Die Jagd kann beginnen – Werden ukrainische Männer von 23 bis 60 Jahren zu Freiwild erklärt?

EU-Innenminister entscheiden beim Lunch über das Schicksal wehrfähiger Ukrainer

von Alexander Wallasch (Kommentare: 1)

Die Moral bleibt auf der Strecke – Das Schlachtfeld braucht Drohnenfutter© Quelle: Grok

Während EU-Innenminister in Luxemburg beim Räucherfleisch und Weißburgunder speisen, entscheiden sie über Leben und Tod wehrfähiger Ukrainer: Sollen Männer zwischen 23 und 60 künftig als Flüchtlinge abgewiesen und zurück in den Krieg geschickt werden?

Morgen, am 4. Juni 2026, sitzen die Innenminister der 27 EU-Staaten in Luxemburg beim „Working Lunch“ zusammen. Beim luxemburgischen Räucherfleisch – dazu im Holzfass gereiften Weißburgunder – steht auf der Agenda, was offiziell so harmlos klingt wie „Der künftige rechtliche Status von Vertriebenen aus der Ukraine“ („Future legal status of displaced persons from Ukraine“).

In der Praxis geht es um die Frage: Sollen wir den vorübergehenden Schutz für ukrainische Flüchtlinge einfach verlängern – oder gezielt Männer im wehrpflichtigen Alter von 23 bis 60 Jahren für Neuankömmlinge ausschließen, damit sie „im Interesse der Ukraine“ zurück in den Krieg können?

Nach der Quetschentaart zum Dessert wird über Leben und Tod von Hunderttausenden entschieden sein. Hier wünscht man sich tatsächlich einen kreativen Koch, der den gesenkten Daumen ein paar neue Geschmacksrichtungen in bitter präsentiert. Aber Kotzen müssen immer die anderen.

Aus informierten Kreisen heißt es, die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen bevorzuge die Variante der künftigen Abweisung ukrainischer Männer von 23 bis 60 Jahren. Eine Entscheidung fällt zwar nicht morgen, aber die Richtung ist unmissverständlich.

Wer hier auf einen humanitären Akt hofft, bekommt die bürokratische Verwaltung eines Krieges serviert, den die EU und Deutschland mitfinanzieren und politisch mitverantworten – ohne den Mut zu ernsthaften Verhandlungen. Der Krieg gewissenloser Feiglinge und Profiteure.

Der vorübergehende Schutz nach der Richtlinie 2001/55/EG wurde bereits bis März 2027 verlängert. Er sollte ursprünglich die nationalen Asylsysteme entlasten und macht individuelle Verfahren unnötig. Jetzt, im fünften Kriegsjahr, wird aus „Solidarität“ plötzlich eiskaltes Kalkül: Ein wachsender Anteil der Neuankömmlinge sind wehrfähige Männer. Jetzt wollen einige der Innenminister diese Regelungen „auch im Interesse der Ukraine“ überarbeiten lassen, um Rekrutierung und Wiederaufbau zu unterstützen.

Oder übersetzt: Drohnenfutter für das Schlachthaus Ukraine. Und es gibt immer noch genug Sofa-besoffene Deutsche, die in dem Kontext am liebsten Beihilfe zum Fronttransport leisten mögen, das seien ja alles „Deserteure“. Springer macht dazu sicher willfährig Propaganda und kassiert weitere ukrainische Verdienstorden für ihre Ex-Journalisten.

Auch wenn sich alle Nackenhaare sträuben, fragen wir mal, wie das praktisch funktionieren soll. Prüfen Grenzbeamte den ukrainischen Ausreisestempel? Illegale Ausreise als Ausschlusskriterium? Und was passiert mit denen, die schon hier sind? Nein, offiziell keine Abschiebungen, keine Auslieferung an Selenskyj. Aber die Botschaft ist klar: Der Schutz vor dem Abgeschossen-Werden, vor dem elenden Verrecken hat ein Verfallsdatum – und für Männer im wehrfähigen Alter endet er zuerst.

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Die bittere Ironie: Während die Minister beim luxemburgischen Catering über „Drohnenfutter“ debattieren, leben in Deutschland bereits weit über eine Millionen Ukrainer unter diesem Schutz. EU-weit sind es über vier Millionen, davon knapp ein Drittel erwachsene Männer. Wie geht es wohl diesen Männern in diesem Moment? Wird sich Alexander Dobrindt darüber auch nur eine Sekunde Gedanken machen? Ist er überhaupt fähig dazu?

Es bleibt perfide: Deutschland, das Land mit der größten Last, finanziert und duldet den Unity Hub in Berlin – die erste ukrainische Behörde auf deutschem Boden, unter direkter Hoheit Kiews, fernab der Öffentlichkeit eröffnet. Offiziell soll das hinter einer hübschen Gründerzeitfassade eine Beratungsstelle für Integration und freiwillige Rückkehr werden. Aber ist es in Wahrheit ein Instrument, um wehrpflichtige Männer zu erfassen und zurück in den Krieg zu bewegen?

Alexander-Wallasch.de hat das früh thematisiert: Agieren hier getarnte ukrainische Feldjäger quasi auf deutschem Territorium, finanziert vom deutschen Steuerzahler, während die Bundesregierung unter Dobrindt schweigt oder ausweicht? Das BMI antwortet auf unsere kritischen Nachfragen lapidar, die Fragen seien „an die Ukraine zu richten“. So sieht eine deutsche Kapitulation im 21. Jahrhundert aus. Aus Schutz wird Beihilfe zur Mobilmachung auf Kosten der deutschen Steuerzahler und der ukrainischen Zivilbevölkerung.

Die EU predigt seit Jahren „Werte“ und „Menschenrechte“, aber liefert Waffen ohne Ende und verweigert jede echte Diplomatie, die den Krieg beenden könnte. Stattdessen sitzen am Donnerstag die satten Vertreter der europäischen Eliten über ihrem luxemburgischen Räucherfleisch, genehmigen sich einen dazu, lachen, tratschen und feilen mit dem Kugelschreiber auf der Stoffserviette an Regelungen, die massenhaft Männer in die Schützengräben schicken sollen.

Politik eskaliert hier erwartungsgemäß: Hochrüstung statt Verhandlungen. Aber solange es niemand abschaltet, bleibt im Internetzeitalter nichts vergessen: Wer also morgen in Luxemburg mit am Tisch sitzt, trägt Mitverantwortung. Auch Dobrindt soll deutsche Interessen vertreten. Stattdessen wird weiter mitgespielt im großen Spiel der geopolitischen Stellvertreterkriege.

Die Bürger merken das längst. Und die Doppelmoral wird immer durchsichtiger: Für die einen das luxemburgische Menü und warme Worte, für die anderen Blut, Rotz und Pisse im Schützengraben. Und Alexander Dobrindt ganz vorn mit dabei – beim Lunch. Kann man beim deutschen Innenminister noch an so etwas, wie Menschlichkeit appellieren? Man muss es ja, denn sonst ist alles schon verloren.

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