Niemand macht sich da oben die Finger schmutzig, wieder ist es gelungen, die Bürger aufeinanderzuhetzen

Nein, diese Klimakleber sind nicht das Problem, sie sind allenfalls das Symptom

von Alexander Wallasch (Kommentare: 17)

Der Staat sieht seine Macht solidiert, nur noch jene NGOs, welche sich dem Herrschaftsanspruch unterwerfen, werden dafür durch unbefristete Alimentation belohnt. Aber wer die Waffen jetzt nicht niederlegt, wer den Klebetuben nicht entsagt, wird entsorgt.© Quelle: Youtube RBB24

Der pawlowsche Reflex gegen Klimakleber mag verständlich sein. Aber er ist vor allem auch so gewünscht von der Politik, sorgt er doch dafür, dass der Bürger seinen Unmut nicht dorthin trägt, wo er seine Ursache hat, zurück in die Politik, hinauf in die Ampelregierung.

Haben die Klimakleber die Corona-Maßnahmen und Lockdowns beschlossen, unterstützen sie die Lieferungen schwerer Waffen in die Ukraine, haben sie etwa 2015 die Massenzuwanderung nach Deutschland beschlossen oder haben sie die Energiekrise ausgelöst?

Nein, das waren die Bundesregierungen unter Merkel bzw. die Ampel mit einem Kanzler, der schon unter Merkel ihr treuer folgsamer Minister war.

Die meist jungen Leute mit den Klebstofftuben auf der Straße sind die nützlichen Idioten. Und bis hoch hinauf zum Generalsekretär der Vereinten Nationen wird hier noch Öl ins Feuer gegossen und demokratische Rechte werden via Ausnahmezustand außer Kraft gesetzt.

Ich muss zugeben, ich hatte in den letzten Tagen ein mulmiges Gefühl beim Lesen diverser Artikel zur "Letzten Generation" samt Anwürfen wegen eines Fahrradunfalls mit Todesfolge.

Mal ganz nüchtern überlegt: Staus gibt es in ganz Deutschland, überall wird Geld rausgeschmissen, aber für eine vernünftige Verkehrssituation, für schnellere Reparaturen, Wartungen oder gleich Neubauten fehlt das Geld. Überall wird gestückelt. Wer von Hannover nach Flensburg oder von Würzburg nach Frankfurt will, der orientiert sich am Baustellen-Stau-Melder. In den Innenstädten ist Stau die Regel und nicht die Ausnahme.

Man muss sich zwangsläufig fragen, wie viele Menschen dadurch schon in große Bedrängnis geraten sind, weil diese Staus Rettungswagen behinderten oder Bergungsfahrzeuge nicht schnell genug an die Unglückstelle kamen. Für diese Schlampereien sind Politiker verantwortlich. Wie viele Todesfälle hätten verhindert werden können?

Aber das nur als Gedankenanstoß, denn darum geht es mir nicht einmal.

Mulmig ist mir geworden, als ich querbeet von den etablierten Medien bis zur CDU und von den Alternativen/Neuen Medien bis zur AfD las und hörte, wie man sich gemeinsam über diese Klima-Rebellen erregt. Eine vergleichbare Einigkeit durch fast alle Lager findet man höchstens noch, wenn es um den Ukrainekrieg geht, wobei wir hier die AfD in weiten Teilen ausnehmen dürfen.

Bisher lief das ja ganz gut mit dieser Phalanx aus Streetfightern und Regierung, Antifa und Ampel arbeiten ebenfalls Hand in Hand. Aber jetzt wollen diese Klimarebellen nicht mehr die Fußsoldaten der Ampel sein.

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Die "Letzte Generation" und andere Aufgeregte scheinen langsam begriffen zu haben, dass sie von der Ampelregierung instrumentalisiert wurden. Die Regierung wird auch hier zunehmend als Klientel-Politik und Herrschaftsklasse begriffen – getreu dem alten 68er-Motto: Trau keinem über dreißig.

Christian Lindners Ministerium wurde geentert, der FDP-Chef erklärt sich zunächst noch solidarisch, dann aber nutzt auch er die Gunst der Stunde, sich über den Todesfall von diesen unberechenbar gewordenen Klebstoffschnüfflern zu distanzieren. Zynismus pur. Bundeskanzler und Innenministerin sind ebenfalls auf Distanz gegangen.

Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen. Die Straßenbanden werden nicht mehr gebraucht, der Staat sieht seine Macht solidiert, nur noch jene NGOs, welche sich dem Herrschaftsanspruch unterwerfen, werden dafür durch unbefristete Alimentation belohnt. Aber wer die Waffen jetzt nicht niederlegt, wer den Klebetuben nicht entsagt, wird entsorgt.

Die Ampel dokumentiert hier deutlich, in welcher politischen Metamorphose sie sich derzeit befindet: Von der Machteroberung hin zur Etablierung des Machtanspruchs. Man ist großzügig, aber die außerparlamentarischen Kampftruppen sollen jetzt Mäßigung an den Tag legen, der Feind von rechts wird als besiegt betrachtet. Der Bürger ist gezähmt, eingehegt, wehrlos.

Mich erstaunt hier insbesondere, wie willfährig sich auch regierungskritische konservative Stimmen vor den Karren der Ampel spannen lassen in ihrem Furor gegen diese jugendlichen Straßenkleber und Kartoffelbrei werfenden Bilderstürmer. Natürlich sind diese nach Aufmerksamkeit heischenden Maßnahmen der Klimakleber nicht besonders klug gewählt. Von der bösen, zwischenzeitlich vom Verfassungsschutz beobachteten Identitären Bewegung kann man durchaus sagen, dass diese letzte Generation von rechts unter Martin Sellner und Co die besseren Ideen hatte.

Denn wenn man – wie auch immer – Deutschland im Sinn hat, ist es nachvollziehbar, warum das Brandenburger Tor besetzt wurde. Oder wenn man zuwanderungskritisch denkt, dann mit einem Schiff aufs Mittelmeer hinauszufahren und sich vor Ort das Treiben der so genannten Seenotretter einmal genauer anzuschauen.

Was allerdings Kartoffelbrei an einem alten Gemälde aussagen will, wenn es um das Klima geht, ist schwer nachvollziehbar. Aber überlegen wir doch mal: Was wäre sinnvoll aus der Perspektive der Klimakinderkleber?

Die Aktionen sollten sich gegen das richten, was man verteufelt. Idealerweise gewaltfrei, kreativ und unglaublich nervig. Wenn ich also der Meinung bin, dass Autos das Klima zerstören, dann ist die Idee, den Autoverkehr zu blockieren so abwegig nicht. Und es passiert gewaltfrei.

Selbstverständlich ist es im selben Moment Aufgabe des Staates, diese Aktionen als das einzuordnen und zu behandeln, was sie sind: Straftaten. Und diese entsprechend zu verfolgen und zu bestrafen. So funktioniert das Spiel zwischen Staat und außerparlamentarischer Bewegungen. Die 68er legten es gezielt mit ihren Aktionen darauf an, immer ein paar Märtyrer in den Knästen zu haben.

Nein, diese Klimakids sind nicht unser wichtigstes Problem. Diese jungen Leute sind nun einmal, was sie sind. Und sie machen auch nichts anderes als die Anti-Corona-Bewegungen oder etwa Kritiker an einer Überfremdung a la Pegida. Sie machen auf ihr Problem aufmerksam, wenn auch mit dem Anliegen gegenüber eher zweifelhaften Mitteln.

Nur, weil sich die Ampelregierung einer Weltuntergangsatmosphäre bedient, um demokratische Rechte der Bürger zu beschneiden, wie sie es unter den Corona-Maßnahmen trainiert haben, heißt das nicht, dass die Alternativen/Neuen Medien und Regierungsgegner im gegenüberliegenden Lager über jedes hingehaltene Stöckchen beziehungsweise über jedes Klebemädchen springen sollten.

Die Herrschenden entsorgen gerade ihre Kampftruppen und sind dabei noch schlau genug, sich nicht selbst die Finger schmutzig zu machen.

Die AfD fordert: „Asphaltkleber, die von Grundsicherung leben, sollten Bürgerarbeit leisten.“ Das ist leider so miefig wie die Forderung der CDU in den 1970er Jahren: „Dann geh doch rüber“, mit Blick auf die DDR.

Tichys Einblick möchte härtere Bandagen sehen: „Wer hier noch von ‚zivilem Ungehorsam' spricht, hat das Wesen der Demokratie nicht verstanden.“ Warum nicht gleich wieder von Langhaarigen und Bombenlegern sprechen?

