Vier Tage nach dem AfD-Parteitag in Erfurt und den Übergriffen gegen Presseteams von Apollo News und Junge Freiheit meldet die Polizei jetzt erste Fahndungserfolge. Mittlerweile sei eigens eine Arbeitsgruppe bei der Kriminalpolizei Erfurt gebildet.
Auf Nachfrage und im Gespräch mit Alexander-Wallasch.de berichtet eine Sprecherin der Landespolizeidirektion Erfurt, man sei zuversichtlich, dass anhand des umfangreichen Materials das vorliegt, schnell weitere Fortschritte erzielt werden können.
Wörtlich teilt uns die Pressestelle der Landespolizeidirektion Erfurt mit:
„Zu dem bekannt gewordenen Vorfall zum Nachteil von Pressevertretern des Online-Magazins „Apollo News“ führt die Thüringer Polizei derzeit ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung u. a.. Nach Erstinformationen wurden die Pressevertreter von mehreren Personen bedrängt, beleidigt und mit Schlägen und Tritten verletzt. Eine Rettungswagenbesatzung zur Erstbehandlung kam vor Ort zum Einsatz.
Nach derzeitigem Stand werden drei Pressevertreter als Geschädigte geführt; zwei von ihnen erlitten leichte Verletzungen. Diese haben bei der Polizei Anzeige erstattet. Zur vollständigen Rekonstruktion des Tatgeschehens werden derzeit weitere Beweismittel ausgewertet. Hierzu zählen insbesondere zahlreiche Bild- und Videoaufnahmen, darunter auch Aufnahmen, die in sozialen Netzwerken verbreitet wurden. Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf, zur Identifizierung der Tatverdächtigen und zur rechtlichen Bewertung des Sachverhalts dauern an.
Bezüglich des Sachverhalts zum Nachteil der Pressevertreter „Junge Freiheit“ können wir Ihnen folgende Auskünfte erteilen:
Der Vorgang, welcher sich im Bereich Frienstedt ereignet hat, wurde aufgenommen und registriert. Wir ermitteln aktuell wegen Raub und Körperverletzung gegen drei Personen. Aufgrund der zahlreichen vorliegenden Videos gehen wir davon aus, die Täter ermitteln zu können. Aufgrund der Vielzahl an Videos, nicht nur von Zeugen sondern auch eigener eingesetzter Einheiten, und der noch ausstehenden Berichte werden die Ermittlungen noch einige Zeit dauern.
Die Kriminalpolizei Erfurt eine Arbeitsgruppe gebildet. Hier werden zentral alle Straftaten bearbeitet, die im Zusammenhang mit dem Einsatzwochenende stehen.“
Im weiteren Gespräch bittet die Sprecherin der Landespolizeidirektion Zeugen und jene Personen, die Filmaufnahmen gemacht haben oder Personen auf solchen in den sozialen Medien verbreiteten Filmaufnahmen erkannt zu haben glauben, dieses direkt der Polizei zu melden und nicht eigenständig zu verbreiten.
Insgesamt ist die Sprecherin der Landespolizeidirektion Erfurt zuversichtlich, dass die Kollegen die mutmaßlichen Täter zu beiden Fällen zeitnah ermittelt haben.
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Kommentar von Elfriede
Doch der eigentliche, tiefgreifende Skandal liegt tiefer – er liegt im Äther unseres öffentlich finanzierten Rundfunks.
[size=4]Vom freien Radio zum taktischen Befehlsstand[/size]
Am Samstag, dem 4. Juli 2026, mutierten die vermeintlich unabhängigen Sender Radio CORAX (Halle) und Radio F.R.E.I. (Erfurt) in der Praxis zur operativen Leitzentrale einer gewaltbereiten Kulisse. Bereits im Vorfeld wurde über Instagram mobilisiert: „Schnappt euch eure Radios und bleibt informiert!“ hieß es dort ungeniert. Was dann folgte, hatte mit Journalismus nichts mehr zu tun. Über ein koordiniertes Sondersendeprogramm und den flankierenden Mastodon-Newsticker des Inforadios wurden die sogenannten „Finger“ (Aktivistengruppen) praktisch live über den Äther dirigiert und an den Sicherheitskräften vorbeigeschleust.
Während die Thüringer Polizei im Vorfeld offiziell vor bis zu 2.500 gewaltbereiten Linksextremisten der Kategorie „Rot“ und konkreten Dachbesetzungsplänen zur Bekämpfung von Einsatzkräften warnte, wurde diese Realität auf den Frequenzen der freien Radios systematisch unterschlagen. Stattdessen gab es aktives, ideologisches Framing. Illegale, die Nötigung erfüllende Blockaden wurden verharmlosend als „friedliche Straßenblockaden als Mittel des zivilen Ungehorsams“ verklärt. O-Töne radikaler Aktivisten wurden völlig unkommentiert und ohne journalistische Distanz ausgestrahlt.
