Volkswagen Financial Services in Braunschweig: „Uns haben die Vorfälle sehr betroffen gemacht“

KITA-GATE bei Volkswagen: Sexuelle Gewalt an Kindern aufgedeckt

von Alexander Wallasch (Kommentare: 11)

Ein Satz, der den Hals zuschnürt: „Wir haben unter unserer Aufsicht den Kindern erlaubt, sich nackig zu machen, gegenseitig zu untersuchen, sich schönen Gefühlen zueinander hinzugeben und es war so liebevoll, so wunderschön.“© Quelle: e-impuls.de /Pixabay /Alexas_Fotos, kampfmonchichi I Montage Alexander Wallasch

Während sich in Berlin die Gemüter um die Neueröffnung einer schwul-lesbischen Kita unter LGBT-Betreibung erhitzen, erheben Eltern in Braunschweig schwere Vorwürfe gegen einen Kindergarten für Mitarbeiter von Volkswagen.

Screens aus dem Intranet der Braunschweiger Volkswagen Financial Services, die alexander-wallasch.de zugespielt wurden, dokumentieren die Empörung einer Mitarbeiterin über „sexuelle Gewalt“ an ihrer Tochter im Volkswagen-Betriebskindergarten.

Alexander-wallasch.de bat Volkswagen und den Betreiberpartner um eine Stellungnahme. Die Antwort kam heute kurz vor 18 Uhr und offenbart ein Desaster. Die teilweise schon Monate alten Vorfälle wurden bis heute nicht öffentlich gemacht. Eltern, die ihre Kinder hier neu anmelden, erfahren im Zweifel nichts von den gravierenden Vorfällen in der Kita „Frech Daxe“.

Volkswagen Financial Services bittet über den Tag um Aufschub, alexander-wallasch.de bat darum, bis 14 Uhr Antworten zu bekommen, VW verschob auf 17 Uhr und dann schickte der Kita-Träger die eigentliche Beantwortung der Fragen.

Vorweggenommen: Verstörende Antwortanteile werfen viele neue Fragen auf. So beginnt die Antwort mit einer Vorbemerkung:

„Bevor wir Ihre Fragen als Träger der Kita konkret beantworten, möchten wir vorab deutlich klarstellen, dass es sich bei den Vorgängen nicht um Handlungen von Erwachsenen an Kindern handelte. Vielmehr haben uns mehrere Familien in unserer Kita Frech Daxe berichtet, dass Kinder ihre Körper während der Betreuungszeit in der Kindertagesstätte gegenseitig entdeckt hätten und dabei Grenzen überschritten wurden."

Aber wo war das Personal zu dem Zeitpunkt? Dazu befragt alexander-wallasch.de eine Braunschweiger Dozentin für soziale Arbeit. Die schaut sich den Kommentar des Elternteils und die Antwort aus fachlicher Perspektive an und ist entsetzt. Für sie liegt hier ein deutlicher Fall von beaufsichtigtem Missbrauch der Kinder vor. Und sie formuliert es noch spitzer:

„Missbrauchsfälle unter den gütigen Augen von Erzieherinnen, die davon noch angetan sind. Und hier ohne die Möglichkeit für das Kind, sich an die Erzieher zu wenden und um Hilfe zu bitten bei dieser Grenzüberschreitungssituation.“

Ihre Unterstützung zählt

Mit PayPal

Eine Nachfrage bei der Pressestelle der Braunschweiger Staatsanwaltschaft bleibt ergebnislos, dort ist bisher nichts zu den Vorfällen bekannt. Eine kurze Zusammenfassung der bisher bekannten Informationen legt für einen Sprecher der Braunschweiger Staatsanwaltschaft allerdings nahe, dass, selbst wenn nur Teilaspekte der Schilderungen zuträfen, hier möglicherweise ein Auftrag für die Staatsanwaltschaft vorliegen könnte.

Hier der Alarmbrief des Elternteils an die Kollegen im Volkswagen Financial Services Intranet (Als Abschrift in Originallänge, Hervorhebungen wurden übernommen):

„Die Konsequenzen, dass meine Tochter die Kita Frech Daxe besucht hat, resultiert in der andauernden Traumabewältigung aufgrund von sexueller Gewalt in der KITA.

