Horror-Forderung aus Deutschem Ethikrat

Keine Impfung? Keine Beatmung und kein Intensivbett!

von (Kommentare: 3)

Keine Impfung? Keine Beatmung und kein Intensivbett!
„Lasst Euch impfen, oder verzichtet auf Beatmung.“ - Prof. Wolfram Henn © Foto: Pexels / cottonbro

Eine schwerwiegende Entgleisung eines Mitgliedes des Deutschen Ethikrates erschüttert nicht nur Kritiker der Corona-Maßnahmen – sie ist geeignet die Fortsetzung der Tätigkeit dieses Mannes in diesem Rat in Frage zu stellen, ist geeignet die Arbeit des Ethikrates insgesamt in Frage zu stellen.

Prof. Wolfram Henn ist Mitglied eines vom Präsidenten des Bundestages ernannten Ethikrates der Bundesregierung, der „Orientierung für die Gesellschaft und die Politik“ geben soll. Hier sind also die besten Köpfe des Landes beauftragt, Ratgeber und Richtschnur zu sein. Aber ausgerechnet genannter Prof. Henn stellt in einem öffentlichen Brief die Forderung auf, dass, wer sich nicht impfen lassen will, der soll auch auf ein Intensivbett verzichten.

Die Bild titelt und zitiert den Professor: „Lasst Euch impfen, oder verzichtet auf Beatmung.“

In der längeren Version von Henn heißt es:

„Wer partout das Impfen verweigern will, der sollte bitte schon auch ständig ein Dokument bei sich tragen mit der Aufschrift: Ich will nicht geimpft werden! Ich will den Schutz vor der Krankheit anderen überlassen! Ich will, wenn ich krank werde, mein Intensivbett und mein Beatmungsgerät anderen überlassen.“

Eine Kausalität wie aus der Vorhölle deutscher Düsternis. Ausgedacht mit der Logik von Schreibtischtätern. Hier werden Kritiker ausgelacht und verhöhnt, hier wird ein vorauseilendes ideologische Strafgericht ausgerufen und eine Gehorsamsnötigung durchgeführt. Das ist zudem platt, besserwisserisch, intolerant und eigentlich genau das, was früher als Rechts galt, als Spießigkeit und Hörigkeit gegenüber der einen nicht kritisierbaren Haltung von oben.

Wer zweifelt soll sich ein Schild umhängen müssen, soll Rechte abgeben, soll sichtbar anzeigen, dass, wo er irrt, sofort eine unmittelbare Buße fällig ist. Mittealter unter einem Most-wanted-Plakat.

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Adressiert ist diese Ungeheuerlichkeit zuvorderst an die Querdenker-Bewegung. Wir befragen eine Sprecherin der Querdenker, die wir auf einer Demonstration erreichen. Die Sprecherin würde vorab gerne wissen, wer Professor Henn überhaupt in den Ethikrat gebracht hat. So ist ihre Herangehensweise, für unabhängig hält sie den Ethikrat nämlich keineswegs.

Nichtsdestotrotz sei die Aussage von Professor Henn „unhaltbar, das ist doch völlig klar. Das ist eine Vorverurteilung, eine Diskriminierung ist auch vorhanden. Hier sollen alle vorab gebrandmarkt werden, die sich nicht impfen lassen wollen. Das ist eine Form der Stigmatisierung, die der Professor hier mit seiner ganzen Haltung empfiehlt. Da kann man nicht von einem neutralen und unabhängigen Mann reden. Wenn hier jemand glaubt, er sei der Ethikpapst, weil er diesen Rat gewählt wurde, das ist ja eine Anmaßung. Aber auch dieser Rat muss doch eine Vielfalt der Meinungen abbilden oder zumindest berücksichtigen. Das spiegelt diese Aussage keineswegs.“

Und sie fragt sich weiter: „Ist das eine Diskriminierung einer Minderheit oder schon die Unterdrückung größerer Teile der Gesellschaft?“ Denn es sei ja längst nicht klar, wie viele Leute sich am Ende nicht impfen lassen wollen. Die Zweifelhaftigkeit des Impfstoffes sei im Übrigen auch berechtigt.

