Toddn Kandzioras Wochenrückblick 26/2022

Würden Sie für dieses Deutschland noch die Waffe in die Hand nehmen?

von Toddn Kandziora (Kommentare: 12)

Nein. Und wieder Nein. Das alles ist es nicht wert, meinen eigenen Arsch in feindliches Feuer zu halten.© Quelle: Pixabay / Ofjd125gk87

Guten Morgen Deutschland oder vielmehr: Guten Morgen Jenem, was davon heute Morgen noch übrig ist. Deutschland, dieses kaum noch zu erkennende undefinierbare Gebilde. Der Rest von dem, was noch nicht verkauft, ausgelagert, abgestellt, verschachert, gegendert, ausgetauscht, umlackiert, abgetrennt, zerstückelt, gespalten, gewechselt, entlassen, entsorgt, umbenannt, gelöscht, verboten oder bis zum letzten Deutschlandversteher abgeschafft wurde.

Eben las ich im Internet, das gestern für die neu-bunt-divers-woke Ampelkoalition der/die/das/etwas FDP Justizminister*in (!) Marco Buschmann und der/die/das/etwas GRÜNE Lisa Paus, die Bundesminister*in (!) für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im neu-bunt-divers-woken der/die/das/etwas Kabinett Scholz ist, das umstrittene Gesetz zur Erlaubnis des jährlichen Wechsels des Geschlechts ab 14 Jahre vorstellten.

Da frage ich mich, warum denn überhaupt über ein Geschlecht Derartiges beschlossen wird, wenn dies doch beliebig ist, keine Bedeutung hat und es laut Aussage von Experten kein männliches oder weibliches Geschlecht gibt. Es sich in neu-woke-Germany daher jetzt aussuchen darf, was ... er/sie/es/etwas … sein möchte bzw. wie … er/sie/es/etwas ... wahrgenommen werden soll. Unabhängig von dem Umstand, was zwischen den Beinen baumelt oder nicht.

Und jetzt Schluss mit dieser „neu-bunt-divers-woken“ zynischen Ironie, mit Sternchen, Strich und Bindeglied.

Aber passt doch irgendwie alles. In einem Deutschland, das nicht mehr deutsch sein soll, bald vielleicht nur „das Land“ genannt werden darf. Das weder von einem „deutschen Volk“ bewohnt wird noch eine eigene Kultur besitzen soll, laut Aussage heutiger Politiker*innen (!) im Grunde niemals besaß. Das nach Meinung von Claudia Roth, Bundeskulturministerin (ohne Sternchen), nur existiert, da es nach dem letzten Krieg von „den Türken“ wieder aufgebaut worden ist.

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Ist es nicht interessant, dass machtvoll über uns bestimmende Politiker*innen (!) lauthals verkünden, dass es „unsere Pflicht“ wäre, dem großartigen ukrainischen Volk (Hört, Hört!) mit Geldern und Waffen im Kampf gegen den Kriegstreiber Putin beizustehen, um nicht nur das Land, sondern auch die dortige, jahrhundertelang existierende Kultur zu retten?

Sind das nicht dieselben Personen, die der eigenen Bevölkerung absprechen, sich als Volk zu verstehen!? Sind es nicht dieselben Personen, die den „hier schon länger Lebenden“ die eigene Kultur miesmachen, uns sogar weismachen wollen, dass eine solche nie existiert hätte?

Ist es denn nicht verwunderlich, dass machtvolle, über uns bestimmende Personen jedem Volk und jeder Kultur dieser Erde Rechte zusprechen!? Dass sie uns auffordern, alle Kulturen dieser Erde anzuerkennen, zu ehren und zu achten, jedoch der eigenen Bevölkerung, dem Land, das sie vertreten, auf das sie einen Eid schworen, einen Volksbegriff aberkennen und der eigenen Kultur den Laufpass geben!? Uns wurde inzwischen der Begriff von "Heimat" madiggemacht und diejenigen, die noch von Heimat sprechen, werden in die dafür gern genutzte und ausgeputzte rechtsradikale Ecke geschickt.

