum Zweck.

Es ist unmöglich, sich an den eigenen Haaren aus dem Wasser zu ziehen. Aber den Schopf des gequälten Nachbarn sollte man ergreifen, bevor er im politischen Morast versinkt. Vielleicht kann er dann ans rettende Ufer gelangen, auch wenn man selbst nicht mehr die Kraft dazu hat. Er wird dann zur Wende beitragen, die unsere Scheindemokratie so bitter nötig hat.

Im Augenblick sehe ich aber leider noch keine Wende, denn trotz aller Existenzängste geht es uns immer noch zu gut. Und vor allem fehlt uns eine echte Leitfigur, die uns Mut macht und vorangeht.

Kommentar von ARo61

Danke Toddn !