Am 8. August 2026 sorgte der FAZ-Korrespondent Michael Martens auf einer Pressekonferenz in Belgrad mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj und dem serbischen Staatschef Vučić für einen medialen Eklat, als er fragte, was die Europäer konkret tun könnten, um der Ukraine zu helfen, „mehr Russen zu töten“ – und nachschob: „russische Soldaten natürlich“.
Die Formulierung löste scharfe Kritik und historische Vergleiche aus und wurde von Martens selbst auf X und in Interviews verteidigt, indem er sie als notwendige Realpolitik im Krieg gegen Russland darstellte. Die FAZ berichtete über den Besuch, distanzierte sich jedoch nicht von der Aussage ihres Korrespondenten – und bis heute haben auch kritische Medien aus dem konservativen Spektrum den Vorfall weitgehend ausgespart.
Um die ganze Tragweite der Aussage Martens’ zu begreifen, ist es hilfreich, in die tiefsten Abgründe der menschlichen Niederungen abzutauchen – dorthin, wo das ultimative Böse sich Bahn gebrochen hat, hin zu Heinrich Himmler, einem der mächtigsten und brutalsten Funktionäre des nationalsozialistischen Regimes. Und hier speziell zu einer Rede des Reichsführers SS bei der SS-Gruppenführertagung in Posen am 4. Oktober 1943. Diese sogenannte Posener Rede macht deutlich, in welche Höllen der Mensch sich verlieren kann, wenn niemand mehr da ist, der Widerstand leistet. Himmler schaut hier auf den Russlandfeldzug. Stalingrad ist bereits verloren.
Damit soll nichts gleichgesetzt, sondern allenfalls hilfreich verglichen werden. Aber zuvor noch ein paar Worte, die geeignet sein können, die Massentötungsfantasien des FAZ-Journalisten besser zu verstehen. Und Michael Martens macht es einem hier leicht, weil er selbst umfangreich und immer mal wieder in der FAZ über seinen Seelenzustand referiert hatte. So auch im Oktober 2024, als er zunächst berichtete, sein Großvater sei „der Held meiner Kindheit“ gewesen:
„Nach seinem Tod 1988 hatte ich jahrelang denselben Traum: Er ist gar nicht gestorben, lebt noch immer in Celle, wir hatten nur den Kontakt verloren, nun telefonieren wir und verabreden ein Wiedersehen. Manchmal habe ich diese Träume noch heute. Es sind glückliche Träume, weil ich darin wieder das Kind bin, das außer sowjetischen Atombomben und saurem Regen nichts fürchten muss.“
Als der Großvater starb, war Martens 14 Jahre alt. Von da an begann die Beschäftigung mit seinem Helden der Kindheit noch lange bevor der „Spiegel“ fragte: War dein Opa ein Nazi?
Martens recherchierte, wer Großvater wirklich war:
„Später erst lernte ich, dass er Mitglied in der SA und der NSDAP war und 1936 von Hitler zum Staatsanwalt ernannt wurde. Die Ernennungsurkunde mit Hitlers Originalunterschrift haben wir noch, weit unten in einem Stapel mit Familiendokumenten. Von 1941 an war er Offizier im Wehrmachtsführungsstab. Daran erinnert ein Kerzenständer mit den eingravierten Daten seiner Dienstzeit, den er zu seiner Verabschiedung aus dem Stab geschenkt bekam.“
Mehrfach sei Großvater Martens am Mittagstisch mit Hitler gesessen. Opa hat all das aufgeschrieben und dem Enkel hinterlassen. Der Held der Kindheit hatte als Jurist im Krieg Todesurteile für Deserteure gefordert, der Rest soll Routine gewesen sein – auch das hat Martens über Opa erfahren.