Diese Personen, die nicht von der Mehrheit gewählt wurden, haben es über die vergangenen Jahre hinweg hingebogen, ehemals positiv besetzte Gefühle zu unserem Land und den eigenen Leuten in negativ besetzte Gefühle zu verwandeln.

Dabei wird raffiniert vorgegangen von den Leuten, die darüber bestimmen, wie wir zu leben haben. Sie verwandeln nicht nur die Sprache des Landes, das sie offensichtlich zutiefst verachten. Sie sind heute in der Lage, Gedanken zu formen und die Gefühle in unseren Herzen zu wandeln.

Ich bin in meinem Leben selten verreist. Ich habe nur wenig fremde Länder besucht und daher wenig von der Schönheit und den verschiedenen Menschen dieser Erde gesehen. Ich bin nur einmal, vor mehr als zwanzig Jahren, in meinem Leben geflogen und werde dies nie wieder tun. Nein, ich habe keine Flugangst. Eine Kreuzfahrt habe ich auch noch nie unternommen und habe dies auch nicht vor.

Ich mache mir halt meine Gedanken über die Umwelt. Na und? Darüber, was nötig oder nicht nötig ist, um diese nicht weiter zu verschandeln, besser, zu verschönern, in meiner kleinen Welt sauber zu halten.

Es soll mir keine Greta-Gläubige aus dem reichem Haus Reemtsma oder ein Extinction-Rebellion-Anhänger aus grünem Leipziger Großbürger-Milieu vorwerfen, ich trage eine große Mitschuld an dem, was kommt. Ich hatte im Leben stets versucht, meinen ökologischen Fußabdruck klein zu halten. Und das schon zu Zeiten, als von Umweltschutz und ökologischen Raubbau kaum die Rede war. Dies betreffend habe ich hier in einer älteren Kolumne schon genug gesagt.

Was ich jetzt sagen will: Ich mag das Land, in dem ich lebe. Sehr sogar. Geboren im Harzer Land, aufgewachsen im Weserbergland und gelebt in so manch schönen Landstrichen von der Nordsee bis zum wundervollen Frankenland.

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Es ist ein schönes Land, in dem ich geboren wurde, gelebt habe, bis heute leben kann. Diese meine Liebe zur heimischen Natur, seiner vielfältigen Tierwelt und den verschiedenen Menschen, mit denen ich lebte, arbeitete und feierte – diese Verbundenheit, die lasse ich mir nicht nehmen und in eine vermeintlich rechte Ecke drängen.

Schon gar nicht von diversen Personen, die ein von Grund auf falsches Bild, eine recht eigenartige Einstellung von von/zu diesem, ja auch ihrem Land haben. Die heute durch Kraft ihrer Ämter, mir ihre Sicht auf Land und Leute aufzuzwingen versuchen. Wenn hinter all dem nicht böse Absichten wirken, nun, dann weiß ich auch nicht.

Doch sind es genau diese Menschen in ihren politischen Ämtern und Positionen in Wirtschaft, Kultur und Medien, denen ich indirekt „böse Absichten“ unterstelle, die mir eine bestimmte Haltung zu meinem Geburtsland, meiner Heimat verleidet haben.

Als Wehrdienstleistender der Achtzigerjahre fühle ich mich wegen dieser Menschen nicht mehr an meinen Eid gebunden, mein Land, das leider auch das ihre ist, zu verteidigen. Denn diese Menschen in der Regierung und den Ministerämtern, sie haben einen Schwur geleistet, den ich ihnen jedoch nicht abkaufe. Und mit dieser Einstellung stehe ich nicht alleine in Land und Flur.

Neulich habe ich eine Meinungsumfrage betreffs der europäischen Verteidigungsbereitschaft in die Hände bekommen. In dieser belegte Deutschland mit ca. 16 Prozent den vorletzten Platz vor den Niederlanden mit knapp 15 Prozent. Führend waren die Finnen und gleich darauffolgend die Ukrainer mit einer weit über 70 Prozent für ihr Land zu kämpfen bereiten Bevölkerung. Was immer man davon halten mag.

