Jeder unserer Weimer-Skandale reicht zum Rücktritt – aber Linke und Medien kochen lieber ihr eigenes Süppchen

Wieder Aktuelle Stunde im Bundestag – zum von Wallasch aufgedeckten Weimer-Skandal

von Alexander Wallasch (Kommentare: 1)

Wie lange noch im Amt?© Quelle: Youtube/Bundestag, Screenshot, Bundestag.de, Montage: Wallasch

Heute erneut aktuelle Stunde im Bundestag zum Weimer-Skandal. Die Linkspartei jammert gegen Weimer. Aber die echten Bomben aus unseren Investigativ-Recherchen ab Oktober 2025 (Hochstapelei, erfundene Autoren, Lügenbiografie, massive Urheberrechtsverstöße) bleiben einfach unsichtbar. Stattdessen tobt der Sturm um den Buchhandlungspreis-Ausschluss linksradikaler Läden.

Der von Alexander-Wallasch.de aufgedeckte Weimer-Skandal geht heute um 13:40 Uhr das zweite Mal im Deutschen Bundestag in eine Aktuelle Stunde. War es am 12. November die AfD, die so eine Aktuelle Stunde beantragte, der ein Dutzend Redner aus allen Fraktionen folgten, ist es im zweiten Durchgang über ein Vierteljahr später ein Antrag der Partei Die Linke, im Vorfeld medial begleitet vom „Spiegel“, der gestern einen Artikel zum Weimer-Skandal veröffentlichte unter der Schlagzeile:

„Jeder einzelne Weimer-Skandal hat das Potenzial zum Rücktritt“.

Problem hier , wie auch schon beim Antrag der Linken: Der eigentliche Weimer-Skandal samt seiner monatelangen Chronologie entlang unserer Aufdeckungen findet beim „Spiegel“ überhaupt nicht statt! Und damit folgt das Hamburger Blatt nicht einmal mehr seinen eigenen Recherchen, als auch „Spiegel“-Redakteur Anton Rainer im Zuge unserer Recherchen Mitte Oktober über das Hochstapler-Medienhaus Weimer Media Group den Daumen senkte:

„Gleichzeitig macht es sich der Verlag zu einfach, wenn er die Schuldigen nur bei Weimers rechten Gegnern sieht – oder gar von einer „Attacke auf die Pressefreiheit“ spricht. Erkennbar ist das auch daran, dass „The European“ seit Tagen einer Generalreinigung unterzogen wird: Autorenprofile und Artikel wurden großflächig gelöscht, das Impressum hat man ergänzt, Erklärungen formuliert. So handelt ein Unternehmen, das sich seiner Schuld bewusst ist.“

Der „Spiegel“ hatte sich uns angeschlossen und dann wieder alles vergessen. Ähnlich erging es auch t-online, die zunächst ebenfalls unseren Recherchen folgten.

Am 19. November – also wenige Tage nach der ersten Aktuellen Stunde – hatten wir die Chronologie des Skandals entlang unserer Investigativ-Recherchen zusammengefasst. Entstanden ist so eine meterlange Anklage, die spätestens hier den sofortigen Rücktritt Weimers zwingend hätte zur Folge haben müssen.

Der Weimer-Skandal ist hier nachzulesen.

Alexander-Wallasch.de hatte sich zu einem bestimmten Zeitpunkt der Recherche an „NIUS“ und Julian Reichelt gewandt und einen Teil unseres unveröffentlichten Materials kostenfrei zur Verfügung gestellt, es war einfach zu viel, wir hatten den Skandal zu dem Zeitpunkt bereits in etlichen Artikeln breit aufgeblättert, Spiegel und t-online hatten den Ball ebenfalls aufgenommen.

Anschließend hatten sich „NIUS“ – hier insbesondere der exzellente „NIUS“-Rechercheur Felix Perrefort – der Wallasch-Recherche angeschlossen und eigenständig unsere Recherchen vertieft.

Später nahmen auch die „NIUS“-nahen „Apollo News“ den Ball auf. Dort hatte der vom „Cicero“ kommende Daniel Gräber wenige Tage nach der aktuellen Stunde Wallasch-Weimer im Deutschen Bundestag einen Anruf bei der Weimer Media Group getätigt und sich die Unterlagen zum Ludwig-Erhard-Gipfel für Unternehmen per E-Mail zusenden lassen. Die Preise für das Teilnahmepaket (bis zu 80.000 Euro) waren verknüpft mit dem Hinweis auf Einfluss auf ebenfalls anwesende Politiker.

Ein Skandal? Jedenfalls nur dann, wie auch Kanzler Merz in einem Interview bei einem Südafrika-Aufenthalt erwähnte, wenn man solche Veranstaltungen auch bei „Zeit“, „Frankfurter Allgemeine“ oder „Springer“ skandalisiert:

„Da wird nichts verkauft. Das ist eine Veranstaltung, wie übrigens zahlreiche andere Medienverlage sie im gleichen Format regelmäßig machen.“

Springer etwa verdient hier im Verbund mit der Funke-Mediengruppe „Media Impact“ eine satte halbe Milliarde Euro jährlich. Weimer ist dagegen ein Novize mit Kleingeld. Unsere Headline lautete entsprechend: „Alle verkaufen Politiker-Zugang – nur Weimer ist zu blöd, es zu verbergen“.

