Die Stuttgarter Zeitung meldete gestern via Facebook samt kurzem Filmbeitrag:
„Die Friedensdemo „Stoppt die Kriege“ auf dem Stuttgarter Schlossplatz ist von einem Zwischenfall überschattet worden: Als die BSW-Politikerin Sevim Dağdelen sprechen sollte, kam es zu Protesten, einem Gerangel an der Bühne und einem Polizeieinsatz. Was genau passiert ist, warum die Stimmung eskalierte und was über die Festnahmen bekannt ist, erfahrt Ihr unter dem Link oben in unserem Insta-Profil.“
Später meldete die Zeitung hinter der Bezahlschranke:
„Eklat bei Kundgebung – Vermummte stürmen Bühne von BSW-Politikerin. Auf dem Stuttgarter Schlossplatz ist eine Demonstration mit Tausenden Teilnehmern eskaliert. Störer durchbrechen Ordnerketten und hindern Sevim Dağdelen an ihrer Rede. Es kommt zu Festnahmen.“
Der X-Influencer Prof. Stefan Homburg kommentiert den Angriff gegen die linke Politikerin ebenfalls und kritisiert dabei auch die berichtende Zeitung:
„Antifa stürmte gestern die Bühne, als @SevimDagdelen gegen Krieg redete. 2020-22 stürmten sie, wenn jemand gegen Lockdowns oder Impfzwang redete.
Antifa besorgt stets das Geschäft von Rotgrün. Und Rotgrün besorgt das Geschäft der Oligarchen. Hintergrund: Es ist beschämend, dass die Stuttgarter Zeitung den Begriff Antifa vermeidet und die Gewalttäter politisch korrekt zu „Teilnehmerinnen und Teilnehmern” verniedlicht. Auch bei Corona waren die Berichte der Zeitung extrem tendenziös. Dort scheinen tatsächlich nur Rotgrüne in der Redaktion zu sitzen.“
Die BSW-Politikerin Dagdelen hatte vor der Veranstaltung via X mitgeteilt:
„Ich freue mich, heute in Stuttgart mit Tausenden auf der Demonstration und Kundgebung zu sein. Die letzten Wochen zeigen: Die Friedensbewegung ist lebendig. Zehntausende in über hundert Städten letzte Woche gegen die Wehrpflicht. Fünfzehntausend gestern am Brandenburger Tor gegen Krieg, Wehrpflicht und Aufrüstung. Und in Münster haben wiederum Tausende Merz und Co. die Inszenierung des NATO-Friedenspreises gründlich versalzen.
Danke, dass ihr da seid! Stuttgart und Berlin heute. Es geht weiter…“
Die Tagesschau kommentierte den Vorfall ebenfalls:
„Bei der Demonstration für Frieden in Stuttgart war laut Polizei zunächst alles friedlich verlaufen. Bei der Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz habe es dann aber einen Zwischenfall gegeben. Der Veranstalter bestätigte dem SWR, dass bei der Rede eines Mitglieds der Partei BSW eine kleine Gruppe lautstark Richtung Bühne gedrängt sei. Es habe sich vermutlich um Vertreter der linksextremistischen Antifa gehandelt.“
Weiter wird berichtet, dass zwei Personen vorübergehend festgenommen worden seien. Auf sie käme eine Anzeige wegen versuchter Körperverletzung zu. Nach einer kurzen Unterbrechung sie die Veranstaltung fortgesetzt worden.
Die Zeitung „Die Rheinpfalz“ meldete zum Ablauf der Veranstaltung:
„Zuvor gab es ein Video-Grußwort von Margot Käßmann, ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Zu der Veranstaltung hatte ein Bündnis aus rund 300 Organisationen aufgerufen – darunter unter anderem Friedens- und Anti-Kriegsgruppen, die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft, das Bündnis gegen Wehrpflicht sowie vereinzelte Ortsgruppen der Gewerkschaft verdi.“
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Ein Organ türkischer Linker meldete zum Vorfall:
„Die Protestierenden reagierten auf Dağdelens Haltung gegenüber der AfD in der letzten Zeit und auf die politischen Auseinandersetzungen mit der AfD. Die Rede wurde aufgrund der skandierten Parolen unterbrochen. Nachdem einige Personen aus den Reihen der Demonstrationsorganisatoren während des Protests die Polizei gerufen hatten, griff diese ein. Infolge des Eingreifens wurden einige Antifaschisten festgenommen. Wie bekannt wurde, wurden die Festgenommenen später wieder freigelassen.“
Zuletzt postete noch ein linker Account zum Vorfall solidarisch mit Dağdelen:
„Bei der Friedensdemonstration „Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!“ in Stuttgart kam es zu einem eklatanten Zwischenfall bei der Schlusskundgebung. Als die BSW-Politikerin und NATO-Kritikerin Sevim Dagdelen die Bühne betrat und mit ihrer Rede begann, fingen einige im Publikum diese mit Buh-Rufen zu stören. Kurz darauf formierte sich ein Block aus ca. 20 vermummten „Linken“, dieser drängte zur Bühne und durchbrach Medienberichten zufolge die Ordnerkette. Einer der Vermummten gelang auf die Bühne, die Polizei schritt sofort ein und nahm den mutmaßlichen Angreifer fest. Darauf reagierte der restliche Teil des Blocks und versuchte weiter durch die Absperrung zu drängen, was von Seiten der Polizei mit Pfefferspray und Schlagstöcken beantwortet wurde. Dabei kam es zu mindest einer weiteren Festnahme in direkter Nähe der Bühne und die Kundgebung wurde für kurze Zeit unterbrochen. Später konnte sie fortgesetzt werden und Sevim Dagedelen führte ihre Rede weiter. Über Verletzungen Dagdelens wurde bis lang nichts bekannt. Hier zeigt sich einmal mehr, dass der Schutz von Menschen und besonders Frauen für „Linke“ nur dann gilt, wenn diese die selbe Meinung vertreten und keine Abweichler sind. Der Vorfall zeigt ebenfalls auf wie unreflektiert, aggressiv und verschoben große Teile der „Linken“ sind, denn anstatt sich gegen Gewalt an Frau Dagdelen zu stellen, wird die Polizei beleidigt, wie das gefundene Video zeigt. Volle Solidarität mit Frau Dagdelen! Lassen Sie sich nicht von diesen Übergriffen einschüchtern! Folgt Rot&Real für mehr!“
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