Erst mutmaßlich von Marokkanern gruppenvergewaltigt, dann querschnittsgelähmt nach Selbstmordversuch, jetzt Euthanasie

Fassungslosigkeit und Trauer: Eine Gruppenvergewaltigung endet morgen mit Euthanasie des Opfers

von Alexander Wallasch (Kommentare: 1)

Noelia Castillo Ramos wird morgen sterben – aber es ist keine Hinrichtung, sondern staatlich genehmigter Selbstmord.© Quelle: https://x.com/Santi_ABASCAL/status/2036819729189327148, Screnshot

Ich wünschte mir, ich hätte nie in das Gesicht dieses armen Mädchens geschaut. Dann müsste ich Ihnen jetzt nicht diese furchtbare und furchtbar traurige Geschichte eines multiplen Staatsversagen mitten in Europa nacherzählen, das morgen mit dem staatlich genehmigten Tod der jungen Frau enden wird.  

Die 25-jährige Noelia Castillo Ramos wird morgen in Spanien durch Sterbehilfe vom Leben in den Tod übergehen. Eine Gruppenvergewaltigung hatte ihr Leben unwiderruflich zerstörte

Die junge Frau hat nach jahrelangem, unerträglichem Leiden einen Rechtsstreit gewonnen und wird in Anwesenheit ihrer Mutter Sterbehilfe bekommen. In ihrem einzigen und letzten großen TV-Interview gestern bei „Y ahora Sonsoles“ (Antena 3) sagte sie ruhig und bestimmt:

„Ich will aufhören zu leiden und in Frieden gehen.“

Alles begann 2022 mit einer Gruppenvergewaltigung. Noelia wuchs in schwierigen familiären Verhältnissen auf und lebte in einem betreuten Jugendzentrum für junge Erwachsene aus zerrütteten Familien, nachdem ihre Eltern die Versorgung ab ihrem 13. Lebensjahr nicht mehr leisten konnten. Von da an hatte der Staat die Verantwortung für das Mädchen übernommen.

Genau in diesem staatlichen Heim wurde sie von mehreren jungen Männern vergewaltigt. Die genauen Umstände wurden aus Opferschutzgründen nie bekannt. Es wird in weiten Teilen der Öffentlichkeit vermutet, dass die Täter unbegleitete marokkanische Minderjährige aus dem gleichen oder einem ähnlichen Jugendzentrum waren.

Diese Gruppenvergewaltigung war der zentrale, auslösende Schock, der die gesamte tragische Kette in Gang setzte. Noelia selbst hat in ihrem Abschiedsinterview klargemacht, dass sie die Entscheidung zur Euthanasie „von Anfang an“, also unmittelbar nach den Ereignissen von 2022, getroffen hat. Sie wollte sterben und sie wird morgen sterben.

Unmittelbar nach der Gruppenvergewaltigung brach Noelia psychisch zusammen. Sie unternahm mehrere Suizidversuche – zuerst mit Medikamenten, dann mit einem folgenschweren Sprung aus dem 5. Stock am 4. Oktober 2022.



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Sie überlebte, doch die Verletzungen waren katastrophal: Querschnittslähmung ab der Taille abwärts durch schwere Rückenmarksverletzung, dazu ständige, schwere neuropathische Schmerzen, vollständige Abhängigkeit von Pflege und massive psychische Belastungen wie Depression und Trauma.

Ohne diese Gruppenvergewaltigung hätte der Suizidversuch und damit die irreversible körperliche und seelische Zerstörung nicht stattgefunden. Noelia hat das Leid seither als „unerträglich und chronisch“ beschrieben – genau die Voraussetzung für die Euthanasie nach dem spanischen Gesetz von 2021.

Der Fall legt ein dramatisches Versagen des spanischen Staates offen: Das Jugendhilfesystem hat eine junge Frau in einem staatlichen Heim nicht ausreichend geschützt – im Gegenteil: Dort geschah die Gruppenvergewaltigung.

Die linke Regierung unter Pedro Sánchez hat mit der unkontrollierten Migrationspolitik und der massenhafte Unterbringung unbegleiteter Minderjähriger in denselben Einrichtungen wie einheimische Mädchen ein erhöhtes Risiko geschaffen. Statt konsequenter Abschiebung gefährlicher Täter oder besserer Trennung der Gruppen wurde das Risiko ignoriert oder heruntergespielt.

Statt die Tat konsequent aufzuklären, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen und Noelia echte therapeutische und soziale Hilfe anzubieten, bot der Staat als „Lösung“ letztlich nur die staatlich organisierte Euthanasie an.

Noelia betonte in der Interview: „Keiner in meiner Familie ist dafür, aber ich will einfach nur Frieden.“ Sie wirkte gefasst und ohne Zweifel. Morgen endet Noelia Castillo Ramos’ Leid – ausgelöst durch jene Gruppenvergewaltigung 2022, die ihr Leben unwiderruflich zerbrach.

Diese Geschichte könnte trauriger nicht sein.

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