„Krank nach Corona-Impfung“ – ZDF-Investigativ-Reportage von Susana Santina

Das ZDF lässt Karl Lauterbach fallen – Eine Investigativ-Reportage wird zum Trennungsgrund

von Alexander Wallasch (Kommentare: 24)

Der Bundesgesundheitsminister zum Tweet, der mRNA-Spritzungen als nebenwirkungsfrei bezeichnet: „Na ja, das war eine Übertreibung, also, die ich da einmal in einem missglückten Tweet gemacht habe.“© Quelle: Screenshot Youtube ZDF

Die ZDF-Redakteurin und Reporterin Susana Santina drehte für ihren Sender eine halbstündige Reportage über das Leid von PostVac-Patienten und mRNA-Geschädigten.

Das heute-journal extrahierte aus dieser aufwühlenden Investigativ-Reportage drei Minuten und vierzehn Sekunden und interviewt im Anschluss Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Zuvor wurde Lauterbach mit dem Leid der Impfgeschädigten konfrontiert, ohne irgendwohin ausweichen zu können. Entsprechend aufgewühlt erschien er in der erste Minute des Interviews.

Hat sein Auftritt jetzt das Potenzial, den Minister zu Fall zu bringen? Susana Santina, die ZDF-Autorin des investigativen Beitrags äußerte sich sowohl per Instragram als auch per Twitter verwundert über die Aussagen des Ministers.

Vor wenigen Stunden twitterte der Bundesminister selbst sein Interview mit dem heute-journal mit folgenden Zeilen:

„Hier mein Interview zu Menschen mit PostVac Beschwerden. Es ist ganz klar, dass wir hier als Staat mehr machen müssen. Am wichtigsten ist die Erforschung der Krankheit.“

Susana Santina las es und teilte heute früh um kurz vor neun Uhr Lauterbachs Tweet ihrerseits mit einem Kommentar, der sich auf dessen Aussagen im Beitrag bezieht:

„Jetzt sollten schnell Taten folgen. #Lauterbach hat lange, auch in unseren Interviews bezweifelt, dass es Covid-#Impfschäden überhaupt gibt. Und wenn 2020 im EU-Vertrag Risiken benannt werden, er aber 2021 von 'nebenwirkungsfreier' Impfung spricht, ist es nicht nur 'übertrieben'.“

Lässt sich daraus ableiten, dass der Minister vorsätzlich gelogen hat? Im Gespräch mit dem heute-journal sagt Lauterbach unter anderem auf die Frage, warum er im Sommer 2021 noch behauptet hätte, dass die Impfung nebenwirkungsfrei sei:

„Na ja, das war eine Übertreibung, also, die ich da einmal in einem missglückten Tweet gemacht habe.“

Und direkt nach Ausstrahlung des Lauterbach-Interviews mit dem heute-journal twitterte wieder Susana Santina:

„Seine Antwort auf die Frage, warum er im Sommer 2021 tweete, die COVID-Impfung sei nebenwirkungsfrei, war allerdings etwas befremdlich. Lauterbach antworte, es sei eine Übertreibung gewesen.“

Vor 24 Stunden hatte die ZDF-Reporterin den Beitrag im heute-Journal via Twitter angekündigt und darauf hingewiesen, wo ihr Investigativ-Bericht in der ZDF Mediathek verlinkt ist, auf dem sich das Lauterbach-Interview stützt:  

„Unser langer Film über #covid-#impfschäden ist auch in der ZDF-Mediathek. Zudem berichten wir ab 21:45h im @heutejournal über Betroffene Selin und Christian und u.a. darüber, dass Bundesregierung schon 2020 von Risiken wusste “.

Geteilt von Susana Santina schreibt eine mutmaßlich PostVac-Betroffene nach dem Lauterbach-Auftritt via Instagram :

„Ich habe heute keine Worte mehr, zum Gesagten von @karllauterbach_mdb. Ich sitze hier und heule …mehr geht nicht. Danke @zdfheute, Danke @Susa7170, Danke Sievers, Danke, dass endlich jemand hinsieht.“

Auf dem in diesem Instagram-Kommentar verlinktem Account von Susana Santina @Susa7170 Ist auch die Reportage geteilt. Hier besonders verstörend, dass solche Beiträge nach wie vor mit einer Art Warnhinweis bzw. Werbung für mRNA-Spritzungen begleitet werden mit folgenden Textinhalt:

„Covid-19-Impfstoffe werden eingehend auf Sicherheit und Wirksamkeit getestet und anschließend strengstens überwacht. Quelle: Weltgesundheitsorganisation (WHO).“

Interessant ist zudem, dass Susana Santina in Ihrer dreißigminütigen Investigativ-Reportage für das ZDF kein Interview mit Lauterbach bekommen hat. Sie erwähnt es dort explizit.

Und wo bleibt Vorgänger Jens Spahn im Amt? Auch er erscheint nicht in der Reportage, ist demnach nicht bereit, sich vor der Kamera zu äußern oder Fragen schriftlich zu beantworten. Jens Spahn war Gesundheitsminister, als der EU-Vertrag mit dem Impfherstellern geschlossen wurde, er hat die sog. Spahn-Verordnung beschlossen, die nur für Covid-Impfstoffe sicherheitsrelevante Bestimmungen außer Kraft setzt. Und er ist dafür verantwortlich, dass der Impfstoff von Astra Zeneca in Deutschland sieben Monate später als z.B. in Dänemark vom Markt genommen wurde.

All das berichtet Susana Santina. Konnte der Minister beim Heute-Journal dann nicht mehr widerstehen? Dort wurde er jetzt mit der Reportage von Susana Santina konfrontiert und der heute-Journal Moderator Sievers sah auch keinen Anlass mehr, den Minister zu schonen. Götterdämmerung im Bundesgesundheitsministerium.

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