Die Achse des Guten reiht sich hier nahtlos ein, die konservative Seele mit Anleihen aus dem Gelsenkirchner Barock blüht regelrecht auf: „‚Dann bleib halt zu Hause oder geh‘ arbeiten und kleb dich nicht auf die Straße!', möchte man rufen“.

Polizeigewerkschaftler Rainer Wendt lässt die Katze aus dem Sack und ruft gleich mal nach dem Verfassungsschutz: „Der Einsatz des Verfassungsschutzes zur gezielten Beobachtung dieser Gruppierung sei deshalb angemessen und auch dringend geboten“, zitiert der Beamtenbund den Polizisten.

Man kann es regelrecht hören, wie sich die Ampelvertreter die Hände reiben. Was außer Kontrolle gerät, wird jetzt von der Opposition abgeräumt, niemand macht sich da oben die Finger schmutzig, wieder ist es gelungen, die Bürger aufeinanderzuhetzen.

Und als wären die letzten fünfzig Jahre nie passiert, hat sich die BILD gleich mal an die Spitze dieser Ampelerfüllungsgehilfen wider Willen gesetzt und titelt: „Klima-Kleber VERACHTEN die Demokratie!“

Ernsthaft? Wer verachtet die Demokratie? Wer ist der Feind der Demokratie? Etwa diese paar aufgeregten Kinder, die sich da auf Straßen kleben? Wer hat denn den Verfassungsschutz angewiesen, die Opposition in und außerhalb der Parlamente mit dem neuen Anwurf einer „Delegitimierung des Staates“ zu verfolgen und mundtot zu machen?

Wer hat sich mit den öffentlich-rechtlichen und privaten Medien in einer Art Syndikat der Herrschenden zusammengetan und somit die Medien in ihrer Funktion als vierte Säule der Gewaltenteilung unterwandert? Wer verantwortet die Inflation, wer weigert sich, alles dafür zu tun, den Krieg in der Ukraine endlich mit den Mitteln der Diplomatie zu beenden? Wer verweigert sich, dem Wohle des deutschen Volkes zu dienen, es zu mehren und Schaden von ihm abzuwenden?

Nein, diese Klimakleber sind sicher nicht das Problem, sie sind allenfalls das Symptom.

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Kommentare

Kommentar von Miriam

"Ein Berliner Amtsrichter hat entschieden: Eine Straßenblockiererin der „Letzten Generation“ soll nicht bestraft werden. Die Gründe lesen sich fast skurril: In Berlin sei doch auch sonst häufig Stau, außerdem gebe es ja den ÖPNV" WELT

Da soll nochmal jemand sagen, dass die Justiz (inklusive Bundesverfassungsgeicht) nicht befangen sei und von bestimmten "Kreisen" nicht instumentalisiert werde. Rechtsstaat? Nicht nur die Medien und die Politik, sondern auch die Justiz und der Verfassungsschutz sind ganz klar auf dem rechten Auge blind und komplett links ausgerichtet.

Kommentar von Harald Vogel

Sehr geehrter Herr Wallasch,
wenn eine politische Situation undurchsichtig ist, heißt eine alte Regel "Folge dem Geld".
Wenn ich nun schreiben würde, dass die Klimaaktivisten von Leuten wie Soros und Rockefeller finanziert und ausgebildet werden, werde ich vermutlich als rechter Verschwörungstheoretiker abgestempelt. Wenn Sie aber die Wahrheit überprüfen wollen, bitteschön, sehen Sie selbst:
https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=UdMwZt-5vYI&feature=youtu.be

Kommentar von Lili Moon

Um ihren "Great Reset" weiter planmäßig umsetzen zu können, sind jetzt Unruhen, Revolten, Bürgerkriege - kurz Chaos nötig. Dann können sich die "Herren" als Retter aufspielen - mit allem, was sonst nicht durchsetzbar wäre. Dafür war Corona der Testlauf. Jetzt gilt es, massiv Chaos zu schüren. Dafür sind auch die Klimakleber nur die nützlichen Idioten, wie der Rest der Rotolivgrünen. Von digitalem "Bargeld" war ja bereits die Rede. Läuft ...

