Abgeordneter der AfD sieht Rotlicht-Größe als Außenminister

MdB Petr Bystron: Kalle Schwensen besser als Annalena Baerbock

von Alexander Wallasch

St. Pauli-Größe Kalle Schwensen bekommt unerwartetes Jobangebot vom außenpolitischen Fachmann der AfD im Deutschen Bundestag: Der nämlich sieht mit Blick auf die amtierende grüne Außenministerin Annalena Baerbock durchaus Potential bei Schwensen auf diesem Posten.

Wie es dazu kam? Petr Bystron analysierte auf Anfrage eine Einschätzung der Ukraine-Krise welche Kalle Schwensen auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht hatte. Bystron kommentierte zunächst kurz und knackig: „Korrekt“.

Ihre Unterstützung zählt

Mit PayPal

Auf unsere Nachfrage legte Bystron noch einen nach:

„Der Mann hat Sachverstand. Schade, dass er nicht zur Wahl stand: Er hätte einen besseren Außenminister abgegeben als Annalena Baerbock.“

Der Mann mit dem Schnauzbart und der charakteristischen Sonnenbrille, der Ende der 1990er Jahre auf St. Pauli zweifach angeschossen wurde und auch auf dem Weg ins Krankenhaus auf seine Ray-Ban-Sonnenbrille bestand, hat mittlerweile in den sozialen Medien eine große Fangemeinde. Und die versorgt er regelmäßig auch mit Kommentaren zum Weltgeschehen, wie zuletzt zur Ukrainekrise.

Hier der Kommentar von Kalle Schwensen der Petr Bystron zum Jobangebot veranlasste ungekürzt:

Ich kann diese Russland-Hetze in den deutschen Medien nicht mehr kommentarlos hinnehmen.

Die Medien überbieten sich förmlich mit Meldungen, wonach Russland die Ukraine angreifen will und die Bürger fangen an diese Kriegstreiber-Hetze zu glauben.
Dabei ist dieses Gelabere lediglich ein Konstrukt der USA und der Ukraine, um einen Vorwand zu finden das russisch-deutsche Erdgas-Projekt „Nordstream 2“ zum Scheitern zu bringen.

Russland kann im eigenen Land seine Militärtruppen konzentrieren, wo sie wollen, das tut Deutschland, die USA und jedes andere Land auch.

Wenn NATO-Übungen in einem Nicht-NATO-Land, wie der Ukraine stattfinden, dann ist es nicht verwunderlich, dass Russland seine Truppen an der Grenze zur Ukraine verstärken.
Mann muss sich mal vorstellen, die Welt regt sich darüber auf, dass Russland auf eigenem Boden seine Truppen zur Ukraine-Grenze konzentriert, obwohl die USA, zig tausend Kilometer entfern von Amerika, seine Soldaten aufmarschieren lässt.

Ich glaube, dass die Russen genauso wenig Interesse an einem Krieg haben wie die Deutschen Bürger.

Denn hier in Deutschland kann man sich noch an die Zerstörung der Städte und die ca. 5-7 Millionen deutsche Soldaten und Zivilisten erinnern!
Russland hat sogar über 20 Millionen Menschen verloren, darunter über 7 Millionen Zivilisten!

Wer also glaubt, dass Russland Krieg will, der ist schlicht dumm!

Die USA, die seit Ende des 2. Weltkrieg dutzende von Militäroperationen im Ausland tätigten, haben allein 5 richtige Kriege angefangen:

Koreakrieg – Vietnamkrieg – Golfkrieg – Afghanistankrieg – Irakkrieg!

Aber es waren alles Kriege, die nicht auf amerikanischen Boden stattfanden, sondern Tausende Kilometer entfernt von der amerikanischen Heimat.

Seit über 150 Jahren haben die US-Amerikaner keinen Krieg im eigenen Land gehabt, keine Zerstörung der eigenen Städte, etc.

Deshalb machen sie es sich stets leicht, Kriege im entfernten Ausland anzuzetteln.

Und jetzt sind sie wieder bereit einen Krieg in der Ukraine gegen Russland zu entfachen, nur damit Deutschland als Sanktion gegen Russland das „Nordstream 2“ Projekt einstellt und die USA ihr überteuertes Fracking-Gas per Schiff nach Deutschland liefern kann.

WIE dumm sind die Deutschen Medien, oder besser gesagt, WIE korrupt sind die deutschen Medien, dass sie diese Scharade nicht deutlich benennen und aufdecken?
Stattdessen wird unisono eine Kriegstreiber-Hetze verbreitet.

Es ist zum Kotzen!

Kalle Schwensen - Facebook

An dieser Stelle wird ein externer Inhalt von Facebook angezeigt. Beim Anzeigen können personenbezogene Daten an den Anbieter übermittelt werden. Der Anbieter dieser Seite hat keinen Einfluss auf diese Datenübertragung. Mit dem Klick auf "Inhalt von Facebook anzeigen" erklären Sie sich damit einverstanden und die externe Verbindung wird hergestellt. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Vor seinem Ukraine-Post hatte Schwensen eine Grußadresse an alle Spaziergänger gesandt: „Wird der Bürger unbequem – ist er plötzlich rechtsextrem!“ Und vor wenigen Stunden schrieb Schwensen einen Kommentar zu Christian Drosten mit dem einleitenden Satz: „Es wird immer enger für Prof. Drosten ...“

An dieser Stelle wird ein externer Inhalt von Facebook angezeigt. Beim Anzeigen können personenbezogene Daten an den Anbieter übermittelt werden. Der Anbieter dieser Seite hat keinen Einfluss auf diese Datenübertragung. Mit dem Klick auf "Inhalt von Facebook anzeigen" erklären Sie sich damit einverstanden und die externe Verbindung wird hergestellt. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Einen Kommentar schreiben

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.