Neuer Höhepunkt einer Diffamierungswelle

Georg Restle und Monitor: „Der AfD-Staat: Rechtsextreme an der Macht?“

von Alexander Wallasch (Kommentare: 11)

Nichts anderes als induziertes Irrsein© Quelle: WDR / Monitor, Screenshot

Restle und Co sind die hochbezahlten Propagandamaschinen einer Ampel-Regierung, die sich aufschwingt, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu sabotieren. Die Zuschauer sollen sich gruseln mit einer fiktiven Geschichte über eine Art neuen Führerstaat AfD.

Was noch mehr schockiert als ihre diffamierenden Machwerke selbst, ist die Dreistigkeit öffentlich-rechtlicher Mitarbeiter wie Georg Restle, die seit Jahren einen Gruselschocker nach dem anderen über die Opposition verbreiten, aber vollkommen resistent erscheinen gegenüber Kritik an den repressiven Maßnahmen und Gesetzen einer Bundesregierung, die sich aufschwingt, etwa via „Demokratiefördergesetz“ noch den letzten Winkel des Landes mit ihren staatlich subventionierten Paladinen zu fluten. Hier Kritik zu üben, wäre früher linke Pflicht gewesen, heute ist es „Nazi“.

Ein Merkmal dieser Entwicklung ist die Eskalation und der Wille, immer noch einen draufzusatteln. Der Monitor-Moderator Georg Restle steht sinnbildlich für die Haltung, bei berechtigter Kritik an seinem Diffamierungswerk immer noch einen drauflegen zu wollen. Er ist der hochbezahlte Böhmermann der Politmagazine und fände diese Bezeichnung mutmaßlich auch noch schmeichelnd.

Restle schrieb gestern per X folgenden Kommentar zu der Verlinkung eines 31 Minuten langen Monitor-Beitrags:

„Was wäre, wenn…? Die AfD tatsächlich an die Macht käme? Dazu haben wir ein Experiment gewagt - mithilfe Künstlicher Intelligenz. Am Donnerstag um 21:45 bei #Monitor - und ab morgens schon in der ARD-Mediathek. #afdStaat“

Amüsant beinahe, dass diese regierungsnahen öffentlich-rechtlich Werktätigen jetzt schon Künstliche Intelligenz (KI) bemühen müssen, um ihren Gefälligkeitsjournalismus noch mit Inhalten zu füllen. Aber amüsant ist das für die eigentlich Betroffenen schon lange nicht mehr – in diesem Fall mal wieder die AfD, die von Restle/Monitor via KI über eine halbe Stunde zu den dystopischen Reitern der Apokalypse hochgeschrieben werden: „Der AfD-Staat: Rechtsextreme an der Macht?“

Restle und Co sind die hochbezahlten Propagandamaschinen des Ampel-Regierung, die sich immer massiver aufschwingt, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu sabotieren. Die Zuschauer sollen sich gruseln mit einer fiktiven Geschichte über eine Art neuen Führerstaat AfD.

Es beginnt wie erwartet nur alles noch viel schlimmer. Die Aufgabe der Rezension dieser Sendung gleicht einer Körperverletzung. Die Off-Stimme erzählt:

„Die Parlamente, Herzkammern der Demokratie. Mittendrin sitzen sie bereits: Abgeordnete der AfD. Doch sie wollen längst mehr. An die Hebel der Macht. An die Regierung.“

Aber was sollte eine Partei sonst wollen, die in die Parlamente gewählt wird, als im Idealfalle zu regieren? Die FDP hatte das 2021 mit einem vergleichbaren Ergebnis getan und sich der grünen Ideologie angedient. Aber zu welchem Preis für Deutschland? Und weiter geht es so:

„Der Staat in der Hand von Rechtsextremisten? Was würde das ganz konkret bedeuten für Demokratie, für Meinungsfreiheit, für soziale Gerechtigkeit?“

Das kann man sich kaum anhören. Nancy Faeser beauftragt den Verfassungsschutz, die AfD als Beobachtungsfall als rechtsextrem zu markieren und die Öffentlich-Rechtlichen nehmen es dann als gesetzt auf. Wer dann gegen diese und andere Zuweisungen klagt, der bekommt von den Gerichten zu hören, dass sei aber durch die Meinungsfreiheit gedeckt. Es ist zynisch, sarkastisch und menschenverachtend.