Kommentar von Bernd Neumann

Lieber Herr Wallasch, enrdlich lese ich Sie mal wieder. Erst waren Sie bei TE weg, dann bei Reitschuster, nun (endlich?) mit eigener Seite.
Sie sollten niemals sagen, etwas sei „unwichtig" oder „wir hätten größere Probleme". Welche denn? Das liegt immer im Auge des Betrachters, und im Auge dieser Aktivisten ist das nun mal der bevorstehende Weltuntergang durch Erderwärmung.
Was sie von der ID oder Pegida oder der Anti-Corona-Bewegung und auch den neuen Demos im Osten unterscheidet: Sie sind Linke. Klare, unhinterfragbare Agenda, extrovertiert, sprachbegabt, aktivistisch, mit Tagesfreizeit. Lebenswandel gesichert durch geschicktes Ausnutzen staatlicher Transfers wie Hochschulen oder NGOs. Wohlgeschult mit den sozialen Medien und wie Aufmerksamkeitsökonomie heute funktioniert.

Schon die 68er hatten den Konservativbürgerlichen, aber auch den Wirtschaftswunder-Kleinbürgern da - im Rahmen der Mittel ihrer Zeit - so unendlich viel voraus.
Die Radikalisierung der RAF wurde jedoch in erster Linie vorausgetrieben von einer Kohorte, die Kinder der SS oder alter Nazis waren und von diesen Eltern Brutalität, Gewaltaffinität und Unerbittlichkeit geerbt hatten, die sie dann in schale Versatzstücke des Marxismus übersetzten. Dass sie dabei die billigen Idioten der intellektuell-hedonistischen Neu-Linken aus SPD, ÖRR und später den Grünen waren, denen sie den Weg freischossen, aber dafür das Gegenfeuer des Staates einstecken mussten (Stammheim, Bad Kleinen usw) merkten sie nie. Sie hätten das Pamphlet des Göttinger Mescalero nur besser lesen müssen, aber das haben sie vermutlich nie ernstgenommen.
Die Parallele zu damals: Die staatstragend auftretende Linke braucht immer ihre Prügeltruppe. Die Antifa hat eine andere Agenda als die „große Transformation", so dass die Klimakleber ihr nur recht kommen. Nein, die sollen nicht aufhören, und werden es auch nicht.
Was wir aber nicht erleben werden, trotz allem dräuen, ist das Entstehen eine „Klima-RAF". Die Generation Snowflake, die hinter der Letzten Generation steht, ist dafür mental und kulturell nicht zu in der Lage.

Ich mache da ein andere Fass auf. 2026, oder so. Eine Bundesregierung muss erklären, dass die Renten, oder sagen wir alle Renten über 2000 Euro gekappt werden müssen, da andererseits die Rentenkasse im kommende Monat und aller Zukunft zahlungsunfähig wird. 2030 kommt dann die Einheistrente für Kinderlose, auf Höhe des Bürgergeldes.
Dann, wenn es um Geld geht, dann könnte die Post abgehen. Und jene Kohorten sind ohnehin ganz anders drauf als die Snowflakes. Und, bioessengestählt, werden sie noch fit genug sein, Gewalt anzuwenden.

Antwort von Alexander Wallasch

Freut mich das Sie hergefunden haben - das wurde aber auch Zeit! Herzlich Willkommen ;)

Kommentar von Christine Siber-Graaff

Oje...

Die Verharmlosung einer straff organisierten Truppe, die von den immer selben Drahtziehern finanziert werden, als "Kinder" und "nützliche Idioten" zu,bezeichnen, das ist schon ein starkes Wort.

Sie haben natürlich Recht, diese Leute sind nicht unser derzeit dringendes Problem - noch nicht.
Ähnliche Ansagen gab es auch zu Beginn der RAF. Die tun doch nichts, die wollen nur aufmerksam machen.

Und mit Verlaub, aber ein vorsätzlich herbeigeführter Stau, durch eine Straftat mit Baustellen gleichzusetzen, ist aus meiner Sicht völlig indiskutabel.

Aber, dies ist nur meine persönliche Meinung!

