Heute um 17 Uhr Ortszeit wird die 25-jährige Noelia Castillo Ramos in einem Krankenhaus in Barcelona Suizid begehen. Dreißig Minuten später kommen in Hamburg ein paar tausend Menschen zusammen, um gegen digitale Vergewaltigung zu protestieren.
Auslöser der Proteste in Deutschland ist der Fall der Schauspieler Collien Fernandes und Christian Ulmen. Der soll heimlich mit Namen der Ehefrau Sex-Chats geführt und Porno-Bilder versandt haben. Fernandes nannte es eine digitale Vergewaltigung. Was immer es war und wie die Ermittlungsbehörden in Spanien entscheiden werden – der Fall entpuppt sich mittlerweile immer mehr als Kampagne für Gesetzesvorhaben der Bundesregierung zur Klarnamenpflicht und einer Kontrollüberwachung der sozialen Medien.
Diese beiden Fälle gehören nicht deshalb zusammen, weil Spanien zufällig im Mittelpunkt steht – Fernandes hat den Fall in Palma angezeigt, wo das Paar seinen Lebensmittelpunkt hatte –, die Fälle kommen über den Vorwurf der Vergewaltigung zusammen.
Nun ist es nie eine gute Idee, Unrecht gegeneinander aufzurechnen. Aber vergleichen heißt nicht gleichsetzen. Der Vergleich ist hier sogar zwingend. Noelia Castillo Ramos ist Opfer von Gruppenvergewaltigungen, mutmaßlich durch eine Gruppe Marokkaner in einem spanischen Heim, das Jugendliche und junge Erwachsene beschützen sollte. Sie stürzte sich später aus dem Fenster, ist querschnittgelähmt und leidet seitdem unter furchtbaren Schmerzen, die heute um 17 Uhr zu einem genehmigten Suizid führen sollen.
Die digitale Vergewaltigung, die Collien Fernandes behauptet und angezeigt hat, führte zu einem Aufschrei gegen Männer und zu Demonstrationen mit tausenden Teilnehmern wie zuletzt vor dem Brandenburger Tor. Dass in Deutschland täglich Gruppenvergewaltigungen stattfinden, überproportional von jungen männlich-muslimischen Zuwanderern, ist auf diesen Demonstrationen kein Thema. Auch die massenhaften Sexualdelikte dieser Klientel sind dort kein Thema.
Es ist sogar so, dass die Initiatoren und prominenten Teilnehmer dieser Demonstrationen politisch Verantwortliche (die grüne Katrin Göring-Eckardt und andere) und Befürworter der massenhaften Ansiedlung und späteren Einbürgerung einer Klientel sind, aus der heraus viele der abscheulichen Taten an Mädchen und Frauen begangen werden.
Collien Fernandes hatte ursprünglich zugesagt, in Hamburg sprechen zu wollen. Diesen Termin hat sie nun abgesagt. Angeblich stünden Sicherheitsbedenken im Weg, es habe sogar Morddrohungen gegeben. Mutmaßlich allerdings werden ihre Anwälte davon abgeraten haben, ebenso die linksextremen und linkswoken Faschistenden der (N)GO HateAid, mit denen sich Fernandes – neben dem Hamburger Magazin „Spiegel“ – in der Sache offenbar zusammengetan hatte.
Morddrohungen? So etwas muss man natürlich ernst nehmen. Aber es ist auch kein Geheimnis mehr, dass sich behauptete Morddrohungen zu einem mächtigen Schwert entwickeln können. Ein Indiz für den Wahrheitsgehalt ist die Frage, ob solche Morddrohungen auch angezeigt werden.
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Aber noch eine Parallelität fällt hier auf. Dafür muss zunächst der Hintergrund von HateAid erklärt werden. Der staatlich unterstützte Trusted Flagger HateAid gehört zur Hälfte der NGO Campact, zu weiteren 25 Prozent einer ehemaligen Campact-Mitarbeiterin und zu 25 Prozent einer Organisation von Gerald Hensel.
Hensel hatte schon einmal vor bald zehn Jahren für einen Skandal gesorgt, als er – damals noch Mitarbeiter der großen Werbeagentur Scholz & Friends – unter dem Hashtag #keinGeldfürRechts Anzeigenkunden und Werbetreibende dazu aufrief, nicht mehr bei rechten Medien zu werben. Dazu nannte er Webseiten im Netz, die er zuvor persönlich als „rechts“ einstufte – mit dabei Achse des Guten und Tichys Einblick.
Und Hensel hatte sich nach Protesten und drängenden Fragen entzogen und in einem nicht genannten Hotel versteckt mit der Behauptung, es habe Morddrohungen gegen ihn gegeben. Später verstieg er sich zur Aussage, sein Engagement für HateAid sei aus den schlimmen Bedrohungen gegen ihn erwachsen. Gerald Hensel hatte Tichys Einblick und andere als politische Gegner markiert mit dem klaren Ziel, die von ihm Angegriffenen wirtschaftlich zu ruinieren. Aber eine Bedrohung hat er nur an sich selbst gespürt.
Das ist einer von Collien Fernandes‘ Helfershelfern von HateAid. Auch Collien Fernandes will jetzt Morddrohungen erhalten haben. Eine Anfrage bei der zuständigen Polizei hat Alexander-Wallasch.de dazu bereits gestellt.
Heute, keine halbe Stunde nachdem Noelia Castillo Ramos ihrem Martyrium in Barcelona selbstbestimmt ein Ende setzen will, kommen in Hamburg tausende Menschen zusammen, um gegen digitale Vergewaltigungen zu protestieren. So hatte Collien Fernandes eine von ihr behauptete Straftat ihres deutschen Ehemanns bezeichnet und in Spanien angezeigt. Unter anderem wohl auch deshalb, weil dort auch heimliche Tonaufnahmen vor Gericht zulässig sind.
Auch soll die spanische Justiz die Rechte der Frauen besser im Blick haben als die Justiz in Deutschland. Zuletzt hat sie Noelia Castillo Ramos zugestanden, Suizid zu begehen. Die Gruppenvergewaltigung in einer staatlichen Unterbringung muss man als direkte Folge der spanischen Migrationspolitik bezeichnen. Oder der europäischen Migrationspolitik. Ist der für heute 17 Uhr angekündigte Suizid der jungen Frau letztlich sogar eine Folge der Migrationspolitik der deutschen Bundeskanzlerin?
Noelia Castillo Ramos – Dieser Name darf nicht vergessen werden. Aber auch Namen wie Gerald Hensel und Anna-Lena von Hodenberg sollte man sich merken. Denn sie stehen stellvertretend für jene geistigen Brandstifter, die sich heute wieder um 17:30 Uhr in Hamburg versammeln. Noelia Castillo Ramos wird dann mutmaßlich schon eine halbe Stunde tot sein.
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