Die unerträglichen Durchhalteparolen eines transatlantischen Wasserträgers

MP Kretschmann: Vom Warmduschen zum Waschlappen

von Alexander Wallasch (Kommentare: 5)

Die Stuttgarter Bürger sollten sich allesamt mal vor den Regierungssitz begeben und Kretschmann ihre Waschlappen als Fehdehandschuh hinschmeißen: Genug ist genug.© Quelle: Pixabay / padrefilar / Clker-Free-Vector-Images , Montage Alexander Wallasch

Anstatt Kubicki zu unterstützen und die Gasversorgung der Bevölkerung zu sichern, dient sich Kretschmann dem Ami an und bietet statt Wärme einen Waschlappen an.

Populistisch ausgedrückt könnte man sagen: Die Grünen sind schon seit ihrer Gründungsphase die Knechte der Amerikaner und weigern sich zuzugeben, dass wir die jetzt drohende Energieknappheit in Deutschland ihren Herren zu verdanken haben.

Eine besonders devote Stilblüte dieser Beziehung präsentierte jetzt der baden-württembergische Ministerpräsident, der Grüne Winfried Kretschmann, als er empfahl, statt zu duschen, den Waschlappen nass zu machen.

Aber der Reihe nach: Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki hat gerade klargemacht, dass es vollkommen widersinnig ist, einerseits Nord Stream 1 für Gas offen zu halten und Nord Stream 2 zu verdammen.

Und weiter, so Kubicki, könne man in Deutschland getrost auch Fracking-Gas fördern. Dann jedenfalls, wenn die Grünen gegen einen massiven Import des Fracking-Gases der Amerikaner nichts einzuwenden haben und die mutmaßlich umweltzerstörerischen Fördermethoden nicht bemängeln.

Das ist die Vorgeschichte der Energieknappheit ebenso wie die Tatsache, dass es die USA unter Trump tatsächlich gewagt hatten, als Partner des Westens, als Partner Deutschlands, Sanktionen zu verhängen gegen die Fertigstellung von Nord Stream 2.

Noch Ende 2019 hatte Andreas Lämmel, der Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Wirtschaft und Energie gefordert, die europäische Energiepolitik dürfe nicht in den USA entschieden werden.

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Das alles stört Winfried Kretschmann, den grünen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, nicht die Bohne.

Und anstatt couragierte Leute wie Kubicki endlich zu unterstützen und die Gasversorgung der Bevölkerung zu sichern, dient er sich dem Ami an und empfiehlt statt Duschen einen Waschlappen.

Ja, man muss schon zwei Mal schauen, ob das eine Fake-Nachricht ist, aber der alte Mann aus Stuttgart empfiehlt tatsächlich, aufs Duschen zu verzichten und sich wieder auf den guten alten Waschlappen zu besinnen.

Allerdings hatte Kretschmann noch Ende Juli davor gewarnt, dass eine Energieknappheit die Menschen mehr erzürnen könne als aktuelle Probleme wie die Corona-Maßnahmen:

"Wenn wir in eine Gasnotlage reinlaufen, werden die Fliehkräfte groß sein. Größer als bei Corona, und dieses Problem haben wir ja noch zusätzlich an der Backe.“

Wenn man dann, wie jüngst Markus Lanz in seiner Sendung, live erfährt, dass deutsche Energieunternehmen gerade eine überdurchschnittliche Menge an Gas für die Stromerzeugung verbrannt haben, um es nach Frankreich zu verticken, weil dort wegen der großen Hitze die Atomkraftwerke zeitweilig auf Sparflamme liefen und Strom aus Deutschland angefragt wurde, dann könnte man darüber verzweifelt den Kopf schütteln, wie es Lanz in seiner Sendung tat.

Oder besagten Waschlappen nehmen und ihn Kretschmann rechts und links um die grünen Ohren hauen, wie er es überhaupt wagen kann, die Bürger seines Landes so infantil vorzuführen.

Zwischenbemerkung: Meine Tante ist heute gesegnete 94 Jahre alt. Sie war in noch jungen Jahren BDM-Führerin ihres Bezirks in Schlesien. Und wenn wir als Kinder wandern gingen mit der Tante und Durst hatten, dann empfahl uns Anneliese, einen Stein in den Mund zu nehmen, dann verginge der Durst schon (Natürlich bekamen wir nach diesem ungewöhnlichen Tipp trotzdem Wasser).