Im Februar 2022 hat meine Tochter mir geschildert, dass sie im Kindergarten regelmäßige Scheiden- und Pountersuchungen von Jungen ihrer KITA Gruppe über sich ergehen lassen musste.

Bei der Rückfrage bei anderen Eltern der Gruppe stellte sich heraus, dass mehrere Kinder über die gleichen Vorfälle bei sich selbst berichteten und dies teilweise auch an die Erzieherinnen der Kita gemeldet hatten, teilweise vor Monaten. Ich als Elternteil wurde weder von der Kita noch anderen Elternteilen darüber informiert. Wenn sich meine Tochter mir nicht anvertraut hätte, wäre ich nie über diese Fälle/ Handlungen informiert worden.

In einem der „Klärungsmeetings“ erklärte eine Erzieherin: „Wir haben unter unsere Aufsicht den Kindern erlaubt, sich nackig zu machen, gegenseitig zu untersuchen, sich schönen Gefühlen zueinander hinzugeben und es war so liebevoll, so wunderschön.“ In der Kita wurde ohne Information und Einwilligung der Eltern den Kindern sexuelle Handlungen erlaubt!

Personalwesen und BR haben per Telefon und Mail, direkt nach Schilderungen detaillierte Informationen zu den Vorfällen erhalten. Eine unmittelbare Beteiligung und Unterstützung bei der Klärung mit dem Träger der KITA fand nicht statt. Umso befremdlicher, dass für ein Intranet Artikel Vorstand und BR zur Verfügung stehen.

Das betroffene Erzieherinnen Team arbeitet immer noch in der Kita, aber die Leitung wurde ausgetauscht!

Eltern: Die Anzeichen sexueller Gewalt sind so subtil, dass sie einfach zu übersehen sind. Bagatellisiert es bitte nicht und kommuniziert untereinander!“

Nochmal zur Erinnerung: Am Mittwochmorgen baten wir Volkswagen Financial Services um eine Stellungnahme bis 14 Uhr. Um kurz vor 18 Uhr erreicht uns eine ausführliche Antwort des Kitabetreibers. Um Aufschub der Beantwortung bat allerdings Volkswagen, ein Sprecher antwortet am Abend nur kurz und knapp:

Ihre Unterstützung zählt

Mit PayPal

„Danke für die Zusendung Ihrer Fragen.

Auch uns als Volkswagen Financial Services haben die Vorfälle in der Kita sehr betroffen gemacht. Wir sind zwar nicht Betreiber des Kindergartens, haben aber sofort nach Bekanntwerden der Vorgänge eine umfassende Aufklärung durch den Träger eingefordert.

Der Träger der Kita hat zeitgleich mit der zuständigen Aufsichtsbehörde (Landesjugendamt) entsprechende Untersuchungsmaßnahmen eingeleitet. Anhand der internen Untersuchungen und des externen Prüfberichts wurden zahlreiche konkrete Maßnahmen umgesetzt.

Alle weiteren Fragen zum operativen Betrieb der Kita beantwortet der verantwortliche Träger.“

Unsere Fragen beantwortet der Träger der Kita, die Kasseler Impuls Soziales Management GmbH & Co.KG. Die Antworten kommen zeitgleich. Der Eindruck liegt nahe, dass sich Volkswagen und der Träger der Kita „Frech Daxe“ in der Beantwortung abgestimmt haben.

Hier die Antwort aus Kassel:

„Bevor wir Ihre Fragen als Träger der Kita konkret beantworten, möchten wir vorab deutlich klarstellen, dass es sich bei den Vorgängen nicht um Handlungen von Erwachsenen an Kindern handelte. Vielmehr haben uns mehrere Familien in unserer Kita Frech Daxe berichtet, dass Kinder ihre Körper während der Betreuungszeit in der Kindertagesstätte gegenseitig entdeckt hätten und dabei Grenzen überschritten wurden. Unverzüglich nach Erlangen der Informationen wurden von uns als Träger von Kindertagesstätten zahlreiche Schritte in Bewegung gesetzt, um diesen Sachverhalt aufzuklären (siehe unten).

1. Im Volkswagen Intranet wurden sexuelle Übergriffe in der Kita der Volkswagen Financial „Frech Daxe“ verbreitet. Auf welche Weise wurde darauf reagiert, wie ist der aktuelle Stand?

