Das unheimliche Absterben der Unbeschwertheit

Freibäder als No-Go-Areas – Nicht vergessen: Jemand hat das politisch so gewollt

von Alexander Wallasch (Kommentare: 1)

Eine Chronologie der Zerstörung© Quelle: WDR/Mediathek, Screenshot

Prügel, sexuelle Übergriffe, Security-Personal. Früher Treffpunkt für Jugendliche, heute meiden Familien die Bäder. Eine Entwicklung seit 2015 mit klarem Absender.

Vielleicht muss man nach all den Jahren einmal daran erinnern: Wenn sich 2026 vor Beginn der Freibad-Saison wieder etliche Bademeister und Verbände besorgt zeigen, dann hat das nicht nur Gründe, sondern eine Entwicklungsgeschichte, die konkret ab 2015 begann bzw. eskalierte.

Der „Focus“ berichtet heute von Prügelattacken vor einem Freibad in Pforzheim. Insgesamt kamen zehn Funkstreifenbesatzungen zum Einsatz. Im Artikel werden Bademeister zitiert mit den Worten: „Ohne Security geht im Freibad nichts mehr“.

Unbestritten ist das heute vielerorts so. In Umfragen, welche der „Focus“ selbst durchführt, gehen nur noch weniger als zwanzig Prozent der Teilnehmer gern ins Freibad, der überwiegende Teil weicht auf stille Badeseen aus. Und hier muss man nicht extra fragen, was die Kriterien für diesen oder jenen Badesee sind.

Aber diese Entwicklung passierte nicht zufällig und nicht irgendwie. Sie ist direkte Folge der politisch gewollten und organisierten illegalen Massenzuwanderung von Millionen überwiegend muslimisch geprägter junger Männer. Oder kürzer: Es gibt Schuldige. Politiker, die dafür die direkte Verantwortung tragen. Politiker, die in Kauf genommen haben, dass unsere Art zu leben nach und nach verschwindet und Unsicherheit, Angst und Vorsicht immer raumgreifender werden. Politikerinnen wie Angela Merkel und Kathrin Göring-Eckardt und Karrieristen und Feiglinge wie Olaf Scholz und Frierich Merz.

Es hört sich tatsächlich schon wie nostalgisches Boomergeschwätz an, aber es ist nichts als die Wahrheit: Vor 2015 und über viele Jahrzehnte waren Schwimmbäder, Seen und Kieskuhlen auch Orte des ungezwungenen Kennenlernens und der Begegnung zwischen Jungs und Mädchen, jungen Männern und jungen Frauen. Man kannte sich häufig aus der Nachbarschaft oder Schule, wer despektierlich anderen gegenüber war, wurde von der Gruppe umstandslos diszipliniert. Man war auf souveräne Art und Weise neugierig auf das Fremde, aber irgendeine Selbstaufgabe der eigenen Werte stand niemals zur Disposition.

Wer heute 20 Jahre alt ist, schaut auf eine Verrohung der Gesellschaft in vielen Bereichen. Der öffentliche Raum ist vielfach zur Kampfzone geworden – so auch in den Schwimmbädern. Aber diese zwanzigjährigen Deutschen wissen kaum mehr, dass das noch vor einem Jahrzehnt ganz anders war. Sie überblicken die Chronologie der Entwicklung nicht. Sie meiden öffentliche Schwimmbäder, sie suchen sich abgelegene Seen oder fahren gleich ins Ausland, bloß weg.

Ich bin wütend. Meine Kinder wurden einer Erfahrung beraubt, die nicht mehr wiederkommt, die aber so bedeutend für ihre Entwicklung gewesen wäre. Das Ende der Unbeschwertheit passierte nicht zufällig, sondern war politisch gewollt, wurde bewusst in Kauf genommen von Politikern und Vertretern von NGOs, deren Kindern es nicht betrifft, denn die fahren im Sommer ins Feriendomizil in der Toskana mit Pool hinterm Haus.

Die folgende Chronologie ist nur eine kleine Auswahl dessen, was in den letzten zehn Jahren rund um Schwimmbäder passiert ist. Ein Ausschnitt, der fast beliebig übertragbar ist auf den gesamten öffentlichen Raum, in Bussen und Bahnen, auf öffentlichen Plätzen, auf dem Bolzplatz, den Schulhöfen und Diskotheken, den Rummelplätzen und Parks.

