Die Merz-Regierung macht die Zuckersteuer jetzt konkret. Geplant ist eine Abgabe auf zuckerhaltige Getränke. Offiziell will man so Übergewicht, Diabetes und hohe Folgekosten im Gesundheitswesen bekämpfen. Hersteller sollen Rezepturen zuckerärmer machen, Verbraucher weniger konsumieren.
Aktuell drängen zudem knapp 4.000 Ärzte, der Marburger Bund, Foodwatch und weitere Verbände vehement auf die Einführung. Die üblichen Verdächtigen aus dem Corona-Regime sind also wieder am Start. Noch ist kein mRNA-Impfstoff gegen Süßhunger auf dem Markt – aber auch das wäre keine große Überraschung mehr.
Sie lachen? Tatsächlich gibt es schon seit vielen Jahren wissenschaftliche Ansätze für Impfstoffe oder impfähnliche Therapien gegen Übergewicht, Heißhunger und Fresssucht. Das ist kein Science-Fiction, sondern ernst gemeinte Forschung, vor allem an Hormonen, die Hunger und Stoffwechsel steuern. Ghrelin wird im Magen gebildet und macht hungrig – besonders auf Süßes und Kalorienreiches. Forscher haben Impfstoffe entwickelt, die Antikörper gegen Ghrelin erzeugen sollen. Und hier ist dann auch mRNA im Gespräch. mRNA-basierte Impfstoffe sollen den Körper anweisen, Antikörper gegen Ghrelin zu bilden (Impf-Prinzip) oder direkt therapeutische Proteine zu produzieren.
Man stelle sich mit Blick auf die geplante Zuckersteuer einmal vor, es wäre eine schwarz-grüne Regierung gewesen, die das vorschlägt. An der Spitze Politiker wie Peter Altmaier und Ricarda Lang in alter Wucht. Die Maßnahme wäre schon vom Personal her eine Lachnummer.
Die Zuckersteuer wird zur Renaissance der Ahoi Brause. Jedenfalls dann, wenn man sich sein Wasser aus kleinen Tüten versüßen und mit Geschmack versehen will.
Letztlich ist die geplante Steuer natürlich auch ein Angriff auf die US-amerikanische Getränkeindustrie, wenn Coca-Cola, Fanta und Sprite massiv zur Kasse gebeten werden – möglicherweise alternativ zu den sozialen Medien, die sich weiterhin sträuben, in Deutschland eine Digitalabgabe als Demokratiesteuer zu bezahlen. Deutsche zahlen aktuell Tabaksteuer, Alkoholsteuer und Spritsteuer. Jetzt erfolgt ein Angriff auf den Zuckerbedarf. Damit wird auch der Bruch eines Tabus vollzogen. Denn Kaffee und Zucker und Butter gehörten in der deutschen Nachkriegszeit zu den Insignien des Wohlstandes wie sonst nichts anderes:
Butter war mehr wert als Margarine. Kaffee versus Muckefuck. Nur Zucker war alternativlos und Zuckerersatzstoffe auch geschmacklich noch in der Entwicklungsphase. Und wenn die moderneren Zuckerersatzstoffe jetzt eine Renaissance erleben, dann sei an Studien erinnert, die vor gesundheitlichen Risiken warnen. So wie es auch Studien gibt, welche die grundsätzliche Verdammnis von Zucker relativieren.
Auch die Karies-Prophylaxe bei Schulkindern ist schon als Unterstützung der Faulheit oder der fehlenden Zeit der Eltern beschrieben worden, die zu bequem oder überlastet sind, mit ihrem Kind einfach einmal zwei Minuten vor dem Spiegel Zähneputzen zu üben. Alternativ werden den Kindern in der Schule Fluoride über die Zähne gekippt, in Massen die Zähne lackiert, die dann Putzbemühungen obsolet machen sollen. Dabei ist jedem klar, dass Zähneputzen das beste Rezept gegen Karies ist. Als Nächstes kommt dann eine Fluoridierung des Trinkwassers als eine Art reale Chemtrail-Behandlung aus dem Wasserhahn.