Es wunderte mich jedenfalls nicht, dass Deutschland die mit am wenigsten für das eigene Land zu kämpfen bereite Bevölkerung hat. Ich würde es heute auch nicht mehr tun wollen. Wofür denn auch?

Um die Interessen von Herrn Scholz, Frau Baerbock oder Nancy Faeser und einer lustigen Ampel-Koalition zu verteidigen? Nö. Für unsere Freiheit und Demokratie? Pfff. Hatten wir mal und gibt es heute nicht mehr. Wurde im Jahr 1 Corona abgeschafft. Für unsere amerikanischen Freunde, für Europa und die westliche Wertegemeinschaft? Dass ich nicht lache.

Oder vielleicht für die „neu-bunt-divers-woken" Wähler*innen (!) und ihre, bestellt wie gelieferte, neue Bevölkerung im Land? Nein. Nein. Und wieder Nein. Das alles ist es nicht wert, meinen eigenen Arsch in feindliches Feuer zu halten. Schon einmal gar nicht, wenn der mir aufgezwungene „Feind“ mir womöglich nähersteht als diejenigen, die mich gerade für ihre Interessen verheizen wollen.

Verdammt, ich wollte doch heute Morgen über ganz andere Dinge schreiben. Zum Beispiel darüber, dass ich jetzt seit mehr als zwei Jahren wieder einmal zu einem Sommerfest eingeladen wurde. Zu diesem aber bitte ein negatives Testergebnis mitzubringen habe. Denn auch, wenn die coole Party draußen im Freien stattfände, das Virus sei doch noch immer aktiv und tödlicher denn je.

Oder darüber, dass laut Meinungsumfragen die GRÜNEN die SPD in der Wählergunst überholt hätten, die CDU nur noch knapp vor den GRÜNEN liegen und die AFD fast inzwischen unter der 5 Prozent-Hürde zu vermuten ist.

Oder darüber, dass die gute Mehrheit im Land spätestens ab diesem Herbst das Maskentragen aller Orten wieder für wichtig hält. Dass die meisten Eltern ihre Kinder unter zwölf impfen lassen wollen. Dass die Impfpflicht nicht vom Tisch wäre. Dass wir viel mehr Arbeitskräfte und jährlich mindestens eine halbe Million neuer Bürger*innen (!) aus vielen anderen Ländern (bevorzugt aus muslimischen) brauchen, um nicht unterzugehen. Dass Joe Biden geistig völlig gesund und super-sexy-fit ist und Deutschland ganz doll liebhat. Dass der böse Teufel Putin psychisch völlig krank ist, zwei und zwei zusammenzurechnen nicht mehr in der Lage wäre und Deutschland ganz dolle hasst.

Und dann wundert sich Frau „Ein Rohr, das so in den Himmel schießt“-Lamprecht, dass nur knapp 16 Prozent aller Bundesbürger*innen (!) bereit wären, Gewehr bei Fuß die Ostflanke zu sichern, um für sie und die ihren geradezustehen.

Meine Güte, wie konnte es nur soweit mit den Deutschen kommen ;-)


PS: Zu bestimmten Gelegenheiten im Text gendere ich absichtlich, mit zynischen Hintergedanken. Dann mache ich dies mit (!) erkennbar.

PPS: Ein passendes Liedchen, so finde ich zu dieser Zeit, und vierzig Jahre alt.

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Kommentare

Kommentar von Fritz Reek

In erster Linie würde jeder seine eigene Freiheit verteidigen, nicht zur Ehren von politischen Figuren. Wer nicht bereits ist, seine eigene Freiheit zu verteidigen, lebt offensichtlich im falschem Land.

Der Autor schreibt: 'Schon einmal gar nicht, wenn der mir aufgezwungene „Feind“ mir womöglich nähersteht als diejenigen, die mich gerade für ihre Interessen verheizen wollen.'

Hier würde mich wirklich interessieren, welcher 'aufgezwungene Feind' dem Autor näher steht?

