„Ich kann nicht 'Ja' sagen, wenn ich 'Nein' fühle"

Sängerin ZAZ: „Ich habe für mich entschieden, mich nicht impfen zu lassen“

von Bertolt Willison (Kommentare: 1)

„Ich bin ein integrer Mensch, ich kann nicht so sein, wie ich bin und das singen, was ich singe, wenn ich das Gegenteil tue von dem, was mein Körper, mein Herz und meine Seele fühlen.“© Quelle: Youtube / ZAZ Official

Als die neue Piaf wurde ZAZ nach Erscheinen ihres gleichnamigen Debütalbums im Jahr 2010 bezeichnet. Tatsächlich haben Stimme und Vortragsstil der 42-jährigen französischen Sängerin, mit damals 30 Jahren eher eine Spätentdeckte, gewisse Ähnlichkeiten mit Edith Piaf, der Grande Dame des Chansons.

ZAZ ist beliebt in Frankreich und im französischsprachigen Teil Kanadas. Aber auch in Deutschland ist die Chanteuse ein gern gesehener Gast.

Vor wenigen Tagen hat die Künstlerin bekanntgegeben, dass sie ihre beiden Konzerte in Quebec/Kanada, terminiert auf den 23. und 24. September, absagen wird, weil sie nicht bereit ist, sich mRNA-Injektionen verabreichen zu lassen, um in das Land einreisen zu können.

ZAZ bedauert es sehr, ihre Fans mit dieser Entscheidung enttäuscht zu haben. Gleichzeitig zollt sie jedem ihrer Anhänger Respekt für seine individuelle Entscheidung bezüglich der Injektion.

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Lesen Sie im Folgenden das auf Facebook veröffentlichte Statement von ZAZ in unserer deutschen Übersetzung (Merci, Michi!).

„Mir ist schwer ums Herz und ich schreibe Euch diese Worte:

Meine lieben Cousinen und Cousins in Quebec, sehr betrübt muss ich Euch mitteilen, dass ich, aufgrund der in Kanada noch immer geltenden Gesundheitsmaßnahmen, unglücklicherweise nicht kommen und meine für September geplanten Konzerte nicht geben kann.

Ich bin ein integrer Mensch, ich kann nicht so sein, wie ich bin und das singen, was ich singe, wenn ich das Gegenteil tue von dem, was mein Körper, mein Herz und meine Seele fühlen. Ich habe für mich entschieden, mich nicht impfen zu lassen.

Bis jetzt habe ich keine Stellung dazu bezogen, da ich nach mehrfacher Covid-Erkrankung nicht das Bedürfnis und vor allem das Gefühl hatte, dass es für mich nicht der richtige Zeitpunkt war, mich zu äußern.

Außerdem war es mir gelungen, alle internationalen Termine seit dem letztem März unter Erfüllung aller Voraussetzungen (wiederholter PCR-Test und Isolierung) einzuhalten. Heute stellt sich die Frage wiederholt und ich habe keine andere Lösung, als Euch zu sagen: Ich kann nicht „ja“ sagen, wenn ich „nein“ fühle.

Es wäre, als würde ich mich selbst verspotten, als würde ich mich selbst nicht respektieren ... Ich respektiere die Entscheidung eines jeden und auch ich habe diesbezüglich meinen freien Willen.
Vielleicht werde ich einige enttäuschen, aber ich weiß, dass mich viele verstehen werden.

Es fällt mir sehr schwer und wir haben alle möglichen Anstrengungen unternommen, eine Erlaubnis für die Einreise in Euer Land zu erhalten, das unserem so nahe steht.

Ich hoffe, dass sich das Infektionsgeschehen schnell ändert und dass ich endlich kommen und mit Euch all die Freude teilen kann, die überspringt, wenn ich in Eurer Mitte bin.

Mit unserem Team arbeiten wir vor Ort aktiv daran, so bald wie möglich Nachholtermine für September 2023 bekannt zu geben

Ich sende Euch all meine Liebe, ich weiß, dass dies alles nur eine Übergangsphase ist. Wir werden uns sehr bald wiedersehen, da bin ich mir sicher.

Passt auf Euch auf, Freunde.
Sanftmut, Liebe und Wohlwollen“

ZAZ – Je veux (Ich will)

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Kommentare

Kommentar von Arno Nühm

Richtig so! Aber wetten, dass sie jetzt aus Radio- und Fernsehsendern verbannt wird?