Der 1. Demokratiekongress der AfD im Deutschen Bundestag war ein voller Erfolg. Auf intellektueller Augenhöhe wurde nicht nur über Demokratie und Meinungsfreiheit debattiert, sondern auch über die systematische Unterdrückung unliebsamer Medien und Meinungen. Mit Dieter Stein (Junge Freiheit) und Roger Köppel (Weltwoche) sprachen genau diejenigen Medienleute, die aus jahrelanger Erfahrung wissen, wie eng der Korridor des Sagbaren inzwischen geworden ist.
Der zaghafte Protest der etablierten Medien am Folgetag – „die waren ja nur unter sich“ – ist bezeichnend, aber nicht entscheidend. Er ist vor allem die Folge der Brandmauer, die man weiterhin nicht zur AfD hin niederreißen mag. Dass aber auf dem Kongress auch konträre Positionen zur Ukraine an einem Tisch saßen, zeigt: Dass Potenzial für noch konkretere Debatten ist vorhanden. Heute den Frieden zu wollen ist keine nette Idee, sondern mit Blick auf das große Verrecken in den Schützengräben so dringend wie nie zuvor.
Der Demokratiekongress war also erfolgreich. Doch Erfolge sind nur dann wertvoll, wenn man sie nutzt. Die AfD wird ohnehin immer akribisch auf mögliche Fallen und negativen Spin abgeklopft. Was riskiert man also, wen man die ganz großen Fragen unserer Zeit angeht? Die hysterischen Stimmen der Friedens- und AfD- Verhinderer werden Woche für Woche schriller.
Genau deshalb wäre es der falsche Weg, sich nun auf dem Erreichten auszuruhen. Stattdessen sollte die AfD mutig den nächsten Schritt gehen: den ersten Friedenskongress – oder Ukrainekongress – noch in diesem Jahr.
Stellen Sie sich das Szenario vor: Im Bundestag, mit mehreren Panels, Debattenstationen, Vorträgen und einer großen Eröffnungsveranstaltung. Ein Ort im Herzen Europas, im Deutschen Bundestag, an dem nach viereinhalb Jahren Krieg endlich wieder solche relevanten Stimmen zusammenkommen können, welche die etablierten Parteien längst nicht mehr an einen Tisch bringen.
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Die Teilnehmer des polit-medialen Komplexes ahnen längst, dass sie selbst nicht mehr in der Lage sind, Bewegung in die festgefahrene Lage zu bringen. Jede Abweichung von der offiziellen Linie kann das politische Aus bedeuten. Umso mehr hoffen manche insgeheim, dass jemand anderes den Stein anstößt. Wer, wenn nicht die AfD? Ihr Ruf ist in den Augen der Altparteien und vieler Medien ohnehin „ruiniert“. Gerade deshalb kann sie jetzt echte Politik machen.
Die Einladungen sollten breit und provokant sein: Sahra Wagenknecht und Sevim Dagdelen ebenso wie Dieter Stein und Roger Köppel. Die taz sollte neben Spiegel und FAZ sitzen. Der ukrainische, der amerikanische und der russische Botschafter sollten ebenso eine Bühne bekommen wie Friedensforscher, Bundeswehrexperten und Militärs. General Kujat mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung darf dabei nicht fehlen. Was kann daran falsch sein?
Ein Friedenskongress muss das Anliegen aller sein – nicht nur das einer Seite. Die etablierten Kräfte können nicht auf offener Bühne gegen den Frieden sein. Die Spirale aus immer neuen Milliarden, Waffenfabriken, Drohnen und Eskalationsstufen dreht sich immer schneller – mit dem Risiko einer direkten NATO-Beteiligung und deutscher Verstrickung.
Der Kongress wäre ein bedeutender Anstoß. Die Medien könnten endlich einmal seriös über die AfD berichten, ohne sofort das Putin-Troll-Narrativ abzuspulen. Und die AfD würde zeigen: Wir sind nicht nur Opposition, wir sind gestaltende Kraft! Der historische Bogen ist klar:
Auf den Vietnamkongress 1968, auf die Friedensbewegung der 1970er Jahre folgt 2026 der erste Demokratiekongress der AfD – und womöglich noch im Herbst der erste Friedenskongress. Die Planungen sollten jetzt beginnen! Ein Termin Ende September oder Anfang Oktober würde den Wahlkampf nicht stören und dem Kongress sogar guttun.
Und die AfD könnte zeigen: Wir sind etabliert und erfolgreich genug, um dieses vermeintliche Risiko einzugehen. In Wahrheit ist es weit mehr Chance als Gefahr – eine Chance für den Frieden, für die Menschlichkeit und für ein vernünftiges Miteinander in Europa. Macht es jetzt. Für den Frieden. Für Deutschland. Für die Vernunft.
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