Freitag, 27.02.2026 um 12.00 Uhr Hamburg, Sievekingplatz 1, Sitzungssaal B 335

Drosten gegen Wiesendanger – Endlich Hauptverhandlung in Hamburg!

von Alexander Wallasch

Wird sich die Wahrheit am Ende doch durchsetzen?© Quelle: Pixabay / TheDigitalArtist / Roland Wiesendanger, Youtube/ Charité, Montage: Alexander Wallasch

Nachdem das Hauptsacheverfahren im äußerungsrechtlichen Streit Drosten versus Wiesendanger von Anfang Februar 2022 nun bereits seit 1,5 Jahren in die Länge gezogen und zum vierten Mal verlegt wurde, gibt es jetzt einen neuen Termin für die mündliche Hauptverhandlung.

In Hamburg steht kommende Woche nicht weniger als das Corona-Regime vor Gericht. Längst weiß man, dass Prof. Wiesendanger mit seiner Laborthese als Ursprung des Corona-Virus richtig lag.

Der „Staatsvirologe“ Christian Drosten stand nicht auf der Seite der Wahrheit. Denn er war Anfang 2020 Teil einer Gruppe von Wissenschaftlern, welche die Laborthese zur Verschwörungstheorie erklärt haben. Die regierungsnahen Medien haben geholfen, diese Verschwörungstheorie zu verbreiten.

Drosten klagt gegen die Wahrheit von Prof. Wiesendanger. Showdown nach bald fünf Jahren. Und es passiert nicht hinter verschlossenen Türen. Für alle Interessierten: Die Sitzung in Hamburg ist öffentlich!

Freitag, 27.02.2026 um 12.00 Uhr im Sitzungssaal B 335, 3. Etage (Haus B), Sievekingplatz 1, 20355 Hamburg (Ziviljustizgebäude)

Bei dieser Verhandlung geht es um weit mehr als bei einer sonst üblichen äußerungsrechtlichen Auseinandersetzung: Herr Drosten hat frühzeitig einen Laborursprung des SARS-CoV-2 Virus ausgeschlossen, obwohl der Bundesnachrichtendienst gleich zu Beginn der Pandemie das Bundeskanzleramt über die hohe Wahrscheinlichkeit (80-95 Prozent) eines Laborunfalls in Wuhan informiert hatte.

In der Hauptverhandlung geht es um zwei Aussagen von Prof. Wiesendanger in einem Cicero-Interview vom 02.02.2022. Aussagen, die nach Abschluss des Eilverfahrens Ende 2022 vorerst verboten wurden. Diese wären:

(1) Christian Drosten hat die Öffentlichkeit gezielt getäuscht;
(2) die Bewegung ,,Scientists for Science“, zu deren Mitbegründer Christian Drosten zählte, hat zum Ziel gehabt, die virologische Forschung frei von Beschränkungen zu halten.

Die Aussage zu (1) im Cicero-Interview war motiviert durch die Tatsache, dass Herr Drosten durch seine Teilnahme an der Telekonferenz vom 01.02.2020, gemeinsam u.a. mit Anthony Fauci und Jeremy Farrar, gewusst hat, dass das Virus zumindest möglicherweise im Labor entstanden sein könnte, und trotz dieses Wissens gegenüber der Öffentlichkeit definitiv behauptete, dass feststehe, dass das SARS-CoV-2 Virus nicht im Labor entstanden ist

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Der FOCUS titelte Mitte Mai 2020:

„“Kompletter Unsinn": Drosten widerlegt Labor-Theorie und bügelt Nobelpreisträger nieder.“

In diesem Artikel heißt es gleich zu Beginn:

„Ist das Coronavirus auf natürlichem Wege entstanden oder stammt es womöglich doch aus einem Labor, wo es künstlich erzeugt wurde? Top-Virologe Christian Drosten erklärt, warum es nur eine Antwort darauf geben kann - und bügelt dabei sogar einen Nobelpreisträger für dessen These nieder.“

Diese Aussage widerspricht eindeutig und zweifelsfrei einer „jederzeit differenziert offenen“ Haltung in der Frage des Virusursprungs wie von Herrn Drosten neuerdings für sich in Anspruch genommen wird und beweist überdies, zu welch diffamierenden Äußerungen er selbst gegenüber höchst angesehenen Wissenschaftsvertretern im Ringen um die Deutungshoheit bei der Virusursprungsfrage bereit war.

Die Aussage von Prof. Wiesendanger zu (2) wird durch eine Stellungnahme von Prof. Dr. Simon Wain-Hobson, weltweit angesehener Virologe des Pasteur-Instituts in Paris und früherer Berater des Deutschen Ethikrats sowie der Volkswagen-Stiftung in Fragen der Biosicherheit, untermauert:

„With respect to Dr. Wiesendanger’s statement: “Mr. Drosten was a co-founder of an initiative called themselves 'Scientists for Science'. This movement had the aim to ensure that virological research is kept free of restrictions“, the signer is of the opinion that this was the main purpose of the Scientists for Science initiative and therefore agrees with the above statement.”

Übersetzt:

„Bezüglich der Aussage von Dr. Wiesendanger: „Herr Drosten war Mitbegründer einer Initiative namens ‚Scientists for Science‘. Diese Bewegung hatte das Ziel sicherzustellen, dass die virologische Forschung frei von Beschränkungen bleibt“, ist der Unterzeichner der Meinung, dass dies der Hauptzweck der Initiative „Scientists for Science“ war und stimmt daher der obigen Aussage zu.“

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Wer dieser denkwürdigen und durchaus wichtigen Verhandlung beiwohnen möchte, der kann das in Hamburg tun. Prof. Roland Wiesendanger ist Wissenschaft und Wahrheit treu geblieben. Ihm gebührt höchster Respekt.

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