Siehe unten

2. Gibt es eine Aufarbeitung?

Unverzüglich nach Erlangen der Informationen wurden von uns als Träger von Kindertagesstätten zahlreiche Schritte in Bewegung gesetzt, um diesen Sachverhalt aufzuklären. Basis für die Aufarbeitung war eine umfassende Analyse und Dokumentation mit Begleitung der Aufsichtsbehörde, für die jegliche Mitarbeitenden einzeln befragt wurden. Ebenfalls fanden in diesem Kontext Teamsitzungen, Gespräche mit den Einrichtungsleitungen sowie Einzelgespräche mit Eltern und Gruppenelternabende mit anschließendem Beratungsangebot statt. Ziel war es dabei immer, eine größtmögliche Transparenz für alle Beteiligten zu schaffen und das Kindeswohl in den Fokus zu nehmen.

Selbstverständlich sind die zuständige Aufsichtsbehörde, das Landesjugendamt, das örtliche Jugendamt der Stadt Braunschweig sowie unsere Auftraggeber auf Unternehmensseite kontinuierlich an der Aufklärung und Kommunikation beteiligt gewesen. Im Zuge der Untersuchung hat sich herausgestellt, dass kein arbeitsrechtliches Fehlverhalten seitens unserer Mitarbeitenden beobachtet werden konnten. Infolgedessen gab es keine weiteren Auflagen, die seitens der Aufsichtsbehörden eingeleitet werden mussten. Dennoch haben wir u.a. folgende Maßnahmen umgesetzt: eine intensivere und präventive Aufklärung der Eltern zum Thema Sexualpädagogik (z.B. durch die Definition der Unterscheidung von kindlicher Sexualität und Erwachsenensexualität) sowie die Arbeit mit den Kindern zum Thema „Nein“ sagen. Des Weiteren ist eine Erhöhung der Sensibilisierung des Personals zum Bildungsbereich Sexualpädagogik erfolgt.

3. Wie viele Kinder/Elternmeldungen sind hier involviert?

keine Angabe

4. Wer von den im Folgenden Genannten ist in die Aufarbeitung dieses Falls involviert? Betriebsrat, Volkswagen Financial Geschäftsführung, Träger des Kindergartens, e-impuls?

siehe Antwort 2

5. Quellen sprechen davon, dass die Leitung der Kita bereits ausgetauscht wurde, ist das korrekt?

Ja, es gab zeitgleich einen Wechsel der Einrichtungsleitungen, der nicht in Zusammenhang mit diesem Sachverhalt steht.

6. Gab es weitere personelle Veränderungen im Zusammenhang mit diesem Fall?

Nein, denn es gab kein arbeitsrechtliches Fehlverhalten seitens unserer Mitarbeitenden.

7. Wie geht man bei Volkswagen Financial normalerweise mit solchen Vorfällen um? Wie ist hier generell die Gefahrenabwehr bei sexueller Gewalt/ sexuellen Handlungen aufgestellt, was sind die Sicherungssysteme und greifen diese auch für Ihre Kita-Kinder?

Das Kindeswohl hat für „Impuls Soziales Management“ als Betreiber der Kindertagesstätte schon immer höchste Priorität, daher existiert ein umfassendes Gewalt- und Kinderschutzkonzept, nach dem die Mitarbeitenden handeln. Es gibt außerdem gesetzliche Vorgaben für den Umgang mit besonderen Vorkommnissen in Kindertagesstätten, nach denen wir selbstverständlich agieren.

8. Ihr Personalwesen und der Betriebsrat haben die Vorfälle berichtet bekommen, was ist seitdem passiert insbesondere in Sachen Gefahrenabwehr?

Siehe Antwort 2

9. Sind Justiz /Polizei/Staatsanwaltschaft in diesen Fall involviert worden? Wenn ja, seit wann und mit welchem aktuellen Stand?

Nein, es gab dazu keinen Anlass. Selbstverständlich sind die zuständige Aufsichtsbehörde, das Landesjugendamt, das örtliche Jugendamt der Stadt Braunschweig sowie unsere Auftraggeber auf Unternehmensseite kontinuierlich an der Aufklärung und Kommunikation beteiligt gewesen.

Bei weiteren Rückfragen wenden Sie sich bitte an XXXXXXXX (red.: von AW geschwärzt) Geschäftsleitung Kindertagesstätten (siehe CC)."

