Die Bundesregierung unterzeichnet Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS)

#ShameOnYouNancy: Ministerin Faeser im Fadenkreuz der Linksradikalen

von Alexander Wallasch (Kommentare: 16)

Bundesregierung und Antifa-zur-See: Es knarzt im Getriebe, der Haussegen hängt schief, aus Freunden werden Feinde.© Quelle: Youtube ARD /Screenshot

Es wird immer besser: Die nach Angela Merkel neue inoffizielle Hoffnungsträgerin, der Engel der Flüchtenden, die Organisatorin der Massenzuwanderung, Nancy Faeser, bekommt plötzlich Gegenwind aus den eigenen Reihen.

Bundesregierung und Antifa-zur-See: Es knarzt im Getriebe, der Haussegen hängt schief, aus Freunden werden Feinde.

Als Nancy Faeser im Juli vor zwei Jahren Autorin im „Antifa-Magazin“ wurde, schien noch alles in Butter. Aber jetzt findet sich die Bundesinnenministerin plötzlich auf Seiten der von Extremisten Beschimpften und Gejagten wieder.

Die linksradikale Nichtregierungsorganisation (NGO) „Seebrücke“ tobt hier ganz besonders und hinterlegt die eigene Webseite großflächig mit dem Hashtag #ShameOnYouNancy.

Was macht die NGO Seebrücke? Sie ist Bindeglied zwischen den sogenannten „Seenotretter“-NGOs auf dem Mittelmeer und den Städten und Kommunen in Deutschland. Ihr eigentliches Ziel ist es, die Aufnahmebereitschaft aus der Zuständigkeit des Bundes in die Hände der Kommunen und Städte zu legen. Dafür konnte sie bisher 321 Städte und Kommunen bundesweit gewinnen.

Die Beteiligten dürfen sich dann „sichere Häfen“ nennen, müssen dafür aber 8 Forderungen erfüllen. Der Preis ist allerdings höher, als viele dachten. Denn die Seebrücke installiert relativ schnell Ortsgruppen, die anschließend gehörig Druck ausüben, dass die Forderungen auch erfüllt werden.

Jetzt tobt die „Seebrücke“ neben vielen anderen ganz furchtbar gegen die Bundesinnenministerin, weil die Bundesregierung die Reform des „Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS)“ abgezeichnet hat. Auch die Antifa-zur-See Organisation „Sea-Watch“ ist außer sich, bastelt ein ShameOnYouNancy-Video und verbreitet es im Internet.

Ist das die Spaltung? Zuletzt hatte der Alt-Barde Grönemeyer mehr Hass als Flugzeuge im Bauch, fürchtete er doch, dass immer weniger Afghanen im Bauch der Flugzeuge zu uns kommen und schrieb mit über einhundert weiteren Personen einen offenen Brief an die Bundesregierung, GEAS nicht zu unterzeichnen. Aber Pustekuchen.

Auf seiner laufenden Tournee hört sich Grönemeyer nun an wie eine neue Sektion von Querdenken, so sehr ähneln die giftigen Anwürfe an eine Demokratie verachtende Bundesregierung jenen, die schon meinen durften, einzig ein Copyright darauf zu haben.

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Wenn jemals eine Hufeisentheorie ihre Berechtigung hatte, dann in diesem Fall. Aber selbstverständlich ist meines Feindes Feind hier noch nicht mein Freund. Jedenfalls hat Seebrücke noch nicht eine Anzeige bei den neuen Medien geschaltet.

Allerdings: Michael Ballweg, der Querdenken-Gründer, ist schon etwas weiter: Er hatte das Potenzial bereits entdeckt, als er den gemeinsamen Feind noch vor den Klimaklebern entdeckte, als die sich noch geborgen in Nancy Faesers Schoß sahen.

Aber die Bundesinnenministerin ist längst nicht die einzige, der ihren linksradikalen Gesinnungsgenossen jetzt Feuer unterm Allerwertesten machen.

Die Bundesaußenministerin bekommt ebenfalls ihr Fett ab.

Annalena Baerbock hatte nämlich in einem Brief an die grüne Bundestagsfraktion die Zustimmung zur Reform des gemeinsamen EU-Aslyrechts verteidigt.

Interessant ist nun, wer Baerbock dafür ins Kreuz springt: Es ist ausgerechnet Thies Gundlach, der Lebensgefährte der grünen Katrin Göring-Eckardt, einer der ganz großen Antreiber der illegalen Migration nach Deutschland. Er ist Chef von „United4Rescue“, die schon mal ein Schiff unter Antifa-Flagge ins Mittelmeer schicken und immer mehr Gelder für immer mehr Schiffe und Erkundungsflugzeuge einsammeln.

Thies Gundlach/UnitedForRescue twitterte unter anderem:

„Der Brief stellt viele Punkte der geplanten #GEAS-Verordnung verzerrt dar.“

Und weil besagter Gundlach ebenso wie Göring-Eckardt führend und einflussreich in der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) ist bzw. war, werden auch hier alle Hebel gegen die Bundesregierung in Bewegung gesetzt.

United for Rescue twittert weiter:

„Menschen auf dem #kirchentag2023 – wir brauchen euch! United4Rescue wurde nach einer Resolution beim letzten #Kirchentag gegründet – und mittlerweile sind wir fast 900 #Bündnispartner*innen! 3 Jahre + 3 Schiffe später gilt weiterhin: Man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt!“

Es gibt etliche weitere Bespiele für diese erstaunlich neue Unversöhnlichkeit zwischen Bundesregierung und ihren Zöglingen bzw. einer von NGOs, den Öffentlich-Rechtlichen und den alten Medien gepamperten Bundesregierung.

Interessant wird jetzt beispielsweise, ob die Öffentlich-Rechtlichen und alten Medien den NGOs folgen oder noch mehrheitlich auf Kurs der Regierung bleiben.

Bemerkenswert an diesem erstaunlichen Positionierungskonflikt sind drei Dinge: Zum einen, dass er öffentlich ausgetragenen wird. Zum Zweiten die offen anti-europäische Haltung der NGOs und zum Dritten die ziemlich unsinnige Annahme der NGOs, dass tatsächlich nach der Unterzeichnung der Reform weniger Migranten kommen könnten. Das nämlich erscheint bei genauerer Analyse beispielsweise des angestrebten neuen europäischen Grenzregimes alles andere als gesichert.

Der Verdacht, warum die linksradikalen Organisationen und ihre Helfershelfer unter anderem in den Medien so toben, liegt hier ganz woanders: Eine Veränderung, welche die Reform viel wahrscheinlicher bringen wird, ist, dass die Maßnahmen die bisher illegale Zuwanderung legalisieren. Und das macht diese Organisatoren der illegalen Massenzuwanderung faktisch arbeits- und spendenlos.

Wenn die EU die Migranten einfach selber holt, registriert und verteilt, stehen diese NGOs vollkommen belämmert da. Dann blüht ihnen das gleiche Schicksal wie den verstoßenen Klimaklebern.

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