Von Corona-Angst zur Wehrpflicht-Panik: Wie die Regierung Deutschland in Dauerstress hält

Der Krieg klopft schon an – und die Rentnerärzte sollen ran

von Alexander Wallasch

Wann kommt der Marschbefehl?© Quelle: Pixabay/ dennisflarsen

Ein 65-jähriger Hausarzt zittert vor Einberufungsbescheiden. Die Zeitenwende? Nur die Fortsetzung des Angst-Regimes – diesmal mit Uniform und Granatsplittern.

Die Bundesregierung macht es längst, wie bei Corona: Auch mit Blick auf den Ukrainekrieg arbeitet sie mit der Angst der Menschen. Die Zeitenwende war gar keine, sie ist die kriegerische Fortsetzung des Corona-Regimes. Wie selbstverständlich greift hier wieder alles synchron ineinander:

Die Bundeswehr macht sich auf den Marktplätzen und in den Schulen breit. Und die Medien – in diesem Durchgang sind auch Neue Medien dabei – begleiten die Kriegstreiberei begeistert. Das Schicksal unseres Landes wurde untrennbar mit jenem der Ukraine verbunden, die Deutschen nicht gefragt.

Die Angst geht um in Deutschland. Und sie wandelt sich bereits von einer diffusen in eine ganz konkrete Angst. Es gibt kein Recht auf Sorglosigkeit. Und die Pflicht der Regierenden, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, ist keine einklagbare Größe.

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Konkretes Beispiel:

Gestern Routinebesuch beim Hausarzt des Vertrauens. Smalltalk-Niveau und meine Frage an den über 60-Jährigen:
„Na, Herr Doktor, wie lange wollen Sie denn noch durchhalten und praktizieren?“

Ich konnte ja nicht ahnen, dass so eine harmlose Frage mitten ins offene Nervenbündel trifft. Der arme Mann hatte in Nullkommanichts diesen Blick drauf, den man sonst nur bei Leuten sieht, die gerade erfahren haben, dass der Gerichtsvollzieher schon im Treppenhaus steht.

Er sei nun schon 65 Jahre alt und habe eigentlich den festen Plan gehabt, in ein, zwei Jahren die Praxis endgültig dichtzumachen, um endlich mal ausschlafen zu können. Aber das ginge jetzt nicht mehr. Wörtlich sagte er:

„Der Krieg klopft ja schon an, die Einberufungsbescheide liegen wahrscheinlich schon in der Schublade. Und ich darf dann als frischgebackener 65-jähriger Oberstabsarzt wieder raus, um mit zitternden Händen Granatsplitter aus 19-Jährigen zu puhlen.“

Ich schaute einmal, zweimal. Aber der Doktor, den ich nun schon seit Jahrzehnten kenne, meint das ernst. Und er hat keine anderen Informationen als jeder andere auch. Er hat sich nur überlegt, was das für ihn persönlich bedeutet, was die Bundesregierung hier gerade veranstaltet.

Die offiziellen Durchhalteparolen der Regierung, der „vernünftigen Mitte“ und ihrer Think-Tank-Vorfeldorganisationen haben mittlerweile ein kollektives Trauma und eine Dauerangst in weite Teile der Bevölkerung gepflanzt. Ein Ende dieser Kriegskampagne ist nicht in Sicht.

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