Die Pressemitteilung der ermittelnden Generalstaatsanwaltschaft Dresden von gestern Nachmittag zum Drohnen- und Sprengstofffund am Flughafen Leipzig/Halle berichtete von zwei unbekannten Flugobjekten, von denen eines mit einem startenden Frachtflugzeug zusammengestoßen sei. Der Sache angenommen hatte sich „Die Zentralstelle Extremismus Sachsen (ZESA) bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden und das Landeskriminalamt Sachsen, Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ)“.
Konkret heißt es in der Meldung:
„In der Nacht vom 4. auf den 5. August 2026 wurde (…) eine Drohne mit einer unbekannten Sprengvorrichtung von einem Mitarbeiter des Flughafens festgestellt. Mit Unterstützung der Bundespolizei und eines Sprengstoffroboters wurde der Gegenstand untersucht. Die USBV-Einheit der Bundespolizei hat den Zünder des Sprengvorsatzes entfernt. Ein mutmaßlich zweites unbekanntes Flugobjekt stieß mit einem Frachtflugzeug zusammen, nachdem dieses aufgrund der zuvor erfolgten Sperrung der Landebahn wieder durchstartete.“
Auf Nachfrage bei der Generalstaatsanwaltschaft wird uns noch einmal explizit bestätigt, dass Sprengstoff gefunden wurde. Man ermittle weiter in alle Richtungen, bedeutet demnach, dass die Sprengstoffart noch keinen konkreten Täterhinweis geben kann. Etwa die Tagesschau geht weit über diese Information hinaus. Dort erfährt man schon in der Schlagzeile: „Flugzeug neben Drohne war mit Munition beladen“. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt spreche von einer „neuen Gefahrenqualität“ und einem „hybriden Anschlagsszenario“.
Die Tagesschau weiß zudem: Untersuchungen der Kriminaltechnik hätten ergaben, „dass es sich offenbar um hochexplosiven Sprengstoff handelte, wie ihn das Militär verwendet.“ Auch ein Rechercheverbund aus WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung (SZ) wird zitiert: So sei das mit Munition beladene Antonov-Frachtflugzeug offenbar kurz zuvor aus Frankreich nach Leipzig geflogen. Das ginge aus einem vertraulichen Bericht der Polizei hervor.
Die Dresdner Generalstaatsanwaltschaft ermittelt in alle Richtungen, wie ein Sprecher uns gegenüber bestätigte. Aber welche Richtungen könnten das sein?
Entlang der bisherigen Faktenlage ist die am wenigsten naheliegende Idee, dass es sich hier um die üblichen Modellflüge handelt, wenn Flughafenanwohner ihre Amazon-Drohnen steigen lassen. Solche Hobby-Flüge waren in der Vergangenheit immer wieder von Politik und Medien zur russischen Bedrohung hochstilisiert worden, aber die Fakten wiesen anschließend stets in Richtung Vater-und-Sohn-Spielzeugnachmittag. Oder mit anderen Worten: Eine neue Dramatik russischer Drohnenangriffe etwa gegen deutsche Kriegslogistik konnte bisher jedenfalls nie bestätigt werden.
Nichtsdestotrotz waren diese Meldungen Teil einer Propagandamaschine Pro-Drohnenanschaffung – denn ohne Gefahr keine Überzeugungskraft für die Anschaffung von Abwehrdrohnen und Co. Aber es fehlt noch an Überzeugungsarbeit.
Verteidigungsminister Pistorius kündigte im Juni 2026 einen „Aktionsplan Drohnen“ mit ca. 16 Milliarden Euro bis Ende des Jahrzehnts an – für das gesamte Spektrum Aufklärung, Wirkung und Abwehr. Alle Teilstreitkräfte sollen ab Juli 2026 über eigene Schnelle Reaktionselemente (SRE) zur Drohnenabwehr verfügen. Die Luftwaffe soll bereits früher einsatzbereit sein. Bisher wurde dieses Vorhaben allerdings noch nicht voll freigestellt.
