Erfahrene Anti-Mafia-Staatsanwälte nehmen deutsche „Seenotretter“ ins Visier

„Antifa zur See“ in Italien vor Gericht – Es drohen bis zu 20 Jahre Haft

von Alexander Wallasch (Kommentare: 1)

Die Anwesenheit der NGO-Schiffe vor der Küste Nordafrikas locken Schlepper an, die gegen tausende von Dollars hochseeuntaugliche Schlauchboote ins Meer lassen. Die Seenot besteht hier bereits im Moment des Ablegens dieser Boote.© Quelle: Pixabay / Jim Black

Wer die Anwesenheit von Schiffen von Nichtregierungsorganisationen (NGO) im Mittelmeer, vornehmlich vor der libyschen Küste, in den letzten Jahren mitverfolgt hat, der weiß um dieses makabre Katz- und Mausspiel.

Der ist Zeuge einer oft menschenverachtenden Propagandashow, der es insbesondere mit Hilfe des deutschen polit-medialen Komplexes gelungen ist, erfolgreich zu vertuschen, was ganz offen daliegt und sich in normalen Zeiten dem gesunden Menschenverstand nicht entziehen dürfte:

Die Anwesenheit der NGO-Schiffe vor den Küsten Nordafrikas locken Schlepper an, die hochseeuntaugliche, teils motorisierte Boote ins Meer lassen und sich die Plätze in diesen Booten teuer bezahlen lassen. Die Seenot entsteht im Moment des Ablegens dieser Boote.

Zudem hat die Schlepperindustrie ein großes Interesse daran, dass sich die Zustände in Libyen nicht verbessern. Teilweise sind es sogar dieselben Leute, welche die Lager befürworten und die Boote zu Wasser lassen. Lager, die ein wichtiges Scheinargument der NGOs geworden sind, sich mit ihren Schiffen auf den Weg zu machen.

Nach Jahren umfangreicher Ermittlungen gegen diese mächtigen Organisationen wird ihnen in Italien jetzt der Prozess gemacht. Diese Strafverfahren in Italien sind schon länger ein Thema, bisher wurden diese Prozesse über Jahre hinweg verschleppt. Aber der Fluchtkorridor für die NGOs wird enger.

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Die Staatsanwaltschaft im sizilianischen Trapani hat sich der Sache angenommen. Hier arbeiten furchtlose, in etlichen Verfahren gegen die Mafia geprüfte Männer und Frauen des Rechts. Der linke Meinungsmacher Marco Travaglio, der sich schon gegen das Netzwerk von Berlusconi erfolgreich journalistisch behauptet hat, ist über jeden Zweifel erhaben, wenn er den Juristen in Trapani das allerbeste Zeugnis ausstellt:

„Die Richter und Staatsanwälte in Trapani sind über jeden Zweifel erhaben. Bis vor kurzem war der Schwager des ermordeten Antimafia-Staatsanwalts Falcone hier verantwortlich - Alfredo Morvillo. Er würde sich nie von politischen Motiven beeinflussen lassen.“

Oder mit anderen Worten: Es wird für die Anwälte der NGOs verdammt schwer werden, die Ankläger zu diffamieren oder zu diskreditieren. Was schon der Mafia nicht gelungen ist, wird hier ebenfalls scheitern.

Angeklagt sind 21 Mitglieder der NGOs. Allein die Zusammenfassung zu den Ermittlungen ist 653 Seiten lang und lässt einen Mammut-Prozess erwarten. Schon vor drei Jahren berichteten die deutschen Medien von diesem Prozess. Damals half die linke taz gerne dabei, Spenden für die NGOs zu sammeln, beinahe so, als ginge es hier darum, rechtschaffende, engagierte Menschen vor einem Unrechtssystem zu bewahren:

„Mindestens vier Anwälte dürften nötig sein, um sie zu vertreten, bis zu 200.000 Euro wird das kosten. Dazu kommt womöglich noch einmal so viel für Gutachten, Unterbringung von Zeugen, Spesen für Fachleute. Jeden Tag, sagt Schmidt, sei sie nun mit der Vorbereitung beschäftigt: Akten lesen, mit Anwälten sprechen, Geld sammeln. „Wir machen nichts anderes.“

Die zitierte Kathrin Schmidt, eine gelernte Ergotherapeutin, gehört weiterhin zu den Beschuldigten. Sie ist Einsatzleiterin der Iuventa, dem Schiff der deutschen Hilfsorganisation „Jugend rettet“.

Die Unbestechlichen aus Sizilien ermitteln schon seit 2016 unter anderem gegen Crew-Mitglieder der Iuventa. Neben Schmidt sind drei weitere Deutsche unter den Beschuldigten. Und die Betroffenen werden sich in Deutschland einer möglichen Haftstrafe nicht entziehen können, dafür sorgt schon das europäische Auslieferungsabkommen. Vorausgesetzt, es kommt zu einer Verurteilung.

Die beinharten sizilianischen Juristen haben den selbsternannten Seenotretter schon jetzt das Gefühl der Unverwundbarkeit erfolgreich ausgetrieben. Auch Vertreter der Organisationen "Ärzte ohne Grenzen" und "Save the Children" müssen sich vor Gericht verantworten.

Was die Anwälte der Angeklagten und die Beschuldigten selbst bisher öffentlich entgegenhalten, hat etwas von einem Offenbarungseid. Frau Schmidt behauptete beispielsweise, dass es sich klar um einen politisch aufgeladenen Schauprozess handeln würde. Und weiter:

„Wir sind davon überzeugt, dass es hier nicht um juristische Gerechtigkeit geht, sondern politische Interessen durchgesetzt werden sollen.“

Da winkte allerdings selbst die in den vergangenen Jahren gern mal seenotrettungsbeseelte Tagesschau ab: Auch der rechtsorientierte Innenminister Matteo Salvini sei längst von einer linksliberalen Regierung abgelöst worden, der Nachfolger Salvinis ließ sogar „mehr Seenotrettungsschiffe festsetzen als der Hardliner der Lega“, berichtet der öffentlich-rechtliche Nachrichtensender.