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Und damit sind wir noch gar nicht beim Kern der Verwerfungen der Zuckersteuer angekommen. Hier sollen Krankenkassenkosten verringert werden. Aber wir konnten uns unsere – wie es die grünlackierten Nazis gerne formulieren – Zuckeropfer immer leisten. So wie wir uns auch in der Sozialhilfe unsere Arbeitsunfähigen leisten konnten, jedenfalls solange, bis auch dieses Schutzsystem von Massenzuwanderung und illegaler Massenzuwanderung gesprengt wurde.
Eine Reihe von Politikern wie etwa Sigmar Gabriel (SPD) hatten noch zu Beginn der Massenzuwanderung erklärt, es werde keinen Verdrängungswettbewerb zwischen Migration und deutschem Prekariat geben. Niemandem würde etwas weggenommen werden, der Unterstützung nötig hat. Zehn Jahre später ist längst klar, dass es hier um einen Verteilungskampf geht vom Wohnraum bis zum Euro für den Doktor und weiteren Bequemlichkeiten einer wohlhabenden und erfolgreichen Gesellschaft.
Eine Zuckersteuer ist nicht nur eine Pseudogesundheitsmaßnahme und eine verdeckte Maßnahme zur Migrationsfinanzierung. Sie ist im Kern ein Angriff auf all das, was unsere Gesellschaft ausmacht. Ob es einem schmeckt oder nicht, Zucker bedeutet Wohlstand. Das war nie anders. Und das merkt man insbesondere dann, wenn der Krieg wieder tobt. Nun sind wieder die Kreativen im Volk gefragt: Als die Tabaksteuer astronomisch wurde, begannen die Leute Zigaretten zu stopfen, weil die Filterzigarette höher besteuert wurde als der Tabak.
Aber was bedeutet das für den Zucker? Jetzt müssten die Getränkehersteller theoretisch mit ungesüßten Limonaden werben, denen man anschließend zu Hause eine bestimmte Menge Zucker zufügt, die dann etwa in einer kleinen Tüte einfach mit der Plastikflasche mitgeliefert wird. Aber kein Problem, so wie man sich an den idiotischen, festgeklebten Deckel gewöhnt, wird man sich auch an eine Zugabe von Zucker gewöhnen.
Hier gäbe es zudem den schönen Effekt, dass man den Zucker auch dann noch selbst dosieren kann. Das ist natürlich eine Quatsch-Idee. Oder wir greifen alternativ wieder auf die alten Brausetütchen zurück und machen uns unsere süßen Brausen eben selber, wenn wir daran Spaß haben und wenn sie uns schmecken. Oder wir müssen schauen, ob Tri-Top-Konzentrat als Markenname wieder vakant ist. Mutmaßlich lässt sich hier erfolgreich eine alte Marke neu platzieren. 1:3 war das Mischverhältnis, aber meistens hat man es sowieso 1:5 gemischt, weil das 1:3-Mischverhältnis bei Tri Top zu intensiv schmeckte, jedenfalls wenn man am liebsten Tri-Top-Mandarine genommen hat.
Dann ist noch die Frage, wie es mit der Zuckersteuer und Haribo aussieht. Haribo liegt schon länger erstaunlich preiswert in den Discountern. Hier wird der Discounter selbst nichts dabei finden, einfach einen Euro aufschlagen. Die Deutschen haben sich nach Corona und Ukrainekrieg und nach angeblich gestörten Lieferketten bereits an vulgäre Preiserhöhungen gewöhnt, die auch nach Beendigung der angeblichen Lieferketten-Probleme nicht preiswerter wurden.
Die Zuckersteuer wird kommen. Denn sie wird von der Regierung als nicht so gefährlich für die eigene Existenz eingestuft. Aber hier sollten sich Merz und Kollegen nicht täuschen. Das Fass ist dann übergelaufen, wenn der erste Tropfen über den Rand quillt. Und ob gesüßt oder ungesüßt ist in diesem Fall ganz gleich.
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Kommentar von Michael Himpelmann
Mann-o-mann, selbst hier gibt es Typen, die solch eine Steuer noch gut finden würden. Kein Wunder kann man mit dem deutschen Depp alles machen...