Kommentar von Dr. Florian Knopf

„Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk; und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation. Eine ritterliche, stolze und harte Nation.“ —  Ernst Thälmann

Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen.
— Friedrich Engels

Die beiden müssen wohl auch Nazis gewesen sein...

Kommentar von Arno Nühm

@Joachim Winter (02.07.2022 12:59):
Das wird leider nichts nützen, nicht umsonst bauen die seitdem von der Leichen Verteidigunsminister*in (!) war Spezialuniformen und Spezialpanzer für Schwangere. Die haben gemerkt, dass sie so viel Kanonenfutter brauchen, dass es nicht mehr reicht, nur Männer*innen (!) einzuziehen.

Kommentar von Arno Nühm

Gerade für dieses Deutschland würde es sich lohnen, die Waffe in die Hand zu nehmen. Solange sie mit der Aufforderung "Hände hoch, Sie sind verhaftet" auf Politiker gerichtet wird, um diese dann festzunehmen und dem Prozess und danach der lebenslangen Haftstrafe zuzuführen.

Kommentar von Vera Ludwig

Ich hätte es nicht besser formulieren können. Wenn ich mir täglich das ganze Geschehen in Deutschland betrachte, möchte ich nur noch weinen.
Man hat das Gefühl, man möchte uns unserer Heimat berauben. Uns lastet man nach wie vor das Geschehen aus dem 2ten Weltkrieg an, wir die jetzigen Generationen unschuldig, aber verflucht. Es gibt Tage, da wünschte ich mir schon 80 Jahre oder älter zu sein, am besten noch mit Demenz und das alles nur um diesen Wahnsinn nicht mehr miterleben zu müssen. Doch ich habe 3 Enkel und es ist meine verflixte Aufgabe den 3 Jungs zu vermitteln, wie schön und lebenswert es einmal war. Sie müssen lernen und begreifen, das eine Gesellschaft ohne Miteinander zum scheitern verurteilt ist. Das zuviel Ideologie den Geist vergiftet, stattdessen sollte immer Vernunft, Sachverstand und Liebe der Wegbereiter sein. Doch das wichtigste im Leben, das Herz allen Daseins, das ist Heimat, das Land in dem man geboren, aufgewachsen und Familien gründet, das Land mit seinen Traditionen, Gebräuche, Feiern und Feste, das Land das man liebt mit all seiner Natur, seinen Tieren und Bewohnern. Niemals sollte man zulassen, das uns unsere Heimat genommen wird.....doch ich habe mich geirrt, nicht nur die Heimat hat man genommen, auch unser Rückgrat.

Kommentar von Hans Krüger

Ein wunderbarer Artikel der diesen neuen Irrsinn nachspürt.
In den Parteiprogrammen ,der Mainstream Parteien gibt es keine Bürger mehr ,nur noch Menschen.Die Bürger die die Abgabenlast tragen für alle Menschen in diesem Deutschland, werden von diesen politischen Eliten regelrecht verachtet hab ich den Eindruck.Eine Flugreise wollte ich angesichts des Chaos auf den Flughäfen gar nicht mehr machen . Mir genügt unser schönes Land.

Kommentar von Hildegard Hardt

Jetzt bin ich 82 Jahre alt, habe meine deutsche Heimat immer geliebt und liebe sie auch heute noch. Aber als ausgerechnet in Berlin geborene Großmutter von 7 Enkeln und dreifache Urgroßmutter kann ich an manchen Tagen nur noch schwer die Tränen unterdrücken, wenn ich an deren Zukunft denke.
Wir gehen noch schlimmeren Zeiten entgegen, als wir sie jetzt schon erleben müssen, denn für die uns Regierenden sind Ehre und Anstand schon lange Fremdwörter geworden und wurden ersetzt durch Lüge und diktatorisches Verhalten. - Nein, für d i e s e s Land lohnt es sich nicht mehr zu kämpfen, nur noch für eines, das wir hoffentlich in g e m e i n s a m e r Anstregung bald wieder vom Kopf auf die Füße stellen werden. 🙏

