Vorsicht: Die Mutation des Karl Lauterbach schreitet im Affentempo voran

Wer hat Angst vor Affenpocken – Niemand!

von Alexander Wallasch (Kommentare: 1)

Ärzteblatt 2003: „Vor dem Hintergrund potenzieller bioterroristischer Bedrohung – also einer nicht völlig auszuschließenden bewussten Freisetzung von Pockenviren – muss eine Impfung gegen Pocken wieder in Betracht gezogen werden.“© Quelle: Pixabay.com / Stefan Keller

Diejenigen, die uns heute einreden wollen, die Welt stände vor der nächsten und übernächsten weltweiten Bedrohung der Vernichtung der Menschheit, haben ein Problem: Sie müssten das Internet komplett abschalten und obendrein alle Print-Archive schließen, um zu verhindern, dass sich Bürger an Quellen orientieren, die jenseits des Wahnsinns veröffentlicht wurden, also irgendwann vor 2010.

Exakt so sollte man auch bei der aufflammenden Hysterie um die sogenannten „Affenpocken“ vorgehen und um die damit einhergehende Debatte um eine Wiederbelebung der Pockenimpfung, eines milliardenschweren Geschenks an die Impfstoff produzierende Pharmaindustrie.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach lässt im Zusammenhang mit Affenpocken bereits Empfehlungen zu Isolation und Quarantäne erarbeiten, wie er am Rande der Versammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verlauten ließ, also im Zusammenhang mit einer Veranstaltung, mastersponsored by Bill Gates.

Auch das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) steht schon in dieser frühen Phase bereit, Kritiker zu Affenpocken-Leugnern zu diffamieren. So schreibt das Blatt am vergangenen Samstag:

„In der Szene der Corona-Leugnerinnen und ‑Leugner ist der Verschwörungsmythos vom 'Great Reset' weit verbreitet. Nun werden auch die Affenpocken für die haltlose Erzählung instrumentalisiert.“

Und weiter heißt es da: „Immer wieder raunen Verschwörungsideologinnen und ‑ideologen von einem 'Great Reset'.“

Aber was sind das für Journalisten mit einer offensichtlichen Sehnsucht ins Totalitäre, die so etwas schreiben? Denn tatsächlich wird nicht von einem „Great Reset“ geraunt, es ist der Titel einer Publikation des Gründers der privaten Lobbyveranstaltung „Weltwirtschaftsforum“ in Davos/Schweiz, die so heißt und genau das meint: einen „Great Reset“.

Will der polit-mediale Komplex jetzt mit den Affenpocken und nach Corona die nächste Sau durchs weltweite Dorf treiben? Der große „Erfolg“ der COVID-19-Pandemie hat hier offensichtlich gleich eine ganze Reihe von Feinden der Freiheit und Menschenrechte auf den Plan gerufen.

Das Robert Koch-Institut (RKI) schreibt aktuell mit Stand vom 23. Mai 2022 zur Möglichkeit einer Verbreitung von Affenpocken:

„Es gab weder Mensch-zu-Mensch-Übertragungen noch Todesfälle, vermutlich weil es sich um eine niedriger virulente westafrikanische Virusvariante handelte.“

Und weiter:

„Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist selten und nur bei engem Kontakt möglich, kann aber durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten oder Schorf der Affenpocken-Infizierten auftreten, vermutlich auch im Rahmen von sexuellen Handlungen.“

Demnach müsste man schon etliche erkrankte Nagetiere aus dem Kongo oder sonst woher importieren, um überhaupt eine Chance zu haben, dass sich ein paar Menschen infizieren.

Mit anderen Worten: Es ist abwegig wie grotesk, wenn Minister Lauterbach mit irgendwelchen Warnungen oder Maßnahmen im Zusammenhang mit Affenpocken an die Öffentlichkeit geht. Die alarmistischen Schlagzeilen der Bildzeitung unterstützen Lauterbach aber bereits bei seinem Vorhaben.

Mal davon abgesehen, dass dieses Vorhaben der Konstruktion der nächsten großen Panik auch eine erschütternde Fantasielosigkeit zeigt: Bei Corona sollen es Fledermäuse gewesen sein, jetzt sind es Affen oder Nager.

Das RKI erklärt aktuell, dass die vor Jahrzehnten eingestellte klassische Pockenimpfung ebenfalls gegen die Affenpocken helfen würden. Was für ein Zufall, denn es gibt diesen Impfstoff, aber die Pocken sind weltweit ausgerottet.

Es braucht demnach kein Biontech-mRNA-Wunder mehr: Der Stoff ist bereits in Vorhaltung für den Fall der Fälle. Und die Staaten decken sich bereits mit dem Impfstoff ein, die Hersteller können ihr Glück kaum begreifen oder sind selbst der Schmied.