Was in der Vergangenheit als potenzielle Angriff auf die deutsche Infrastruktur geframed wurde, bekommt mit dem neuesten Fund am Flughafen Leipzig/Halle eine neue Dimension der Gefahr. Erstmals wird der Bevölkerung schlagartig bewusst, dass deutsche Verkehrsflughäfen parallel neben den Flügen nach Mallorca zur Drehscheibe für Waffen- und Munitionslieferungen in die Ukraine umgebaut wurden.
Wie kann man diese Gefährdung rechtfertigen? Gibt es keine Militärflughäfen? Dienen die zivilen deutschen Flughäfen gar als Tarnung? Nein, getarnt wird in Leipzig/Halle nichts, es ist seit Jahren bekannt, wird aber von den etablierten Medien kaum thematisiert.
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Noch konkreter: Leipzig/Halle ist seit 2006 Standort des NATO-Programms SALIS (Strategic Airlift International Solution). Über dieses mieten die Bundeswehr und weitere mehrere NATO-/EU-Staaten zivile An-124-Großraumtransporter für strategische Schwerlasttransporte von Panzern, Hubschraubern und übergroßem Gerät, die mit eigenen Militärflugzeugen wie dem A400M (max. ca. 37 t) nicht machbar sind. Die An-124 schafft bis zu 120–150 t. Nach der Zerstörung des ukrainischen Flughafens Hostomel 2022 verlagerte Antonov Airlines seine flugfähige Flotte, aktuell ca. 6 Maschinen, komplett nach Leipzig – inklusive Wartungsbasis und laufendem Hangar-Bau.
Übersetzt heißt das: Der Flughafen Leipzig/Halle ist längst Kriegsflughafen und damit theoretisch potenzielles Angriffsziel des Kriegsgegners Russland – ob nun mit offenem Visier oder heimlich mit ungekennzeichneten Drohnen. Nur bisher gab es noch keinen einzigen belegten Angriff gegen diese längst auch militärisch genutzte zivile Infrastruktur.
Fakt ist auch: Wer Propaganda für weitere Milliardenprogramme zur Drohnenanschaffung machen will, dem kommt der neueste Fund maximal zugute. Die infrage kommenden Drohnenhersteller sind mit diesem Fund dem nächsten Big-Deal deutlich nähergekommen.
Im Gespräch mit der ermittelnden Generalstaatsanwaltschaft Dresden sprechen wir auch diese wirtschaftlichen Interessen an, und ein Pressesprecher erwidert auch hier, man schließe noch nichts aus, es werde in alle Richtungen ermittelt.
In den verfügbaren Berichten und Analysen zu solchen Flügen – auch zu sensiblen Überführungen aus der Ukraine heraus – werden Schutzmaßnahmen wie elektronische Stille (Transponder aus), militärische Koordination zur Luftraum-Freigabe, mögliche Jäger-Eskorten der ukrainischen Luftwaffe oder einfache OPSEC-Maßnahmen erwähnt. Drohnen-Eskorten oder Schutzdrohnen, die die großen Frachter begleiten, tauchen nicht auf. Allerdings gilt auch: Ein funktionierender Schutz würde nicht selbst eine scharfe Sprengladung direkt neben einem mit Munition beladenen Frachtflugzeug positionieren. Das wäre ein massives Eigenrisiko und widerspräche jeder vernünftigen Sicherheitslogik.
Nicht unerwähnt bleiben darf ein potentielles ukrainische Interesse an einer Eskalation. Denn wie weit geht ein Kriegsteilnehmer, der nicht davor zurückgeschreckt ist, die Nord-Stream-Pipeline zu sprengen? Was wäre denn die Folge eines verheerenden Anschlags auf einem zivilen deutschen Flughafen, bei welchem man anschließend die Russen als Täter benennt?
In einem so existenziellen Krieg, wie ihn die Ukraine führen muss, greifen Staaten und Akteure historisch immer wieder zu Sabotage, asymmetrischen Operationen und Maßnahmen jenseits klassischer Kriegsführung – das gilt für alle Seiten.