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Kommentar von Axel Berger
@Ombudsmann Wohlgemut
Das können Sie nicht ernst meinen! Sie fordern hier ernsthaft eine zentrale Planungsbehörde, die für jedes Lebensmittel einzeln die genau richtige Zuckermenge vorschreibt, die gut für uns ist.
Das Problem ist nicht der süße Geschmack, wo er gewollt wird. Das Problem ist, Zucker ist oft (direkt hinter Wasser) die billigste aller Zutaten und ein reiner Füllstoff, dessen Anteil zu maximieren den Gewinn steigert. Würde diese Zutat an der Quelle besteuert, wären alle Detailregelungen überflüssig. Das ist der Markt.
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Kommentar von stephan manus
Oh Jesses. Warnung der Verbände der Ernährungswirtschaft:
"Stärkt die Zuckersteuer die AfD?: Verband warnt vor Profiteuren in den rechten Reihen"
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Kommentar von Ombudsmann Wohlgemut
Eine pauschale Zuckersteuer halte ich für - typisch sozialistisch - absolut schwachsinnnig und für pure Abzocke und Gängelei.
Allerdings finde ich es selbst übertrieben, wie viel Zucker bei verschiedenen Produkten enthalten ist. Dort könnte man jeweils 20-30% reduzieren und erst darüber eine Zuckersteuer erheben.
Schokolade braucht in der Regel keine 60%, da reichen auch 45%. Ein Malzbier statt 10-12% nur 7-8%. Es muss jedoch immer auf das Produkt und die mögliche Anwendung geachtet werden, z.B. Maoam Kracher bestehen fast ausschließlich aus Zucker, da kann man nicht einfach auf 50% reduzieren. Auch kann Zucker für die Sicherheit, Haltbarkeit oder chemische Funktion des Produkts absolut notwendig sein, sodass man gar nicht einfach reduzieren darf!
Leider habe ich keine Hoffnung, dass sich intelligente Menschen damit befassen werden, sondern nur Ideologen, die alles zerstören...
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Kommentar von Micha
Zuckersteuer hatten wir schon mal.
https://de.wikipedia.org/wiki/Zuckersteuer#Deutschland
Die Zuckersteuer wurde in Deutschland zum 1. Januar 1993 mit Inkrafttreten des Europäischen Binnenmarkts zur Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen abgeschafft.
Aha, die Wettbewerbsverzerrungen sind jetzt also weg?
Wir könnten es wie Irland machen: Ab 8% Zucker 30 Cent Steuer pro Liter. Cola hat 10%. Eine Kiste mit 12x 1 Liter kostet im Angebot 12 Euro. Macht dann 30 % Preiserhöhung. Zu der ohnehin schon absurden Inflation von etwa 10% pro Jahr (und den 80-100% in den Jahren 2023-2025!), die den Dummdeutschen als 2% vorgelogen wird.
Da wir schon eine Atemluftsteuer haben, könnten wir auch gleich noch eine Kohlehydratsteuer einführen. Damit auch Kartoffeln, Brot, Nudeln und Reis besteuert werden können. Immerhin macht unser Körper daraus Zucker! EInfach mal ein Stück trockenes Brot ohne Rinde ein paar Minuten lang kauen und schon wird es süß.
Trinkwassersteuer kommt bestimmt auch noch.
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Kommentar von Axel Berger
Grundsätzlich halte ich eine Zuckersteuer für nicht verkehrt. Zucker ist ein viel zu billiger Füllstoff und wird nicht-süßen Lebensmitteln zugesetzt wie in früheren Notzeiten die Sägespäne dem Brot. Mit künstlichen Aromen wird der süße Geschmack verdeckt. Seit ich die Zutatenlisten gelesen habe, kaufe ich keine fertigen Salate mehr, obwohl Krautsalat viel Arbeit macht.
Aber wie so oft in der Politik geht es darum nicht. Es wird nicht der Zucker besteuert sondern Getränke, wo der süße Geschmack gewollt ist und zum Genuß beiträgt. Fruchtsäfte aus dem Bioladen für die Wählerklientel bleiben natürlich steuerfrei, obwohl der Zuckergehalt derselbe oder höher ist als in Cola oder Limo. Es ist wieder die klassische Umverteilung von unten nach oben.