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Aber kommen wir zur eingangs erwähnten Recherche in Publikationen vor 2010. Und schnell wird man umfangreich fündig: Hier empfiehlt sich insbesondere ein Artikel des renommierten Ärzteblattes von 2003 mit dem Titel: „Infektionsprävention: Eine Wiedereinführung der Pockenimpfung ist derzeit nicht notwendig“. Der Artikel beschäftigte sich vor bald zwanzig Jahren mit der Frage, ob die generelle Pockenschutzimpfung wieder eingeführt werden sollte.

In aller Deutlichkeit und mit Berufung auf das RKI schreiben die Autoren: „Es gibt kein tierisches Reservoir für das Pockenvirus. Konsequenterweise wurde die Pockenschutzimpfung eingestellt.“

Interessant ist der Nachsatz, wo die engen Grenzen einer Schutzimpfung gegen Pocken abgesteckt werden:

„Vor dem Hintergrund potenzieller bioterroristischer Bedrohung – also einer nicht völlig auszuschließenden bewussten Freisetzung von Pockenviren – muss eine Impfung gegen Pocken wieder in Betracht gezogen werden.“

Sind wird damit – bezogen auf die Affenpocken 2022 – wieder bei der Laborthese angekommen? Nicht ganz. Denn diese Affenpocken gibt es ja wirklich, irgendwo hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen, dort, wo Affen oder Nager zu engen Kontakt mit ihren Haltern pflegen oder solche Exoten ohne vorherige Untersuchungen und Quarantänen irgendwo in die Welt importiert werden.

Weiter heißt es im Artikel des Ärzteblattes von 2003:

„Eine Pockenschutzimpfung ist jedoch nur angebracht, wenn ein Pockenfall aufträte und sich somit Befürchtungen bewahrheiten sollten, wonach Pockenviren sich nicht länger ausschließlich in den beiden von der Weltgesundheitsorganisation akzeptierten Hochsicherheitslabors befinden (USA und Russland)."

Und noch deutlicher:

„Sobald ein erster bestätigter Pockenfall irgendwo auf der Welt aufträte, wäre dies ein 'Proof of Principle' – das heißt ein Beleg, dass Pockenviren in nichtautorisierte Hände gelangten.“

Wohlgemerkt, wir sind hier noch bei den herkömmlichen und ausgerotteten Pocken, aber die Information, dass der Impfstoff auch gegen Affenpocken schützen soll, ist ja bereits in der Welt.

Affenpocken allerdings sind nicht ohne weiteres von Mensch auf Mensch übertragbar. Und mit einer sprunghaften Ausbreitung von Affen ist aktuell auch nicht zu rechnen, nicht einmal in ihren Herkunftsländern.

Da wäre ein Panikmodus in Deutschland schon viel erfolgreicher, wenn plötzlich Mücken diese oder eine andere Krankheit (Mückenpocken?) übertragen würden. Ruckzuck wären die Mückenschutzsprays ausverkauft und man dürfte Aldi nur mit Tropenhelm und Schutznetz betreten, nachdem man an der Tür von Lauterbachs Mückensuchhunden abgeschnüffelt wurde.

Der Artikel im Ärzteblatt von 2003 erinnert auch an die „beträchtliche Rate an Nebenwirkungen“ der klassischen Pockenimpfung:

„Man muss mit schwerwiegenden Erkrankungen rechnen (1 pro 1.000 Impflingen), die symptomatischer Behandlung bedürfen, und mit etwa 30 Dauerschäden und ein bis zwei Todesfällen pro eine Million Impflingen.“

Sollte es tatsächlich zu einer raschen Impfempfehlung gegen Affenpocken mit diesem Impfstoff bzw. einer modifizierten Variante kommen, dann gäbe es hier im Übrigen noch einen weiteren Nebeneffekt: Die noch nicht abschließend beurteilten Nebenwirkungen der Corona-Impfung könnten hier überdeckt werden.

Zu den Nebenwirklungen der Pockenimpfung heißt es in besagtem Artikel weiter:

„Diese unerwünschten Nebenwirkungen waren bei einer Güterabwägung nur so lange vertretbar, als noch die Gefahr einer Pockeninfektion bestand.“

Besteht diese Gefahr jetzt erneut? Davon kann überhaupt nicht die Rede sein. Es sei denn, sie USA oder die Russen hätten in ihren Hochsicherheitslaboren Mist gebaut oder absichtsvoll böse herumgebastelt. Jede andere Behauptung einer Gefahr darf hier getrost und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit als nicht real abgetan werden.

Die Lautäußerungen des deutschen Gesundheitsministers der nächsten Tage und Wochen sollten demnach genau gehört werden. Wenn sich dann hier erneut die Idee einer kommenden Apokalypse aus dem Munde Lauterbachs verbreitet, dürften die Tage des Mannes im Amt endgültig gezählt sein. Dann sollte der Bundeskanzler rasch handeln oder das Volk muss sich so lange vor das Kanzleramt stellen, bis dieses eigentliche Problem hinter dem nicht existenten abschließend von Olaf Scholz gelöst wird.

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Kommentare

Kommentar von Andreas Rolfs

Spaziergang gestern: Lauterbach ins Irrenhaus, resp. Affenhaus.