So ein verheerender Anschlag – man stelle sich das Explosionspotenzial einer mit Munition beladenen Maschine vor – hätte unweigerlich eine politische Eskalation in Deutschland und der EU zur Folge: starker öffentlicher und politischer Druck auf mehr Militärhilfe, härtere Sanktionen, möglicherweise direkte NATO-/EU-Maßnahmen gegen Russland. Die Stimmung könnte sich deutlich zugunsten einer aggressiveren Haltung verschieben – genau das, was ein Akteur, der mehr westliche Unterstützung braucht, anstreben könnte.
Aber auch der Flughafenbetreiber Leipzig/Halle geht hier ein großes Risiko ein. Allerdings gehört die Mitteldeutsche Flughafen AG mehrheitlich dem Freistaat Sachsen, dem Land Sachsen-Anhalt und den Städten Leipzig, Dresden und Halle. Hier kann die politische Entscheidung über die wirtschaftlich bessere Entscheidung gestellt werden. Aber am Ende bleibt es doch jedem Passagier selbst überlassen, von wo aus er in den Urlaub starten will.
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Kommentar von JM Jensen
Seit dem Celler Loch traue ich den deutschen Schlapphüten alles zu, auch die False-Flag-Drohne in Leipzig!
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Kommentar von Pat Mair
Ohaaa!
"Militärische Nutzung ziviler Flughäfen" 😳
Wie ist das möglich, fragt sich der normale Bürger. Und welche Flughäfen werden noch so missbraucht?
Welche Flughäfen kann man überhaupt noch gefahrlos benutzen, ohne auf einem "Pulverfaß" zu sitzen?
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Kommentar von Elfriede
Leipzig-Drohne: Der nächste billige Vorwand für anlasslose Massenüberwachung
Nach dem Fall Collien Fernandes, der schon eifrig als Steigbügelhalter für neue Überwachungsgesetze und die schleichende Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung missbraucht wurde, scheint die Leipziger Drohne nun der nächste willkommene Vorwand zu sein. Wieder ein medienwirksamer Sicherheitsvorfall – und schon wird in den üblichen Kreisen der Ruf nach mehr Speicherung, mehr Protokollierung und mehr Zugriff auf die Daten der gesamten Bevölkerung laut. Dabei wäre, sofern tatsächlich SIM-Karten im Spiel waren, der Weg zum Besitzer technisch und rechtlich schon längst gangbar – ohne dass man dafür die anlasslose Massenüberwachung weiter ausrollen müsste.
Die technischen Realitäten, die die Politik gerne verschweigt
Mobilfunknetzbetreiber können sehr wohl nachvollziehen, welche SIM-Karten sich wann an welchem Ort in eine Zelle eingeloggt haben – und das gilt ausdrücklich auch für Roaming-Karten aus dem Ausland. Bei jeder Anmeldung (Attach oder Location Update) wird die IMSI der SIM-Karte im Kernnetz verarbeitet. Zusammen mit der IMEI des Geräts und den Zell-Logs entsteht ein klarer digitaler Fußabdruck. Diese Daten landen in den Systemen der Betreiber (VLR, MME, AMF etc.), werden für Netzsteuerung, Abrechnung und Roaming-Abwicklung benötigt und sind für Ermittlungsbehörden über die bestehenden Auskunftswege nach dem TKG zugänglich.
Die Bundesnetzagentur und die Strafverfolgungsbehörden verfügen bereits über die notwendigen Instrumente: Bestandsdatenauskünfte, Funkzellenabfragen und die Möglichkeit, vorhandene Verkehrs- und Standortdaten der Netzbetreiber abzurufen. Das ist keine Theorie, sondern gelebte Praxis. Wer behauptet, man brauche erst eine flächendeckende Vorratsdatenspeicherung, um bei einem konkreten Fall mit sichergestellter Drohne und SIM-Karten weiterzukommen, der lügt – oder er will bewusst den Eindruck erwecken, die bestehenden Befugnisse seien unzureichend.
