Hier muss man zweimal hinschauen, weil man nicht glauben kann, dass so ein asoziales Sozialneid-Statement im Jahr 2025 überhaupt noch möglich ist. Da tun sich ein paar gefallene Politiker zusammen, um eine neue Partei zu gründen, nennen sich „Team Freiheit“ und plakatieren großflächig folgenden Slogan:
„Sozialstaat absägen! Nächstenliebe ohne Staat.“
Dazu abgebildet ist die Kettensäge des Anarchokapitalisten Javier Milei aus Argentinien, der dem Land auch mithilfe US-amerikanischer Geldgeber (20 Milliarden Dollar Kreditlinie) eine Rosskur verpasst hat.
Nächstenliebe ohne Staat ist das alte christliche Modell der Almosenkultur, der Armenhäuser, Waisenhäuser, der Entrechteten, des Kirchenasyls. Europa brauchte Jahrhunderte, um diese absolutistischen Modelle zu brechen und moderne Gesellschaften zu schaffen, die das Individuum in ihrer Mitte schützen und mit Rechten ausstatten.
Den Sozialstaat – eine der größten Errungenschaften des Westens – mit dem Slogan „Sozialstaat absägen – Nächstenliebe ohne Staat“ abzulehnen, ist zum einen asozial und zum anderen auf bestürzende Weise ahistorisch und gehört mit zum Dümmsten, was politische Akteure in den vergangenen fünfundsiebzig Jahren Bundesrepublik anzubieten hatten.
Was den historischen Aspekt angeht, kann man sich seitenweise durch die Jahrhunderte arbeiten – hier soll Bismarck reichen, der den Sozialstaat erfand, um die Arbeiterbewegung zu schwächen: Wohlstand und Sicherheit für die Schaffenden durch Altersversicherung, Krankenversicherung, Unfallversicherung. Bismarcks Motivation war keine sozialromantische, sondern staatskonservativ und strategisch. Und sie war eine Galaxie entfernt von den Oliver-Twist-Fantasien eines Frauke Petry, Joanna Cotar und Thomas Kemmerich, die sich das alles ausgedacht haben.
Feige sind sie obendrein. Zur Plakatierung läuft auf der Webseite ein Countdown, mit dem man sich freihält, im Fall kritischer Reaktionen den asozialen Ausfall nachträglich irgendwie zu erklären: „Was wir damit meinen, erfahrt ihr in 2 Tagen", blabla.
Machen wir es konkreter: Niemand bestreitet, dass das Bürgergeld explodiert ist. Aber wer käme auf die dämliche Idee, dafür den Sozialstaat verantwortlich zu machen und nicht die illegale Massenzuwanderung der letzten zehn Jahre unter Merkel, Scholz und jetzt Merz?
Hier soll das Kind mit dem Bade ausgeschüttet werden. Oder wahrscheinlicher, weil es so prima in den asozialen Kontext passt: Hier nutzen Asoziale, die sich bisweilen als Libertäre tarnen, die Kritik an der Alimentierung von Millionen illegaler Ausländer, um den Sozialstaat gleich komplett zu demontieren.
Und sie tun es, weil sie fest davon überzeugt sind, die Pfiffigeren, Gerisseneren und Schlaueren zu sein, denen es immer gelingt, sich über ihre Mitbürger zu erheben – bald so, als wären sie der neue Adelsstand. Neureiche oder solche, die es immer gern werden wollen, aber als Unternehmer regelmäßig versagen. Und das alles bitte mit möglichst wenig Steuerlast. So, als wären Steuern per se schon ein Verbrechen.
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Und obendrauf, als wäre das alles nicht schon abstoßend genug, gibt sich dieses asoziale Modell noch einen christlichen Anstrich. Da ist von „Nächstenliebe“ die Rede, wo man demnächst dann Hand- bzw. Ringkuss von den Sozialhilfe-Empfängern erwarten will, die nicht so gerissen waren, sich über ihre Mitbürger zu erheben.
