Nach dem Schock kam erst die spontane Empörung, dann die Verzweiflung und jetzt ist noch eine große Portion Ratlosigkeit und Resignation hinzugekommen.
Viele haben sich auf den Weg gemacht, um irgendetwas wie eine tröstende Gemeinsamkeit zu finden. Ziel soll dabei eine für heute 17 Uhr angekündigte Demonstration sein unter Federführung der AfD mit Parteichefin Weidel als Rednerin.
Auf dem Weg dorthin treffen die Trauernden auf versprengte Magdeburger, die „gegen Faschismus“ und „gegen Nazis“ demonstrieren. Auch hier macht sich Unverständnis breit über diese „Instrumentalisierung“ und „Politisierung“, wie ein Magdeburger es wütend einem der Gegendemonstranten entgegenruft: „Wie kann man gegen eine Trauerkundgebung demonstrieren?“
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