Weniger Aufträge, weniger Einstellungen, weniger Mangel. Problem gelöst. Damit findet eine der größten politischen Erzählungen der letzten zehn Jahre ihr unwürdiges Ende: die Idee, dass der massenhafte Zuzug von 2015 das nächste deutsche Wirtschaftswunder bringen würde. Was als „Fachkräfte-Zuwanderung“ verkauft wurde, entpuppte sich als teures, gescheitertes Experiment. Nun liefert ausgerechnet die KfW den nüchternen Beleg dafür.
Wie alles begann: Die Worte des ehemaligen Daimler-Chefs Dieter Zetsche bezeugen rückblickend eindrucksvoll die Traumtänzerei, die Politisierung und das systemische Versagen der Wirtschaft – hier der Automobilbranche. Zetsche erklärte im September 2015 mit Blick auf einen nicht enden wollenden Strom von illegal ins Land strömenden Zuwanderern:
„Im besten Fall kann es auch eine Grundlage für das nächste deutsche Wirtschaftswunder werden – so wie die Millionen von Gastarbeitern in den 50er und 60er Jahren ganz wesentlich zum Aufschwung der Bundesrepublik beigetragen haben.“
Und wenige Wochen nachdem Dieter Zetsche dieses Signal der Ermunterung an die Merkel-Regierung sandte, stand die Grüne Katrin Göring-Eckardt vor der Delegiertenkonferenz und erklärte emotional bewegt:
„Es wird bunter werden, ja wie wunderbar ist das! Das haben wir uns immer gewünscht. Wahrscheinlich wird es auch religiöser werden – na klar! Unser Land wird sich ändern und zwar drastisch. Und ich sag Euch eins: Ich freu mich drauf!“
Was passierte danach? Es gab kaum Fachkräfte unter den Zugewanderten! Und viele von den wenigen, die etwas für den deutschen Markt irgendwie Kompatibles gelernt hatten, bekamen bereits Bürgergeld und hatten damit aus ihrer Sicht schon ein Einkommen – wozu also noch arbeiten?
Projekte, die der düsteren Realität ein Schnippchen schlagen sollten, scheiterten kläglich. So hatte die Regierung der Bertelsmann Stiftung 2022 mit 22 Millionen Euro das Projekt „myskills – Berufliche Kompetenzen erkennen“ finanziert, das auch noch aus dem letzten migrantischen Analphabeten herauskitzeln sollte, ob und welche beruflichen Kompetenzen vorhanden sind.
Am Ende des Desasters waren es kaum mehr als 10.000 Befragte, über 2000 Euro Steuergelder pro Befragung und die banale Erkenntnis, dass man aus Stroh keine Goldstücke spinnen kann. Die Bertelsmann Stiftung hatte das Projekt damals tatsächlich mit dem Satz begleitet: „Wir wollen das Unsichtbare sichtbar machen.“
„Unsichtbare“ Fachkenntnisse sollten sichtbar gemacht werden, indem extra ausgebildete Interviewer den Interviewten comicartige Bildchen vorlegen und die mit Kopfnicken oder Kopfschütteln darauf reagieren sollten. Gegenüber Alexander-Wallasch.de erklärte es eine Pressereferentin der Arbeitsagentur damals unumwunden: „Ihre Frage eines direkten Zusammenhangs zwischen ‚Testergebnis und Vermittlung in Arbeit‘ lässt sich nicht beantworten.“
Und weil man keine unentdeckten Fachkenntnisse – also auch keine schlummernden Fachkräfte – unter den zugewanderten Analphabeten finden konnte, wurde das Projekt zum 30. November 2022 eingestellt.
Machen wir einen Zeitsprung in die Gegenwart zur gestrigen Innenministerkonferenz in Hamburg. Dort forderte die niedersächsische SPD-Ministerin Behrens von ihren Kollegen aus den Ländern mehr Rechtssicherheit in der Bleibeperspektive für syrische Tätige in sogenannten „systemrelevanten“ Berufen – also etwa der Paketbote oder der Müllmann. Das ist nichts anderes als die Fortsetzung der Legalisierung des massenhaften Missbrauchs des Asylschutzes, beginnend 2015 unter Kanzlerin Merkel: Der Asylsuchende als massenhaft anzusiedelnde Fachkraft, der ehemalige Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) nannte dieses System eine „Herrschaft des Unrechts“.
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Soviel zur Vorgeschichte. Kommen wir zur eingangs erwähnten eigentlichen Meldung, die geeignet ist, das alles noch weiter ins Absurde zu stellen: Das „volkswirtschaftliche Kompetenzzentrum“ der KfW-Förderbank als Anstalt des öffentlichen Rechts veröffentlichte am 16. Juni 2026 eine Pressemitteilung mit der Schlagzeile: KfW Research: „Fachkräftemangel entspannt sich weiter, bleibt aber hoch“.
Jetzt könnte man denken, dass die genannten Bestrebungen der niedersächsischen Innenministerin hier noch einmal positiv bestätigt werden und auch Daimler-Boss Dieter Zetsche – wenn auch stark zeitverzögert – nachgereicht Recht bekommt. Aber Pustekuchen, die Erzählung der KfW weicht stark davon ab. Die Presseabteilung teilt den eigentlichen Grund für die Abnahme des Fachkräftemangels mit: „Rückgang vor allem Folge der anhaltenden Wirtschaftsschwäche“.
Oder übersetzt: Die Regierungen haben den Fachkräftemangel besiegt, indem sie die Wirtschaft zerstört haben.
