Mir scheint manchmal, die Deutschen haben verlernt, was ihr Leben eigentlich lebenswert macht, was den Komfort ausmacht und was sie zu verlieren haben. Anders ist kaum zu erklären, wie leichtfertig sie alles verschenken wollen, wie bedenkenlos sie Deutschland zu einem Ansiedlungsland für illegale Zuwanderer gemacht haben und wie rasch sie bereit waren, eine Politik zu wählen, die die Industrie einem mittlerweile immer fragwürdiger erscheinenden Klimakult opferte.
Das Desaster folgt noch. Exakt dieselben Leute, die diesem Kult huldigten, die Verbrenner-Automobilindustrie und die Energieversorgung dafür geopfert und nicht protestiert haben, als der Gastransfer aus Russland gesprengt wurde – von demjenigen, der hier seit 2022 mit Milliarden unterstützt wird –, treten nun dafür ein, die Automobilindustrie für die Kriegswirtschaft umzurüsten.
Und dabei sind wir noch gar nicht bei den einfachen Dingen des Alltags angekommen: sich in die Küche an den Gasherd zu stellen und nach Knopfdruck eine Flamme erscheinen zu sehen, die den heißen Haferbrei am Morgen oder das Mittagessen erhitzt. Das sind Selbstverständlichkeiten, die man intensiver wahrnimmt, wenn man einen echten Gasherd hat und keine Induktionsplatte, die unsichtbar warm wird.
Nachdem man am Morgen lange heiß geduscht hat, damit der Körper sich entspannen kann, stehen in der Ablage diverse Reinigungsmittel, Haarwaschmittel und Seifenflaschen, die man nach dem Leeren einfach im Mülleimer entsorgt – beruhigt durch die Mülltrennung im Haus. Was ist mit diesen Selbstverständlichkeiten? Sind sie weltweit selbstverständlich? Ist ein Leben in Wohlstand und Sicherheit etwa normal?
Viele blenden hier bewusst die Verwerfungen der letzten Jahre aus, etwa das Corona-Regime, das eindringlich zeigte, wozu ein Staat binnen kürzester Zeit fähig ist und wie schnell das Gewohnte – persönliche Freiheit und die Sicherheitsarchitektur – zum Auslaufmodell werden kann.
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Stichwort Sicherheit: Das Gefühl, sich in einer Stadt frei bewegen, Geschäfte besuchen oder einfach im Viertel spazieren zu können, gehört zu den absoluten Selbstverständlichkeiten. Doch ist diese Sicherheit noch gewährleistet? Folgt man den sozialen Medien und den täglichen Polizeimeldungen mit ihren Messerattacken, sprechen die Fakten eine andere Sprache. Die Menschen sind verunsichert. Man begegnet dem Gegenüber nicht mehr so offen wie früher. Man duckt sich weg, wird vorsichtiger.
Das Stadtbild hat sich verändert – und es ist weder der Zahn der Zeit noch eine Naturkatastrophe, die dafür sorgt. Es ist die bewusst politisch herbeigeführte, entlang einer „Herrschaft des Unrechts“ – wie Horst Seehofer es einst nannte – organisierte Massenansiedlung von Fremden bis hin zur von der Ampel betriebenen Turbo-Einbürgerung, die diese Menschen quasi zu Mitbesitzern eines Wohlstands macht, den andere erwirtschaftet und erarbeitet haben.
Eine Generation wie meine, die alles so gedankenlos gegenüber den kommenden Generationen über Bord wirft, vakant stellt und in vielen Fällen unumkehrbar macht, hat sich eines Verbrechens schuldig gemacht. Ein Verbrechen, das nicht einklagbar ist. Ein Verbrechen, das für kommende Generationen medial getilgt und vergessen sein wird. Denn schon jetzt wird die Information über das, was sie angerichtet hat, aus den Geschichtsbüchern gestrichen.
Meine Generation hinterlässt verbrannte Erde. Und ich kann nicht einmal sicher sagen, wo meine ehemaligen Schulkameraden falsch abgebogen und was sie zu diesen Zerstörern des Eigenen gemacht hat.
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