Seit Jahren bestehende Hürden gegen Anonymität
Noch deutlicher wird die Unaufrichtigkeit, wenn man die gesetzlichen Verschärfungen der letzten Jahre betrachtet:
Seit 2009 ist der Notruf nur noch mit aktivierter SIM-Karte möglich. Wer ohne Karte anruft, kommt nicht durch.
Seit 2017 ist die anonyme Registrierung von SIM-Karten unter gefälschten Identitäten in Deutschland faktisch beendet. Jede Karte muss auf eine überprüfbare Identität laufen.
Jede SIM-Karte trägt eine eindeutige IMSI. Diese Kennung wird vom Mobilfunkbetreiber ohnehin für eine gewisse Zeit gesichert – aus betrieblichen und abrechnungstechnischen Gründen.
Der Vorfall in Leipzig ist erst wenige Tage her. Die relevanten Daten bei den Netzbetreibern sind also mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch vorhanden. Es bedarf keiner dauerhaften, anlasslosen Protokollierung aller Verbindungsdaten der gesamten Bevölkerung, wie sie die Politik seit Jahren fordert und immer wieder über neue Vorwände durchzusetzen versucht. Die vorhandenen Speicherfristen der Betreiber und die gezielten Auskunftsrechte reichen in einem solchen Fall völlig aus.
Das eigentliche Spiel
Was wir hier erleben, ist ein bekanntes Muster: Ein spektakulärer Vorfall wird instrumentalisiert, um Maßnahmen zu legitimieren, die mit dem konkreten Fall nur am Rande zu tun haben. Beim Fall Fernandes war es der Schutz vor digitaler Gewalt, jetzt droht es die „hybride Bedrohung“ oder die „kritische Infrastruktur“ zu sein. Das Ergebnis ist immer dasselbe: mehr Speicherung, mehr Zugriffsmöglichkeiten, weniger Schutz der Unbeteiligten.
Wer ernsthaft aufklären will, nutzt die vorhandenen, anlassbezogenen Instrumente – IMSI, IMEI, Zell-Logs, Bestandsdaten und die Auskunftspflichten nach dem TKG. Wer stattdessen nach der Vorratsdatenspeicherung schreit, will nicht aufklären. Er will überwachen. Und er nutzt jeden Vorwand, der sich gerade anbietet.
Die Leipziger Drohne mag ein ernstzunehmender Sicherheitsvorfall sein. Sie ist aber kein Argument für die anlasslose Massenüberwachung. Wer das behauptet, sollte ehrlich sagen, worum es ihm wirklich geht.
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Kommentar von T S
Es bleibt zwar "jedem Passagier selbst überlassen, von wo aus er in den Urlaub starten will". Aber die ungefragten Anwohner können nicht so einfach mal umziehen. Viele davon wissen noch nicht mal etas vo ihrem fragwürdigen "Glück", denn auch für mich ist es das erste mal daß mir diese Nutzung bekannt wird, und das zudem in dieser enormen Größenordnung und unter Beteiligung eines Landes das aktive Kriegspartei ist.
Schon allein deshalb verdient es diese Information und diesen Bericht weiträumig weiter zu verbreiten.
Viel brisanter ist zudem daß damit im bislang von VSvA-Stützpunkten verschonte Ex-DDR-Gebiet damit nun ebenfalls ein NATO-Stützpunkt installiert wurde: Auf dem Papier wohl konform, praktisch jedoch ein Bruch des Zwei-plus-Vier-Vertrags.