Konkret heißt es in der Meldung:
„In Deutschland fehlen weiterhin Fachkräfte, aber deutlich weniger als noch vor drei Jahren. Zu Beginn des zweiten Quartals 2026 meldeten 21 Prozent der Unternehmen in Deutschland Behinderungen ihrer Geschäftstätigkeit durch Fachkräftemangel – vor vier Jahren war es noch mehr als doppelt so viele.“
Wie man das Folgende ohne mit der Wimper zu zucken aufschreiben kann, müssen wir noch einmal extra bei der KfW anfragen:
„Der Rückgang folgt einem klaren Muster: In Bereichen, in denen die Wirtschaft schwächelt, entspannt sich der Fachkräftemangel deutlich.“
Das ist schon eine Binsenweisheit: Wenn ich keine Aufträge mehr habe, gehen die Arbeiter entweder in Kurzarbeit, sie werden entlassen bzw. es besteht kein Bedarf, welche einzustellen. Das festzustellen, dafür braucht man wahrlich kein Abitur. Und weiter:
„Viele Firmen kämpfen mit schwacher Nachfrage, hohen Energiekosten und internationalem Wettbewerbsdruck. Sie stellen deshalb weniger ein. Dadurch geht der Fachkräftemangel zurück, obwohl sich das strukturelle Angebot an Fachkräften kaum verbessert hat.“
Und hier noch als Zitat des Chefvolkswirts der KfW, Dr. Dirk Schumacher:
„Der Fachkräftemangel in deutschen Unternehmen hat etwas nachgelassen. Leider ist das allerdings vor allem auf die anhaltende Wirtschaftsschwäche zurückzuführen.“
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Kommentar von stephan manus
Das ganze Thema Fachkräftemangel ist und war von Anfang an absurd.
Bis inkl. 21014 gab es bein keinem Institut, selbst bei DIW Falsch, Falscher, Fratzscher, keinen Fachkräftemangel. Mit Start der Massenmigration 2015 wurde dieses Narrativ "geboren". Gleichzeitig mit dem Start Mindestlohn. Mindestlohn bei angeblichem Arbeitskräftemangel ist unlogisch.
In 2021/2022 gab es auch keinen Mangel an Fachkräften. Ansonsten hätte die CDU/Merz nicht ein Berufsverbot für Ungeimpfte gefordert.
Das Problem mit dem Fachkräftemangel ist m.E. ein anderes. Das Heer der Unqualifiziertenmigration verursacht (Nicht: beseitigt) einen zusätzlichen Fachkräftebedarf in den Bereichen Sicherheit/Ordnung, Gesundheit, Verwaltung usw. usw.. Dazu fällt mir nur Remigration ein.
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Kommentar von Olaf
Es gibt eh keinen echten Fachkräftemangel. Dies sind nur Rechtfertigungs-Narrative.
Es mag hier und da punktuell irgendwo einen Engpass geben. Das ist aber nicht neu.
Wir hatten die letzten Jahre laut Statistik maximale Anstellungen, ich wähle bewusst nicht das Wort Beschäftigung, weil ich davon Brechreiz bekomme...
Ich weiß nicht wie es 2025 ist, aber die Jahre davor waren top. Ebenso haben wir Steuerannahmen wie noch nie.
Es fehlt an Nichts, was das angeht.
Dieses Narrativ ist einfach nur Schutz der Wirtschaftssituation. Am Ende geht es um was es immer ging, seit 300 Jahren. Mehr rauszubekommen aus den Arbeitern und weniger abgeben zu müssen.
Die weiteren Narrative laufen ja diesbezüglich.. Wir arbeiten zu wenig, sind zu teuer, zu oft krank und leben zu lange, die Rente geht erst mit 70, 73, 80 am Ende..
Dahinter stecken wie eh und je die Verbände der AG. CDU-Wirtschaftsrat, ist nur eine Lobbyorganisation und hat mit der CDU nichts am Hut, dürfen nur den Namen tragen, wahrscheinlich zur Tarnung.
Diese Lobbyisten bestehend aus ca. 12-13k sogenannte Arbeitgeber, also die Leute die auf Kosten der arbeitenden Menschen fürstlich leben, verlangen seit Jahren mehr Arbeit, später Rente, für sich selbst Steuerentlastungen, Reformen und Mehrbelastung beim auszubeutenden sogenannten Arbeitnehmer.
Der ewige Konflikt der Plünderer vs. den Rest. Die Märchen von es reicht nicht usw. sind Dauerpropaganda seit Jahrzehnten und verbergen die eigentliche Utopie durch Fortschritt.
Wir leben längst in sehr freien Zuständen, würde man dieses Systemmodell endlich aufbrechen und an den Fortschritt anpassen.
Natürlich haben daran die Ausbeuter kein Interesse, hatten sie nie und werden sie nicht haben.
Um dieses Niederhaltungssystem und die Umverteilung aufrecht zu erhalten, wissen die Think Tanks und Stiftungen und das Ingenierswesen schon gar keine Methoden mehr, die nicht mit direkter Zerstörung einhergehen.
Jetzt wo die KI und Robos noch dazu kommen, geht das nur noch mit Mangel, Krisen, Kriegen und kaputt machen.
Ziel ist es am Ende, den Status Quo zu erhalten und dafür braucht es maximale Lügerei, Täuschung und permanente Negativ-Propaganda in allen Bereichen, sowie die Zerstörung und Kleinhaltung der Möglichkeiten durch Fortschritt, um nichts ändern zu müssen.
Am Ende stehen wir alle beim BGE, nur mit maximalen Bedingungen und vollkontrolliert. Dann gibt es Zuteilung des Mindeste, weil der Planet macht es sonst nicht mit.
Wenn man sich mal mit der Entwicklung des Systems der letzten 300 Jahre beschäftigt, erkennt man schnell was hier los ist und das dies alles aus Sicht der Herrschenden, notwendig ist.