Was bringt uns dieses Geständnis für die Aufarbeitung des Corona-Regimes?

Pfizer vor EU-Ausschuss: Covid-Impfstoff wurde nie auf Verhinderung der Übertragbarkeit getestet

von Gaia Louise Vonhof (Kommentare: 1)

Regarding the question around did we know about stopping immunization before it entered the market… No …”© Quelle: Youtube EU/ Bildmontage Alexander Wallasch

Während einer Anhörung der Europäischen Union zu COVID-19 gestand Janine Small, „Pfizer president of international developed markets“, auf die Frage des niederländischen Politikers und derzeitigen Mitglieds des Europäischen Parlaments (MEP) Robert "Rob" Roos ein, dass der Impfstoff vor seiner Freigabe nie auf seine Fähigkeit getestet wurde, die Übertragung von Covid zu verhindern.

Am vergangenen Montag formulierte Rob Ross seine Frage so:

„Damit es keine Missverständnisse gibt. Wurde der Covid-Impfstoff von Pfizer darauf getestet, ob der Übertragung des Virus stoppt, bevor er auf den Markt kam? Wenn nicht, sagen Sie es bitte deutlich. Wenn ja, sind Sie bereit, die Daten mit diesem Ausschuss zu teilen? Und ich möchte wirklich eine klare Antwort, ja oder nein, und ich freue mich darauf. Ich danke Ihnen vielmals.“

Pfizer-Anhörung EU hier im Originalvideo/Youtube ab 49:55

Die Antwort von Janine Small lautete: “Regarding the question around did we know about stopping immunization before it entered the market ... No …”

Nein, antwortete Small also, garniert mit einem Schmunzeln. Pfizer erklärt demnach offiziell, dass der mRNA-Stoff des Unternehmens nicht daraufhin überprüft wurde, ob er die Übertragung des Virus verhindern kann. Ergo gibt es auch keine Daten, die Pfizer dem Ausschuss bzw. der Öffentlichkeit übergeben könnte.

Small weiter (übersetzt): „Wir mussten mit der Geschwindigkeit der Wissenschaft mitgehen, um wirklich zu verstehen, was auf dem Markt passiert. Und unter diesem Gesichtspunkt mussten wir auf Risiko gehen.“

Nach der Anhörung twitterte EU-Parlamentarier Roos (übersetzt):

„In der COVID-Anhörung gibt #Pfizer-Direktor zu: #Impfstoff wurde nie auf Verhinderung der Übertragung getestet. ‚Lassen Sie sich für andere impfen‘ war immer eine Lüge. Der einzige Zweck des #COVID-Passes: Menschen zur Impfung zu zwingen. Das muss die Welt wissen. Teilen Sie dieses Video!“

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Im Video-Tweet selbst skandalisierte Roos die Pfizer-Aktivitäten als "kriminell" und "eine billige Lüge“. Ross kommentierte die Antwort in einem Video folgendermaßen:

"‘Wer sich nicht impfen lässt‘, ist asozial. Das hat uns der niederländische Premierminister und Gesundheitsminister gesagt. Man lässt sich nicht nur für sich selbst impfen, sondern auch für andere. Man tut es für die ganze Gesellschaft, so sagten sie. Heute hat sich dies als völliger Unsinn herausgestellt. In einer COVID-Anhörung im Europäischen Parlament hat einer der Pfizer-Direktoren mir gegenüber zugegeben, dass der Impfstoff zum Zeitpunkt seiner Einführung nie darauf getestet worden war, ob es die Übertragung des Virus stoppen kann. Damit entfällt die gesamte Rechtsgrundlage für den Covid-Pass. Der Covid-Pass, der zu massiver institutioneller Diskriminierung führte, da Menschen den Zugang zu wesentlichen Teilen der Gesellschaft verloren. Ich finde das schockierend, sogar kriminell. Das ist skandalös. Millionen von Menschen auf der ganzen Welt sahen sich gezwungen, sich impfen zu lassen, weil der Mythos 'man tut es für andere' galt. Dies hat sich nun als billige Lüge herausgestellt.“

Was ist so bedeutend an der Aussage aus der Pfizer-Chefetage? Das Unternehmen hat damit vor dem EU-Parlament bestätigt, dass es nie eine wissenschaftliche Evidenz für die Behauptung gab, dass durch die Impfung andere geschützt werden, womit die Diskriminierung Ungeimpfter im öffentlichen Leben noch einmal schwerer wiegt und zudem argumentativ auf einer Falschbehauptung basierte.

Aber eines darf man nicht vergessen: Vor dem EU-Ausschuss ging es erst einmal nur um die Wirksamkeit der Biontech/Pfizer-mRNA-Stoffe.