Kommentar von Ingo Kaiser

Ja Moin! Wirklich GENIAL was Alexander Wallasch hier mittlerweile an Autoren um sich versammelt hat, die frei weg von der Leber reden und schreiben DÜRFEN! Toddn, ich verneige mich vor Ihnen. Ein ganz großartiger Beitrag und authentische Einsicht in Ihre Gedankenwelt, die ich absolut teile! In jungen Jahren bereiste ich 3x hintereinander in der Dom Rep. Weil Karibik immer schon ein Traum war und mit touristischer Erschliessung dieser Insel plötzlich auch für mich finanzierbar wurde. Ausgeträumt, binnen 5 Jahren! Die Zerstörung eines Paradies und vor allem der Seele und Heimat der Einheimischen dort! Anschliessend nie wieder Fernreisen. Und auf der Suche nach meiner Heimat seitdem, wenig bereit sie hier in diesem schönen Deutschland aufzugeben. So sehr man mir auch immer mal wieder mal zu ruft - dann geh doch bei Putin. Überhaupt HEIMAT: DANKE auch für diese schöne Erinnerung an die neue deutsche Welle: die auch schon damals #spaltete - überlebt! Nur gemeinsam werden wir heute der Tsunami. Der diesen Wokedreck mitsamt ihren Kinderschändern, Kriegstreibern, Transhumanisten und Neue Welt Anhänger wieder den Lokus hinab spült: wir haben eine wunderbare Welt! Wir brauchen keine Neue. DAS werde ich verteidigen, notfalls auch mit der Mistgabel. So sprach er, ein 68er wirklicher Linker und Kriegsdienstverweigerer - herzlichen Dank, Toddn.

Kommentar von hans

Ein Gesetz zur Erlaubnis des jährlichen Wechsels des Geschlechts ab 14 Jahre, das war von den rot-grünen Scheissern zu erwarten. Das sind Menschenfeinde von Anfang an. Der angeblich katholische Buschmann gehört exkommuniziert. Was für furchtbare Figuren.

Zum Kriegsgeschrei der rot-grünen Genossen erinnere ich an Erich Maria Remarque; <i>'… ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen.'</i>

… aber klar verteidige ich meine Heimat gegen die rot-grünen Genossen. Wenn die Genossen den Krieg gegen meine Heimat, gegen die deutsche Volkssouveränität, gegen meine Freunde, gegen meine Familie, wollen, werden sie ihn, früher oder später, bekommen.

Kommentar von Joachim Winter

Lieber Todd, selten hat mir jemand so aus der Seele geschrieben. Wollte nur vermelden, dass wir zur Zeit aktiv ein Fluchtland suchen, um meinen wehrdienstfähigen Sohn dort unterzubringen für den Fall der Fälle. Habe aber die Lösung gefunden: er wird Frau! Hübsch genug ist er

Kommentar von Kristin Meyer

Danke, Herr Kandziora, für diese klaren Worte, die ich zu 100 % teile. Im Laufe meines Lebens bin ich viel in unserer wunderschönen Welt rumgekommen, hatte reichlich Gelegenheit, über den berühmten "Tellerrand" hinauszuschauen und konnte neue Erfahrungen und Erkenntnisse gewinnen. Wie Karsten Walter aber schon schrieb: Auch ich bin mittlerweile zumindest mental weit weg von "meinem" Land. Ich empfinde es immer weniger als mein Land, überlege sogar trotz meines Alters immer wieder und immer mehr, hier alle Zelte abzubrechen. Die Krux ist nur, dass die fatalen Zustände hier anderswo sehr wahrscheinlich nicht viel besser sein dürften. Übrigens: Wenn ich Sie wäre, würde ich das Sommerfest sausen lassen, müsste ich dazu ein negatives Testergebnis mitbringen müsste. Bei mir würde es solche hirnrissigen Bedingungen nicht geben.

Kommentar von Karsten Walter

Ich bin a) so was von bei Ihnen und b) innerlich so was von weit weg von "meinem" Land. Mit dem selben Bedauern wie Sie.