Mit freundlichen Grüßen verabschiedet sich eine Marketingreferentin. Eine Nachfrage an die Referentin wird keine fünfzehn Minuten später automatisch beantwortet:

„Vielen Dank für Ihre E-Mail. Ich bin bis zum 8.11.2022 nicht im Haus und lese meine E-Mails nur sporadisch. Bitte wenden Sie sich in dringenden Fällen an unseren Empfang. Danke für Ihr Verständnis.“

Antwort zwei hier noch einmal im Detail: In der Volkswagen Betriebskindertagesstätte kommt es also zu massiven sexuellen Übergriffen, die aber nicht öffentlich gemacht werden. Nachdem alexander-wallasch.de davon Kenntnis bekommt und nachfragt, erklärt eine Marketingreferentin des Kita-Trägers, was man intern getan hat, diese sexuellen Übergriffe zukünftig auszuschließen:

„Dennoch haben wir u.a. folgende Maßnahmen umgesetzt: eine intensivere und präventive Aufklärung der Eltern zum Thema Sexualpädagogik (z.B. durch die Definition der Unterscheidung von kindlicher Sexualität und Erwachsenensexualität) sowie die Arbeit mit den Kindern zum Thema ‚Nein‘ sagen.“

Die sexuelle Gewalt ist demnach nur im Verständnis der Eltern eine, die man jetzt über den Unterschied zwischen kindlicher Sexualität und Erwachsenensexualität aufklären will.

Die Mitarbeiter, die das zugelassen haben – die zum Zeitpunkt der Übergriffe nicht anwesend waren? – werden vom Kita-Träger, von Volkswagen und vom Jugendamt freigesprochen, es wird kein arbeitsrechtliches Fehlverhalten festgestellt?

Dieses Vorgehen erinnert an die jahrzehntelangen Vertuschungsversuche im Zusammenhang mit den sexuellen Übergriffen der Kirchen. Hier muss Öffentlichkeit geschaffen werden. Es kann nicht Aufgabe journalistischer Investigativ-Recherchen sein, diese Untaten am wehrlosen Kind aufzudecken.

Ergänzung: Gewerkschaftsführer Marcel Luthe ist so empört wie viele Leser und er hat ein Angebot an Eltern, die sich wehrlos fühlen:

"Das erinnert fatal an Original Play und die Vertuschungsversuche vieler anderer Träger. Als Gewerkschaft sind wir ja schon bei VW vertreten und werden Druck machen, denn das muss auch im Konzern aufgeklärt werden. Wo so etwas geschehen kann, ist das meist nur die Spitze des Eisbergs. Wichtig ist jetzt, dass strafrechtlich aufgeklärt wird und die Kinder geschützt werden. Wer als Betroffener keinen erfahrenen Anwalt hat, kann sich gerne an unseren Rechtsschutz wenden."

https://www.gg-gewerkschaft.de/

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Kommentare

Kommentar von Wolfgang Driesslein

Dem Kommentar von René Gator (weiter unten) ist nichts hinzuzufügen. Auf den Punkt gebracht...
Ebenfalls Vater von 2 Töchtern (eine davon noch in der Kita)

Wenn der Bericht stimmt, dann finde ich keine Worte mehr . . Außer

"armes Deutschland!"

Kommentar von Heinz Müller

Wirklich schlimm wie schnell die Pädophilen aus ihren Löchern gekrochen kommen um hier ihre abscheuliche Propaganda zu verbreiten.

Die Regierung muss endlich mal etwas gegen Kinderschänder unternehmen!

Kommentar von Jerome Pot

Nachtrag: Habe es jetzt verstanden. Unter Aufsicht heisst nicht unter Beobachtung. Denke ich. Wie dem auch sei, ein heikles Thema, man bedient sich der Pädokeule sehr schnell auch aus politischem Kalkül, Gegner mundtot zu machen. Das verfängt jedoch nicht nachhaltig. Wenn man sich die AAO Bewegung anschaut, die Schriften von Trittin und Beck, Engagement von den Indianern und dem Waldschlösschen...all das sollte man mit unter kriegen. Helikoptereltern gibt es auch. Und viele Verrückte auf allen Seiten. Ich habe jedenfalls ein Geschmäckle bei der Sache dass man es sich hier zu einfach macht und bitte da um Akzeptanz anderer Auffassungen.
Ich weiss nur, dass die Spiessigsten mitunter am meisten Leichen im Keller hatten. Danke jedoch AW für den Diskurs.