Aber was macht eine starke Nation eigentlich aus? Was hat dafür gesorgt, dass Deutschland nach dem Krieg wieder so attraktiv und wohlhabend wurde? Hier kann man den Sicherheitsaspekt nicht hoch genug einschätzen: Zu wissen und dafür einzuzahlen, dass man auch dann versorgt ist, wenn man als produktiver Teil der Gemeinschaft ausfällt.
In der alten Bundesrepublik konnten wir uns sogar die leisten, die aus eigenem Verschulden oder schlicht aus Faulheit mitversorgt werden mussten. Dafür wurde der Begriff „soziale Hängematte“ erfunden. Aber es war nie eine solche. Aus dem einfachen Grund, da es – entgegen allen Unkenrufen – damals noch ein selbstverständliches Zugehörigkeits- und Gemeinschaftsgefühl zum deutschen Volk gab (oder neudeutsch: zur deutschen Bevölkerung).
Die Anzahl derjenigen, die nicht an der Wertschöpfung teilnahmen, lag immer relativ konstant bei einer niedrigen Prozentzahl. Und die Sozialhilfe wurde engmaschig überprüft; es war alles andere als ein Selbstläufer. Wer sich trotz Arbeitsfähigkeit dauerhaft entziehen und kassieren wollte, musste sich auch dauerhaft etwas einfallen lassen.
Aber um bei Frauke Petry zu bleiben: Diese menschenverachtende Kampagne ist nicht der erste Irrsinn, den „Team Freiheit“ produziert. Gut in Erinnerung ist ein kurzes Video gemeinsam mit ihrem Ehemann, das vor Fremdscham nur so triefte, als Petry mit ihren fünfzig Jahren kleines Mädchen spielte, das den Papi um Erlaubnis anbetteln muss, wenn sie wieder eine Partei gründen will. Besagtes Video implizierte, dass Petry nichts dagegen hätte, wenn Frauen zukünftig wieder ihren Mann um Erlaubnis fragen müssten, wenn sie ein Bankkonto eröffnen oder einen Kredit aufnehmen wollen.
Dieses Team Freiheit hat ungefähr die Sympathiewerte eines Olaf Henkel mit schlechter Laune. Petry und Co. wollen Deutschland retten, meinen aber in Wahrheit irgendeine besondere Stellung, von der sie mit ihrer elitären Selbstwahrnehmung glauben, dass sie ihnen zustehe. Das nennt man schlicht und einfach kaltherzig.
Eine Gemeinschaft der Deutschen samt gemeinschaftlichen Werten und gegenseitiger Obacht auf den Nachbarn muss sich solcher Ansinnen erwehren. Zynischerweise heißt die neue Partei auch „Team Freiheit“. Freiheit misst sich in modernen Gesellschaften aber nicht am Wohlfühlgefühl irgendeiner selbsternannten Pseudo-Elite mit Anrechtsschein auf so ein beschissenes Champagnerfrühstück, sondern misst sich immer an der Freiheit des schwächsten Glieds der Gemeinschaft.
Team Freiheit soll benennen, wo es wirklich brennt. Dazu gehört, die illegale Massenzuwanderung zu kritisieren und den sinnlosen, menschenvernichtenden Krieg zu verdammen. Dafür wird man in Deutschland dann als „Nazi“ oder „Putinversteher“ verunglimpft. Na und? Aber stattdessen einen Sozialdarwinismus zu predigen, ist Feigheit vor dem Feind. WTF.
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Kommentar von Alexander Seiffert
Meines Verständnis nach versucht Frau Petry hier Kielwasser zu kriegen, in dem sie ihre Partei in einem der seichten Tümpel zu Wasser lässt, die als Überreste der trockengelegten FDP versprengt in der politischen Landschaft herumliegen. Hier halt in dem Pfützchen der Libertären.
Was dort herumkrebste war schon immer irrelevant und beglückte sich damit auf Kongressen der Jungen Liberalen zu debattieren wie man die Gesellschaft anhand irgendwelcher Theoriebücher radikal umzustrukturieren hatte.