Ausgerechnet der Ethikrat sitzt also im Maschinenraum des Regierungsdampfers und gibt Vollgas, die Geschütze ausgerichtet auf die Kritiker der Corona-Maßnahmen. Und es ist längst ein großes Orchester: Die Kanzlerin hatte parallel schon Psychiater zur Behandlung der Kritiker ihrer Maßnahmen empfohlen, denn die Fakten wären ja auf Seite der Regierenden, Kritik ist demnach nur irre.

Ein Mitglied des Ethikrates wirft jetzt über Bord, was bisher zu den Grundfesten der Gesellschaft gehörte: Das Wohlergehen des Einzelnen, das Recht auf Selbstbestimmung, das Prinzip der Menschenwürde, schwupps in den Mülleimer der Geschichte.

Für die Bild-Zeitung ist dieser Odem der Barberei von Professor Henn allerdings „eine Mahnung an Menschlichkeit und Verantwortung jedes Deutschen.“ Das muss man sich auch als Bild-Zeitung erst einmal trauen. Was dieses Blatt von seinen Lesern hält, ist damit allerdings ebenso eindeutig, die die Haltung der Regierung und ihres Ethikrates.

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Kommentare

Kommentar von Eddy Nova

Schon erstaunlich -das türkische Biotech Ehepaar gab dem Handelsblatt ein Interview :binnen nicht einmal 3 Stunden hat der gute Mann das Impfmittel komplett fertig erfunden- am 25.01.2020 ! Zu diesem Zeitpunkt gab es weltweit 4 Covid Tote - von einer Ausbreitung,Pandemie war noch nicht einmal im Ansatz die Rede. Stellt sich die Frage warum sich der Firmen Chef zu diesem Zeitpunkt überhaupt mit einem Impfstoff beschäftigte.
Die Aussage vom Ethikratsmitglied sollte man wohl eher nicht überbewerten-sicher liegen dem System BRD,dem Gesundheitsministerium längst die aus ihrer Sicht beunruhigenden Zahlen vor das sie derzeit von einer 55% Impfquote auf freiwilliger Basis noch meilenweit entfernt sind.
Also ein wenig mit den Ängsten der Bürger spielen zumal dem Gesundheitsministerium natürlich klar ist das der Inhalt der Impf Einverständniserklärung die Impfwillige unterschreiben müssen spätestens nach den ersten Impfungen bekannt wird.Wie die Wahl zwischen Pest und Cholera liest sich der Wisch der dato ja überall im Netz zu finden ist-ich prognostiziere wer die geforderte Einverständnis Erklärung im Vorfeld gelesen hat meidet jedes Impfzentrum wie der Teufel das Weihwasser.
Also wird ein neues Horrorszenario aufgebaut - für den Fall das die Impfung verweigert wird.Was jedoch bereits heute klar absehbar ist selbst die von 70 auf 55% heruntergesetzte Impfquote wird das System BRD niemals erreichen - realistisch dürfte im kommenden 1/2 Jahr eine Quote von maximal 20% auf freiwilliger Basis sein.Es lohnt sich also heute schon darüber nachzudenken wie es dank Nichterfüllung der 55% Quote weitergeht...Völlig ungeklärt ist auch eine daraus resultierende Frage: wenn Verkehrsmittel,Einrichtungen,Kinos,Geschäfte etc.künftig nur noch mit Impfpass zu betreten sind würde das ja im Umkehrschluss bedeuten das die Impfung für Millionen dort tätige Menschen dann doch eine Zwangsimpfung ist.

Kommentar von Rebecca Sommer

Leider Gottes hat auch Rechtsanwalt Ralf Höcker (ehemalig WerteUnion) zu meinem Missmut sich so geäussert, und heftigen Gegenwind auf seinem Facebookpost geerntet.https://www.facebook.com/ralf.hoecker/posts/10217781251072742 So schrieb er am 19.12.2020: "Der Mann hat recht und ich gehe noch weiter: Wer sich nicht impfen lässt, gefährdet nicht nur sich, sondern die ganze Gesellschaft. Das ist ethisch nicht zu verantworten. An COVID erkrankte Impfgegner, die sich ganz bewusst und eigenverantwortlich selbst gefährdet und auf den Impfschutz verzichtet haben, sind im Rahmen der Triage nachrangig zu behandeln, wenn ein geimpfter Covid-Patien, bei dem die Impfung nicht gewirkt hat (ja, die Fälle wird es geben) ansonsten medizinisch gleichrangig behandlungsbedürftig ist. Die eigene Freiheit endet da, wo sie nur existieren kann, wenn ein anderer stirbt. Wer so dumm ist, eine Impfung abzulehnen, „weil das böse Gentechnik ist“ und wer so unverantwortlich ist, auf die Herdenimmunität zu warten, ohne selbst zu ihr beizutragen, der muss für diese Rücksichtslosigkeit im Zweifel mit seinem Leben bezahlen, anstatt einem verantwortlich handelnden Todkranken das lebensrettende Intensivbett wegzunehmen."

