Im Wirtschaftsausschuss (WVA) im hessischen Landtag wurden heute im öffentlichen Teil der Sitzung die Verflechtungen zwischen der Weimer Media Group und der hessischen Landesregierung debattiert. Im Mittelpunkt stand die Weimer-Veranstaltung „Frankfurt Finance & Future Summit“ vom 22. bis 23. Oktober 2025 in Frankfurt am Main.
Die hessische Landesregierung war explizit aufgefordert worden, einen größeren Katalog von 21 Fragen zu beantworten, der alexander-wallasch.de vorliegt.
Die Sitzung wurde insgesamt weder schriftlich noch mündlich aufgezeichnet. Allerdings existieren eine ganze Reihe schriftlicher Notizen zum öffentlichen Teil der Sitzung, die alexander-wallasch.de ebenfalls exklusiv vorliegen.
Zu den alarmierenden Antworten der Landesregierung für den hessischen Steuerzahler zählt sicherlich jene gegenüber dem fragenden Abgeordneten Robert Lambrou (AfD), dass die Förderung der Weimer Media Group ursprünglich sogar zehnmal so hoch sein sollte, als die tatsächlich überwiesenen 30.000 Euro, die im Juli bewilligt und Anfang November 2025 an den Tegernsee überwiesen wurde. Die Antwort gab Ulf Homeyer, Leiter der Abteilung 5 der Staatskanzlei.
Der Abgeordnete Lambrou wollte zudem wissen, von wem die Initiative zum Event tatsächlich ausging: vom Land Hessen oder der Weimer Media Group. Zwischen den Zeilen, so berichten übereinstimmend zwei Ausschussanwesende, sei deutlich geworden, dass Boris Rhein persönlich ein Interesse am Zustandekommen des Deals gehabt haben soll.
Der spätere Kulturstaatsminister Wolfram Weimer war bei der ersten Verhandlung persönlich anwesend.
Die Antworten auf die vorab in den Ausschuss eingereichten 21 Fragen las Wirtschaftsminister Herr Mansoori vom Blatt ab. Später half Ulf Homeyer von besagter Abteilung 5 bei der Beantwortung von Nachfragen, die zuvor nicht eingereicht waren.
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Homeyer und seine Abteilung 5 sollen federführend bei den Verhandlungen mit der Weimer Media Group gewesen sein. Der Eindruck einiger Ausschussmitglieder: Der hessische Wirtschaftsminister selbst wirkte kaum informiert und war offenbar nicht involviert in die Verhandlungen mit den Weimers. Aber welche Herrenrunde war es dann? Lief alles über MP Boris Rhein?
Robert Lambrou fragte ebenfalls, von wem eigentlich die Initiative ausgegangen sei, diese Veranstaltung in Frankfurt mit den Weimers ganz groß zu machen – von der Weimer Media Group oder von Merz‘ Parteifreund Boris Rhein der am Main auch sein persönliches Stück Tegernsee haben wollte. Trotz zweifacher Nachfrage gab es darauf keine Antwort.
Warum die Zahlung von 300.000 Euro am Ende nicht zustande kam, konnte die Befragung nicht endgültig klären. Begründet wurde es von Homeyer/Abteilung 5 damit, dass man ein internationales Großevent zeitlich nicht mehr in trockene Tücher bringen konnte.
Es blieb also beim Deal über 30.000 Euro durch die HTAI (Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Landes Hessen). Aber aufgehoben ist nicht aufgeschoben. Das Klein-Klein-Davos mit grüner Soße sollte nach Aussagen der Befragten Mansoori/Homeyer der „Sichtbarkeit des Landes Hessen“ dienen, hinzu kamen eine Anzahl von Tickets für die Events in Frankfurt sowie das Recht der Landesregierung, eigene Redner (Speaker) zu stellen.
In einem Folgeartikel veröffentlicht alexander-wallasch.de die 21 Fragen an die Landesregierung und die Antworten von Mansoori und Homeyer.
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Kommentar von Carl Peter
Das habe ich beim "Minority Report" immer vermisst: die Verhaftung von Führern, Politikern und Konsorten, bevor sie Land und Leute zugrunde richten.
Den Lese- und Sehspass hätte ich uns wenigstens gegönnt - diese Form einer Dystopie scheint aber nicht für die Massen selbst gewinnbringend vermarktbar, man will beim Bluttrinken zwar nicht mitmachen, aber zuschauen will man schon und symbolisch betrachtet handelt es sich zunächst erstmal nicht ums eigene Blut, bis es dann wirklich fließt.
Hannah Arendt hatte mal bemängelt, dass wir die Demarkationslinie zwischen Natur und Menschenkörper aufgehoben haben, was meinte sie nur?
Es gab da ja schon das theoretische Gerüst der Künstlichen Intelligenz mit Mengeleartigen praktischen und noch ekelerregenden Versuchen an mehr oder weniger noch lebenden Menschenkörpern - esoterische Praktiken mal ausgenommen.
Man muss sich aber heute nicht mehr mit wirklichen Kadavern befassen - die Zukunft gehört dem Syndaver.
Die Syndavers atmen und bluten, eingebaute Software simuliert Schockzustände, verändert Blutdruck und Pulsschlag, lässt den Syndaver im Extremfall sogar verbluten.
Das ist ideal in der Medizin, die Operateure können so üben, ohne gleich das Leben eines Menschen zu riskieren.
Noch liegt es nur da, eine Mischung zwischen Gunter von Hagens Kreationen und formstabilen hochtechnischem Plastik - die Überführung in die Robotik steht noch aus, ebenso die Integration eines quasi unerforschlichen Gehirns mit einem Seelen-Simulacrum.
Das einzige was beim Menschen abwegig erscheint, ist, dass alles was ihm einfällt, eines Tages NICHT passiert.
Und was den kommenden Krieg angeht, man rechnet den ja schon in unsere Gehirne - auf eine regulatorische KI kann nicht wirklich vertraut werden, solange wir die füttern.
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Kommentar von Thomin Weller
Boris Rhein, CDU sitzt auch im Bundesrat.
https://www.bundesrat.de/SharedDocs/personen/DE/laender/he/rhein-boris.html
Wann klicken endlich die Handschellen?
In den USA wäre diese Räuberbande ein Fall für das FBI.
Ist es möglich das sich manche Politiker eine extra Weihnachtsgeld einholen?
Was war da noch mit der zwangs Psychiatrisierung von Finanzbeamten?
"Sie begann im Jahre 1996 und ist noch nicht abgeschlossen, da Erklärungen, Entschuldigungen und Entschädigungsforderungen noch ausstehen (Stand: 30. Dezember 2020).
Der chronische Verlauf („paranoid-querulatorische Entwicklung“) und die Unheilbarkeit mache die Steuerfahnder für alle Zeiten dienstunfähig, auch im Sinne der Teildienstunfähigkeit, Nachuntersuchungen wurden als zwecklos dargestellt."
https://de.wikipedia.org/wiki/Steuerfahnder-Aff%C3%A4re