Sympathisch wie sie sind reichte ihr Wirkungskreis so weit, sich Gold-Finanzprodukte aufschwatzen zu lassen und für Anträge von Frank Schäffler zu stimmen.
Insofern ist es doch etwas schönes, was Frau Petry hier betreibt. Herrenloses Klatschvieh abzuwerben, bevor jemand in der FDP auf die Idee kommt die Konkursmasse zu mustern. Denn alles was sicherstellt, dass die FDP trockengelegt bleibt - und sei es nur das Abgraben dieses kleinen Tümpels - ist gut für Deutschland.
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Kommentar von J. K.
Ich glaube das Kern-Mißverständnis ist, dass ein Sozialstaat letztlich wegen Missbrauchs und Überforderung der Leistungsträger langfristig immer in die Pleite steuert.
Nutznießer des Sozialstaates müssen wissen und spüren, dass sie nicht von einem anonymen "Staat" alimentiert werden, sondern von Menschen, die tagtäglich zur Arbeit gehen.
Was wir stattdessen brauchen ist ein sozialer Staat, der Hilfe zur Selbsthilfe leistet, der fördert aber auch fordert.
Im übrigen: Freiheit gibt es nur mit Eigenverantwortung
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Kommentar von stephan manus
Herr Wallasch hat es geschafft. Ich habe mir deren Webseite angeschaut.
Im Programm Punkt X steht:
"Eine Sozialstaatsreform fokussiert sich auf nur noch drei Gruppen von Leistungsempfängern: Kinder, deren Eltern nicht für sie sorgen können, Alte, die nicht für sich sorgen können sowie Kranke und Behinderte, die nicht für sich sorgen können."
Den Slogan „Sozialstaat absägen! Nächstenliebe ohne Staat.“finde ich allerdings auch etwas verunglückt. Besser wäre etwa, Sozialstaat ja, Masseneinwanderung nein. Beides geht natürlich nicht, weil die Masseneinwanderer zu großen Teilen in die Sozialsystem einwandern. Ergo ist das deutsche Weltsozialamt zu schließen.
Der Philosoph Peter Sloterdijk hatte in diesem Zusammenhang 2015 geäußert, dass ein „Abwehrsystem“ aufgebaut werden muss, das auch „eine wohltemperierte Grausamkeit“ enthält. Damit könne der Sozialstaat aufrecht erhalten werden. Aber Achtung!! 2017 hat ihn Höcke in seinem Buch zitiert und dann das Übliche: Rassist, Nadsi, Antisemit usw.
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Kommentar von Eddy Nova
Interessant - wie hat WALLASCH.de das nur geschafft das sämtliche TEAM FREIHEIT Anhänger den Artikel gleich kommentierten. Eines ist mir nicht klar warum brauchen Petry und ihre zweite oder dritte Neugründung nach ihrer AfD Zeit ein Wahlprogramm ?
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Wo könnte das TEAM FREIHEIT mit wenigstens 1 % Erfolgsaussicht etwas Wahlkampfkosten Erstattung zu erhalten antreten ? Bei einer IHK Wahl mit Spitzenkandidat Kemmerich ?
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TEAM FREIHEIT - zu klein um wirksam asozial zu sein ...
*****
Letztendlich kann Petry ja nur im wasserarmen FDP Pool fischen - für diesen Bullshit gibt es wirklich keine Klientel ,EX MP Kemmerich ist kein Dummer , das er für so eine Scheisse seinen Namen hergibt ...wäre er lieber mal mit Doctor Maaßen Cafe trinken gegangen.
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Naja , vielleicht ist der schon wieder aus dem Team Bullshit ausgetreten ...ich glaube jetzt nicht das T.K. für diesen hier geschilderten Kappes wirklich für eintritt. Eines seiner jüngsten you tube Interviews - glaube mich zu erinnern Schuler /Nius argumentiert eher wie WALLASCH.de hier ...
*****
Aber einen TEAM FREIHEIT Vorteil hat WALLASCH de. klar übersehen ...welche Partei sonst kann JEDEM Anhhänger einen eigenen Parteiflügel garantieren.
