Toddn Kandzioras Wochenrückblick 45/2022

Gut ist, was gut sein darf

von Toddn Kandziora (Kommentare: 2)

Alle würden am linken Arm eine Regenbogenbinde tragen, nach jedem Tor diverse Küsse austauschen und nach Spielende vor den Augen muslimischer Scheichs und der restlichen Welt ihre Höschen runterziehen, um ihre blanken Ärsche in Richtung der purpurnen Logen der Herrschenden dieser Welt zu präsentieren.© Quelle: Pixabay / WikimediaImages

Ich war die Woche das zweite Mal in diesem Jahr aus dem Haus. Wie im Sommer, beim ersten Mal, nur für wenige Tage. Nicht mal eine Woche. Vier Tage und drei Nächte waren es genau. Mit dem alten T4-Camper. Im Februar des nächsten Jahres wird der TÜV uns wohl scheiden.

Wieder ging es nach Schleswig-Holstein an die Ostsee. In eines der vier Bundesländer, die die Corona-Isolationspflicht aufheben wollen. Dies schöne Schleswig-Holstein, das wie Bayern, Baden-Württemberg und Hessen der Meinung ist, dass im Umgang mit der Plandemie eine neue Phase nötig sei.

Der immer noch in Amt und Würden stehende Gesundheitsminister Karl Lauterbach spricht hier von einem „Fehler“. Klar, dass er so spricht. Ihm schwant, dass ihm mit dem Virus auch Amt und Würden wegschwimmen.

Aber das Karlchen soll gar nicht Thema der Kolumne sein. Mich persönlich kann er gernhaben, auch für das, was er angerichtet hat. Deshalb möchte ich lieber ein paar Worte schreiben über die schöne Ostsee und Begebenheiten der letzten Tage in einer kleinen Stadt Schleswig-Holsteins im November 2022.

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Zuerst einmal, der weiteren Verständlichkeit wegen, ich wohne inmitten des Dreistädteecks Wolfsburg, Braunschweig und Salzgitter in Niedersachsen. In dieser Region leben überdurchschnittlich viele Menschen mit guten Gehältern. Dank des Großkonzernes VW in Wolfsburg, Siemens in Braunschweig, MAN und der Stahlindustrie in Salzgitter. Mit dazu zählen muss man auch die  Arbeitsplätze der in diesem Teil Niedersachsens errichteten Atommüllversenkungsanlagen, wie da wären das Endlager Schacht Gorleben in der Lüneburger Heide, Schacht Konrad und der Asseschacht, auf den ich blicke, wenn ich aus meinem Fenster schaue.

Man könnte behaupten, ich lebe in strahlendem Land. Strahlend bis in meine Nachbarschaft, wie die Menschen über dem Bundesdurchschnitt an Krebs erkranken. Aber auch dieser traurige Umstand soll heute nicht mein Thema sein.

Ein Thema sollen heute die unterschiedlichen Lebensmittelpreise von einem Bundesland zum anderen sein. Insbesondere die für Frühstücksbrötchen. So war ich höchst erstaunt, als ich an meinem Urlaubsort für die Tüte Frühstücksbrötchen den halben Preis wie gewohnt zu zahlen hatte. Und nicht nur für meine Brötchen wurde deutlich weniger als daheim verlangt. Die Lebensmittelpreise an sich ließen mich im Nachbarbundesland erstaunen, ja erfreuen.

Ich denke, es muss an den vielen überdurchschnittlichen Löhnen liegen, die in meiner Region, zumeist in der Autoindustrie gezahlt werden. Wäre ich ein auf eigenen Vorteil bedachter Mensch, sollte ich mir doch wünschen, dass die hiesige Industrie den Bach runtergeht. Vielleicht vom Kanzler an die Chinesen verkauft, wie ein Teil des Hamburger Hafens, durch woke Gesetze aus Brüssel konkurrenzunfähig gemacht oder mit freundschaftlicher amerikanischer Gerichtsbarkeit handlungsunfähig geklagt.