Aber was ergibt sich für Martens daraus? Er erklärte es vor knapp zwei Jahren in der FAZ:
„Aus den kindlichen Erinnerungen an einen wunderbaren Großvater und diesen späteren Einsichten ergab sich ein innerer Zwiespalt, der sich nicht mehr auflösen lassen wird. Ich habe sozusagen Hitler lebenslänglich bekommen, mitsamt einem unstillbaren Interesse an allem, was die Deutschen der Generation meines Großvaters angerichtet haben.“
Aber die Geschichte von Martens, die er der FAZ erzählt, ist noch aus einer anderen Perspektive interessant. Denn im Wesentlichen geht es darum, dass der Nazi-Enkel der FAZ in Breslau zu einem jüdischen Fest eingeladen wurde und hinfährt. Und als er von dort wiederkommt, endet sein Bericht mit folgender Szene:
„Am nächsten Tag verlasse ich Breslau, bereichert von der eindrucksvollen Zeremonie in der Synagoge, verwirrt von den Gesprächen danach. Wieder zu Hause in Wien entdecke ich zufällig eine Parfümerie, die Kölnisch Wasser führt. Dabei dachte ich, es werde längst nicht mehr hergestellt. Ich kaufe ein Flakon, öffne es gleich vor dem Geschäft und rieche daran. Ich fühle mich jung.“
Da ist das Parfüm des Nazi-Großvaters, an das sich Martens eingangs seines Textes erinnert hatte. Nach der Bar-Mizwa in Breslau in der Synagoge ‚Zum Weißen Storch‘ kehrt Michael Martens also olfaktorisch in den Schoß seiner Familie zurück, da, wo es nach Kölnisch Wasser riecht und der Opa nach dem Mittagstisch mit dem Führer reihenweise Deserteure an die Wand stellen ließ.
Weiterlesen nach der Werbung >>>
Ihre Unterstützung zählt
Nicht in Breslau, sondern in Belgrad stand nun vor wenigen Tagen der FAZ-Redakteur Michael Martens im klimatisierten Palace of Serbia – ob er dabei nach Kölnisch Wasser duftete, ist nicht überliefert. Dokumentiert ist allerdings, was Martens den ukrainischen Präsidenten fragte. Und diese Frage findet sich trotz massiver Beschwerden auch im Artikel, den Martens aus Belgrad mitbrachte und der von der FAZ auch ohne mit der Wimper zu zucken abgedruckt wurde. Dort schreibt Martens über seine Frage an Selenskyj:
„Die beiden Präsidenten äußerten sich auch zu einer weiteren Frage der F.A.Z. (…) Auf die eigentlich an Selenskyj gerichtete Frage, was die Europäer tun könnten, um die Ukraine dabei zu unterstützen, mehr russische Soldaten zu töten, und ob eine Zusammenarbeit in der Verteidigungspolitik Teil seiner Gespräche in Serbien gewesen sei, antwortete Vučić: „Wir haben über keinerlei militärische Zusammenarbeit gesprochen heute und zum jetzigen Zeitpunkt.““
Und jetzt lässt es sich nicht weiter hinauszögern, sich mit der Posener Rede des Parteigenossen von Martens’ Opa, Heinrich Himmler, zu beschäftigen. Durchaus im Bereich des Möglichen liegt übrigens, dass Opa beim Mittagstisch bei Hitler auch den Reichsführer SS getroffen haben könnte.
Wo können wir helfen, russische Soldaten zu töten?