Bereits am 2. Juli legte Radio CORAX mit den „Antifanews“ (auch abrufbar im Freie-Radios-Portal sowie auf Lokalmedial) den propagandistischen Grundstein. Wenn Sprecher wie Noa Sander dann live erklären, dass „Faschistinnen mit einem Presseausweis immer noch Faschistinnen“ seien, lieferten diese Sender die direkte mediale Legitimation für die anschließenden Jagdszenen auf Reporter. Das ist keine Berichterstattung – das ist die Beihilfe und Live-Anleitung zu Straftaten.
[size=4]Die schamlose Alimentierung durch den Beitragszahler[/size]
Das Absurde daran: Radio CORAX und Konsorten rühmen sich ihrer absoluten „Unabhängigkeit“. Ein Blick auf die harten Fakten straft diese Behauptung Lügen. Der Sender hängt am Tropf des Staates und genau jener Bürger, die er ideologisch bekämpft:
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[] Zwangsgebühren als Kernfinanzierung: Satte 70 bis 75 % des Betriebshaushalts werden über die Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA) aus Mitteln des Rundfunkbeitrags gedeckt. Allein zwischen 2019 und 2023 flossen stolze 968.438,61 Euro an Steuer- und Beitragsgeldern an den Verein Corax e.V.
[] Der sekundäre Fördermittelsumpf: Ob über das Bundesamt für Familie (BAFzA), die Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) oder die Martin-Luther-Universität (wo Studenten jährlich ca. 19.240 € Pflichtbeiträge für das dortige Studierendenradio abdrücken müssen) – die linke Blase bedient sich schamlos.
[*] Verquickung mit Lobby-NGOs: Obwohl die Satzung Unabhängigkeit vorschreibt, agieren die Amadeu-Antonio-Stiftung, die Heinrich-Böll-Stiftung und die Rosa-Luxemburg-Stiftung nicht nur als Programmpartner, sondern als handfeste Vereinsmitglieder. Ihre radikalen Podcasts und Events bestimmen das Programm.
[/list]
[size=4]Fazit: Zeit, den Stecker zu ziehen![/size]
Der Medienstaatsvertrag (MStV) und das Mediengesetz des Landes Sachsen-Anhalt (MedienG LSA) verpflichten Rundfunkanbieter unmissverständlich zu Wahrheit, journalistischer Sorgfalt, Sachlichkeit und der strikten Trennung von Nachricht und Kommentar. Radio CORAX und Radio F.R.E.I. haben gegen jede einzelne dieser Auflagen eklatant und systematisch verstoßen. Sie haben den öffentlichen Äther missbraucht, um als verlängerter Arm eines gewaltbereiten Demobündnisses zu agieren.
Diese öffentlich subventionierte Agitation muss Konsequenzen haben. Die Landesmedienanstalten sind dringend aufgefordert, die Einhaltung der Programmgrundsätze rigoros zu prüfen. Sollten sich die Strukturen nach den kommenden Landtagswahlen verschieben, dürfte dies ohnehin der letzte große, steuerfinanzierte Auftritt dieser Sender gewesen sein. Wer den Äther zur Koordinierung von Rechtsbrüchen nutzt, verliert jedes Recht auf eine staatlich geschützte Rundfunkfrequenz. Es ist Zeit, den Stecker zu ziehen!
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Kommentar von T S
Daß die Angreifer ermittelt werden ist ziemlich wahrscheinlich.
Und dann? Kommt die regimekonforme Kuscheljustiz. Am Ende gibts womöglich noch eine buntwunstkulturelle Auszeichnung für die Verdienste auf Teuerzahlerkosten.
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Kommentar von Frank
Was viele Menschen nicht zu wissen scheinen ... Vermummungsverbot nach §27 (2) Nr. 2 VersG ist eine Straftat, KEINE einfache Ordnungswidrigkeit!
Warum man das wissen sollte? Bei Straftaten muss die Polizei bei Bekanntwerden handeln, da hier das Legalitätsprinzip greift. Man muss nur wollen. Und wie "der Staatsapparat" wollen kann, haben wir bei den Anti-Coronamaßnahmen-Demons gesehen. Es gibt also grundsätzlich keinen Grund, diese vermummten Idioten nicht rauszupicken, ihre Identität festzustellen und strafrechtlich zu belangen. Als Mindermaßnahme könnte man auch eine Platzverweis erteilen und bei Nichtbefolgen dann eine Ingewahrsamnahme anordnen. Alle Störer werden still, wenn des Staates Arm es will!
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Kommentar von Schwar Zi
Frei nach J.W. Goethe: Die Worte hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube!
Das Vermummungsverbot wird bei solchen Demonstrationen nicht konsequent durchgesetzt. Die Täter wissen das.