Kritiker wurden verfolgt – Tulsi Gabbard spricht jetzt offiziell von über 120 US-Biolaboren, mehr als 40 davon in der Ukraine

US-Labore in der Ukraine: Sie haben uns diffamiert – jetzt bestätigt die US-Regierung, was wir 2022 schrieben

von Alexander Wallasch (Kommentare: 1)

Lügen und Vertuschung aufgedeckt – Trump-Regierung macht ernst© Quelle: Pixabay/mayenco, ELG21, Montage: Wallasch

Sollen wir jetzt Genugtuung empfinden? Im Prinzip ja. Die Trump-Regierung spricht jetzt offen von Lügen und Vertuschung der Vorgängerregierung bei Gain-of-Function-Laboren in der Ukraine.

Tulsi Gabbard – sie koordiniert die US-Geheimdienste, einschließlich der CIA – warf der Biden-Administration jetzt vor, die Existenz solcher Labore geleugnet und Kritiker bedroht zu haben. Auch Verteidigungsminister Pete Hegseth betonte jetzt, man wolle „historische Fehler korrigieren“.

Oder kürzer: Was gestern noch „Desinformation“ war, ist heute Gegenstand einer offiziellen Untersuchung durch die US-Geheimdienste.

Alexander-Wallasch.de gehörte zu den ersten deutschen Stimmen, die dieses Thema bereits 2022 ernst genommen haben – gestützt auf offizielle US-Quellen, die Nuland-Aussage und die offenkundigen Widersprüche zur öffentlichen Leugnung.

Dafür wurden wir hart angegriffen. Unsere Arbeit wurde diffamiert, diskreditiert und verfolgt. Auch Prof. Roland Wiesendanger, mit dem ich im Oktober 2022 sprach, musste massive Kritik und Anfeindungen einstecken.

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Die jetzige Untersuchung durch Tulsi Gabbard ist für uns eine späte, aber klare Bestätigung. Hier ein Auszug aus unserem Interview von Oktober 2022:

Wir würden jetzt möglicherweise ein Fass aufmachen, wenn wir noch mit der Ukraine kommen, wo es dann auch diverse Labore gegeben haben soll …

Roland Wiesendanger: Das ist ja auch nicht zu leugnen. Es ist nachprüfbar, dass Victoria Nuland, eine Vertreterin der US-Behörden, vor laufenden Kameras in den USA zugegeben hat, dass es diese Biolabore gibt und dass dort mit hochgefährlichen Erregern geforscht wird. Sie hat wörtlich gesagt, dass die US-Seite befürchtet, dass diese in die Hände der russischen Seite kommen kann, bevor man das Material vernichtet hat.

Es ist ein nachprüfbarer Fakt, dass es diese US-Labore in der Ukraine gegeben hat. Ähnliche Labore sind auch in Georgien dokumentiert. Es gab auch Berichte von Laborunfällen in der Vergangenheit - sowohl in Georgien als auch in der Ukraine.

Was Ukraine und Georgien angeht, ist ja die Erzählung so, dass die Amerikaner eben da reingegangen sind, sich zur Verfügung gestellt haben, auch unter Billigung Russlands mit der Ansage: Wir helfen euch, wir haben die beste Technologie, die Altlasten möglicher Biowaffen der Sowjetunion zu vernichten. Und das wäre der Sinn und Zweck dieser Labore …

Deshalb ist es wichtig, Beispiele zu haben wie Wuhan in China, denn da gilt dieses Argument nicht. Oder eben dieses Labor in Afrika im Zusammenhang mit dem Ebola-Ausbruch 2014.

Beim Independent Science News Artikel ist ja interessant, dass zwischen den Zeilen erkennbar die positive Motivation auch kurz erklärt wird. Da heißt es nämlich, dass man diese gefährlichen Ebola-Virenstämme untersucht, daran forscht, damit nicht ein anderes Land daraus eine gefährliche Bio-Waffe formt …

Es wird auch in dem von Ihnen genannten Artikel von Jonathan Latham angesprochen, dass speziell nach den Anschlägen vom 11. September 2001 extrem viele Geldmittel von US-Seite bereitgestellt wurden, u.a. auch für das „Biological Threat Reduction Program“, aus welchem beispielsweise die Labore in der Ukraine finanziert wurden.

Aber, wie in dem Artikel anklingt, stecken da auch Interessen von Seiten der Biowaffen-Forschung dahinter. Und natürlich spielen da auch immer militärische Interessen eine Rolle. Es gibt eben immer auch diesen „Dual-Use“-Aspekt, der gerade bei der virologischen Forschung mit hoch gefährlichen Krankheitserregern nicht von der Hand zu weisen ist.

Aber richten sich die privaten Unternehmen nicht auch danach? Wenn ich weiß, dass nach 9/11 sehr viele Geldmittel zur Verfügung gestellt werden. Wenn ich in etwa weiß, in welche Richtung das gehen muss. Wird da nicht auch getriggert, genau dann solche Forschung zu machen?

Klar, viele Teile der Wissenschaft und erst recht der Privatwirtschaft folgen den Geldströmen. Gerade dieser Zweig der virologischen Forschung, die gefährliche „Gain-of-Function“-Experimente betreibt, hat in der Folgezeit einen extremen Aufschwung erlebt.

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