Kuscheln mit Lauterbach - aber nur für die, die richtig krank sind

Baden-Baden rüstet auf: Bettwäsche mit Lauterbach-Konterfei und Lauterbach-Shirts für Klinik-Personal

von Alexander Wallasch (Kommentare: 2)

Die Acura-Klinik nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um Kritik am Gesundheitsminister geht – dass das auch mit Humor geht, beweist der aktuelle Kommentar auf der Facebook-Seite der Klinik.© Quelle: Facebook/Acura Bildmontage Alexander Wallasch

Der Facebook-Account des Acura-Krankenhauses beeindruckt einmal mehr mit einer öffentlichen Kritik an Karl Lauterbach. Der Geschäftsführer des Hauses nutzt die sozialen Medien auch dafür, dem Anliegen seines Hauses eine Stimme zu geben. Hier ein besonders schönes humorvolles Beispiel:

Die Acura-Kliniken in Baden-Baden sind Spezialisten für psychosomatische Erkrankungen. Ihr Facebook-Auftritt ist eine wahre Fundgrube für Kritik an der Gesundheitspolitik der Bundesregierung. Erfrischend dabei ist der subversive und nicht selten humorvolle Ansatz. In anderen Zeiten eine sympathische Aufforderung zum Dialog an die Regierung. Aber lesen Sie selbst, was heute vor acht Uhr auf dem Facebook-Account der Klinik gepostet wurde:

"Nachdem sich die Bundesregierung entschieden hat, mindestens 770 Millionen Euro, am Ende 1 Milliarde, in das neue Berliner Versailles, den Neubau des Bundeskanzleramtes, zu investieren - nicht in die energetische Sicherung unserer Krankenhäuser
https://www.focus.de/politik/deutschland/gastbeitrag-von-gabor-steingart-luxus-in-krisenzeiten-so-obszoen-sind-die-plaene-fuer-das-neue-kanzleramt_id_164367114.html
(darüber berichten wir noch)
haben wir darüber nachgedacht, dass Karl uns nicht liebt, vielleicht sogar hasst. Wir, die Krankenhäuser, sind da schuld. Dafür entschuldigen wir uns. Wir haben zugleich unsere Erfahrung mit psychischen Krankheitsbildern nicht ausreichend studiert und beachtet. Ja, es gab Kritik an kritischen Beiträgen.

Aber ACURA hat jetzt entschlossen gehandelt. Wenn wir die Förderung zur energetischen Sicherung und Umbau unseres Hauses erhalten, die Sicherung der Arbeitsplätze und Patientenversorgung, hat die Geschäftsführung des Beschluss gefasst, unsere Patientenzimmer und Mitarbeiter neu auszustatten und unseren Facebook-Auftritt gänzlich umzustellen. Vorbehaltlich der Zustimmung des Betriebsrats, was die Ausstattung der Betriebskleidung betrifft.

Gegebenenfalls übernehmen wir auch Bestellungen und Vertrieb. Aber wir warnen: Er ist nicht billig! Kein Fake, bestellbar. Karl, jetzt ist es an Dir."

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Kommentare

Kommentar von Arno Nühm

Ich würde vor allem empfehlen, das Konterfei auf Klopapier zu drucken...

Kommentar von Hildegard Hardt

Ein Super Gag! Ob den ohnehin psychosomatisch belasteten Patienten aber mit dem Konterfei "Karls des Dürren" ein Gefallen getan wird, wage ich zu bezweifeln. Mich würde der Anblick rasend machen!