Dazu schrieb ein Kommentator, ganz richtig: Harald F. Bma
"Ralf Höcker:
Es ist laut Arzneimittelrechts-Experten möglicherweise schon eine kriminelle Form der Irreführung der Empfänger [der Impfung], wenn ein solches Präparat für auch nur irgendeine Art der Nutzung freigegeben wird, die nicht explizit als experimentell bezeichnet wird.
Jeder, der sich komplizenhaft daran beteiligt seine politische bzw. gesellschaftliche Stellung dafür zu mißbrauchen, "sozialen Druck" in diesem Kontext für eine diesbzgl. Impfbereitschaft der Bürger in Deutschland aufzubauen, sollte tief in sich gehen.
Wer sich statt nach üblicherweise 5-10 Jahren Markteintritt bei neuen Impftstoffen nun plötzlich inkl. Entwicklung, Forschung und den fehlenden Test-Studien grob fahrlässig bzw. arzneimittelrechtlich nach bisherigen Vorschriften unzulässig mit nach nur 10 M-O-N-AT-E-N (!) mit einer Art Notzulassung auf den Markt geworfenen Impfstoffen waghalsig impfen lässt, wäre selbst ohne Beachtung des deutschen Arzneimittelrechtes allein schon aufgrund fehlender Test-Studien --DEFINITIV-- leichtsinnig bzw. lebensmüde.
Oder würde jemand von Euch vom Hochhaus springen, weil die politische Führung oder "gesellschaftliche Prominente" sowie von staatlichen Zuschüssen nicht ganz unabhängig wissenschaftliche Instituts-Professoren dies Euch mit einem Dackelblick empfehlen?"

Kommentar von Christoph Becker

Was der Herr Prof. Henn und der gesamte Ethikrat wohl noch immer nicht weiss ist, dass man bei Vorhandensein qualifizierter Ärzte auch bei schweren Fällen von COVID-19 keine Beatmung und in der Regel auch keinen Platz auf einer Intensivstation braucht, wie die Interviews mit drei in der Prävention und Behandlung von COVID-19 sehr erfahrenen Ärzten in meinem Arktikel www.freizahn.de/2020/12/bye-bye-covid/ zeigen.
Zitat:
Dr. Aparicio: [17:15.4] ........Wir nutzen das jeden Tag. Wir sehen fast jeden Tag Covid-Patienten, hier in meiner Praxis und bei den Patienten zuhause. Das heißt, Sie sollten wissen, dass ich alle Patienten zuhause behandle. Es gibt keine Notwendigkeit die Patienten in einem Krankenhaus zu behandeln. Ich habe Patienten mit einer Sauerstoffsättigung des Blutes von nur noch 60 bis 65 Prozent in deren Wohnung behandelt. Das ist ebenfalls ein Kostenfaktor. Wissen Sie, wir können die Reduzierung der Kosten nicht ausrechnen, die man erzielt, indem man die Patienten zuhause in ihrer Wohnung behandelt.

Dieser Prof. Henn fällt unter die Kategorie "Covid-Paniker und Pharmalobbyisten" in www.freizahn.de/2020/12/paradigmen-zu-covid/ .

Wenn ich an COVID-19 oder auch an Grippe erkranke gehe ich garnicht erst zum Arzt und schon garnicht in ein Krankenhaus, sondern ich behandle mich selbst. Das ist für mich als Privatpatient mit sehr hohem Eigenanteil nicht nur kostengünstiger, sondern vorallem auch sehr viel sicherer und erfolgversprechender.