So bin ich aber nicht gestrickt worden. Ich zahle vor Ort für mein Brötchen weiterhin das Doppelte und werde mich hüten, politische Arbeit zu verrichten. Vielleicht gar als Politiker klimaneutrale Interessen zu vertreten und somit dem eigenen Land, der heimischen Wirtschaft und seiner Bevölkerung zu schaden. Zudem würde ich für eine derartige Politik einen Eid brechen müssen. Nein. Ich könnte das nicht.

Und selbst, wenn ich bereit dazu wäre, in die Politik zu gehen, so hätte ich nach heutigen Maßstäben, insbesondere in einer grünen Partei, wenig bis keine Chance. Weniger, weil ich ein alter, weißer Mann bin, der es nicht übers Herz bringen könnte, inzwischen als obsolet geltende christliche Werte zu verleugnen.

Eher aus dem Grund, weil ich in böser Vorzeit eine Ausbildung und mehrere Abschlüsse zu Ende gebracht habe. Damit wäre ich, so hat es den Anschein bei den Grünen, für ein grünes Ministeramt außen vor. Der absolut Falsche und noch dazu ein Mann. Wie schrecklich.

So viel besser hat es da in dieser Zeit die grünwoke Frau ohne Ausbildung im neuen Normal. So, wie beispielsweise die ins Ministeramt berufene Frau Julia Willie Hamburg. Sie ist gerade einmal 36 Jahre alt und in Hannover geboren.

Frau Hamburg wurde zur niedersächsischen Kulturministerin gekürt, und mehr noch, sogar zur stellvertretenden Ministerpräsidentin hat sie es in der neuen Koalition unter Weil gebracht. Unter anderem ist sie Mitglied (*in?) beim FC St. Pauli (in welchem Verein denn auch sonst), der deutschen Herzstiftung und in der LINDENbackt! eG. Wau! Eine tolle Frau offensichtlich und sicherlich eine ganz tolle Ministerin im Rot-Grün dominierten niedersächsischen Landesparlament.  

Weiterhin bekannt ist, dass sie Autos doof findet, gerne Fahrrad fährt und voll divers wie woke auf Genderlinie tickt. Das passt, wackelt und macht zusätzlich Luft nach oben frei. Und dort oben ist nicht nur ein Ministerstuhl im Parlament, sondern auch einer im Aufsichtsrat von Volkswagen für sie frei gemacht worden.

Dort im Aufsichtsrat wird sie nun künftig neben Ministerpräsident Weil Niedersachsens Interessen vertreten, da ihr Bundesland 20 Prozent der VW-Stimmrechte in Händen hält.

Aber ich kenne Frau Hamburg nicht. Möglicherweise tue ich ihr Unrecht. Und möglicherweise macht sie trotz meiner Befürchtungen demnächst ihren Job nicht so schlecht, wie ich denke.

Und möglicherweise sind eine Ausbildung oder ein akademischer Abschluss gar nicht mehr wichtig oder erforderlich bei einem gewählten Vertreter unseres Volkes in heutiger Zeit. Am Erfolg ihrer politischen Arbeit werden und müssen wir sie messen. Und ich werde Frau Hamburg zuhören, was sie in ihrer Amtszeit sagen und wie sie unter anderem im Aufsichtsrat von Volkswagen mit entscheiden wird.

So wie ich die letzten Jahre immer gut zugehört habe, wenn deutsche Politiker versuchten, die Bevölkerung zu spalten, und gegen Menschen mit anderer Meinung hetzten, wie sie Ungeimpfte oder Kriegsgegner diskreditierten, beleidigten und sich verächtlich über diese ausließen.

Der Ärztefunktionär Frank Ulrich Montgomery beklagte in der Sendung von Anne Will die „Tyrannei der Ungeimpften“. „Tyrannei?", fragt damals die Gastgeberin ungläubig. „Ja, ich benutze bewusst den Begriff der Tyrannei“, antwortet der Vorsitzende des Weltärztebundes.

Oder als die damalige Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) der Bevölkerung riet, keinen Kontakt zu Ungeimpften zu haben. Nein, all das darf nicht vergessen werden. Es waren zu viele der unglaublichen Parolen, mit denen zu viele deutsche Politiker von Lauterbach bis Strack-Zimmermann und ihre willfährigen Medien die Bevölkerung zu entmenschlichen versuchten.