Kommentar von Jerome Pot

Hm. Mein letzter Kommentar dazu wurde gelöscht, hoffe nicht weil ich hier anderer Meinung bin. Aber ich schrieb, dass ich das zu spiessig finde was hier geschrieben wurde, es geht hier um den Kontakt unter Kindern und es ist bei Tier und Mensch natürlich, dass sie ihre Sexualität früher sagte man Doktorspielchen auch gemeinsam entdecken. Bin hier also anderer Auffassung und ob der Löschung irritiert.

Kommentar von Alfonso Kerner

"Wir haben unter unsere Aufsicht den Kindern erlaubt, ....... und es war so liebevoll, so wunderschön.“

Ist das nicht die Bestätigung, dass es sich hier um eine pädophile Aktion des Kita-Personal handelt?

Passt wohl alles wieder zusammen: Gibt es in Deutschland nicht auch eine politische Partei, die immer wieder versucht Sex mit Kindern zu legalisieren?
Sind Erzieherinnen nicht überwiegend Fans dieser Partei?

Kommentar von Peter Löcke

Die hier aufgelisteten Reaktionen auf die "Vorfälle" sind fast genauso empörend wie die Vorfälle selbst. Nicht der Skandal, nicht das an den Kindern angerichtete Leid, macht die Verantwortlichen nervös. Die Tatsache, dass der Skandal öffentlich wird, lässt den Angstschweiß der diversen Marketing-Referenten fließen. Die Antworten?

Worthülsen. Ausweichend und vage. Ein Eiertanz zwischen Schuldeingeständnis und "juristisch war da nix zu beanstanden". Ein Eiertanz zwischen "pädagogisch sinnvoll" und "dennoch überdenken wir unsere Pädagogik". Ein Eiertanz zwischen "Leiterin ist ausgetauscht" (Botschaft: Problem gelöst) und dennoch kein Übernehmen von Verantwortung ("kein arbeitsrechtliches Fehlverhalten seitens unserer Mitarbeitenden").

Ach ja. Und geben Sie uns etwas Zeit zur Beantwortung der Fragen. Danach sind wir leider eine Woche in Urlaub. "Wenden Sie sich bitte für weitere Fragen an den Empfang."

Die Bosse leiten es weiter an die Experten in Sachen Öffentlichkeitsarbeit. Und die leiten es weiter an den Empfang. Vielleicht bringt der Pförtner Licht ins Dunkle.

Kommentar von Hildegard Hardt

Praktiken, die diese "Erzieherin" als so liebevoll und wunderschön empfindet, werden von Seiten der Regierung sogar empfohlen.
Baden-Württemberg war 2014 das erste Bundesland, das diese Form der "Aufklärung" einführte und Anleitungen für Erzieherinnen und Erzieher veröffentlichte.

2015 machte dann ein Vorfall in Mainz Schlagzeilen (Quelle: aktion-kig.eu / Titel "Kita-Skandal in Mainz. Die Frühsexualisierung der Kinder und ihre fatalen Folgen").

Obwohl Eltern z. B. in Wiesbaden massenhaft gegen diese Art der Aufklärung in Kitas auf die Straße gingen, wurde seitens der Jugendämter nichts unternommen und Strafanzeigen als unbegründet zurückgewiesen. Letzteres ist mir bekannt, da ich 14 km von Wiebaden entfernt wohne und eine gute Bekannte an diesen Demonstrationen teilnahm.

Der Rot-Grüne Werteverfall beherrscht immer mehr die Republik und ihm muß dringend entgegengewirkt werden, denn die "Normalität" von Transgender beherrscht jetzt schon TV-Serien wie "Rote Rosen" und das täglich um 14:15 Uhr.