Himmler in seiner Posener Rede über den Kampf gegen den Russen:
„(Beim Russen) macht es nur die Masse, und diese Masse muss eben zertreten und abgestochen, abgeschlachtet werden. Es ist, um einmal ein ganz brutales Beispiel zu gebrauchen, wie bei einem Schwein, das abgestochen wird und allmählich ausbluten muss. Ohne Zweifel hat der Russe seine Armee noch einmal um 1 Million Menschen verstärkt durch die Übernahme von Hilfskräften, also vor allem von Frauen und Jungens in die Trosse …“
Und Himmler gibt hier in seiner Posener Rede 1:1 die ganz große Vorlage für die Kölnischwasser-Kartentischfantasien des FAZ-Autors, der ein Ende des Krieges sieht, wenn nur genügend Russen verreckt sind. Himmler:
„Endlos ist überhaupt nichts auf der Erde, endlos ist auch das Potential der Russen nicht.“
Und die Bestie Himmler wusste sehr wohl, dass es sich leichter tötet, wenn der Gegenüber zur Bestie erklärt wird:
„Genau so wahr (ist), dass der Russe, hoch oder niedrig, zu den perversesten Dingen neigt, bis zum Auffressen seines Kameraden und bis zum Aufbewahren der Leber seines Nachbarn in seinem Brotbeutel.“
Und wo es endet, auch darüber machte Himmler in seiner Posener Rede kein großes Gewese:
„Wie es den Russen geht, wie es den Tschechen geht, ist mir total gleichgültig. Das, was in den Völkern an gutem Blut unserer Art vorhanden ist, werden wir uns holen, indem wir ihnen, wenn notwendig, die Kinder rauben und sie bei uns großziehen. Ob die anderen Völker in Wohlstand leben oder ob sie verrecken vor Hunger, das interessiert mich nur soweit, als wir sie als Sklaven für unsere Kultur brauchen, anders interessiert mich das nicht. Ob bei dem Bau eines Panzergrabens 10.000 russische Weiber an Entkräftung umfallen oder nicht, interessiert mich nur insoweit, als der Panzergraben für Deutschland fertig wird.“
Michael Martens ist selbstverständlich kein zweiter Himmler, der war in allererster Linie Vertreter einer rassenideologischen Vernichtungspolitik, Martens ist Redakteur der FAZ. Aber was genau ist der nach Kölnisch Wasser duftender Martens in dem Moment, wo er den Präsidenten der Ukraine im Kontext der Idee eines Abnutzungskrieges fragt?
„Can you tell us Europeans what can we concretely do to help you to kill more Russians?“ – mit der raschen Ergänzung „more Russian soldiers, of course“.
(Können Sie uns Europäern sagen, was wir konkret tun können, um Ihnen zu helfen, mehr Russen zu töten? … natürlich mehr russische Soldaten?)
Einen Kommentar schreiben
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen. Aufgrund von zunehmendem SPAM ist eine Anmeldung erforderlich. Wir bitten dies zu entschuldigen.
Zur Anmeldung
Kommentare
melden
Kommentar von Karina Kaiser
Was mich an diesem Beitrag und auch an den Kommentaren darunter beschaeftigt, liegt fuer mich noch eine Ebene tiefer.
Ja, Krieg bedeutet Toeten. Und ja, militaerische Unterstuetzung bedeutet am Ende auch, dass gegnerische Soldaten sterben. Aber damit ist die Sache fuer mich nicht erledigt.
Mich interessiert etwas anderes:
Welche innere Ausrichtung macht eine solche Formulierung ueberhaupt moeglich?
„Was koennen wir tun, damit mehr Russen getoetet werden?“
So ein Satz kommt ja nicht einfach aus dem Nichts. Bevor die Sprache da ist, ist bereits etwas da. Eine Ausrichtung, eine Verbindung, aus der ein bestimmter Gedanke ueberhaupt erst entstehen kann.
Und da bleibt fuer mich eine entscheidende Frage:
Wann veraendert sich Sprache so, dass Toeten nicht mehr als menschliche Tragoedie erscheint, sondern als zu optimierende Groesse?
Denn irgendwann ist der Tod des anderen nur noch Zahl, Masse, Mittel oder militaerische Groesse.
Das finde ich auch an den Himmler-Zitaten so interessant und gleichzeitig kaum auszuhalten. Nicht, weil Martens Himmler waere. Das ist er nicht. Und auch sein Grossvater beweist nichts ueber ihn.