Seenotrettung im Mittelmeer schafft buchstäblich jene Lebensgefahr selbst, aus der sie dann sogenannte Flüchtlinge befreit. Der Feuerwehrmann geht zündeln. Besonders menschenverachtend wurde es da, wo diese NGOs die Zahlen der Geretteten dafür missbrauchten, die Zahlen der Ertrunkenen zu relativieren:

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Wenn in Anwesenheit der Schiffe vor der libyschen Küste mehr Menschen ertranken, dann wurden die aus den Schlauchbotten der Schlepper nach Europa gebrachten Zuwanderer gegengerechnet.

Aber wer steckt hinter diesen NGOs mit ihren Piratenschiffen? Ein Teil dieser Klientel kommt direkt aus dem linksradikalen bis linksextremen Antifa-Umfeld. Ein Kapitän lässt sich mit Crew-Mitgliedern braungebrannt im Antifa-T-Shirt an südlichen Gestaden fotografieren – ein Ausrutscher, eigentlich wollte ein Tätowierer nur seine Arbeit am Kapitän fotografieren, der vergaß das kompromittierende Shirt zuvor abzulegen.

Als dann auch noch eines der Schiffe unter Antifa-Flagge im Meer herumschipperte und dabei fotografiert wurde, ging eine NGO in die Offensive und bekannte sich kurzerhand gleich ganz zur Antifa. Zu leugnen wäre auch nicht möglich gewesen, nachdem besagtem Kapitän auch noch ein Vortrag zur Seenotrettung bei der Antifa nachgewiesen werden konnte.

Neben weiteren NGOs steht die deutsche, sogenannte „Seenotrettung“ auf Sizilien unter Anklage. Aber das Organigramm dahinter ist noch viel umfangreicher:

Antifa, Parteien, Kirchen, private und öffentlich-rechtliche Medien und auch diverse willfährige Unternehmen sind involviert. Der ehemalige EKD-Chef Heinrich Bedford-Strohm hat hier besondere Schuld auf sich geladen. Unter seiner Regie wurde für weitere Schiffe gesammelt. Eines dieser Schiffe war es dann auch, dass unter der Antifa-Flagge auf dem Mittelmeer fuhr.

Und das ist nur die Spitze des Eisbergs: Insbesondere die grüne Vizebundestagspräsidentin Katrin Göring-Eckardt und ihr Lebensgefährte Thies Gundlach sind aggressive Förderer und Initiatoren dieser linksideologischen zynischen Pseudoseenotabenteuer auf dem Mittelmeer, gegen die jetzt die italienische Justiz ermittelt.

Gundlach ist Vorsitzender eines Vereins zur Entsendung von Seenotrettungsschiffen ins Mittelmeer, finanziert größtenteils von der evangelischen Kirche. Der Kreis schließt sich da, wo Göring-Eckardt von 2009-2013 Präses der EKD war. Die Ideologen haben die evangelische Kirche längst gekapert, in den Kirchen wurden im gesamten Bundesgebiet orangefarbene Seenotrettungswesten gehängt, nur um noch mehr Geld der Gläubigen in die Kassen zu spülen. Geld, dass jetzt teilweise für Busladungen von Anwälten ausgegeben werden muss, die kampferprobten sizilianischen Anti-Mafia-Staatsanwälte abzuwehren.

© Quelle: Screenshot / https://www.bmvg.de/de/themen/dossiers/engagement-in-afrika/herausforderungen/migration/fluchtrouten

Einer der größten Coups bleibt hier allerdings die Etablierung der „Seebrücke“, einer linksradikalen Organisation, die es geschafft hat, dass schon annähernd dreihundert deutsche Großstädte eine Bereitschaft unterschrieben haben, die menschliche Fracht der NGO-Schiffe in ihren Kommunen aufzunehmen.

Auch christdemokratische Bürgermeister konnten in vollkommener Ahnungslosigkeit nicht widerstehen, sich einer Organisation gegenüber zu verpflichten, welche auf ihrer Webseite Antifa-Aufkleber verkauft. Darauf angesprochen, bat ein Pressesprecher einer größeren bayrischen Stadt den berichtenden Journalisten darum, ihm doch bitte den Link zu diesen Aufklebern zuzusenden.

Währenddessen geht der große Treck aus dem Herzen Afrikas hoch ans Mittelmeer immer weiter. Der Lockruf der deutschen Antifa-Kirchen-Schiffe wirkt ungebremst und die Ampelregierung betreibt ungeniert das Geschäft des UN-Flucht- und Migrationspaktes. In den Planungsstäben von UN und EU sitzen längst die Abgesandten der Linksradikalen, die sich ihren Ausverkauf Deutschlands und der EU auch noch fürstlich vom Steuerzahler bezahlen lassen.

Das Land ist in großer Not. Aber die Schuldigen sind bekannt. In Italien wird ihnen jetzt der Prozess gemacht. Natürlich gilt auch hier: Im Zweifel für den Angeklagte, aber welche Zweifel an ihrer linksradikalen, Deutschland verachtenden Ideologie will diese Antifa zur See hier eigentlich geltend machen?

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Kommentare

Kommentar von Andreas Rolfs

Na dann schauen wir einmal, ob die Gerichte in Italien noch etwas taugen ??