P.S. Eine Bemerkung an Mohn: Sie empfinden das Thema als aufgebauscht hetzerisch? Armes Deutschland! ☹

Kommentar von Rene Gator

Ich bin wirklich froh, dass ich diesen Artikel gelesen habe, bevor ich meinen ersten Schluck Kaffee nahm:
Der wäre mir ansonsten sofort wieder hoch gekommen!
Die von bestimmten Kreisen forcierte Frühsexualisierung von Kindern ist Missbrauch in Reinkultur und die in dem Artikel beschriebenen Vorgänge erfüllen meiner Meinung nach eindeutig den Straftatbestand des Mißbrauchs von Schutzbefohlenen - zumindest durch Unterlassen des Einschreitens.
Besonders schlimm finde ich das herumlavieren und den Versuch der Ertappten, sich mit hohlen Phrasen und leeren Floskeln aus der Affaire herauszuwinden. Echtes Bedauern oder gar eine ernst gemeinte Entschuldigung kann ich in den abgehobenen und arroganten Antworten jener Marketingreferentin nicht einmal ansatzweise erkennen.
Bedauern oder Mitgefühl für die traumatisierten Opfer? Fehlanzeige!
Der VAG-Konzern ist beim Anbiedern an den links-grünen Zeitgeist mit all seinen aus dem LGBTQIA+ kommenden Perversionen und Abartigkeiten ganz weit vorne mit dabei, belehrt und erzieht seine hellhäutigen Mitarbeiter in extra Kursen dazu, sich für ihr vorgebliches 'weißes Privileg' zu schämen und vergewaltigt die deutsche Sprache mit Inbrunst durchs Gendern. Da passt dieses KITA-GATE nur allzugut ins Bild!
Mit diesem Vorfall stehen VAG-Produkte für mich endgültig auf der immer länger werdenden Blacklist!
Alle weiteren Gedanken zu diesem Thema kann ich dank §130 StGB und dem NetzDG leider nicht mehr frei äußern, ohne das Risiko einer Hausdurchsuchung und strafrechtlicher Verfolgung in Kauf zu nehmen. Aber was ich als Vater zweier Töchter denke, kann sich auch so jeder zusammenreimen...

Kommentar von Mohn

Evtl hab ich in dem Artikel was verpasst. aber ich finde das Thema aufgebauscht hetzerisch. Doktorspielchen sagte man in meiner Kindheit dazu.

 

Antwort: Doktorspiele unter Fachaufsicht? „Wir haben unter unserer Aufsicht den Kindern erlaubt, sich nackig zu machen, gegenseitig zu untersuchen, sich schönen Gefühlen zueinander hinzugeben und es war so liebevoll, so wunderschön.“ AW

Kommentar von Stephanie Mahl

Kindergartenkinder sind garnicht in der Lage zu so etwas aus freien Stücken ein zu willigen, ganz einfach, weil sie nicht in der Lage sind ohne wenn und aber nein zu sagen. Kinder in dem Alter brauchen oft schon die Unterstützung der Eltern nur ein angebotenes Essen aus zu schlagen, das ihnen nicht schmeckt und erst Recht, wenn eine Tante oder Oma das Kind drücken oder ihm einen Kuss geben möchte zur Begrüßung oder zum Abschied und das Kind das gerade nicht möchte! Solche Szenen hat jeder schon mal erlebt, der selbst Kinder hat und nicht ganz unsensibel ist... Kindergärtnerinnen (Ich hasse das Wort (Erzieher" - wer zieht denn da und woran??) sind für kleine Kinder oft das selbe wie für manche Erwachsene Ärzte - Halbgötter ("in Weiß")!

Kommentar von Arno Nühm

Ich hätte da auch eine Frage an die Betreiber/Träger der Kita -- es gibt 2 verschiedene Varianten von dem, was passiert ist.

Laut Marketingreferentin: "Wir haben unter unsere Aufsicht den Kindern *erlaubt*, sich nackig zu machen, gegenseitig zu untersuchen [...]"
Laut Elternteil: "[...] regelmäßige Scheiden- und Pountersuchungen von Jungen ihrer KITA Gruppe über sich ergehen lassen *musste*"

Ganz klar hat weder das eine noch das andere etwas in einer Kita verloren -- aber es ist nochmal ein Unterschied dazwischen, ob es "erlaubt" wurde (also in etwa "wer will, darf teilnehmen und sich mal genau ansehen wie das bei den anderen aussieht"), oder ob die Kinder das "mussten".

In jedem Fall sollte diese Kita geschlossen und die Verantwortlichen vor Gericht gestellt werden -- aber das Strafmaß müsste im 2. Fall deutlich höher ausfallen.