Von den Inhaltsstoffen und den daraus resultierenden Nebenwirkungen in den Biontech/Pizer-Spritzen war noch gar nicht die Rede. Das Fass ist zwar offen, es stinkt, aber es wurde noch nicht umgekippt, um die ganze Sauerei zu erkennen.

Nicht nur Roos, auch andere EU-Abgeordnete thematisierten in der Anhörung zudem die SMS-Affäre von Pfizer-Chef Albert Bourla mit Ursula von der Leyen (alexander-wallasch.de berichtete), die sich weigert, ihre Chatprotokolle mit Pfizer-Chef herauszugeben, die möglicherweise Aufschluss geben könnten über die Hintergründe des Milliarden-Vakzin-Geschäfts mit dem Pharmariesen.

Dieser ist 35 Milliarden Euro wert, es geht um bis zu 1,8 Milliarden Dosen des Biontech/Pfizer-mRNA-Stoffes für die Jahre 2022 und 2023. Ein Deal, der von Frau von der Leyen im März 2021 via SMS mit Pfizer-Chef Bourla eingetütet worden sein soll. In dem Zusammenhang war zudem der Preis pro Biontech-Impfdosis um 20 Prozent von zuvor 15,50 Euro auf 19,50 Euro gestiegen.

Dazu Roos auf der EU-Anhörung zu Pfizer-Vertreterin Small:

„Ich würde auch gerne wissen, wo Herr Bourla ist. Warum er heute nicht hier bei uns ist. Frau Small, haben Sie irgendwelche Informationen? ... Ich bin sehr neugierig, was die Tatsache zu bedeuten hat, dass der CEO von Pfizer sagt, dass sie transparent sein wollen, und dann nicht in dieser Kommission auftaucht. Herr Bourla ist sehr daran interessiert, Milliardengewinne auf dem Rücken der EU-Bürger zu machen, aber er ist nicht bereit, eine Erklärung abzugeben … Herr Bourla war persönlich an den Vertragsverhandlungen per SMS mit der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, beteiligt. Deshalb wäre seine Anwesenheit hier absolut entscheidend. Nun haben sich der Europäische Bürgerbeauftragte und der Europäische Rechnungshof zu den Folgen des Skandals geäußert, und diese sind sehr vernichtend. Ich denke also wirklich, dass Herr Bourla anwesend sein muss, und wir müssen dies tun, um volle Transparenz in dem Prozess zu gewährleisten.“

Mislav Kolakusic, Abgeordneter des Europäischen Parlaments aus Kroatien, bezeichnet den Kauf von insgesamt 4,5 Milliarden Dosen des Covid-Impfstoffs für 450 Millionen EU-Bürger – das sind 10 Dosen pro Kopf! – als den größten Korruptionsskandal in der Geschichte der Menschheit:


"Wann wird sie (Ursula von der Leyen, Anm. Redaktion) uns, den Mitgliedern des Europäischen Parlaments, sowie den EU-Bürgern, die sie angeblich vertritt, die Kommunikation vorlegen, die sie mit Pfizer während der Beschaffung von 4,5 Milliarden Impfstoffdosen zu einem Zeitpunkt hatte, als es absolut keinen Beweis für die Wirksamkeit und vor allem nicht für die Schädlichkeit dieses Produkts gab? (…) Die Institution macht, was sie will.“


Frau von der Leyen schweigt weiter und erinnert dabei an Helmut Kohl, als der in der Spendenaffäre sich so stoisch weigerte, vom Kakao zu trinken, durch den er sich selbst gezogen hatte.


Bourla will nicht bei der Anhörung erscheinen und schickt Frau Small. Wann ist das Maß voll? Wann sorgen unsere Parlamente auf EU- und nationaler Ebene endlich für Gerechtigkeit, für Aufklärung und sorgen dafür, dass diese Elendsspirale der Lügen und Vertuschung endlich aufhört?

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Kommentare

Kommentar von Hildegard Hardt

Das Maß ist noch lange nicht voll! Und selbst wenn Frau von der Leyen aus dem Amt gefegt würde, käme ein "würdiger" Ersatzplayer, der ihr ehrloses Spiel fortsetzt; Menschen dieser Gattung kennen keinerlei Skrupel!

Der EU-Machtapparat ist durch und durch korrupt und zeigt tiefe Risse auf. Daran ändert auch nichts die Aussage v.d. Leyens, daß alle Mitgliedsländer den Schulterschluß praktizieren und nur das gemeinsame Wohl im Blick haben.

Länder, die dieser Institution vertrauen und sogar einen Europäischen Gesamtstaat befürworten, begehen nach meiner Ansicht ein Verbrechen an ihrem Volk. Sie geben ihre nationalstaatliche Verantwortung auf und tauschen sie ein gegen Unfreiheit, obwohl Freiheit das höchste Gut ist.