Merkel als Ehrengast: Ein Blick soll reichen, die CDU zum Schweigen zu bringen

Godmother Merkel auf CDU-Parteitag – Omertà aus der Uckermark

von Alexander Wallasch

The Godmother of CDU© Quelle: Grok

Überraschend, aber kein Zufall: Angela Merkel erscheint am 20. Februar beim CDU-Parteitag in Stuttgart – genau rechtzeitig zur Migrationsweichenstellung und Merz’ Wiederwahl. Ihr Schweigen droht lauter als jede Rede. Kritiker zittern: Wird die CDU je mit der „Herrschaft des Unrechts“ abrechnen? Oder siegt wieder die Angst vor Mutti?

Wer sich Coppolas „Paten“ angeschaut hat, der erinnert sich sicher an jene Szene im zweiten Teil, als Frank Pentangeli gerade im Begriff ist, als Kronzeuge gegen Michael Corleone auszusagen – das Schicksal des Paten scheint besiegelt.

Aber dann erscheint Franks Bruder Vincenzo aus Sizilien im Gerichtssaal. Der Alte sitzt einfach nur da – und schaut den Kronzeugen direkt an. Dieser Blick ist extrem bedeutsam und drohend. Der Bruder erkennt die Botschaft sofort: Das ist eine sizilianische Warnung im Sinne von Omertà, dem Schweigekodex.

Diese Szene verbindet sich mit einer Nachricht, die heute aus dem Büro der Ex-Kanzlerin kam und besagt, dass Angela Merkel überraschend am 38. Parteitag der CDU teilnehmen wird. Überraschend deshalb, weil diese Einladungen mit Blick auf Merkel längst ein Akt der Höflichkeit geworden sind und regelmäßig abgesagt wurden. Das ist die Bühne von Merz, mit dem Merkel eine Nicht-Beziehung pflegt – zuletzt hatte sie gar eine Geburtstagseinladung des Kanzlers ausgeschlagen.

Aber zurück zu Coppola: Wenn Merkel die Rolle des Sizilianers übernimmt, wer sind dann die Kronzeugen der Anklage? Im Prinzip jeder Delegierte, der es wagen sollte, an den Fundamenten der merkelschen Kanzlerschaft zu sägen.

Und offenbar vermutet die Ex-Kanzlerin in Stuttgart eine besondere Kurskorrektur der CDU und Angriffe gegen ihr politisches Vermächtnis, die sie nun meint, allein mit dem bösen Blick und so einem stillen Verweis auf Einfluss und Seilschaften abwehren zu können. Die klassische Selbstermächtigung einer grauen Eminenz.

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Kritiker sehen in der 16 Jahren andauernden Kanzlerschaft Merkels das Ende der CDU als konservative und patriotische Partei. Und sie sehen eine Migrationspolitik, eine Herrschaft des Unrechts, aufgebaut auf einem von Merkel ausgerufenen „humanitären Imperativ“, der eine beispiellose illegale Massenmigration nach Deutschland in Gang brachte, die bis heute anhält und ganz Europa nachhaltig verändert hat.

Eine Zeitenwende vor der Zeitenwende gewissermaßen. Ein Angriff auf das Zusammenleben der europäischen Völker.

Und damit ist die Corona- und Impfpolitik der Kanzlerin noch gar nicht hinreichend gewürdigt, aber eine Abrechnung auch mit dieser Politik – manche sagen: mit diesen Verbrechen – der Kanzlerin steht ebenfalls noch aus. Wie hoch sind die Opferzahlen der illegalen Massenmigration und der Corona- und Impfpolitik unter Merkel?

Wer am 20. Februar in Stuttgart aufpasst, der kann live miterleben, welchen Einfluss Merkel noch hat – denn ansonsten wäre sie nicht erschienen und hätte sich weiterhin andere Kanäle gesucht, um die endgültige Demaskierung ihrer Politik zu bekämpfen – etwa mit stundenlangen Interviews mit ihren getreuen Journalisten vom Spiegel aus der guten alten Zeit.

Merkel tritt als ihre eigene Denkmalpflegerin auf. Und die CDU – und damit das von ihr regierte Deutschland – wird erneut um Monate, wenn nicht Jahre zurückgeworfen, endlich mit der Politik der Kanzlerin abzurechnen. Sie hat Deutschland an den Rand der Klippe geführt. Ihre Nachfolger haben den finalen Tritt ausgeführt.

Angela Merkel wird aber nicht nur als Denkmalpflegerin, sondern auch als Totengräberin nach Stuttgart kommen. Die CDU ist eine Partei voller Karrieristen, die weiterhin die unsichtbaren Fäden und Seilschaften einer Ex-Kanzlerin fürchten, die als schlimme Katastrophe über Deutschland und Europa gekommen ist. Die CDU ist die Partei der Feiglinge vor Mutti.

Das Drama um Deutschland nimmt seinen Lauf. Im dritten Teil der Godfather-Trilogie sagt ein gealterter Al Pacino in der Rolle des gealterten Paten: „Was soll das für einen Sinn machen, zu beichten, wenn man nichts bereut?“ Eine zynisch-rhetorische Frage, die eine innere Zerrissenheit, aber auch seinen Mangel an echter Reue zeigt.

Bei Angela Merkel darf man davon ausgehen, dass ihr sogar noch die innere Zerrissenheit fehlt. Diese Ex-Kanzlerin ist ganz mit sich im Reinen – und weit und breit keine Merkel-Files in Sicht.

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