taz-Autor Bax nennt ein von Correctiv-Chef Schraven gegründetes Portal „rechtsradikal“

Jetzt kommt’s knüppeldick: Correctiv-Chef muss sich gegen Nazi-Vorwurf wehren

von Alexander Wallasch (Kommentare: 10)

"Saying the quiet part loud”© Quelle: Youtube / Correctiv, Screenshot

Was für eine katastrophale Selbstwahrnehmung: Correctiv-Chef David Schraven erlebt gerade seinen persönlichen Supergau. Der Hauptverantwortliche für die implodierte „Geheimtreffen“-Kampagne muss sich jetzt selbst dagegen wehren, als „rechtsradikal“ wahrgenommen zu werden bzw. Unterstützer von Rechtsradikalen zu sein.

Der Nazi-Jäger wird selbst zum Gejagten, die Revolution frisst gewissermaßen ihre Kinder.

Und darum geht’s: Correctiv-Chef Schraven schreibt via Facebook voller Empörung:

„Die Ruhrbarone als rechtsradikal zu bezeichnen, nur weil einem deren Kritik nicht passt, ist schon ziemlich daneben. Das hat mit Zensur überhaupt nichts zu tun, was die Ruhrbarone machen. Sie schweigen nur nicht und sind kontrovers. Das kann man nicht mögen und doof finden - aber das ist nicht rechtsradikal. Das sind ein paar Leute offensichtlich nicht gewohnt.“

Dazu muss man wissen: David Schraven ist nicht nur Correctiv-Boss, er ist auch Gründer des Portals „Ruhrbarone“. Und die werden nun ausgerechnet von einem linksradikalen taz-Autor via X unter Feuer genommen, Nazis zu sein. Autor Daniel Bax ist nicht irgendjemand, er war unter anderem Pressesprecher des vom Familienministerium geförderten und initiierten „Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung“.

Und besagter Daniel Bax provozierte nun die weinerliche Replik von Schraven auf Facebook, indem er auf X das Portal "Ruhrbarone" kritisiert, die von Schraven gegründet und entsprechend von ihm nun verteidigt werden.

Daniel Bax schreibt via X:

„Das Schöne am rechtsradikalen Blog ,Ruhrbarone' ist, dass sie dort offen sagen, um was es ihnen bei #Berlinale & Kulturpolitik insgesamt geht: um die #Zensur unliebsamer Meinungen. Saying the quiet part loud.”

Dazu teilt Bax einen Artikel aus der Süddeutschen Zeitung (SZ), die einleitend schreibt:

„Die ,Ruhrbarone' treten landesweite Debatten über Israel und den Nahost-Konflikt los, sie beenden Karrieren und canceln Auftritte. Wer steckt eigentlich hinter dem Blog? Ein Besuch in Bochum.“

Das alles erscheint jetzt von Correctiv über Schraven bis zu den Ruhrbaronen und der SZ als ein stickiger Sumpf, gemessen etwa an der SZ-Diffamierung von Alice Weidels Doktorarbeit und weiteren von der SZ initierten linken Kampagnen.

Und um abschließend noch zu verdeutlichen, was der Correctiv-Chef selbst mit den Ruhrbaronen veröffentlicht bzw. getwittert hat, hier eine Erinnerung an Schravens Arbeit für die Ruhrbarone, die 2018 in einem Skandal mündete:

Besagter Schraven war damals in eine Affäre verwickelt, die mit einer üblen Verhetzung der Dresdner Bombenopfer zu tun hat. Hier der Hintergrund dazu:

Bei den Bombardierungen Dresdens kamen tausende Dresdner und Flüchtlinge aus dem deutschen Osten, in der Mehrzahl Frauen, Kinder und Alte, auf grausamste Weise ums Leben. Verbrannt, zerbombt, in der Hitze pulverisiert. David Schravens Blog „Die Ruhrbarone“ twitterte 2018 zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens ein Diagramm mit Tageshöchsttemperaturen in Dresden im Februar 1945. Die dreitägigen Luftangriffe waren dort mit 900 Grad markiert. Offensichtlich fand die Redaktion das besonders komisch, witzig und provokativ.

David Schraven beschwert sich jetzt weinerlich, dass die Ruhrbarone, die er aus der Taufe gehoben hat, keine Rechtradikalen seien. Er beschwert sich hier über eine Vorgehensweise, die er selbst bei Correctiv zum milllionenschweren Geschäftsmodell gemacht hat – staatlich co-finanziert und geadelt noch dazu mit „Geheimtreffen“ im Bundeskanzleramt im Vorfeld der „Geheimtreffen“-Blamage.

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