Der deutsche Bundesgesundheitsminister wird immer auffälliger – Besser, er packt jetzt seine Sachen

Karl Lauterbach verhöhnt die Deutschen als dumme lenkbare Schlafschafe

von Alexander Wallasch (Kommentare: 5)

Es wird Zeit, sich noch mehr Sorgen zu machen um das Land in den Händen solcher Psychokrieger© Quelle: Twitter/Lauterbach I Pixabay / manfredrichter I Youtube / Phoenix, Montage Alexander Wallasch

Kennen Sie den Begriff „Schlafschafe“? Wir kommen gleich dazu, was es damit auf sich hat, wenn ein kleinerer Teil der Bevölkerung der Mehrheit vorwirft, sie seien gutgläubig, dumm und lenkbar wie Schafe.

Mit diesem Bild der lenkbaren Masse spielt jetzt der noch amtierende Bundesgesundheitsminister via Twitter. Die Twitter-Ausreißer des Sozialdemokraten sind längst schon Legende.

Aber was Karl Lauterbach jetzt twitterte und was von Stefan Homburg, dem wohl berühmtesten Corona-Maßnahmen-Twitterer, eben dort konserviert wurde für die Ewigkeit, ist eine weitere Lauterbach-Entgleisung, die einen sprachlos zurücklässt. Lauterbach twitterte am 14. Januar 2023 um 6:43 Uhr folgenden Satz:

„Phantastisch, wie hier eine Mehrheit organisiert wird…“

Skandalös daran ist der Kontext. Denn Lauterbach stellt dazu ein Video ein, das einen Schäferhund zeigt, der lossprintet und auf einer Wiese eine große Herde Schafe zusammentreibt, die auf jede Bewegung des Hundes willenlos reagiert und sich dann – Schaf für Schaf – wie Lemminge in die gewünschte Richtung treiben lässt.

Der österreichische Standard fragte im Herbst 2020:

„Seit den Corona-Maßnahmen hegen immer mehr Menschen ein tiefes Misstrauen gegen Politik, Wissenschaft und Medien. Wie kam es dazu?“

Das Blatt lässt aus, dass dieses Misstrauen schon 2015 und mit Blick auf Merkels Zuwanderungspolitik der offenen Grenzen überaus präsent war.

So betrachtet gibt es – wie immer mal wieder abwertend von den Etablierten behauptet – tatsächlich einen bestimmten Typus Bürger, bei dem durchaus Zuwanderungskritik und Corona-Maßnahmen-Kritik – sogar die Haltung zum Ukraine-Krieg – zusammenkommen können. Das Anti-Schaf.

Allerdings basiert die kritische Haltung, anders als hier diffamierend behauptet, eben nicht auf einer grundsätzlichen Lust der Protagonisten auf Randale, sondern sie kann durchaus als Merkmal einer gelebten Demokratie verstanden werden, die sich einen kritischen Blick auf die Herrschenden wünscht.

Der MDR titelte „Hauptsache Protest“. Und der Kölner Stadtanzeiger formulierte bereits im Mai 2020 die Schlagzeile: „Hallo, hier spricht Ihr ferngesteuertes Schlafschaf“.

Die so Protestierenden wollen, dass die Medien ihre Aufgabe als Vierte Gewalt endlich wieder ernst nehmen, und sie wünschen sich in den Parlamenten eine Opposition, die ihrer Aufgabe gerecht wird und eben nicht, wie Oppositionsführer Friedrich Merz (CDU), lediglich auf eine baldige Regierungsbeteiligung hoffen.

Zum Verzweifeln für viele ist es, wenn selbst renommierte Journalisten Artikel für Artikel Narrative pflegen, die wirken, als wären sie ihnen staatlicherseits diktiert worden. Nein, die tatsächlich diktiert wurden.

Solche Autoren ebenso, wie alle Bürger, die sich unkritisch verhalten, werden von den beschriebenen Protagonisten gerne als „Schlafschafe“ bezeichnet. Der Begriff hat mittlerweile sogar seinen eigenen Wikipedia-Eintrag und der Autor des eingangs erwähnten Artikels im österreichischen Standard besucht im August 2020 eine solche kritische Bürgerin und schreibt ironisch über sich und seinen Besuch bei der Dame: „Umso bemerkenswerter, dass Frau S. ein ,Schlafschaf' zum Kaffee einlädt.“

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August 2020, das war die Hochzeit der Querdenken-Bewegung, Ende August versammelten sich über 100.000 Menschen in Berlin auf der Straße des 17. Juli, Michael Ballweg war der politische Shootingstar des Jahres 2020. Man könnte parteiisch durchaus auch formulieren: Da erscheinen Wölfe auf der Tanzfläche, die keine Schafe mehr sein wollten.

Gestern twitterte Stefan Homburg im Wortlaut:

„Minister @Karl_Lauterbach zeigt, wie man „Pandemien“ anknipst und wieder ausknipst. Sein Tweet ist online, der Film wurde gelöscht und von @Colddeck07 gesichert. Was macht das mit Ihnen?“

Warum derjenige, der den Film eingestellt hatte, diesen dann wieder löschte, bleibt im Dunkel, man könnte spekulieren, dass der Account-Inhaber nicht wollte, dass seine harmlosen Filmchen rund um Hunde politisiert werden, wir wissen es schlicht nicht.

Verstörend sind zwei naheliegende Lesarten des Tweets des Bundesgesundheitsministers gleichermaßen. Wenn Version 1 stimmt, die besagt, dass Lauterbach gar nicht mehr kapiert, wie er die Leute hier triggert, dann ist das deutsche Gesundheitswesen in den Händen eines für dieses Amt vollkommen Untauglichen.

Und wenn Version 2 stimmt, dann wird es Zeit sich massiv Sorgen zu machen um das Land in den Händen solcher Psychokrieger: Da weiß ein Karl Lauterbach um den Begriff „Schlafschaf“ insbesondere im Kontext mit den Corona-Maßnahmen und den Impfkampagnen. Und dann juckt es diesen Minister morgens um Viertelvorsieben in seinem Bürotrakt im Ministerium in der Berliner Friedrichstraße, seinen Kritikern eine lange Nase zu zeigen, indem er sich zum Wolf und die Bürger zu dämlichen Schlafschafen macht? Und um damit zu demonstrieren: Seht her, ich bin unangreifbar, mir kann keiner mehr was? Ist das eine Form von Größenwahn im Endstadium?

Karl Lauterbach ist das schwarze Schaf in einer Regierung der schwarzen Schafe. Und er wäre so gerne ein Wolf. Aber immer wahrscheinlicher wird, dass ihn das Schicksal dieses Rotkäppchens aus dem Verteidigungsministerium ereilt.

Employee of the Month: Der Schäferhund und seine Herde

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