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Kommentar von T. Murx
Auf dieser Kriegsdrehscheibe kann man auch als Zivilist schöne Führungen buchen, ich zitiere aus der "Nacht-Tour 2026": "Die Tour wird zur Feuerwache West fortgesetzt. Dort erfahren die Besucher viel Wissenswertes zur Werkfeuerwehr, ihrem Arbeitsalltag und der technischen Ausstattung. Bei der anschließenden Fahrt zum Wartungshangar im Nordbereich des Flughafens sind u.a. AN-124 zu sehen. Die nächste Etappe führt in den Frachtbereich Süd. Auf der Fahrt werden das Tanklager und der Triebwerksprobelaufstand passiert und ihre Funktionsweisen erläutert.... [usw]". Und wie bei einem Hochsicherheitsgelände üblich, können die Touren anscheinend auch "im eigenen Bus" durchgeführt werden, wenn es besonders persönlich, intensiv, und, sagen wir mal, "klandestin" sein soll. Der Hinweis kommt von Henning Rosenbusch, Telegram.
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Kommentar von Eddy Nova
Ich stolpere bei derartigen Nachrichten News immer über den Begriff DROHNE der immer der Aufhänger ist. Faktisch eine moderne Version von motorisierten Modellflugzeugen & Drachen.
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Wenn das eine RUSSIA Gefahr sein soll könnten die NATO Banden ohne großartiges Risiko enttarnt zu werden jederzeit ,anjedem Ort einen Angriffskrieg ,'what ever' vom Zaun brechen. Eine Russia False flag Operation die faktisch jederman mit recht geringen technischen Kenntnissen umsetzen könnte. Und niemand wird das Gegenteil beweisen können ...das macht Sorgen.
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Der Leipziger Fall beweist es ...15 Minuten Tagesshow ,davon 12 dieser dubiosen Nummer gewidmet. Und eine Freakregierung die ausserstande ist binnen 5 Jahren den NORDSTREAM Anschlag aufzuklären arbeitet mit derartigen Drohnen Verunsicherungsmaßnahmen mit denen sich alles und nicht begründen lassen kann. Aussersstande Landesgrenzen vor dem Eindringen von Invasoren zu schützen , aber im vermutlich Fake Drohnen Bereich Bullshhit absondern. Das paßt nicht ...
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RUSSIA macht mir keine Angst - die Gefahr das BRDDR 1998 2.0 , EU , NATO Banden einen Krieg vom Zaun brechen werte ich als deutlich größer - wer weiß was für Erpressungssmaterial die Zelenskyy Mobster gegen Altparteien Banden Mitglieder in der Hand halten. Ein leichtes für Zelenskyy die '12 Minuten Tagesshow Propaganda Gefahr' ohne jedes Risiko zu inzinieren.
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Neue Abwehrmaßnahmen gegen Drohnengefahr = selbstverständlich via Angriffswaffen , Cash für Zelenskyy ...erst Kick Back Zahlungen und dann die diskret aufgenommenen Videos dazu ...und schon spuren die Democraten 'Unserer Democratia' - Unmöglich? Mit Sicherheit nicht ! Ich vermute der Feind sitzt in Brüssel ,Kiew , Berlin & nicht in Moskau - das sagt mir mein Bauchgefühl ...Das reicht da soetwas nie beweisbar ist ...solange nicht einer der Mitverschwörer das will.
****I
Ich hoffe das PUTINRUSSIA am Ende seine Ziele vollumfänglich erreicht - sonst wird er in seinem Heimatland abgesägt und keiner seiner kolportierten Top 50 Nachfolger scheint mir eine ähnlich lange Zündschnur zu haben. Vielleicht steht aktuell nur PUTIN zwischen der noch relativen Ruhe im Abendland , Sektion Deutschland und einem III Weltkrieg. Minister Lawrow diskutiert zur Zeit bereits öffentlich über die aus WK II resultierende Feindstaatklausel RUSSIA/DEUTSCHLAND ...Das macht nachdenklich ...