Kommentar von Sebastian Adolph

Dieses Mal, und das ist selten, bin ich nicht Ihrer Meinung Herr Wallasch. Erstens sind die von Ihnen als " Kinder " bezeichneten Vögel alle zwischen 20 und 30, zum zweiten ist es immer leicht der spießigen, sowieso schon am Rande eines Nervenzusammenbruchs wandelnden und hilflosen Durchschnittsbevölkerung per Stau eine reinzuwürgen. Sehr mutig, wirklich !! ....Ich hätte Respekt wenn sich diese "Aktivisten" sich an Limousinen von Politikern oder im Parlament festkleben würden. Es gäbe tausend Möglichkeiten richtig Schlagzeilen zu machen. Dazu haben Sie aber keinen Mumm, die Feiglinge ! Denn da würden Sie nämlich gewaltigen Ärger und richtige Prügel bekommen. Ausserdem steht es KEINEM zu, Sachen anderer kaputt zu machen, aus welchen Gründen auch immer. Vielleicht kann man bei einem dreijährigen mal ein Auge zudrücken,....aber nicht bei einem 23-Jährigen. Dennoch weiterhin alles Gute für Ihre Arbeit und Danke das es Sie gibt, Herr Wallasch !

Kommentar von Peter Löcke

Ja und Nein. Ich gebe Herrn Wallasch Recht, wenn er sagt, dass die Klimakleber nur ein Symptom sind. Und natürlich sind sie für nichts an Leid in diesem besten Deutschland aller Zeiten ursächlich verantwortlich.

Nein, weil ich die große Empörung in Politik wie Medien nicht sehe. Es ist in der Regel eine relativierende, verständnisvoll geäußerte "Ja, aber-Kritik". Warum? Weil die Klimakleber nur der radikale Arm der gewünschten Energiewende sind.

Es ist wie bei einem Fußballverein. Die Politik ist sich einig, die Fans in den Medien jubeln ihrem Klima-Verein unisono zu. Die Klimakleber sind die Ultras und Hooligans in diesem Verein. Nun ermahnt man sie ein wenig, nicht zu sehr über die Strenge zu schlagen, weil das Populismus-Pluspunkte im normalen Volk gibt. Aber wirklich böse ist man ihnen nicht. Es ist keine außerparlamentarische Opposition. Es sind außer Rand und Band geratene Groupies.

Kommentar von Miriam

Wirklich nur arme "nütziche Idioten" Bitte mal bei Reichelts youtube Kanal anschauen:

"Fridays For Future, Grüne Jugend & Friends: Hier planen Klima-Terroristen den Umsturz"

Kommentar von Miriam

Leute, so wie zum Beispiel Luisa Neubauer, die mit etlichen ihrer Anhänger zur Weltklimakonferenz nach Ägypten fliegen, sind nicht nur "nützliche Idioten". Eventuell sollten Sie sich auch mal über die Geldflüsse der klimaaktivistischen Gruppierungen informieren, das ist nicht nur das Ministerium von Habeck, sondern einflussreiche NGO`s und Milliardäre.

Die "Distanzierung" von Habeck und Faeser kann man getrost unter der Rubrik Heuchelei einordnen. Das taten sie lediglich, weil sie bemerkten, dass sich die Berichterstattung nach dem Tod der Frau etwas änderte, und ein kleiner Aufschrei in der Gesellschaft stattfand.
Diese "Klimaaktivisten" wollen - genauso wie die grün-rote Regierung, das WEF, die UNO, die WHO ect- ein Systemwechsel.
Klar sind unter ihnen auch junge Menschen (ebenfalls bei FFF), die seit ihrer Schulzeit mit dem Klimawandel indoktriniert wurden. Aber das sind tatsächlich nur nützliche Idioten.

Kommentar von Hans Krüger

Ein großartiger Artikel der den Finger in die Wunde legt. Als alter weißer Mann beobachtet ich mit großer Sorge wie das Land zusehends gegen die Wand gefahren wird. Diese Respektlosigkeit gegenüber Menschen die da im Stau stehen ,der Behinderung von Rettungskräften oder die Beschädigung von einmaligen Kunstwerken ist zutiefst verstörend.

Kommentar von H. Jacobsen

@ Alfonso Kerner
Vielleicht ist das Klebekind auch ganz anders und sagt sich, das ist leicht verdientes Geld.
Die wenigsten wissen, dass da auch Geld für den Lebensunterhalt oder Geld für Anwälte an die Klebekinder fließen können. Bei 450€ pro Woche, heute vielleicht sogar mehr, wird so mancher Student dann doch schwach und da die derzeitigen Strafen kaum ein Hindernis für das spätere Berufsleben sind, ist die Hemmschwelle sehr niedrig.

http://www.theeuropean.de/ramin-peymani/extinction-rebellion-britischer-hedgefonds-milliardaer-finanziert-drahtzieher-der-weltrebellion/

Kommentar von August Klose

Beim Lesen des Artikel fiel mir zu meiner Schande ein, dass ich diesen Monat noch nicht gespendet hatte. Habe ich sofort nachgeholt! Herr Anton Spry, ich schließe mich Ihnen voll umfänglich an.

