Von Joachim Kleppe
Und obwohl die spanischen Gesundheitsbehörden bestätigt haben, dass keiner der Passagiere Krankheitssymptome zeigt, wird in den Medien ausschließlich berichtet, dass unter den Passagieren der gefährliche Andes-Stamm des Hantavirus verbreitet sei.
Mehrere Passagiere sollen sich in der arktischen Region von Patagonien am Kot von Nagetieren angesteckt haben. Nachdem drei Passagiere verstorben sind, wurde das Schiff auf eine 13-tägige Reise zur Evakuierung in einen Industriehafen der kanarischen Insel Teneriffa geleitet. Auf dieser Reise gab es keine weiteren Erkrankungen. Das kleine Kreuzfahrtschiff Hondius einer niederländischen Reederei ermöglicht wohlhabenden Passagieren wohl eher höheren Alters Expeditionsreisen in die Antarktis zu Preisen zwischen 9000 bis über 20.000 Dollar.
Wie bei allen Kreuzfahrten darf angenommen werden, dass das Durchschnittsalter der Passagiere der Hondius wegen der Teilnahme vieler Rentner, die ihren Lebensabend lieber mit Reisen als auf dem Sofa verbringen wollen, eher hoch ist. Sterbefälle auf Kreuzfahrtschiffen kommen u.a. deshalb immer wieder vor. Todesursachen lassen sich bekanntlich erst durch eine Obduktion feststellen, die aber nicht auf den Schiffen erfolgt. Auch die Todesfälle auf diesem Schiff sind noch nicht obduziert. Woran die Passagiere verstorben sind, ist bis jetzt unbekannt. Die Behauptung eines gefährlichen Viren Ausbruch auf einem Schiff bleibt also noch Spekulation.
Was ist das Hantavirus? Schon am 10. Mai 2021 hat die Impfallianz GAVI - bekannt für die weltweite Verbreitung der COVID – Impfung - von Bill Gates die Gefahr des Hanta-Virus erkannt und auf ihrer Website davor gewarnt. Dieses Virus stammt diesmal nicht von Fledermäusen, sondern von Nagetieren, zum Beispiel von Ratten und Mäusen in Chile und Argentinien. Diese Tiere sind seit dem Mittelalter Sinnbilder für eine Pest. Erkrankte Menschen sollen ein Sterblichkeitsrisiko von 40 Prozent haben und sollen ansteckend für andere Personen.
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Nicht nur GAVI sondern auch die Pharmaindustrie und Wissenschaftler wussten schon vor mehreren Jahren, dass ein Hantavirus für die Menschheit gefährlich werden könnte. Moderna, bekannt als Covid-Impfstoffhersteller, arbeitet seit 2023 in einer Kooperation mit dem Vaccine Innovation Center des Korea University College of Medicine, VIC-K, an einem mRNA Impfstoff gegen Hantaviren.
Seit der Panik in allen Medien um das Kreuzfahrtschiff ist der Aktienkurs von Moderna in der letzten Woche um 25 Prozent nach oben geschossen. Anleger erwarten für die kommenden Monate Bombengeschäfte.
Der COVID „Pandemie“ ging im Oktober 2019 das Planspiel „Event 201“ in New York voraus. Beteiligt waren wichtige Pharma-, Staats- und Geheimdienstvertreter, z.B. des CIA. Thema des Planspiels war der Ausbruch eines Coronavirus in Südamerika mit weltweiter Verbreitung.
Im April dieses Jahres gab es ein von der WHO organisiertes ähnliches Planspiel, „Polaris 1“ und „Polaris 2“. Diesmal wurde das Szenario eines mit einem gefährlichen Virus infizierten Forschers, der auf ein Forschungsschiff gestiegen sei und so das Virus verbreitet hätte, durchgespielt. Dieser fiktive Forscher sollte sich in der Antarktis an einem Mammut infiziert haben. Das Tier sei im wegen des Klimawandels auftauenden Eis gefunden worden. Dieses Pandemie-Szenario wurde mit über 600 „Experten“ aus 26 Ländern unter Teilnahme von 25 NGO‘s im Internet geübt. Für Deutschland war das RKI vertreten.
Interessierte informiert die WHO auf ihrer Webseite jetzt schon über mögliche „Sicherheitsmaßnahmen“, die die einzelnen Länder gegen mögliche neue Pandemien durch das Hantavirus ergreifen könnten, z.B. Masken, Impfungen, Reisebeschränkungen und Lockdowns.
Wie ernst die WHO die Gefährdung einschätzt, zeigt sich daran, dass der Generaldirektor der WHO, A. Ghebreyesus, heute persönlich nach Teneriffa geflogen ist, um zusammen mit der ebenfalls eingeflogenen spanischen Gesundheitsministerin die Evakuierung des „Seuchenschiffes“ zu leiten und zu überwachen. Die Gesundheitsbehörden auf Teneriffa haben bis heute 10. Mai nur festgestellt, dass kein Passagier Krankheitssymptome hat. Warten wir also auf neue PCR-Tests.
Joachim Kleppe ist ausgebildeter Gymnasiallehrer, danach war er 35 Jahre lang Unternehmer in der Automobil-Branche.
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Kommentar von Schwar Zi
Was gibt es denn dieses Mal dazu? Ich hoffe Döner! Die Bratwurst war ja kulturell ausgrenzend! ;)
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Kommentar von T S
Ofensichtlich wird der Unfug der "symptomlosen Erkrankung" erneut bemüht. Anders ausgedrückt: Nach aktuellem Kenntnisstand werden ausschließlich Gesunde als Seuchenkreuzerpassagiere dargestellt.
Dabei können die so unfreiwillig Abenteuerreisenden noch froh sein keine Kälber zu sein, denn die wären im heutigen Wahn schon längst gekeult worden.
Das Hanta-Virus ist übrigens schon lange bekannt ohne daß seitdem ganze Kontinente ausgestorben sind, das weist darauf hin daß hier wohl erneut die nächste Affenpocken-Panikplandemie suggeriert werden soll.