Interessant ist hier, dass sowohl Weimer (in der Sendung „Titel, Thesen, Temperamente“), als auch der zitierte Bundeskanzler, sich in ihrer Verteidigung quasi ausschließlich auf den Unternehmens-Flyer bezogen, offenbar, weil sie ihn für das schwächste Glied der Kette hielten. Und damit bisher Erfolg hatten! Denn Weimer ist nach wie vor im Amt, was schon Stunden nach unseren Enthüllungen Mitte Oktober selbst „Spiegel“ und „T-Online“ kaum noch für möglich hielten.

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Weimer ist ein notorischer Hochstapler. Er muss zurücktreten. Das ist das Ergebnis unserer monatelangen Recherchen, die hier chronologisch vorliegen.

Zur Erinnerung nur die wichtigsten Eckpunkte unserer Recherche:

Wolfram Weimer hat mit der Wolfram Weimer Group eine Reihe ausgedienter Portale und Zeitungen zusammengetragen, die wohl alle zusammengenommen weniger Verbreitung haben als Alexander-Wallasch.de. Ein potemkinsches Dorf mit Fake-Zahlen, mit denen Weimer Unternehmen überzeugen konnte, für viel Geld Werbeflächen –und wohlwollende Artikel! – zu kaufen, oft im Paket mit Eintrittskarten für seine Schummel-Events in Frankfurt und am Tegernsee.

Weimer hat für sein Debattenmagazin „The European“ hunderte, wenn nicht tausende Autoren einfach erfunden, die niemals gefragt wurden, ob sie Autoren bei Weimer sein wollten. Eine Vortäuschung falscher Tatsachen zum Zwecke der persönlichen Bereicherung und Urheberrechtsverletzungen in ganz großem Stil.

Die Liste des Medien-Scharlatans ist noch viel länger und reicht bis dahin, wo Weimer im Deutschlandfunk im Format „Mein Demokratie-Moment“ auftritt und erzählt, er habe als Kind die Nelkenrevolution in Portugal erlebt, was einfach gelogen war. Weimer hat auch in seiner Biografie getrickst und geschummelt, was das Zeug hält. Jedes Detail unserer vielen Enthüllungen vervollständigt das Bild eines notorischen Hochstaplers.

Und jeder, der mit Weimer zu tun hat, der einigermaßen sein Porzellan im Schrank sortiert hat, weiß das auch. Weimer kommt bisher nur deshalb davon, weil er ein Spinnennetz aus gegenseitigen Verflechtungen aufgebaut hat, wo jeder irgendwie vom anderen profitiert und dafür die dem Kontakt zugrunde liegende Hochstapelei billigend in Kauf nimmt. Eine Mini-Epstein-Geschichte ohne Mädchen und Insel, dafür mit einem Tegernsee, um den Weimer mit dem Kanzler spazieren geht.

In der ersten Aktuellen Stunde zum Wallasch-Weimer-Skandal im November 2025 ging neben einem Dutzend weiterer Abgeordneter auch Pascal Reddig (CDU) ans Podium  und diffamierte und diskreditierte den Aufdecker des Weimer-Skandals:

„Die FAZ schreibt, Zitat „Den Vorwurf erhebt der stramm rechtsstehende Blogautor Alexander Wallasch“. Ich muss gestehen, ich kannte den Herrn vorher nicht. Für alle, denen es ähnlich geht, die Herrn Wallasch bislang nicht kannten, empfehle ich jedenfalls einen Blick in die Berichte des bayerischen Verfassungsschutzes, da kam man ja zu dem Schluss, dass ganz viele Berichte russische Narrative bedienen. Und für alle, die sich jetzt fragen, wie der Blog eigentlich aussieht, auf den sich die AfD bezieht, ich habe mir den auch angeschaut. Und ich will es auch allen anderen ersparen. Links ein Newsticker, auf dem heute im November noch Corona-Nachrichten über Karl Lauterbach aus dem Jahr 2022 laufen, rechts ein Button, auf dem steht, „Mit PayPal Geld schenken“ und drumherum ganz viel ‚Hier könnte Ihre Werbung stehen‘.“

Heute am frühen Nachmittag und über ein Vierteljahr später hat die Linke erneut eine Aktuelle Stunde zur Arbeit des Kulturstaatsministers Wolfram Weimer beantragt. Dieses Mal geht es im Kern wohl um den Ausschluss linksradikaler Buchhandlungen vom Buchhandlungspreis der Bundesregierung durch Weimer. Warum diese Buchhandlungen überhaupt nominiert wurden? Weil das eine linke Jury unter der Verantwortung von Wolfram Weimer so beschlossen hatte!

Wenn der „Spiegel“ diese zweite Aktuelle Stunde nun mit der Schlagzeile begleitet „Jeder einzelne Weimer-Skandal hat das Potenzial zum Rücktritt“, dann ist das sachlich richtig. Problem nur: Die von Alexander-Wallasch.de aufgedeckten Weimer-Skandale, von denen jeder einzelne zum Rücktritt einlädt, finden dort überhaupt nicht statt!

Der Spiegel macht es wie ausnahmslos alle anderen Medien, die sich bisher mit dem Weimer-Skandal befasst haben: Er kocht sein eigenes Süppchen. Nur deshalb kann sich Wolfram Weimer weiter im Amt halten.

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