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Kommentar von Ombudsmann Wohlgemut
Krasser Scheiß!
Bin mal auf die Reaktionen der Linken gespannt. Wer den Sozialstaat absägen will, der muss doch so viel weiter rechts als die AfD eingeordnet werden. Das braucht ja schon völlig neue Begriffe, die nie ein Mensch zuvor gehört hat. ;-)
Dann steht die AfD ganz automatisch deutlich mittiger da, wird also eher hilfreich sein.
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Kommentar von UEng =Libkon
Klar bin ich auch für Kettensäge!
- Parteienfinanzierung - abschaffen
225 Millionen
- Bonn-Berlin-Teilung beenden
9 Millionen
-ALLE Subventionen pro Jahr um 10% streichen
Zig Milliarden
- Sozialhilfe statt Bürgergeld
- Arbeitslosenhilfe als Berechtigung pro eingezahltes Jahr 1 Monat
Soll ich weiter machen? Da hab ich noch keine Kosten für Migration
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Kommentar von Schwar Zi
Ich sehe mich selbst als konservativer Libertärer, war einst Mitglied in der FDP, eingetreten wegen Persönlichkeiten wie Hans-Dietrich Genscher und Dr. Guido Westerwelle. Ausgetreten wegen all den wegen all den Steigbügelhaltern ohne Rückgrat. Und ja, ich habe Frau Dr. Petry mehrfach getroffen, auch als sie die AfD verlassen hatte und mit ihrem "Team Blau" unterwegs war. Ich halte Frau Dr. Petry für eine kluge aber auch berechnende Frau.
Und ja, ich bin ein großer Fan des argentischen Präsidenten Milei. Aber ich bin auch Realist. Seine Reformen sind nicht 1:1 von Argentinien auf Deutschland übertragbar. Trotzdem halte ich am Grundprinzip der Eigenverantwort der mündigen Bürger fest.
ABER!!!
Wenn das was hier läuft ein Thriller wäre, dann hätte wohl ein schlauer Mensch diese Leute installiert, in der Hoffnung, dieses "Team Freiheit" jagt der AfD vielleicht die entscheidenden 1-2% ab um so einen Wechsel zu verhindern. Natürlich nur in einem schlechten Hollywood-Thriller aka Bourne Verschwörung. Im realen Leben völlig absurd.
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Kommentar von Carl Peter
Nur weil bei uns Demokratie, Rechts- und Sozialstaat runtergerockt sind, heisst das ja nicht, gleich die Begriffe mit zu verscharren - wer überhaupt noch selbst denken kann, weiß ja, wer sich die Taschen nachhaltig voll macht, also nicht die auf den Sozialstaat angewiesenen sogenannten Nichtsnutze und Habenichtse, grade die nicht!
Es ist die Generation, die sich und alles zu ihrem Ende hin aufgibt und die Nachfolge-Generationen infiziert - die vormals Aufrechten, die sich jetzt vor ihrer eigenen Aufrichtigkeit in Sicherheit bringen, weil sie wissen, die Erfahrung des aufrechten Ganges mündet letztendlich in kriechende Dummheit, die sich aber besser auszahlt und als eine verlogene letzte Generation verabschieden sie sich von jedem Ideal und jeder Wirklichkeit einer friedlichen und in Liebe verbundenen Menschheit.
Ideal und Wirklichkeit in Geldwertes umzumünzen ist allemal gewinnbringender, als sich daran erfolglos abzuarbeiten und man damit nur eine geistige Dynamik hervorrufen würde und keine materielle.
Also jetzt noch eine Partei, deren Gründer glauben, die Massen lenken zu können, um sich dabei im Kleinen daran schadlos zu halten - als wäre die AfD inzwischen nicht groß genug, um wenigstens in erzwungener Bescheidenheit auf Schäden aufmerksam zu machen, deren Schadensprotokoll allerdings von den Bürgern erst noch als Reparaturauftrag abgesegnet werden muss.
