„Corona-Leugner“ haben Recht behalten: RKI lag falsch bei Genesenenstatus

Neue Studie beweist: Genesene sind 13-fach besser geschützt als Geimpfte

von Alexander Wallasch (Kommentare: 1)

Eine umfangreiche Studie der Oxford University zeigt im Ergebnis eindeutig, dass eine Infektion mit Corona um ein Vielfaches besser schützt als die hochumstrittene mRNA-Stoff-Spritze.© Quelle: Freepik.com / benzoix und user5679684, Bildmontage: Alexander Wallasch

Erinnern Sie sich noch an die Herabsetzung des Corona-Genesenenstatus von sechs auf drei Monate, als der Impfstatus offiziell aber weiter doppelt so lange galt?

Wer sich damals über diesen Unsinn aufregte, fand sich in der öffentlichen Debatte schnell in der Ecke der Corona-Leugner wieder. Und das, obwohl jedem hätte klar sein können, dass diese Reduzierung auf drei Monate Teil einer staatlichen Impfkampagne war.

Und genau genommen waren es nicht einmal drei Monate, sondern nur etwa zwei Monate, da die Gültigkeit erst vier Wochen nach der Infektion begann.

Als die neue Dreimonatsregel Bundestag und Bundesrat passiert hatte, schrieb selbst das regierungstreue ZDF von einem „Aufschrei der Empörung“, Lauterbach kroch daraufhin zu Kreuze, schreibt das öffentlich-rechtliche Fernsehen. Der Minister entschuldigte sich.

Das Lauterbach unterstellte Robert Koch-Institut (RKI) hatte in Zusammenarbeit mit dem Paul-Ehrlich-Institut die Verkürzung veranlasst.

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Laut Deutschlandfunk verwies das RKI darauf, „dass Genesene einen im Vergleich zur Deltavariante herabgesetzten und zeitlich noch stärker begrenzten Schutz vor einer erneuten Infektion mit der Omikronvariante haben“.

Aber schon damals rümpfte der Deutschlandfunk die Nase und erkannte eine unbegründete Maßnahme: „Die Literaturstellen, die das RKI anführt, beschäftigen sich allerdings zum großen Teil nicht konkret mit den Genesenen.“

Dass die Aussage aber schlicht falsch war, hat sich jetzt herausgestellt:

Nur wenige Monate nach der Mitte Januar 2022 beschlossenen Verkürzung kann eine Studie aus Oxford den ganzen Unsinn dieser Regelung nachweisen und die Verkürzung damit zu einem Bestandteil der Impfkampagne der Bundesregierung machen:

Oxford belegt nämlich, dass die Deutschen hier von Karl Lauterbach hinters Licht geführt wurden. Entschuldigt hatte er sich nicht einmal für die Maßnahme an sich, sondern nur für die Kommunikation der Verkürzung.

Was hat Oxford genau gemacht? Wissenschaftler schauten von Juni bis August 2021 auf 124.000 Personen in Israel. Ein Teil der Probanden hatte eine Infektion bereits überstanden, der andere Teil wurde bereits zwei Mal geimpft.

Die Resultate dieser Beobachtung kann man ohne Weiteres als Rücktrittsforderungen an Lauterbach, Wieler und Co lesen.

Beginnen wir mit der Schlussfolgerung der Studie:

„Naturally acquired immunity confers stronger protection against infection and symptomatic disease caused by the Delta variant of SARS-CoV-2, compared to the BNT162b2 two-dose vaccine-induced immunity.“

Übersetzt in einem Satz bedeutet das: Eine natürlich erworbene Immunität verleiht einen stärkeren Schutz gegen Infektionen und symptomatische Corona-Erkrankungen als eine Impfung mit zwei Dosen mRNA-Stoff.

Das offizielle Studien-Ergebnis beschreibt Oxford so:

„SARS-CoV-2-naïve vaccinees had a 13.06-fold (95% CI, 8.08-21.11) increased risk for breakthrough infection with the Delta variant compared to unvaccinated-previously-infected individuals, when the first event (infection or vaccination) occurred during January and February of 2021. The increased risk was significant for symptomatic disease as well. When allowing the infection to occur at any time between March 2020 to February 2021, evidence of waning naturally acquired immunity was demonstrated, though SARS-CoV-2 naïve vaccinees still had a 5.96-fold (95% CI, 4.85-7.33) increased risk for breakthrough infection and a 7.13-fold (95% CI, 5.51-9.21) increased risk for symptomatic disease.“

Zusammengefasst hat die Studie aus Oxford herausgefunden, dass mit mRNA-Stoff Geimpfte ein etwa 13-fach erhöhtes Risiko für eine Durchbruchinfektion mit der Delta-Variante hatten im Vergleich zu Genesenen. Zudem waren die Geimpften während der Studie deutlich öfter symptomatisch erkrankt.

Schlimm stellen sich rückblickend die Versuche einiger etablierter Wissenschaftler dar, die die unsinnige staatliche Benachteiligung von Genesenen gegenüber Geimpften noch im Sinne der Impfkampagne der Regierung verteidigten.

So zitierte die Tagesschau Christine Falk, die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Immunologie. Falk erklärte den Genesenenschutz und die Immunisierung kurzerhand zu einer unberechenbaren Größe:

„Das hängt sowohl von der Variante und der Menge an Virus ab als auch vom Verlauf. Leichte Verläufe haben oft auch eine geringere Immunantwort zur Folge.“

Die Studie aus Oxford hat aber nicht nur diese Peinlichkeit aufgedeckt. Die Ergebnisse haben vor allem gezeigt, dass Einwände der so genannten Corona-Leugner und Impfgegner sich heute als wahr erwiesen haben. Eine Lehre aus der Pandemie könnte sein, dass es durchaus eine Schwarmintelligenz gibt jenseits der kontaminierten Staatswissenschaft à la Drosten, Wieler und Co.

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Kommentare

Kommentar von Stefan Meschkank

Die Schwarmintelligenz kann man auch "Intuition" bezeichnen, die nur sensible und achtsame Menschen besitzen.