Kommentar von Alfonso Kerner

Ich, Klebekind kann doch nichts dafür, dass ich so bin, wie ich bin.

Ich bin so, weil meine Eltern mich so erzogen haben und mir nicht vermittelt haben, das ein Mindestwohlstand nicht naturgegeben ist.

Ich bin so blind auf Klimarettung ausgerichtet, weil die Lehrer (in der Mehrzahl wohl die Lehrerinnen) mich über die Schuljahre hinweg so geprägt haben und dabei vermieden haben, mir das selbst denken beizubringen.

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Ansonsten muss man doch sagen: Es ist doch ein Unterschied, ob durch einen normalen Verkehrsstau oder durch einen Verkehrsstau, der willkürlich verursacht wird, die Anfahrt eines Rettungswagens behindert wird.

Kommentar von Anton Spry

Ich nutze den heutigen Morgen mal zu einem Kompliment: Ihre Seite ist mittlerweile eine der ersten Adressen, die ich ansteuere, wenn ich das Bedürfnis verspüre, meine eigenen Einschätzungen abzugleichen. Auch mit diesem Artikel, geschätzter Herr Wallasch, haben sie einen fälligen und differenzierten Beitrag zum Thema abgeliefert, der aus dem allgemeinen Gegeifere wohltuend heraussticht. Congrats.
In der Tat: Bei vielen der anderen so genannten "alternativen" Medien hatte auch ich das ungute Gefühl, nur auf die genannten "Pawlowschen Reflexe" zu stoßen, welche bei sich selbst einzuhegen man ja ohnehin genug Mühe hat. Da möchte man keine aus den Eingeweiden aufsteigenden martialischen Sprüche hören ... das sollte Aufgabe der BILD bleiben.
Nichts für ungut ...

Kommentar von Hildegard Hardt

Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß auch ich die Aktionen der "Letzten Generation" viel zu einseitig betrachtet habe.

Den Klimawandel gibt es seit Bestehen der Erde und er ist nicht durch die Industrialisierung menschengemacht. Wir bezeichnen ihn als Katastrophe, aber das liegt nur daran, daß wir uns ihm nicht anpassen wollen. Eine Notwendigkeit, die jedes Lebewesen - außer dem "Ebenbild Gottes" akzeptiert.

Für diese Anpassung sollten die Kleber demonstrieren und für den Schutz der Wälder und Meere, denn sie sind die Grundlage eines gesunden Ökosystems. Statt dessen vergreifen sie sich an der Natur mit Windparks und ganzen Solarfeldern, schlagen dafür Schneisen in gesunde Baumbestände und machen landwirtschaftliche Flächen unbrauchbar, die wir zum Überleben dringend benötigen.

Wir sollten es den Klebern erklären, aber leider denken auch wir oft viel zu kurz und beugen uns Vorurteilen und dem allgemeinen Narrativ.

Asche auf mein greises Haupt, ich werde mich bessern! Und danke für den Spiegel, der Sie uns vorgehalten haben.

Kommentar von H. Jacobsen

Die Vorgänge versteht man wohl erst dann vollständig, wenn man auf die Finanzierung des Spektakels schaut. Da tauchen dann bekannte Namen von US Milliardären auf, welche sich nicht zu schade sind, auf der einen Seite den Krawall auf den Straßen zu finanzieren und auf der anderen Seite ihr Geld mit alternativen Energien zu machen. Ein Grund, warum die Klimakleber der Politik nicht bedingungslos folgen. Ein weiterer Grund, warum die Politik sich bisher zu wenig getraut hat etwas dagegen zu unternehmen. Wenn diese Clique der Hintermänner will, dass in Deutschland eine Regierung oder auch nur einzelne Politiker/innen fallen, dann werden sie das auch schaffen.
Ein You Tuber hat die finanziellen Verflechtungen offen gelegt. Es lohnt sich das einmal anzuschauen.

https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=UdMwZt-5vYI&feature=youtu.be
 

Kommentar von Spiegel

WOW!!!!
Danke, endlich richtig Klartext.