„Vormittags arbeitet sie in der Küche, nachmittags webt sie Tarnnetze für die Soldaten.“

Alles für die Ukraine: Das neue sozialistische Winterhilfswerk der „taz“

von Alexander Wallasch

Socken und kleine Snacks für die Front© Quelle: taz.de/ Screenshot

Die linke taz geht den alten sozialistischen Weg und präsentiert sich aktuell als neues Winterhilfswerk der Medien, indem hier eine Propagandageschichte einer amerikanischen Oma erzählt wird, die in der Ukraine Kartoffeln schält für die Soldaten an der Front.

Dazu mal kurz etwas zum Vorbild, zum original Winterhilfswerk (wir vergleichen aber setzen nicht gleich): Joseph Goebbels hatte zur Eröffnung 1933 den „Sozialismus der Tat“ erklärt. Zitat Original:

„Dieser Sozialismus begnügt sich nicht mit leeren Phrasen und Klassentheorien. Es ist ein Sozialismus der Tat, der die ganze Nation umschließt. Einer tritt für alle ein und alle für einen. Das Volk wird eine Not- und Brotgemeinschaft sein, und das Wort, das wir im Kampf um die Macht zu unserer Parole erhoben haben, soll nun, da wir im Besitz der Macht sind, beglückende Wirklichkeit werden. Gemeinnutz geht vor Eigennutz.“

So jetzt auch in der taz als Propaganda-Sprachrohr eines neuen Winterhilfswerks für die Ukraine, am Beispiel einer 70-jährigen amerikanischen Rentnerin namens Barbara, die als Freiwillige im westukrainischen Lwiw tätig ist und ihr Engagement als Ehre betrachtet und die neuen Erfahrungen schätzt. All das erzählt die taz.

Oder noch mal den Rahmen etwas weiter gezogen: Während sich die 70-jährige ukrainische Oma mit ihren Enkelkindern zu Kriegsbeginn nach Deutschland flüchten konnte, um hier Sicherheit zu haben vor möglichen russischen oder weißrussischen Vorstößen in das gesamte ukrainische Staatsgebiet, reist eine amerikanische Rentnerin in die Ukraine und erklärt dort ihre Solidarität, indem sie laut taz Brei, Trockenobst, Suppen und Müsliriegel für die Soldaten an der Front vorbereitet und schnelle Snacks verpackt.

Da heißt es weiter: In der Tat, die Lieferungen an die Front wären gefährlich und oft nicht gewährleistet wegen Drohnen usw.

Erwartungsgemäß wird in der taz kein Wort davon erwähnt, dass auch Korruption vielfach dafür gesorgt hat, dass die Soldaten an der Front nichts zu fressen haben. Hier geht es offenbar um eine Zusammenarbeit der taz mit einem ukrainischen Journalisten, der hier als Gastautor berichtet. Vielleicht der „schönste“ Satz des taz-Artikels:

„Vormittags arbeitet sie in der Küche, nachmittags webt sie Tarnnetze für die Soldaten.“

So etwas könnte auch das Winterhilfswerk unter Goebbels und Hitler initiiert und propagandistisch ausgeschlachtet haben. Natürlich verbietet sich hier der Vergleich, aber daran anknüpfend wird auch Russland als das Reich des Bösen bezeichnet und die Ukraine als die Guten:

Eine Marjana kommt im taz-Artikel zu Wort, die erklärt: „Allein die Tatsache, dass sie hier ist“ – gemeint ist die amerikanische Rentnerin – „bedeutet, dass Menschen in anderen Ländern verstehen, dass wir für das Gute und gegen das absolut Böse kämpfen und dass sie uns damit nicht allein lassen wollen.“

Nun hat es der Gastautor nicht dabei belassen, die Rentnerin zu erzählen. Sie erzählt auch selbst und hier durchaus kritisch. So meint sie unter anderem, es sei peinlich, US-Staatsbürgerin zu sein. Denn Donald Trump habe zwar Friedensverhandlungen mit seinem „Freund“ Putin geführt, aber das sei eine Farce. Aber die Regierung von Joe Biden habe ebenfalls zu wenig unternommen.

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Hier verschweigt die taz ebenso, wie die US-Rentnerin, dass sich die Ukraine-Politik des Westens aktuell immer mehr darauf ausrichtet, ein großes Fressen zu veranstalten. Make America Great Again heißt eben auch, dass weit über 250 Prozent mehr US-Rüstungsgüter produziert werden: Für die Fortdauer dieses Krieg oder für die Auffüllung der leer geschossenen Reserven der Helferstaaten wie Deutschland an vorderster Front.

Und hier wird auch verheimlicht, dass es Regierungen der EU-Staaten waren – ganz voran die Merz-Regierung und die Scholz-Regierung – die diesen Krieg fortführen wollen, die Donald Trump seinen Anteil versprochen haben, dafür, dass sie es hier zu Ende führen können. Friedrich Merz hat mehrfach klargemacht, dass die Rüstungsproduktion hier auch unsere Wirtschaft wieder auf Vordermann bringen soll. Vor allen Dingen das Ende des Verbrennungsmotors, in dem man die Automobilindustrie mit der Rüstungsindustrie langfristig verknüpfen will.

Und auch die neuen Drohnengeschäfte sollen mit deutscher Beteiligung durchgeführt werden. Die Merz-Fahrt nach Kiew war auch eine Verkaufsfahrt. Anwesend waren die großen Drohnenhersteller. Eine Mitfahrliste ist mehrfach von uns bei der Bundesregierung, beim Presseamt angefragt worden. Bis heute nur drei Antworten. Man sitze daran, aber keine Liste im Ganzen. Und hier darf dann natürlich auch der mitreißende Springer-Chor nicht vergessen werden. Sie machen hier die Propaganda-Arbeit für diese Drohnenunternehmen und sind selbst wirtschaftlich daran beteiligt. So wie die Döpfner-Familie und führende Springer-Mitarbeiter zu den Drohnenherstellern in die Marketingabteilungen gewechselt sind.

Hier arbeitet man Hand in Hand. Der Springer-Palantir-Komplex besorgt den Rest. Palantir-Gründer Peter Thiel wurde passend mit dem Springer Award ausgezeichnet.

Hier scheut man nicht einmal eine Öffentlichkeit und die taz erledigt den Rest auf der anderen Seite, indem man hier quasi ein neues Winterhilfswerk für die Ukraine ausruft. Demnächst dann in der taz eine Strickanleitung für warme Socken, wenn der Winter kommt.

Dann kann Oma Ingrid und Großmutter Sibylle demnächst auch von Deutschland aus die warmen Socken verschicken. Vielleicht kann die taz dann vorab mitteilen, welche Wolle hier die haltbarste und Beste ist.

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