Aber Himmlers Sprache zeigt sehr deutlich, wohin eine innere Ausrichtung fuehren kann, wenn der andere laengst nicht mehr als Mensch erscheint, sondern als Masse, Material, Arbeitskraft, Gegner, etwas, das beseitigt werden muss.
Nur: Bewusste Sprache allein sagt trotzdem nicht sicher, womit jemand wirklich verbunden ist. Sie kann luegen. Sie kann angepasst, taktisch, beschoenigend oder berechnet sein.
Das ist einer der Gruende, warum ich seit vielen Jahren mit Inner Speech Revelations® arbeite, also mit Aussagen, die in der umgekehrten Tonspur erscheinen. Gerade bei historischen Aufnahmen und auch bei Aussagen aus den Auschwitz-Prozessen habe ich immer wieder gesehen, wie weit das bewusst Gesagte und das, was sich darunter zeigt, auseinanderliegen koennen.
Deshalb wuerde ich aus Martens’ Satz auch keine fertige Aussage darueber machen, wer dieser Mensch innerlich ist.
Aber die Frage bleibt:
Was muss innerlich bereits vorhanden sein, damit ein solcher Gedanke entsteht und dann genau diese Sprache findet?
Herr Wallasch, noch eine Frage: Haben Sie eventuell einen Link zur Audioaufnahme von Himmlers Posener Rede? Ich wuerde sie mir sehr gerne einmal anhoeren und pruefen, was sich dort aus dem Unbewussten meldet.
melden
Kommentar von Steven
Hier zeigt sich erneut die Doppelmoral, in diesem Falle eines Vertreters der FAZ. In D ist es entscheidend, WER etwas sagt. Martens gehört wegen des offensichtlichen Verstoßes gegen Art. 26 GG vor Gericht gestellt, was nie passieren wird, da er ja zu den "Guten" gehört. Wäre es ein Vertreter der AfD gewesen, hätten wir mehrere Brennpunkte zum Thema...
Zur Wahrheit gehört allerdings auch dazu, dass Martens hier nichts anders offenbart, als die nackte Wahrheit. Es geht nicht um die Befreiung der Ukraine, sondern um die Vernichtung des bösen Russen.
Mir wird schlecht...
melden
Kommentar von stephan manus
FAZ geht viral. Die FAZ hat reagiert: (Welt Artikel)
"Die Frage des Reporters sei missverständlich formuliert gewesen, teilte die Pressestelle der Zeitung auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. Dies bedauere man. Es sei nicht die redaktionelle Linie der „FAZ“, dass möglichst viele russische Soldaten getötet werden sollten."
Gefeuert haben sie den Blödmann offensichtlich nicht.
melden
Kommentar von Eugen Karl
Naja, er spricht offen aus, worum es in einem Krieg geht. Hätte er gefragt: "Können Sie uns Europäern sagen, was wir konkret tun können, um Ihnen zu helfen, schneller voranzukommen?", wäre die Frage wahrscheinlich weniger aufgefallen, doch ist es in der Sache dasselbe. Fortschritt im Krieg bedeutet, möglichst viele Soldaten des Gegners zu töten. Die zu tötenden Soldaten sind natürlich ausschließlich Männer, Gleichstellung gibt es nur bei Sonnenschein, das wissen wir ja schon lange.
melden
Kommentar von stephan manus
Ich habe mir die Presskonferenz mit dieser menschenverachtenden Frage der FAZ angeschaut. Folgendes ist mir aufgefallen:
Es gab drei Fahnen auf der Presskonferenz. Ukraine, Serbien und die EU Flagge (???). Beide haben auch über deren EU Beitritt in deren Gespräch geredet??? Selensky scheint der EU Chef zu sein.
