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600.000 Views und ein medialer Flächenbrand: Nachlese zu unserem Exklusivbericht aus Quedlinburg

von Alexander Wallasch

Was dem einen sein Schaden, ist dem andern sein Nutzen.© Quelle: Gregor Leip/ Grok

Unser Reporter Gregor Leip war in Quedlinburg vor Ort. Sein Bericht und unser Video von Ulrich Siegmunds Simson-Ausfahrt wurden zum medialen Ereignis: über 600.000 Views auf X, aufgegriffen von Tichys Einblick, Bild, Süddeutscher Zeitung und zahlreichen weiteren Medien. Hier die Nachlese zu unserem Exklusivbericht.

Am 23. August 2026 rollte in Quedlinburg die letzte von vier „Simson-Ausfahrten“ des AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund. Was als Wahlkampfveranstaltung für Sachsen-Anhalt begann, wurde binnen Stunden zu einem medialen Phänomen. Unser Reporter Gregor Leip war vor Ort für Alexander-Wallasch.de. Sein Material entwickelte sich zum absoluten Scoop: bisher rund 600.000 Sichtungen auf X, geteilt, diskutiert und aufgegriffen von Multiplikatoren in den sozialen Medien vielen Portalen und Zeitungen.


Die Bilder sprechen für sich. Rund 5.000 Menschen hatten sich auf der Festwiese Kleers versammelt, darunter bis zu 1.000 mit Simson-Mofas und Motorrädern sowie eine beachtliche Flotte nostalgischer Wartburg- und Trabant-Fahrzeuge – hier unser Bericht.

Ulrich Siegmund selbst steuerte eine hellblaue Simson mit weißem Helm auf das Gelände – kein SUV, keine Distanz. Nach einer kurzen Ansprache und weiteren Reden – unter anderem von Landesvorsitzendem Martin Reichardt und dem lokalen Direktkandidaten – stand er anderthalb Stunden in einer hunderte Meter langen Schlange für Selfies, Fotos und Autogramme. Die Menge skandierte „Uli, Uli, Uli“. Gegenüber, getrennt durch eine Straße und eine knappe Hundertschaft Polizei, hielten sich knapp hundert Gegendemonstranten zurück. Das Übergewicht der Anhänger, Nostalgiker und Anwohner war schlicht zu groß.

Gregor Leip beschrieb die Atmosphäre so:

„Wer das gesehen hat, weiß: Das ist nicht zu stoppen! Das hört nicht mehr auf!“ Und weiter: „Dann setzte sich der Tross in Bewegung – unter einem Gestank und einem Lärm, wie ich ihn persönlich das letzte Mal nach der Wende erlebt habe … Es fühlte sich an wie 37 Jahre nach der Wende – ein neuer Mauerfall!“

Die mitteldeutschen Bürger hätten einen Gemeinschaftssinn gezeigt, „wie ich ihn hier in Westdeutschland lange nicht mehr oder noch nie erlebt habe. Höflich, freundlich, keine bösen Worte. Jeder macht Platz, jeder lacht und freut sich mit dem anderen.“ Was in Quedlinburg spürbar wurde, gehe „weit über Nostalgie und Wahlkampf hinaus“. Hier sei etwas entstanden, „das eine ganz eigene Dynamik entwickelt hat. Die Basis, die Siegmund hinter sich versammelt hat, ist in der gegenwärtigen politischen Landschaft einzigartig.“

Der X-Post von Alexander-Wallasch.de mit dem Video und dem Satz „Ulrich Siegmund in Quedlinburg: Das ist die Wende 2.0. 5.000 Anhänger, 1.000 Simsons und jede Menge Spaß. Aufbruchstimmung wie zum Mauerfall“ erreichte über 600.000 Views.

