Und als INSA-Bonus die Frage nach dem Sinn des Lebens

INSA-Meinungstrend: AfD hat die meisten sehr sicheren Wähler

von Alexander Wallasch (Kommentare: 6)

Ein Schlag ins Kontor für die Alt-Parteien© Quelle: Youtube/ INSA Screenshot

Jetzt kommt es knüppeldick, die etablierten Parteien und die regierungsnahen Alt-Medien müssen jetzt ganz stark sein: Die AfD hat die meisten Wähler, die sich ihrer Sache sicher sind. Stimmen für die AfD sind überwiegend sichere Stimmen.

In aktuellen INSA-Meinungstrend, vorgestellt von INSA-Chef Hermann Binkert, beschäftigen sich die Meinungsforscher mit der Frage, wie sicher sich die einzelnen Parteien ihrer Wähler sein können. Das ist auch deshalb interessant, weil die etablierten Parteien zuletzt schon die jungen Wähler an die AfD verloren hatten. Jedenfalls was die Position des Spitzenreiters angeht, ist die AfD die am häufigsten von jungen Wählern favorisierte Partei.

Jetzt der nächste Nackenschlag für die Etablierten: Die AfD ist nicht nur die am häufigsten von jungen Leuten gewählte Partei, AfD-Wähler sind sich in ihrer Entscheidung auch noch besonders sicher.

Hier geht es also auch um die sogenannte „Stammwähler“-Frage bzw. darum, welche Parteien das größte Potenzial für Stammwähler haben. Aber zunächst zur Frage, wie sicher sich die Wähler im Allgemeinen sind. Tatsächlich geben aktuell lediglich 49 Prozent der Wähler an, sich „sehr sicher“ zu sein, was sie wählen wollen.

Hermann Binkert fragt an der Stelle, wie das mit Blick auf die einzelnen Parteien aussieht. Und hier schlägt das Pendel deutlich für die AfD aus, die mit 60 Prozent vor den anderen Parteien liegt. Beispielweise bei den Grünen sind das gerade einmal 46 Prozent.

Interessant hier auch, dass beispielweise potenzielle Wähler des Bündnis Sahra Wagenknecht zu zwei Drittel noch unsicher sind, ob sie das BSW tatsächlich wählen werden. Das bedeutet, dass die Prognosen für die AfD doppelt so präzise ausfallen, als für die Wagenknecht-Partei.

Ein Schmankerl aus dem eher philosophischen Bereich hat der INSA-Chef seinen Zuschauern übrigens noch hintendran garniert: Er fragt nämlich, wer sich schon einmal die Frage nach dem Sinn des Lebens gestellt habe. 50 Prozent der Befragten haben zugestimmt. Aber Hermann Binkert war das noch nicht genug, er wollte noch mehr wissen und fragte, wer überhaupt im Leben einen Sinn sieht. Das bejahten 65 Prozent.

Aber sind 65 Prozent nun viel oder wenig? Darauf gibt Herr Binkert eine in seiner Tragweite möglicherweise auch verstörende Antwort:

„Bezogen auf alle Befragten ist es also nur jeder Dritte, der die Frage nach dem Sinn des Lebens positiv beantwortet, nachdem er sie sich überhaupt gestellt hat.“

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