Kretschmanns Auftritt ist an Arroganz kaum zu toppen. Es gab mal ein Video, da führte Fidel Castro im kubanischen Staatsfernsehen Schnellkochtöpfe vor, ich glaube mich zu erinnern, dass das Stunden dauerte, Castro hat sogar exemplarisch damit etwas gekocht. Und man glaubte Castro, dass er selbst so einen Topf nutzte. Viel mehr, als man dem Máximo Líder von Baden-Württemberg abnimmt, dass er ernsthaft auf seine Dusche verzichtet und den Waschlappen nehmen würde.

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Ungeachtet dessen sendet der schon weit über das Renteneintrittsalter hinausmarschierte Grüne Haushaltstipps aus dem Hause Kretschmann ins Ländle , wie der Tagesspiegel zusammenfasste:

„,Ich habe ein Elektroauto, ich habe eine riesige Photovoltaikanlage auf dem Dach', sagte der Grünen-Politiker der ,Südwest Presse'. Seit 25 Jahren erhitze er sein Wasser zu 70 Prozent solar, außerdem habe er eine Pelletheizung bestellt. Kretschmanns Tipp: Wir heizen in der Regel nur ein Zimmer, sagt er. Es ist auch gesünder, wenn man im Haus nicht überall die gleiche Temperatur hat.'“

Es sei gesünder zu frieren, energetischer sich mit einem Läppchen zu waschen und Wasser nicht mehr ausreichend abzukochen. Das sind die Survival-Tipps eines alten bösen Mannes, der keine Aufregung mehr verträgt, der längst akzeptiert hat, dass die Amerikaner jahrzehntelang die deutschen Beziehungen zu Russland vergiftet haben. Und das nicht aus sicherheitspolitischen Erwägungen, sondern aus rein wirtschaftlichen.

„Man muss nicht dauernd duschen“, erklärt der Ministerpräsident.

Ist ihm die Tragweite solcher Mahnungen eigentlich vollumfänglich bewusst? Die Grünen schrecken vor nichts mehr zurück. Dankenswerterweise hat die taz-Redakteurin Ulrike Herrmann einmal wahrheitsgemäß ausgesprochen, was das eigentliche Ziel der olivgrünen kriegstreibenden Ökosozialisten ist:

„Das heißt, worauf wir eigentlich rauslaufen, ist, dass wir unsere Wirtschaft schrumpfen müssen, wenn wir klimaneutral produzieren wollen. Aber eine schrumpfende Wirtschaft gibt es im Kapitalismus nicht. Das heißt, wovor wir stehen, ist eigentlich, uns vom Kapitalismus zu verabschieden.“

Die Stuttgarter Bürger sollten sich allesamt mal vor den Regierungssitz begeben und Kretschmann ihre Waschlappen als Fehdehandschuh hinschmeißen: Genug ist genug.

Diese gegenüber der Bevölkerung so aggressiv und dabei so überaus zynisch auftretenden Politiker schaffen eine Notlage, konstruieren Durchhalteparolen wie aus der Kriegszeit und empfinden dabei keinerlei Scham.

Eine Charakterlosigkeit übrigens, wie sie jedem Vertreter einer Ideologie innewohnt: Wer von einer weltverändernden Idee beseelt ist und noch dazu die Macht hat, sie durchzusetzen, der scheut auch nicht davor zurück, Menschen zu verachten. Die Zeit der Menschenverächter.

„Ich habe ein Elektroauto, ich habe eine riesige Photovoltaikanlage auf dem Dach“, erklärt Kretschmann seinen Bürgern, von denen viele sicher gerne ein eigenes Dach über dem Kopf hätten, vollkommen gleich, ob da Tauben direkt auf die Ziegel oder auf eine Photovolt-irgendwas-Anlage scheißen.

„Waschlappen in der Hand ist besser, als eine Dusche in der Wand.“ Nein, sicher nicht.

PS: www.alexander-wallasch.de verschenkt ein Zehnerset neue apfelgrüne Waschlappen an einen von denjenigen, der diesen Artikel bei Twitter teilt mit dem Zusatz: „Ich will kein grüner Waschlappen sein“.

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