Die Wortführer der gesellschaftlichen, der gewollten Spaltung, an deren Namen sicher nicht nur ich mich erinnern werde, sie dürfen nicht vergessen werden. Solange es keine Entschuldigung gibt. Doch schweigen die Schuldigen bis heute über ihr politisches und menschliches Versagen.

Der Schaden, den diese Politiker für unser Zusammenleben und das Land anrichteten, der ist gewaltig. Und immer noch wird über unzählige Impfschäden wie Impfnebenwirkungen geschwiegen. Es wird weiterhin weggesehen, vertuscht und geleugnet, dass die sogenannte Impfung weder die Infektion noch die Weitergabe des Virus wirkungsvoll und dauerhaft zu verhindern in der Lage ist.

Schweigen. Vertuschen. Lügen. Das alles können sie gut und nicht nur in Politik und Medien. Auch im Fußball. Am 20. November beginnt die diesjährige Fußballweltmeisterschaft in Katar und kaum jemanden scheint es wirklich zu interessieren, wie es dazu kommen konnte, dass zum ersten Mal in der Geschichte des Fußballs eine Weltmeisterschaft im Winter ausgetragen werden soll.

Ein Leichentuch des Schweigens wurde über die Stadien dieser WM gelegt. Stadien, die von quasi versklavten Arbeitern errichtet wurden, die auf den Bauplätzen zur Errichtung vollklimatisierter Arenen in der Gluthitze Katars ihr Leben ließen. Ein ehemaliger „Kaiser“ des deutschen Fußballs spricht von „nur“ drei toten Bauarbeitern.

Andere Stimmen sprechen von mehr als 4.000. Wie viele es immer gewesen sein mögen, sie starben für die Interessen weniger. Für die Interessen der Scheichs aus Katar wie auch der FIFA. Sie schufteten sich für den Mammon Weniger zu Tode und indirekt für diejenigen, die sich eines der kommenden Spiele dieser „Weltmeisterschaft“ ansehen werden. Ich werde mir kein Spiel ansehen. Nein. Das kann ich nicht, wenn ich mir die Umstände dieser sogenannten Weltmeisterschaft bewusst mache.

Obwohl. Ich würde mir vielleicht ein Spiel anschauen, wenn eine ausschließlich aus „stark pigmentierten", dazu muslimischen Spielern gebildete „deutsche Mannschaft“, in der kein „gering pigmentierter“, christlicher Spieler ohne Migrationshintergrund mehr ein Spielrecht erhält, nach Katar entsendet würde.

Diese „deutsche Mannschaft“ würde das Land dergestalt präsentieren, wie es laut diverser Interessen, NGOs und Regierung heute zu sein hat, sein soll. Diese „deutsche Mannschaft“ müsste beim Auflaufen auf den katarischen Rasen einen woken Blackpanther-Gruß in den Himmel strecken. Dann sollte sie während der Hymne mit zu Boden gesenktem Kopf stumm und ohne Mundbewegung Händchen halten.

Alle würden am linken Arm eine Regenbogenbinde tragen und nach jedem Tor (in welches auch immer, weil, dabeisein ist alles und gewinnen zählt nicht mehr) diverse Küsse austauschen und nach Spielende vor den Augen muslimischer Scheichs und der restlichen Welt ihre Höschen runterziehen, um ihre blanken Ärsche in Richtung der purpurnen Logen der Herrschenden dieser Welt zu präsentieren.

Doch wird die nach Katar entsendete Mannschaft der stark und wenig pigmentiertern Spieler dies alles so nicht tun. Denn Gratismut ist eben doch nur in den Ländern von Schwabs Gnaden von gewissem Nutzen. Wahrhaftig Eier zu zeigen jedoch nicht viel mehr als ein veraltetes Ritual zweifelhafter Männer aus vergangener Zeit.

In diesem Sinne. Die erste WM seit 74 ohne mich. Ist besser so.

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