Das sagt zunächst viel über die "Zeit", die damit natürlich belegt, dass sie keinesfalls bereit und willig ist, in Zukunft ihre Schmutzkampagnen und ihre politischen Kampagnen und ihre regierungsnahen Kampagnen gegen die AfD einzuschränken. Nein, man baut hier sogar aus, indem man auch längst widerlegte Falschnachrichten und Fake-News-Behauptungen immer wieder neu durchkaut und sich genau das heraussucht, was geeignet ist, den Dargestellten mit Fake-News zu beschädigen.
Das kann man hier sehr gut am Beispiel des AfD-Abgeordneten Julian Adrat einmal durchexerzieren. Zunächst geht es hier um den Musiker Bill Kaulitz. Da werden Adrat homophobe Äußerungen unterstellt. Er hatte allerdings nur geschrieben: „Welche Frau kauft Shampoo, wenn ein Popo-Selfie-süchtiger, gepiercter Schwuler dafür wirbt?“ Wer sich an die Außendarstellung von Bill Kaulitz in der letzten Zeit erinnert, der weiß, dass das fast noch milde ausgedrückt ist für das, was Kaulitz hier regelmäßig an sexuellen privaten Outings präsentiert. Also: geschenkt. Das Verfahren ist im Übrigen noch nicht abgeschlossen.
Dann geht es weiter. Er hätte gesagt: „Transgenderismus gehört ausgerottet.“ Dafür wurde er, schreiben sie hier, verurteilt. Nein, er wurde nicht verurteilt. Das Verfahren wurde eingestellt – gegen eine Geldauflage. Und zur Aussage „Transgenderismus gehört ausgerottet“: Hier ist das Wort „ausgerottet“ der entscheidende Anker für die "Zeit". Aber natürlich ist es lediglich eine verbale Zuspitzung. Adrat sagt hier nichts anderes, als dass er nicht möchte – es ist eine Zusammenfassung der Feststellung –, dass Trans-Menschen ihre sexuellen Ausschweifungen in Kindergärten und Büchereien präsentieren.
Und dann geht es weiter damit – hier ist es besonders perfide, weil längst klar und widerlegt ist und der Kontext sagt, dass es um etwas ganz anderes geht –, er hätte zu den Epstein-Akten geschrieben, Zitat: „Mich interessiert nicht, wenn Milliardäre im Privatjet Sex mit Minderjährigen haben.“ Der Nachsatz bei Adrat ist im Original ganz klar die Erklärung: Er möchte, dass sich die Öffentlichkeit mehr darum kümmert, was in Deutschland passiert, dass hier vergewaltigt wird, dass es hier jedes Jahr Hunderte von Gruppenvergewaltigungen durch zugewanderte Illegale gibt und so weiter. Das ist der Kontext. Und wenn man den nicht miterzählt, stellt man Adrat als jemanden dar, der Missbrauch von Minderjährigen gutheißt. Und das ist ganz besonders perfide und unanständig. Das weiß auch die Zeit und das weiß auch der Redakteur, aber man macht es absichtlich, um die Person zu beschädigen.
Wer also erwartet, dass solche Medien an irgendeiner Stelle irgendwann in Zukunft wieder ein normales Verhältnis zu einer demokratischen Partei installieren wollen, der kann jetzt davon ausgehen, dass das nicht der Fall sein wird.
Noch ein Punkt: Er hätte von einem „Rassismus gegen Weiße“ gesprochen. Ja und? Darüber kann man diskutieren. Da gibt es nun etliche von Vorfällen, die man hier anführen kann. Und er hätte zudem gesagt: „In Pflegeheimen werden Senioren von Arabern und Afrikanern missbraucht.“ Auch dafür gibt es, ich meine, es war Schweden, eine ganze Reihe von Statistiken, die hier Grauenvolles zutage gebracht haben. Auch hier also eine Verkürzung und der Versuch, den Mann zu beschädigen.
Über Adrats schriftstellerische und journalistische Arbeit, über seine Podcast-Arbeit, über seine Familie, über all diese Dinge, die ihn sonst ausmachen, ist in dieser Darstellung nichts gesagt.
Und fast schon lustig zum Schluß: Sie schreiben "35-36 Jahre", da schafft man es nicht einmal nachzufragen bei der Fraktion in Berlin oder bei Adrat selbst. Die "Zeit" dann auch noch faul und schlampig. Und klar, der Eindruck dann hier auch: Wir wissen nicht soooo viel über das ultimative Böse und müssen das Alter des Bösewichts schätzen.
(Aus TRANSparenzgründen: Adrat und Wallasch sind befreundet)
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Kommentar von Pat Mair
Alles zum Schutze "unserer Demokratie" ...