Um dabei die Migration einmal richtig zu beleuchten: Der Migrant, legal oder illegal, ist der Idiot der Gesellschaft, wenn es richtig schlimm kommt, wird er dafür verantwortlich gemacht, und nicht die, die ihn eingeladen haben - bis dahin wird sich in unberechtigter Hoffnung, daß es gut ausgeht, um ihn gekümmert und versucht, ihn solange in uns zu verstecken.
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Kommentar von SP
Libertäre Einstellungen kann man teilen oder ablehnen, Polemik ebenfalls.
Ich erachte den Sozialstaat in seiner jetzigen Form als großes Risiko für unsere Freiheit. Es entstehen viel zu viele Abhängigkeiten, die die freie Entscheidung der Wähler beeinflussen.
Die meiner Ansicht nach einzigen Aufgaben, die ein Staat haben sollte, sind Sicherheit und Gesundheitsfürsorge für seine Bürger zu garantieren.
Mileis Kettensäge ist mir persönlich auch viel zu krass, allerdings gebe ich zu bedenken, dass, wenn es in D so weitergeht, irgendwann nur noch die Kettensäge hilft.
Das Hauptproblem in unserem Land ist dabei u. a., dass die Fronten (auf beiden Seiten, so man im Rechts-Links-Schema denken möchte) mittlerweile derart verhärtet sind, dass faktisch gar kein Diskurs mehr möglich ist und sich die Situation in unserem Land, wobei ich hier nicht nur auf das Thema Meinungsfreiheit schaue, zusehends verschlimmert.
Lieber Herr Wallasch,
ich teile Ihre Kritik an der Art und Weise, wie Petry hier polemisch argumentiert. Dennoch halte ich die Grundaussage, die damit verbunden ist, für diskussionswürdig.
Vor allem fände ich es interessant, die Henne-Ei-Problematik zu diskutieren.
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Kommentar von Rolf Oetinger
Der Sozialstaat wird bereits durch Deindustrialisierung abgesägt, weil irgendwann die Staatspleite kommen wird.
Wenn Frauke Petry den Milei imitieren will, muss sie nur die endlosen Steuern und die ebenso endlose Bürokratie mitsamt Dokumentationspflichten abschaffen und dem Teil der Staatsangestellten, die man nur fürs Linkssein aber nicht fürs Leben braucht, die Entlassung avisieren.
Solch eine Partei hätte Chancen: Klare Kante der EU, den Klimafurchtsamen die Dürre wegerklären, den Zwangsgeimpften entgegenkommen, den Sozialmissbrauch ausspüren und beenden.
Desweiteren, bei ca einer halbe Milliarde Euro Kindergeld jährlich, das ins Ausland geht, würde ich die effektiven Kontrollmöglichkeiten dort als gering einschätzen.
Kumulierte Sozialgelder, die das Nettoeinkommen von Arbeitenden überschreiten sollten überdacht werden.....
NGOs bekommen - damit sie wirklich NGOs werden - kein Geld mehr vom Staat.
Und natürlich wird für sie das Verbandsklagerecht abgeschafft. Eventuell auch keine Gelder aus dem Ausland mehr?
Dann könnte Frauke Petry die Zensurgesetze der EU angehen, die stete Neigung Barzahlungen abzuschwächen.
Die mangelhafte Strafverfolgung der Cum-Ex und Cum-Cum Straftaten inclusive der Rolle des Benjamin Limbach im Zusammenhang mit der Staatsanwältin Anne Brorhilker.
Deutschland bezahlt netto ca 13 Milliarden nach Brüssel, der zweitplatzierte Frankreich knapp 5 Milliarden -- ist das kein Thema für eine neue Partei?
Führerscheine und Ausweise, die ablaufen, Berufszugangsbegrenzungen en masse. Behörden, die behindern anstatt zu unterstützen, sei es im Baurecht, hier im Journalismus - oder nach den entsprechenden Berichten, die jeder aus seinem Beruf bringen kann bis hin zum Leiterbeauftragten in der Firma.
Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichterstattungen (ESRS), kommunale Wärmeplanungen -- kannst du einfach streichen.