Die Resonanz in den Medien ließ nicht lange auf sich warten. Tichys Einblick griff das Material am nächsten Tag prominent auf. Unter dem Titel „Ein Wahlkampf-Fest: Volkstribun auf hellblauer Simson“ zitierte Richard Schmitt ausführlich aus Leips Bericht und bettete den Wallasch-Post ein. Die Stimmung werde als „Mauerfall-Stimmung“ beschrieben, Siegmund als volksnaher „Volkstribun“ auf dem Kult-Moped. Die Veranstaltung füge sich in eine Serie von Simson-Touren ein, die gezielt an ostdeutsche Nostalgie und den Wunsch nach Bodenständigkeit anknüpfe.

Auch die Bild-Zeitung berichtete über das Ereignis. In ihrem ausführlichen Wahlkampf-Endspurt-Stück „Polit-Krimi in Sachsen-Anhalt: So nah fühlt sich Siegmund der Macht“ heißt es: „Ein Politiker, der eine Menschenmenge teilt wie ein Popstar – diesen Status hat Ulrich Siegmund aktuell in Sachsen-Anhalt. Der Beweis: In Quedlinburg steuert er seinen blauen Simson-Motorroller durch tausende jubelnde Zuschauer: ‚Uli, Uli, Uli‘, schallt es aus der Menge.“ Rund 5.000 Menschen seien gekommen – ein Zeichen der Stärke zwei Wochen vor der Wahl.

Die Süddeutsche Zeitung notierte unter der Überschrift „Siegmund auf der Simson: Wahlkampf im Nostalgie-Modus?“: Bei der Veranstaltung in Quedlinburg starte der Spitzenkandidat zu einer Simson-Ausfahrt. „So sollen schöne Clips für ein Wir-Gefühl produziert werden.“

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Ergänzend das Echo auf X bei vielgelesenen Accounts:

Hans-Georg Maaßen teilte den Wallasch-Post und schrieb:

„Können Sie sich vorstellen, dass Friedrich Merz, Angela Merkel oder Kandidaten von SPD, CDU und Grünen so gefeiert werden? Nein. Diese Parteien und ihre Medien sind am Ende. Sie – und nicht die AfD – tragen die Verantwortung und Schuld für die katastrophale wirtschaftliche, politische und menschenrechtliche Lage Deutschlands. Weder Angstmache vor der AfD noch permanente Propaganda, Agitation, Verbote oder Repression werden ihnen helfen. Das Spiel ist bald zu Ende! Herr Merz treten Sie jetzt zurück!“

Roland Tichy kommentierte:

„Triumph auf dem Samson: Ulrich Siegmund feiert mit seiner Samson-Ausfahrt ein gigantisches Volksfest in Sachsen-Anhalt – umjubelt, beklatscht, Uli-Uli-Rufe. Es sieht nach einem Erdrutsch aus, wenn man die leeren Veranstaltungszimmer der SPD und die verödeten Stände der CDU vergleicht.“

NIUS berichtete: „Am Sonntag besuchten rund 4000 Menschen die AfD-Wahlkampfveranstaltung von Ulrich Siegmund in Quedlinburg. Darunter viele Simson-Enthusiasten, die auf ihren klassischen Zweirädern zu einer Ausfahrt mit dem AfD-Spitzenkandidaten aufbrachen.“

Mario Nawfal schrieb international: „AfD candidate Ulrich Siegmund just packed the streets in Sachsen-Anhalt with thousands of supporters. A massive crowd rolled through Quedlinburg today… Germany hasn’t seen this kind of energy in decades."

Was bleibt von diesem Tag in Quedlinburg? Ohne parteiisch zu sein, kann man die Bewegtheit der Menschen abbilden und nüchtern attestieren: Unser Material hat nicht nur Reichweite erzielt, es hat eine Erzählung befeuert, die an eine Aufbruchstimmung, die an 1989 erinnert, getragen von Nostalgie, Gemeinschaft und dem Gefühl, dass etwas Unaufhaltsames in Gang gekommen sei. Ob „Wende 2.0“ oder geschickter Nostalgie-Wahlkampf – die Bilder und die Zahlen lassen sich nicht wegdiskutieren. Die blaue Welle hat in Quedlinburg sichtbar Form angenommen. Und sie rollt weiter.

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