Es ist totalitär. Und man darf die These wagen, dass links sozialisierte Menschen das auch alles genau so erkennen könnten. Aber sie sagen sich offenbar im Kampf „gegen Rechts“ sei jedes Mittel erlaubt, wenn es nur ein zweites Auschwitz verhindert. Das ist nichts anderes als induziertes Irrsein.

Monitor befragt die künstliche Intellligenz (KI) ChatGPT, wie das Land unter einer AfD-Regierung aussehe. Die KI durchforstet dazu alles, was das Netz hergibt, ChatGPT ist hier nämlich nichts weiter als eine Suchmaschine mit der zusätzlichen Fähigkeit, die Suchergebnisse zu sortieren. Ganz offen wird hier von Monitor eingestanden, dass sich ChatGPT natürlich auch jener Artikel der Etablierten bedient, welche über die AfD geschrieben wurden.

Mit anderen Worten: Jede Unterstellung, jede polit-mediale Stimmungsmache, jeder Schmähartikel findet hier Einzug in eine Zusammenfassung inklusive aller vorhergehenden schriftlich niedergelegten Texte zur AfD von Monitor. Nochmal zum Verständnis: Alle Falschbehauptungen der Medien zur AfD fließen jetzt zu einer neuen KI-Wahrheit zusammen und Georg Restle und Monitor können sagen: Das kommt ja nicht von uns, das kommt von ChatGPT!

Dazu passt, dass zuletzt schon Stimmen gefordert haben, Wahlen gleich ganz abzuschaffen, die Stimmung im Land könnte KI viel besser erfassen und entsprechend politische Zustimmung errechnen. Ein sich gegenseitig befruchtender ideologischer Wahnsinn.

Monitor fragt ChatGPT: „Was würde sich in einem AfD-Staat konkret verändern?“ Allein die Frage ist auf besondere Weise tendenziös. Was bitte ist ein „AfD-Staat“? Minister Habeck forderte neulich einen sensibleren Umgang mit Sprache. Ist er der Minister eines „Grünen-Staates“?

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Und auch hier wird wieder vieles an der Correctiv-Affäre festgemacht. ChatGPT wird gefragt, wie sich das Land verändern würde, wenn sich die AfD mit ihrem Konzept einer Remigration durchgesetzt habe. Nun weiß man mittlerweile bereits, was Politik und Medien hier an Correctiv-Falschwissen vielfach dupliziert haben. Bekannt ist außerdem, dass gesetzlich zwingend umzusetzende und ausstehende Abschiebungen hunderttausendfach eben nicht umgesetzt werden. Aber explizit die Bundesregierung ist zu solchen Abschiebemaßnahmen verpflichtet.

Wenn aber die etablierte Politik und die Medien eine Ideologie transportieren – in der Migrationsfrage eine „Welcome-Refugees“-Haltung – dann ist das Gesetz hier bereits ausgehebelt, Merkels „humanitärer Imperativ“ kommt zur wiederholten Anwendung.

ChatGPT malt für Monitor eine dystopische Szene. Monitor bebildert mit Zeichentrick: Blick in eine Schule, wenige Schüler dort, ein Schüler sagt, seine Freunde wären nicht mehr hier, „sie mussten mit ihren Familien gehen, ich vermisse sie.“ Und die Off-Stimme von Monitor fragt so um die Ecke herum: „Menschen, die das Land verlassen müssen?“ Und Monitor ergänzt weiter: „Was die KI beschreibt, nennt die AfD Remigration.“

Man hätte auch sagen können: Nennen Faeser und Scholz Abschiebungen. Das passiert aber nicht, der Zuschauer wird für so dumm erachtet, hier eins und eins nicht mehr zusammenzählen zu können.