Frauke Petry hätte eine Chance, wenn sie sich diese Bürokratie mal en Detail vornimmt und als das darstellt was es ist: Ein Monster, das sich irgendwann selbst beschäftigt, vergrößert, rechtfertigt, Kraken-ähnlich ausdehnt, Bücher schreibt und Kommentare zu den Büchern, sich irgendwann als unverzichtbar und als Wissenschaft produziert obwohl es eine Parkkralle ist.
Sie kann die Unternehmen detailliert fragen, was ihnen Stress macht, unnötig Geld und Arbeitszeit kostet.
Natürlich auch die Strom- und Spritpreise, die hierzulande planmäßig nur eine Richtung kennen.
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Kommentar von Rainer Möller
Es ist ja seit vielen Jahren bekannt, dass Masseneinwanderung und Sozialstaatsversprechen nicht kompatibel sind. Man muss sich notgedrungen für das eine oder andere entscheiden - klassische Libertäre halt gegen den Sozialstaat, Wallasch u.a. gegen die Einwanderungsfreiheit. Gemütlich ist keine der beiden Lösungen, gerade deshalb sehe ich keinen Grund, eine der beiden Lösungen mit Schaum vor dem Mund zu verteidigen und die Anhänger der anderen Lösung zu Monstern zu stempeln.
Antwort von Alexander Wallasch
Es geht ja um die Scheiß-Plakatserie, die eine asoziale Grundhaltung sichtbar macht. Und eine Feigheit davor, zu benennen, warum der Sozialstaat am Ende ist (Massenmigration).
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Kommentar von HoNi
Verblasste Schranzen lechzen nach einem Comeback und keine Losung ist bescheuert genug, um wie auch immer den Spot aufs eigene Hirn zu lenken.
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Kommentar von T S
"die das Individuum in ihrer Mitte schützen und mit Rechten ausstatten"?
Wie gut das funktioniert hat konnte man spätestens seit 2020 hautnah erleben. Wer sich zu sichtbar aus dem Fenster gelehnt hat auch shcon früher.
"Altersversicherung, Krankenversicherung, Unfallversicherung" - mithin die am meisten betrogensten Versicherungen überhaupt. Insbesondere das Ungesundheitssystem ist durch immense Kosten bei immer spärlicherer Minderleistung wenn nicht gar Schädigung (mit Gesunden wird dort kein Geld verdient!) und zunehmendem Ausbau zum trojanischen Totalüberwachungspferd (3G/2G, ePA,...) Paradebeispiel dafür was schon seit Jahrzehnten falsch läuft.
"Dazu gehört, die illegale Massenzuwanderung zu kritisieren", doch umgekehrt wird ein Schuh daraus: Ohne die millionenfache Massenalimentierung wäre dieses Land nicht Lockmittel für die ganze Welt. Warum sonst wollen die Neubevölkernden nicht im ebenso sicheren Ungarn, Polen, etc. bleiben?
Und was soll die dämliche Modefloskel "mit schlechter Laune"?
Kritik an billiger Polemik und unausgegorenen Lösungen ist allemal berechtigt, aber mit Sozialstaatsromantik kommt man den heutigen Zuständen nicht nahe. Der Sozialstaat ist kein Selbstläufer und birgt stets die Gefahr zum selbstzerstörenden allesumfassenden Moloch zu werden. Noch vor 10 Jahren hatte ich die Mittelwestler für ihre Aussagen wie "Krankenkasse ist Sozialismus" und "Personalausweis ist Diktaur" samt deren Waffenbegeisterung belächelt, doch mittlerweile ist mir klar geworden wie naiv ich damit war und daß die Leute dort - wenn auch überwiegend eher aus Bauchgefühlt und Tradition - weitaus mehr auf der richtigen Spur sind.
Interessant wäre ja mal eine Gegenüberstellung wie weit sich "Team Freiheit", WerteUnion, AfD und z.B. die gelebte BRD vor 20 Jahren, USA, oder Dänemark heute in ihren Konzepten unterscheiden.
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Kommentar von Edlosi
Sagenhaft! Klasse! Genial! Vielen Dank Herr Wallasch dafür!