Wer immer noch nach Beweisen oder Hinweisen suchte, dass der Spiegel zum Kampfblatt der Bundesregierung, der Machthaber und des herrschenden Systems geworden ist, der hat heute früh einen eindrucksvollen Beleg dafür bekommen, was hinter den Türen dieses Hamburger Verlags vor sich geht.
Während die eigene Klientel – die von diesen Mächtigen entfesselten Proteste auf den Straßen Deutschlands – ihr zerstörerisches Werk betreibt und Jugendliche zu Tausenden „Jugend, Zukunft, Sozialismus“ skandieren, wie es unser Außenreporter Gregor Leib gestern in Berlin festgehalten hat, reagiert der Spiegel am Sonntagvormittag mit der Meldung „Rechtsruck“ und der Schlagzeile „Hakenkreuze und Hitlergruß, wenn die Schule kippt“.
Das muss man sich vorstellen: Nachdem wir gestern in Berlin am Straßenrand standen und einen nicht enden wollenden Zug von Schülern und Jugendlichen filmten – vorneweg der schwarze Block der Linksextremisten, immer wieder Antifa- und linksradikale Slogans aus dem Zug selbst und über allem die Wolke aus dem Wunsch nach Sozialismus –, schreibt der Spiegel von Hakenkreuzen und Hitlergrüßen, „wenn die Schule kippt“. Es könnte kaum falscher und an der Realität vorbei sein.
Schauen wir kurz hinein, was diese Propagandazeitung inhaltlich zu berichten hat. Es geht um Hakenkreuze auf Tischen und Wänden oder einen Zettel mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge. Irgendwo hätte „Adolf Hitler“ gestanden – vielleicht auf einer Toilette oder an einem Spind. Wie kommt das zustande? Na klar: Ein Lehrer habe in zwei Jahren Beweismaterial zusammengetragen, wie es hier heißt, und die Schulleitung habe auf seine Meldungen nicht reagiert. Also ist auch die Schulleitung von Nazis unterwandert. Es könnte kaum idiotischer sein.
Wer irgendwo eine Bekannte hat, die Lehrerin ist, oder einen Bekannten in dem Beruf, erfährt in privaten Gesprächen regelmäßig, welche Herausforderung dieser Beruf mittlerweile geworden ist – insbesondere was den Bildungsauftrag gegenüber Zuwandererkindern betrifft, die zunächst mit großen Sprachbarrieren und sozialen Störungen herkommen. Ja, man kann es Störungen nennen, weil sie stören und das normale Sozialgefüge an diesen Schulen komplett durcheinanderbringen. Dafür braucht es keine PISA-Studie, ein Blick in die Brennpunktschulen genügt. Nein, es sind längst nicht mehr nur die Brennpunktschulen – es ist mittlerweile fast jede Schule.
Und wer sich gestern bei diesen Ausschreitungen etwa in Berlin noch einreden wollte, das seien alles nur migrantische Kinder, die mit entsprechenden Blockaden und Traumata auf die Straße gehen, der irrt. Diese Alterskohorte hat schlicht einen besonders großen Anteil von Migranten und Schülern mit Migrationshintergrund – und genau das wurde abgebildet. Auch die deutschen Schüler laufen anteilsmäßig mit und skandieren bevorzugt die politischen Slogans. Das zeichnet sie aus. Denn es sind nicht ausgerechnet die Migranten, die hier von Sozialismus und Zukunft für die Jugend schwärmen.
Und dann jammert der „Spiegel“ am Morgen nach den Ausschreitungen davon, dass Schülerinnen und Schüler im Alltag rechtsextremen und rassistischen Einstellungen ausgesetzt seien. Es steht da wirklich so – und dass migrantische Schüler gezielt vom Schulpersonal fertiggemacht worden wären. Dass ausgerechnet diese Klientel dann eben nicht den Sozialismus propagiert, sondern gerne mal den Kapitalismus und ein paar Scheiben einschlägt, wie in Frankfurt nach Pariser Vorbild geschehen, kommt in diesem „Spiegel“-Artikel nicht vor.
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Der geschilderte Fall wird von dem Blatt auch gleich eingeordnet: Er zeige, wie stark der gesellschaftliche Rechtsruck im deutschen Schulsystem auf ganz unterschiedliche Weise spürbar sei. Das ist ein solcher Blödsinn angesichts der Bilder von gestern. Und dieser Artikel soll genau in diesem Kontext stehen. Dass sich so eine Redaktion überhaupt traut, einen solchen Artikel am Morgen nach diesen Ausschreitungen und Massendemonstrationen mit linkem, linksradikalem und linksextremistischem Hintergrund zu veröffentlichen, ist das Bemerkenswerte.
Hier werden dann auch Zahlen bemüht. In Hessen seien 2023 noch 39 Fälle rechtsextremistischer, antisemitischer und rassistischer Übergriffe an Schulen gemeldet worden, 2025 seien es bereits 159 gewesen. Natürlich muss man jeden Einzelfall betrachten. Aber gemessen an den Verwerfungen und Folgen der illegalen Massenzuwanderung sind diese Zahlen geradezu grotesk niedrig, wenn man sie hier absolut setzen und zum Hauptproblem erklären möchte. Und genau das tut der „Spiegel“.
Es ist ein Propagandablatt allerschlimmster Sorte geworden, das man nicht mehr ernst nehmen kann und für das am Ende jeder Artikel einer zu viel ist. Dieses Blatt ist so lost wie die Generation, die gestern auf die Straße ging und vom Sozialismus schwärmte.
Aber sie sind es nicht aus sich heraus. Sie sind es, weil sie von diesem Herrschaftsapparat, vom System so indoktriniert wurden. Das ist genau die Jugend, die Berlin, die Deutschland verdient und sich herangezüchtet und importiert hat. Am Ende sind sie nicht einmal politisch. Sie brüllen halt nach, was ihnen vorgeplappert wird.
Das hat jeder gesehen, der sich gestern Abend ein paar Minuten an den Straßenrand gestellt und diesen Zug angeschaut hat: Es hängt am Ende davon ab, wer vorneweg marschiert. Sie würden wahrscheinlich jedem folgen – wie die Kinder dem Rattenfänger von Hameln. Der Spiegel als Rattenfänger am Morgen.
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