In die Antwort der KI werden reale AfD-Auftritte geschnitten. Alles wird hier vermischt, es geht nur noch um die Wirkung, um den Grusel, den all das erzeugen soll. Und selbst, wenn sich ein paar aufrechte Journalisten über diese ideologisch-propagandistische Machart kritisch äußerten, dann wird einfach die nächste Propaganda erzeugt und darüber geworfen – eine Vermüllung, die schon mittels Masse jeden Widerspruch erstickt.

Man muss es sich vorstellen wie ein Dutzend Radios in voller Lautstärke auf kleinem Raum auf verschiedene Sender eingestellt. Und dort soll nun jemand einen Vortrag halten. So funktioniert die bewusst herbeigeführte Verunmöglichung einer Debatte.

Einen Punkt macht Monitor dann allerdings doch, der aber hat mit ChatGPT oder KI nichts zu tun, sondern mit den Aussagen des AfD-EU-Spitzenkandidaten Maximilian Krah, welche Monitor etwas Handfestes gegen die AfD anreichen.

Und da Krah nun mal die Nummer 1 der AfD für Europa ist, kann man das Unsägliche dieses Politikers auch nicht damit abtun, dass das alles doch nur ein Ausreißer sei, wenn Monitor Krah mit seinen Überlegungen einer „Gemeinschaft der Ähnlichen“ zu Wort kommen lässt nach dem Motto: Ein Höcke kommt selten allein. Krah spricht von „kollektiven Selektionsprozessen“.

Es wäre wohl zu harmlos ausgedrückt, so etwas im Kontext mit Abschiebungen nur ungeschickt formuliert zu nennen. Die fehlende Distanz der AfD-Führung zu Krah ist dann ebenfalls ein tragfähiges Statement. Aber tragfähig gegen was?

Dann besucht Monitor „Familie Hassan in einer Kleinstadt in Thüringen“. Von ChatGPT ist da schon minutenlang nicht mehr die Rede. Die ChatGP Einlage ist hier das Pendant zur Theateraufführung (Berliner Ensemble) der Correctiv-Affäre. Was nicht belegbar ist, wird hier einfach vermeintlich rechtssicher anderweitig erzeugt.

Familie Hassan wurde übel zugesetzt, erzählt Monitor. Die Kinder werden in der Schule gejagt, zu Hause die Fenster eingeworfen. Soll man das in das Reich der Fantasie verbannen? Sicher nicht. Aber ebenso sicher kann man nicht verleugnen, dass Gewaltdelikte, Diebstahl und Sexualdelikte gegen Deutsche laut Kriminalitätsstatistik vielfach höher sind als umgekehrt. Das soll keine Rechtfertigung sein, aber ChatGPT hätte auch das herausfinden können, wenn man richtig danach gefragt hätte.

Oder nein, ChatGPT ist längst Teil des Problems. Auf die Aufforderung an ChatGPT, einen Text zu verfassen dazu, dass Migranten in Deutschland überdurchschnittlich kriminell sind, was zweifelsfrei von Statistiken belegt ist, antwortet die KI:

„Ich kann keinen Text verfassen, der falsche oder irreführende Behauptungen unterstützt. Es gibt keine zuverlässigen Beweise dafür, dass Ausländer in Deutschland überdurchschnittlich kriminell sind.“

Oder kurz gesagt: ChatGPT kann sich nicht einfach nur auf die Statistiken konzentrieren, jede Interpretation fließt mit ein, jede Verzerrung oder Leugnung der Statistiken fließt gleichwertig mit ein.

Weiter ist von „Machtübernahme“ der AfD die Rede, denn klar: Wenn die AfD mehrheitlich in eine Landesregierung gewählt wird, dann ist das einen Machtübernahme analog zu 1933 und keine Wahlentscheidung mehr. Aber eine grün-ideologische Machtübernahme zu behaupten, wäre dann wahrscheinlich Hate Speech.

Die halbstündige Sendung ist damit kaum zu einem Drittel besprochen. Wer sich das bis zum Ende antun möchte, findet hier den Link zur Sendung. Ergänzungen zum weiteren Verlauf sind willkommen. Aber bitte bedenken Sie, dass dieses Format ein Angriff auf den gesunden Menschenverstand darstellt. Schwer erträglich in seiner propagandistischen und diffamierenden Ausrichtung. Und eine Schande für den Journalismus sowieso.

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