Ideologisch und linksradikal: „Reporter ohne Grenzen“

Mit Staatsknete bezahlte NGO bewertet „Pressefreiheit“ – Ukraine vor USA

von RA Dirk Schmitz

Ein Blick hinter die Kulissen einer abhängigen begrenzten Wächterorganisation.© Quelle: Pixabay/divotomezove, lechenie-narkomanii, Mintage: Wallasch

Während „Reporter ohne Grenzen“ Deutschland vor „Delegitimierung" durch Rechte warnt und die USA hinter die Ukraine platziert, zeigen Finanzberichte: Über 80 Prozent der Schlüsselzuschüsse kommen von EU und Regierungen. Allensbach-Umfragen belegen parallel sinkendes Vertrauen in Meinungsfreiheit.

Von Rechtsanwalt Dirk Schmitz

Die Organisation Reporter ohne Grenzen (frz. Reporters sans frontières, kurz RSF) ist eine international tätige verdeckt fast vollständig staatlich finanzierte EU-Einflussorganisation - irreführend NGO - die sich für vorgeblich für „Pressefreiheit, Schutz von Journalisten und gegen Zensur“ einsetzt.
Die Anfang Februar von RSF veröffentlichte „Nahaufnahme 2026: RSF-Report zur Lage der Pressefreiheit in Deutschland“ habe gezeigt, dass die „Delegitimierung“ ihrer Arbeit von vielen „Reporter*innen“ als große Bedrohung für den Journalismus in Deutschland wahrgenommen wird.

„Besonders gefährlich war erneut die Berichterstattung auf Demonstrationen sowie bei Recherchen und Filmaufnahmen in rechtsextremen Milieus.“
Gleiche Wortwahl wie beim deutschen Inlandsgeheimdienst (Verfassungsschutz), der im Jahre 2021 den Phänomenbereich „verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates“ einrichtete.

Kein ernstes Wort bei den berichtenden etablierten Medien von der systematischen Einengung und Aushöhlung der Medienfreiheit durch den politisch-parasitären Staatsapparat. Kein Wort von unzähligen Verurteilungen wegen Meinungsäußerungen, Volksverhetzungen. Kein Wort über die allgemeine Medienaufsicht der Landesmedienanstalten über die Internet-Presse in Deutschland.

Kein Wort über das Ergebnis folgender Allensbach-Frage:

„Haben Sie das Gefühl, dass man heute in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“

Aktuell ergab die Allensbach-Erhebung für die Frankfurter Allgemein Sonntagszeitung noch im Oktober 2025: Nur noch 46 Prozent der Bürger sagen:

Man kann seine politische Meinung frei äußern. 44 Prozent sagen: Es ist besser, vorsichtig zu sein.Einer der schlechtesten Werte jemals findet nicht bei Reporter ohne Grenzen statt. Das große Geheimnis des „Freiheits-Rankings“ liegt in der Fragestellung: Wer bewertet? Denn die Pseudoanalyse erfolgt auf Grundlage eines Fragebogens, „den Fachleute beantworten, darunter Journalisten, Wissenschaftler, Menschenrechtsaktivisten und andere Pressefreiheits-Experten.“

RSF befragt nicht eine offen dokumentierte, namentlich überprüfbare Stichprobe.Öffentlich bekannt sind nur die Berufsgruppen der Befragten und das Methodik-Gremium. Die konkreten nationalen Befragten bleiben nach der veröffentlichten Methodik „geheim“. Alexander-wallasch.de, Tichys Einblick und andere sind nicht befragt worden.

Das macht das Ranking zum wertlosen Propagandamittel. Faktisch handelt es sich um eine von der EU mit Geld geführte Propaganda-Truppe mit minimaler Kritik an Deutschland und maximaler Kritik gegen EU-kritische Drittstaaten, auch die Vereinigten Staaten.

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So finden sich die USA, die Ur-Heimat der verfassungsrechtlich geschützten Meinungsfreiheit, - nach Mauretanien und der Ukraine (!) - auf Platz 64.
Reporter ohne Grenzen glaubt, dass die Pressefreiheit in Italien schlechter ist als in der Ukraine. Da ist grotesk!

RSF wurde 1985 gegründet und sitzt heute in Paris. Sie sei weltweit in über 100 Länder aktiv und erstellt ihre durch unbekannte Bewerter manipulierte jährliche „Rangliste der Pressefreiheit“.

Die Finanzierung ist der Krimi eines Bordells: Gesamteinnahmen 2024: 13,335 Mio. Euro; Betriebskosten ca. 13,092 Mio. Euro. Überschuss: ca. 326.000 Euro. Einnahmequellen 2024 laut Schatzmeisterbericht:

Die größten öffentlichen Geldgeber waren 2024 laut RSF: EU 2,472 Mio. Euro, niederländisches Außenministerium 2,289 Mio. Euro, SIDA Schweden 950.000 Euro, Agence Française de Développement 1,328 Mio. Euro. Diese vier machten 81 Prozent (!) der öffentlichen Zuschüsse aus. Weitere Großspender sind namentlich nicht auszumachen. Soros Foundation hat Geld gegeben.

Das Geheimnis der „Unabhängigkeit“ ist deren linkswoke bis linksextremistische Personalbesetzung mit Staatsknete:

Der aktuelle Vorstand von Reporter ohne Grenzen e.V. (Deutschland) besteht aus Vorstandssprecher Martin Kaul. Martin Kaul ist Mitgründer der staatlich geförderten Linksorganisation Correctiv, Investigativreporter bei taz, Barbara Junge, Chefredakteurin der taz, Tamina Kutscher, geschäftsführender Vorstand, sonst bei der Dekoder-Organisation, Teil der EU-Anti-Russland-Kampagne, deren Finanziers u.a. das Auswärtige Amt 2020, 2021, 2022, 2023 und 2024 für mehrere Russland-/Belarus-Projekte, u. a. aus dem ÖPR-Programm für Zivilgesellschaft in Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland, die Bundesstiftung Aufarbeitung, des Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Bundeszentrale für politische Bildung.

Weitere Vorstände: Ulrike Gruska, arbeitet u.a. für den Deutschlandfunk, Matthias Spielkamp,Geschäftsführer bei AW AlgorithmWatch gGmbH, Berlin, Aufsichtsrat dort u.a. Ex-Ministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Förderer u.a. Bundesministerien, darunter BMFSFJ und BMUV. Dr. Michael Rediske und Barbara Junge bewegen sich ebenfalls im Umfeld staatlicher Förderungen und Subventionen.

So sieht keine neutrale Bewertung von „Pressefreiheit“ aus. Jedes kluge Land wirft diese rufschädigende manipulative Agenten-Organisation hinaus.

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