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Kommentar von Liam
[p]Die Diskrepanz stinkt zum Himmel – und das nicht erst seit gestern.[/p]
[p]Eine Drohne mit Sprengsatz, offenbar Semtex, landet oder schwebt am Boden neben ukrainischen Antonow-Maschinen am Flughafen Leipzig/Halle, einem wichtigen Drehkreuz für militärische Transporte und NATO-Logistik. Sofort: „sehr ernster Sicherheitsvorfall“, „hybrides Anschlagsszenario“, „neue Gefahrenqualität“. Bundesinnenminister Dobrindt reist an, Terrorermittler übernehmen, die Südpiste bleibt gesperrt, und die Medien berichten im Dauermodus von drohender Katastrophe. Fair enough – kritische Infrastruktur, Munition an Bord, alles berechtigte Alarmglocken.[/p]
[p]Aber vergleiche das mal mit Nord Stream. Milliarden, nein, volkswirtschaftliche Schäden in schwindelerregenden Höhen für Deutschland: zerstörte Infrastruktur, explodierende Energiepreise, deindustrialisierende Effekte, Milliarden für LNG-Terminals und Notmaßnahmen. Und die Reaktion? Zunächst: „unser Freund“ (wer auch immer es war – die Ermittlungen deuten inzwischen massiv auf ukrainische Akteure hin, mit Anklagen und Gerichtsbeschlüssen, die staatliche Behörden in Kiew in die Planung verwickeln). Kein Aufschrei über den Angriff auf deutsche (und europäische) Lebensadern. Stattdessen: weiter Milliarden und Waffen an denselben Partner, der – laut deutschen Ermittlern – die Pipelines sprengen ließ, um Russland die Gas-Einnahmen abzuschneiden. Wirtschaftlicher Schaden für uns? Kollateralschaden im guten Kampf. Eine Mini-Drohne am Boden neben „ihren“ Flugzeugen? Nationale Empörung, hybrider Angriff auf Deutschland.[/p]
[p]Die Ironie ist bitter: Leipzig ist kein neutraler Flughafen. Es ist ein Knotenpunkt für die logistische Unterstützung der Ukraine. Wer dort zuschlägt, trifft gezielt die Nachschublinien – und damit indirekt die Fortsetzung eines Krieges, den wir mit Milliarden und Material am Laufen halten. Gleichzeitig stocken die Lieferungen. Interzeptoren für die Luftabwehr fallen auf ein Drittel des Vorjahresniveaus, Taurus bleibt tabu, Munitionswerke in der Ukraine verzögern sich jahrelang durch Bürokratie, und die politische Stimmung dreht sich (Umfragen zeigen klare Mehrheiten gegen weitere weitreichende Systeme). Wir pampern, aber dosiert, zögerlich, mit Auflagen – und wundern uns dann, wenn die Front und die Logistik unter Druck geraten und die Gegenseite (oder wer auch immer) die Lieferketten attackiert.[/p]
[p]Hier zeigt sich der Kern des Problems: selektive Empörung. Ein Anschlag, der uns wirtschaftlich in die Knie zwingt, wird relativiert, solange er dem Narrativ dient. Ein (gescheiterter) Angriff auf die Logistik unseres Partners wird zum existenziellen Angriff auf uns stilisiert. Dabei stellt sich die unangenehme Frage: Wenn wir uns dermaßen in den Konflikt verstricken – als Waffenlieferant, Logistik-Hub und Geldgeber –, warum wundern wir uns dann über hybride Gegenmaßnahmen auf unserem Boden? Und warum schützen wir unsere eigene kritische Infrastruktur so lasch, während wir gleichzeitig die Risiken für uns selbst maximieren?[/p]
[p]Die Drohne in Leipzig ist kein Einzelfall, sondern Symptom. Symptomatisch für eine Politik, die Risiken externalisiert, Doppelstandards pflegt und die eigene Bevölkerung mit moralischer Überlegenheit abspeist, während die realen Kosten – energetisch, industriell, sicherheitspolitisch – bei uns landen. Klug wäre es, die Prioritäten klar zu setzen: eigene Infrastruktur schützen, Abhängigkeiten und Risiken ehrlich bilanzieren, und nicht so tun, als seien wir nur unbeteiligte Zuschauer mit hehrem Moralanspruch.[/p]