Studie aus Dänemark sieht erhebliche diskriminierende Einstellungen von Geimpften

Subjektiver Student analysiert: Einwanderer aus Nahem Osten beliebter als Ungeimpfte

von Alexander Wallasch (Kommentare: 2)

Typisch deutsch? In einer Teil-Erhebung belegt Deutschland den ersten Platz in der Frage, welches Land die größten Vorurteile gegenüber Ungeimpften aufweist.© Quelle: Pixabay / Be_me / bluebudgie / Montage Alexander Wallasch

Eine im August 2022 veröffentlichte, breit angelegte Studie der Universität Aarhus/Dänemark untersuchte die in der Pandemie entstandenen, auf den Impfstatus bezogenen Vorurteile in 21 Ländern.

Gemäß den Autoren repräsentieren die Ergebnisse mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung. Spannende Frage vorab: Ließen sich auf den jeweiligen Impfstatus bezogene Vorurteile nachweisen?

Die Antwort ist klar zu bejahen: Diskriminierende Einstellungen finden sich in fast allen untersuchten Ländern wieder und gehen fast ausschließlich von den Geimpften aus.

Laut der Veröffentlichung hegen die Geimpften sogar im Schnitt stärkere oder gleich starke Vorurteile gegenüber Ungeimpften als gegenüber Einwanderern aus dem Nahen Osten, Ex-Sträflingen oder Drogensüchtigen.

Vielleicht wenig verwunderlich:

In einer Teil-Erhebung, welche lediglich in sechs unterschiedlichen Ländern durchgeführt wurde, belegte Deutschland den ersten Platz in der Frage, welches Land denn die größten Vorurteile gegenüber Ungeimpften aufweist.

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Die Studie beweist, was viele Ungeimpfte fühlen: Das Land ist gespalten und die Verweigerung einer Impfung hat nicht nur einen potenziellen Einfluss auf meine Gesundheit, sondern mittlerweile leider auch auf meinen sozialen Alltag – selbst ohne 2G oder 3G.

Eine genauere Erläuterung der erschreckenden Untersuchung im Video des subjektiven Studenten:

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