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Eine unvollständige Chronologie mit jeweils einem kurzen Textausschnitt:

5. Oktober 2018

Die Offenheit des Geschäftsführers der Bad GmbH überrascht, wenn Helmut Fichtner gegenüber den fragenden Journalisten davon berichtet, dass die Anfeindungen gegen ihn „extrem“ geworden seien. Männliche Verwandte von weiblichen Muslimen hätten ihn als Nazi beschimpft, als er verhindern wollte, dass diese beispielsweise mit Rollkragenpullover und Leggins ins Wasser gehen wollten. Für Fichtner ist das nicht einmal zuerst eine Frage etwa von fehlendem Respekt gegenüber dem Islam, sondern hat zunächst ganz simple „technisch-hygienische“ Hintergründe.

27. Juli 2019

Stellt sich vielleicht einzig noch die Frage, wie die sympathische Oben-Ohne-Journalistin Fritzsche reagiert hätte, wenn sie beim Busenbahnenschwimmen ermahnt worden wäre, weil sich explizit eine muslimische Familie beschwert hätte, wie das im Freibad Berlin-Plötzensee der Fall war.

4. August 2019

Andreas Uhler, der Leiter der Stadtwerke Sinsheim, widerspricht dem bedrohlichen Lagebild von Peter Harzheim, dem Vorsitzenden des Bundesverbandes deutscher Schwimmmeister, indirekt und betont für Sinsheim, dass es dort nicht so (schlimm) sei. Die Gesellschaft hätte sich verändert, es fehle an Respekt. ‚Gesellschaftlicher Wandel‘ als neues Synonym.

14. Oktober 2020

In der Niederrheintherme in Duisburg soll es züchtiger zugehen – angeblich im Interesse von „Familien mit Kindern“. Erst im Nachsatz lässt eine Sprecherin verklausuliert durchblicken, auf wessen Wunsch hin z. B. String-Tangas nicht mehr gestattet sind.

27. Juni 2022

Die sexuellen, die verbalen und gewalttätigen Übergriffe in Schwimmbädern gegen einheimische Frauen und Mädchen und auch die Einschüchterungen der einheimischen Jungen und Männer durch vornehmlich zugewanderte muslimische junge Männer sind kein neues Phänomen.

29. Juni 2022

2021 titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung: ‚Frankreich hadert mit der Migration‘. Da heißt es auch: ‚Die französische Debatte über den Islam und die Einwanderung wird immer schärfer.‘ Zeit genug haben die Franzosen gehabt, eine Lösung allerdings nie gefunden. Und Deutschland hat ebenfalls nichts gelernt aus den Verwerfungen der Vergangenheit. Im Gegenteil. Der Bundeskanzler spricht 2022 in einem anderen Zusammenhang von einer ‚Zeitenwende‘, während sein Kabinett alles dafür tut, die Massenzuwanderung neu zu befeuern.

04. Juli 2022

Die Schwimmbäder sind nicht erst seit gestern Hochburgen muslim-migrantischer Testosteron-Ausschreitungen und Übergriffe gegen deutsche Mädchen und Frauen.

21. Juli 2023

Schwimmbad-Randale: Mann, Muslim, Migrant – Die 3M-Waffe der Destabilisierung einer Gesellschaft schreitet voran. Und die Ampelregierung kommt ihrem Ziel immer näher. Jetzt stören nur noch die AfD und ein paar Spinner bei den Neuen Medien.

02. April 2023

Das ÖR-Regierungsfernsehen deckt auf groteske Weise aggressives Verhalten von Zuwanderern auf. WDR prügelt mit im Schwimmbad – Klimawandel soll schuld sein an Migrantenkriminalität.

24. November 2023

18. Juni 2024

Plötzlich war alles anders. Zehn junge Männer tobten ins Bad hinein, ein Mann um die 30 wirkte wie eine Art Betreuer, aber auch er sprach kein Wort Deutsch. Einer der Jungs sprang kopfüber in das 60 Zentimeter tiefe Wasser, er hatte Glück, nichts war passiert. Mittlerweile standen alle drei anwesenden Bademeister, zwei junge Frauen und ein Mann Mitte dreißig, der – selbst arabisch sprechend – sich als einziger mit der Meute verständigen konnte.

03. Juli 2025

Die Kölner Bäder treiben es bunt: Ihre neue Plakatkampagne gegen sexuelle Belästigung zeigt blonde Männer als Täter – und ignoriert die Realität. Ein Blick in die Kölner Kriminalstatistik enthüllt, was wirklich in der NRW-Metropole los ist.

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