Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Libyer mit sogenannten Seenotrettern nach Frankreich kam?

Ausreisepflichtiger krimineller Libyer sticht wie wild im Gare du Nord auf Passanten ein

von Alexander Wallasch (Kommentare: 4)

Der Täter wurde später von zwei Pariser Polizisten durch Schusswaffengebrauch „neutralisiert“ und befindet sich verletzt im Krankenhaus.© Quelle: Le Parisien

Beim Täter der brutalen Messerattacke auf Passanten im Pariser Gare du Nord am gestrigen Morgen soll es sich um einen aus Libyen stammenden Mann handeln, der schon im vergangenen Sommer zum Verlassen Frankreichs aufgefordert wurde. Den Behörden war er durch Diebstähle bekannt.

Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) nennt hier auch Ross und Reiter. Aber woher weiß das die NZZ? Sie könnte sich dabei auf Meldungen französischer Medien wie BFMTV und „Le Parisien“ beziehen.

Das ist einfache journalistische Arbeit, besser ausgestattete Medien wie etwa die Öffentlich-Rechtlichen (ÖR) haben hier die Möglichkeit, über ihre Studios in Paris bei den Pressestellen der Polizei nachzufragen oder vor Ort zu recherchieren.

Tatsächlich galt das vor Jahren noch als ein Mehrwert des zwangsgebührenfinanzierten ÖR. Sie ahnen schon, worauf es hinausläuft. Die NZZ veröffentlichte bzw. aktualisierte ihren Artikel gestern um 18:02 Uhr.

Die öffentlich-rechtliche Tagesschau hatte zwar schon vier Stunden zuvor veröffentlicht. Aber selbst, wenn die Informationen über den Täter zu dem Zeitpunkt rein theoretisch noch nicht vorgelegen hätten, so gab es dennoch später kein Aktualisierung bei Tagesschau.

Und weil „Le Parisien" quasi als betroffene/zuständige Zeitung ihren Lesern die grausigen Videoaufnahmen der Tat zumutet, wollen wir es hier im Anschluss ausnahmsweise auch einmal tun, um zu verdeutlichen, was es heißt, wehrlos einem vollkommen entfesselten Mordlustigen ausgeliefert zu sein, der mit Tötungsabsicht auf Menschen einsticht.

Der Täter wurde später von zwei Pariser Polizisten durch Schusswaffengebrauch „neutralisiert“ und befindet sich verletzt im Krankenhaus. Unter den Verletzten soll sich neben Zivilisten auch einer Polizisten befinden, dem es gelang, den Angreifer außer Gefecht zu setzen.

Der Zugbetrieb im Pariser Gare du Nord war für über eine Stunde ausgesetzt worden, bis klar war, dass es sich hier um keine Terroristen-Anschlag mit mehren Beteiligten, sondern um einen Einzeltäter handelte.

Wer allerdings in Paris, in Frankreich, in Europa bei Messerattacken von Einzeltaten ausgeht, der ignoriert, dass in Deutschland im Zuge der Massenzuwanderung ab 2015 die Zählung solcher Messerattacken überhaupt erst eingeführt werden musste – samt Zuordnung zu Zugewanderten.

Das hinderte freilich die Tagesschau nicht daran, sich 2018 noch emsig darum zu bemühen, diese Taten von Migranten kleinzureden oder zu rechter bzw. zu AfD-Propaganda zu erklären. Nicht als einfachen Bericht, sondern um dem „Nichts passiert" noch mehr Bedeutung zu verleihen, im Rahmen eines Faktenfinders. Was man darunter versteht, demonstrierte der Tagesschau-Faktenfinder sogleich.

Hier ging es nicht um investigativen Journalismus oder wenigstens um kritischen Journalismus, sondern um ÖR-Mitarbeiter, die sich brav von der Regierung und ihren Behörden Zahlen abholten und diese dann als Faktengrundlage nahmen, anstatt sie wenigstens einmal kritisch zu prüfen.

Der ÖR als Pressestelle der Zuwanderungspolitik? Die Tagesschau berichtete 2018 ungefiltert, was das Landeskriminalamt ihr hinwarf: „Seit 2015, dem Jahr, als Hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland kamen, sei ,kein überproportionaler Anstieg zu verzeichnen'.“

Dass die Betonung hier auf der Formulierung „zu verzeichnen“ liegen könnte, also schlicht keine Aufzeichnungen gemacht wurden, das immerhin schwant den ÖR-Mitarbeitern.

Tatsächlich könnte man behaupten, ein Volk, dass sich per Zwangsgebühren einen solchen Sender leistet, braucht wahrlich keine Feinde mehr. Über die in den französischen Medien gestern breit publizierte Herkunft des Täters kein Ton bei Tagesschau.

Nein, niemand verlangt von diesen Medien, sofort zu spekulieren, ob dieser Libyer nicht möglicherweise sogar über ein so genanntes Seenotrettungsschiff der Antifa-zur-See aus Deutschland den Weg nach Frankreich gefunden hat.

Aber die Nennung der Herkunft aus politischen Gründen vollkommen zu verweigern und den deutschen Leser damit an die irgendwie noch journalistisch tätigen Kollegen in Frankreich zu verweisen, ist ein Offenbarungseid der deutschen Vierten Gewalt, der auch deshalb irritiert, weil er seit Jahren und entlang vieler früher Fälle nicht geahndet wird.

Wer sich diese Aufnahmen NICHT zumuten möchte, der belasse folgendes Video bitte unbeschaut:

Quelle: Le Parisien

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