Um mehr Russen/Soldaten zu "killen" benötigt er, wie bereits unter einem anderen Artikel, geschrieben, natürlich viel mehr Geld und viel mehr Sanktionen (Blödsinn, denn weder Geld noch Sanktionen sind Menschenkiller). Dann kam er doch noch mit einer (logischen) Antwort rüber: Bzgl. Lizenzen/Racketen sagte er, dass es gegenwärtig um "paperwork" geht, aber eine Papier Rackete nicht fliegt/killt, "only a real missile kills people". Deshalb braucht er zusätzlich Raketen von USA, Europa sowie Lizenzen.
Höchste Zeit, dass er in die Schranken gewiesen wird.
melden
Kommentar von Manfred Sonntag
"Michael Martens ist selbstverständlich kein zweiter Himmler, der war in allererster Linie Vertreter einer rassenideologischen Vernichtungspolitik." ?
Michael Martens ist ganz offensichtlich ein Vertreter einer identitätspolitischen Ideologie und mit seiner Frage in Belgrad offenbart er, dass Rassenideologie und identitätspolitische Ideologie letztendlich das gleiche sind. Beide Betrachtungsweisen und Schlussfolgerungen, also die Rasse und die Identität betreffend, führen unweigerlich zu einer Unterdrückung, ggf Vernichtung und Verfolgung einer oder mehrerer Rassen bzw. Identitäten wobei im gleichen Atemzug eine oder mehrere Rassen bzw. Identitäten bevorzugt werden. Beide Ideologieformen haben sich auf die Ausgrenzung und Entmenschlichung "Andersdenkender", der falschen Rasse oder der falschen Identität (z.B.: Deutscher, weißer Europäer, Coronaleugner, Israelversteher) spezialisiert bzw. voneinander "gelernt" (Er fragte was die Europäer konkret tun könnten, um der Ukraine zu helfen, „mehr Russen zu töten“ ) und das vor dem Hintergrund, dass die Ukraine weder Nato noch EU Mitglied ist und Russland nicht mit der EU bzw. Nato Krieg führt.
melden
Kommentar von Ombudsmann Wohlgemut
Übrigens haben wir auch heute wieder einen Himmler, der leitet das ZDF im Auftrag der Regierung und stachelt das Volk auf ähnliche Weise auf. Da wäre ein mittlerweile verbotener Ausspruch ganz passend...
Antwort von Alexander Wallasch
Der Vergleich ist zu krass bitte
melden
Kommentar von Winfried Bähring
Wo ist das Bundesverfassungsgericht (BverfG), wenn es wirklich gebraucht wird?
Abgetaucht, opportunistisch, politisch gleichgerichtet? Von jedem etwas!
Das war schon während der menschengemachten Corona-Krise so, als sämtliche politisch motivierten, jedoch medizinisch evidenzfreien Corona-Zwangsmaßnahmen der Regierung, die die Grundrechte des deutschen Volkes aushebelten und überdies zu schweren wirtschaftlichen und gesundheitlichen Schäden in der Bevölkerung führten, vom BVerfG durchgewunken wurden.
Das BVerfG schützt (e) also NICHT die Bevölkerung vor einer übergriffigen Regierung (denn die hat NICHT per se einen demokratischen Heiligenschein, auch wenn sie demokratisch legitimiert wurde!), sondern eine übergriffige Regierung vor der Bevölkerung.
Und das ist wieder genauso, seit der schwarze Roderich, die gelbe Zimmerfrau oder der grüne Panzer-Toni aus der deutschen Gilde der diplomatischen Totalversager aus ihren Löchern gekrochen sind und ungestraft in das provokante Kriegsgeschrei der EU einstimmen können.
Deshalb gehören sowohl dieser anti-journalistische Unmensch genauso wie die oben Genannten vor das BVerfG und wegen Verstoß gegen Art 26 (1) GG:
„Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen“.
Aus der jüngsten Vergangenheit wissen wir aber (siehe oben):
Wo ist das Bundesverfassungsgericht (BverfG), wenn es wirklich gebraucht wird, um Deutschlands historischen Auftrag (auch in der EU) als friedliche, freiheitlich –demokratische Grundordnung heute und zukünftig zu gewährleisten?